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Veröffentlicht am 31.12.2023

Für mich endet es hier

Maid-sama 3
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Masaki und Männer ? Keine gute Kombi, denn die kann sie nicht leiden. Ihr Benehmen, ihre Anzüglichkeiten und ihre Faulheit sind der Schulsprecherin, die neben der Schule als Maid jobbt, ein Dorn im Auge. ...

Masaki und Männer ? Keine gute Kombi, denn die kann sie nicht leiden. Ihr Benehmen, ihre Anzüglichkeiten und ihre Faulheit sind der Schulsprecherin, die neben der Schule als Maid jobbt, ein Dorn im Auge. Aber so langsam wird ihr ihr Geheimnis zum Verhängnis und Usui ist noch komischer als sonst.

Vorwort:
Dieser Shojo-Klassiker ist der dritte Band einer 18 teiligen Reihe (+Sonderband) und sollte Band für Band gelesen werden, da diese jeweils aufeinander aufbauen.

Meine Meinung:
Es ist echt schade, dass diese Manga-Reihe mich einfach nicht mehr so begeistern kann wie damals, aber leider spricht mich die Handlung kaum an und ich finde die Bände eher langweilig. Da machte der dritte Teil keine Ausnahme. Nachdem mir der Auftakt noch ganz gut gefiel, konnte mich schon die Fortsetzung nicht recht überzeugen, aber ich wollte dem ganzen noch eine Chance geben.

Die Geschichte hatte ihre lustigen und skurrilen Momente, die ich wirklich geliebt habe. Vor allem das Sportfest und das "Idioten-Trio" habe ich wirklich gefeiert, aber ansonsten konnte es mich nicht begeistern. Irgendwie kam für mich die Haupthandlung einfach nicht in Fahrt und ich brauchte gefühlt ewig, um den Manga zu beenden. Die ganzen Dramen und Geheimnisse reizten micht nicht wirklich und ich muss auch nicht wissen, wie es sich weiter entwickelt. Hat wohl durchaus seine Gründe, weshalb ich mich an die Handlung nicht mehr erinnern kann, obwohl ich damals die komplette Reihe gelesen habe.....

Nur die Chemie zwischen Usui und Masaki stimmte absolut und ich fand ihre Kabbeleien herrlich.

Und auch der Zeichenstil sprach mich nur bedingt an. Er war mir einfach zu chaotisch und wirkte überladen, auch wenn es durchaus witzige Momente gab.

Fazit:
Es ist eine nette Manga-Reihe, die man absolut lesen kann, aber mich sprach sie nach dem guten Auftakt nicht mehr wirklich an, weshalb ich sie dann auch jetzt beenden werde. Auf mich wirkte es zu chaotisch und ich hatte irgendwie Probleme, der Handlung gut folgen zu können, was auch an dem unüberschaubaren Zeichenstil lag. Von mir gibt es:

3 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2023

Nette Fortsetzung

Maid-sama 2
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Misaki hasst immer noch Männer und lässt sich von niemanden etwas sagen. Aber leider ist nun Usui hinter ihr Geheimnis gekommen und macht einige Andeutungen, obwohl er niemanden etwas davon verraten hat. ...

Misaki hasst immer noch Männer und lässt sich von niemanden etwas sagen. Aber leider ist nun Usui hinter ihr Geheimnis gekommen und macht einige Andeutungen, obwohl er niemanden etwas davon verraten hat. Sie ist nun mehr als verunsichtert: Warum hat er niemanden dacon erzählt ?

Vorwort:
Dieser Shojo-Klassiker ist der zweite Band einer 18 teiligen Reihe (+Sonderband) und sollte Band für Band gelesen werden, da diese jeweils aufeinander aufbauen.

Meine Meinung:
Nachdem mir der erste Teil beim re-read doch ganz gut gefallen hat, war ich sehr auf die Fortsetzung gespannt. Misakis Geheimnis wurde ausgerechnet von Usui entdeckt und sie hockt jetzt natürlich wie auf heießen Kohlen. Ihre Anspannung und ihr hohes Stresslevel waren sehr spürbar und ich fragte mich, wann sie nun zusammenklappen würde. Einerseits tat sie mir schon Leid, aber manchmal war ich auch etwas von ihr genervt, weil ich sie nicht richtig verstehen konnte.

Die Geschichte und die Charaktere entwickelten sich weiter, aber dennoch sprach es mich nur bedingt an. Der Zeichenstil war mir zu hektisch und ich hatte durchaus Mühe, dem Geschehen richtig zu folgen, weil es doch sehr chaotisch wirkte und es mich etwas erschlug. Zwar gab es humorvolle und spannende Momente, aber irgendwie war ich nie wirklich in der Geschichte drinnen, was mich störte. Die Tea-Breaks waren ganz nett, hätte ich aber nicht wirklich gebraucht und einzig nur das "Idioten-Trio" brachte mich wirklich zum Lachen, weil ihre Running-Gags echt zu herrlich waren.

Die Romanze zwischen Usui und Masaki gefiel mir gut und ich mochte die Chemie zwischen ihnen, aber leider konnten sie da auch nicht mehr viel rausholen.

Fazit:
Leider spricht mich diese Manga-Reihe nicht mehr so an wie damals und ich finde das schon schade, weil es mich mal sehr begeistern konnte. Aber ich finde den Zeichenstil zu hektisch und chaotisch und ich hatte echt Schwierigkeiten, dem Geschehen zu folgen. Es gab lustige und schräge Szenen, die mir gefielen, aber meist fand ich es eher langweilig. Von mir gibt es:

3 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.12.2023

Leider ohne Magie

Lovelight Farms – Lichterglanz
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Seit ihrer Kindheit liebt Stella Weihnachten und hat sich Hals über Kopf in eine Tannenbaumfarm verliebt. Als Erwachsene macht sie sich diesen Traum war, der aber nun kurz vorm Platzen steht, da es gar ...

Seit ihrer Kindheit liebt Stella Weihnachten und hat sich Hals über Kopf in eine Tannenbaumfarm verliebt. Als Erwachsene macht sie sich diesen Traum war, der aber nun kurz vorm Platzen steht, da es gar nicht gut läuft. Da kämen die 10.000 von dem Preisgeld einer Influencerin mehr als recht. Nur zu dumm, dass Stella in ihrer Bewerbung angegeben hat, die Farm mit ihrem Freund zu führen, dem sie gar nicht hat. Ihre letzte Hoffnung ist ihr Kumpel Luka, mit dem die Scharade dann doch zu gut läuft und ihr Gefühlsleben ganz schön durcheinander bringt.

Vorwort:
"Lovelight Farms - Lichterglanz" von B. K. Borison ist der erste Band der gleichnamigen Reihe und umfasst 428 Seiten. Es ist als Paperback, sowie e-book erhältlich.

Meine Meinung:
Das war wieder so ein Buch, wo mich als erstes das Cover völlig umhaute. Es ist eigentlich nichts besonderes, aber irgendwie hat es etwas, was mir sehr gut gefällt. Ein Paar in Winterkleidung hält sich eng umschlungen einen Mistelzweig vor das Gesicht und scheint sich zu küssen. Der grüne Hintergrund harmoniert gut mit den anderen Farben und der Titel sticht klar hervor, mir gefällt es. Und auch der Klappentext versprach eine romantische Weihnachtsgeschichte mit Wohlfühlfaktor.

Aber leider konnte mich die Geschichte nicht so überzeugen, wie ich es mir erhoffte. Es las sich flüssig und hatte schöne Momente, wusste aber oft selber nicht, wo es hinsteuern möchte. Es wurden viele Nebenhandlungen aufgemacht und oft auch nicht beendet oder nicht so, wie ich es mir wünschte. Zwar spielte das Geschehen auf einer Weihnachtsbaumfarm, wirkte aber leider kaum weihnachtlich oder besinnlich. Ehrlich gesagt las es sich wie ein ganz normaler Liebesroman und ich fand es schade, dass es eben kaum festlich wirkte.

Und dabei mochte ich es anfangs richtig gerne. Zwar gab es ein, zwei Stellen, die für mich etwas überspitzt dargestellt wurden, aber es hatte seinen gewissen Charme und ich fand die Figuren, sowie das Setting klasse und unterhaltsam. Man lernte zunächst Stellas Misere und ihre aktuelle Situation, sowie ihre Freunde und Mitarberiter kennen und ich hatte ein tolles Bild vor Augen. Ich konnte mir das alles sehr gut bildlich vorstellen und wäre gerne selber dort gewesen. Die Chemie zwischen ihr und Luka war spürbar und gefiel mir.

Aber nach dem guten Start wurde es langweiliger und ungefähr zur Hälfte der Geschichte verlor es sich etwas. Mir wurden zu viele Nebenhandlungen und vor allem Dramen aufgemacht, sodass die Farm immer mehr in den Hintergrund rückte und ich das Geschehen als recht planlos empfand. Mir fehlte dann der rote Faden und auch, wenn ich es gut fand, dass es eine gewisse Tiefe aufzeigte und man mehr über Stella und Luka erfuhr, harmonierte es einfach nicht mit der Hauptgeschichte, was ich sehr schade fand, da diese doch einiges Potenzial bot. Zudem wirkte es absolut null weihnachtlich und bis auf gelegentliche Momente kam bei mir auch keine Stimmung auf. Aber ich mochte weiterhin die Chemie zwischen dem Paar und es wurde mitunter auch sehr sinnlich und heiß.

Allerdings kippte auch dies irgendwann, weil mir dann die emotionale Spannung fehlte und es etwas komisch wirkte. Zwar fand ich die beiden echt süß zusammen, aber mit einem Mal ging das richtig plötzlich und ehrlich gesagt fühlte ich mich leicht erschlagen. Es wirkte zu gehetzt und ich hätte es besser gefunden, wenn man es generell etwas straffer erzählt und nicht so viele Nebenhandlungen aufgemacht hätte, weil es dann eventuell harmonisch wirken könnte.

Die Figuren gefielen mir durchaus, auch wenn ich sie oft recht oberflächlich fand und gerne mehr über die eine oder andere Person erfahren hätte, weil sie gefühlt oft ziemlich untergingen und meist nur kruze Auftritte hatten. Luca und Stella mochte ich ganz gerne, weil beide sympathisch waren, aber auch bei ihnen vermisste ich eine gewisse Tiefe.

Der Schreibstil war gut zu lesen und bot auch eine gewisse Spannung, aber oft verlor es sich und hatte definitiv zu viele spicy Szenen, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Zudem war es schade, dass es kaum weihnachtlich wirkte und genauso im Sommer spielen könnte. Da hatte ich einfach mehr erwartet.

Fazit:
Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die sich aber zu sehr verlor und kaum weihnachtlich wirkte. Mir wurden zu viele Nebenhandlungen, die nicht zu dem Geschehen beitrugen, aufgemacht und oft auch nicht beendet. Zwar las es sich flüssig und bot eine gewisse Chemie, konnte mich aber nicht ganz überzugen, was auch an den vielen spicy Szenen lag, die ich nicht gebraucht hätte. Die Liebesgeschichte las sich ganz nett, ging mir aber etwas zu fix. Von mir gibt es:

3 von 5 Sterne


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.12.2023

Gemischte Gefühle

Brynmor University – Geheimnisse
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Samuel liebt seinen älteren Bruder über alles und nachdem dieser nach einem Unfall im Koma liegt, setzt er alles daran, herauszufinden, was auf der Brynmore University wirklich passiert ist und wer damit ...

Samuel liebt seinen älteren Bruder über alles und nachdem dieser nach einem Unfall im Koma liegt, setzt er alles daran, herauszufinden, was auf der Brynmore University wirklich passiert ist und wer damit zu tun hatte. Denn für ihn ist klar, dass es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Und da kann er eine Ablenkung im Form eines attraktives Mitschülers nicht gebrauchen, egal, wie sehr die Funken zwischen ihm und Conner sprühen. Vor allem, da er der Lösung immer näher kommt.

Vorwort:
"Brynmore University - Geheimnisse" von Dominik Gaida ist der erste Band der gleichnamigen Reihe und umfasst ungefähr 380 Seiten. Es ist als Paperback und e-book erhältlich.

Meine Meinung:
Ich glaube, nachdem ich hier verschiedenen Plattformen sehr neugierig auf das Buch wurde, verlockte mich in der Buchhandlung definitv das tolle Cover dazu, es mir zu holen. Ich liebe den dunkelgrünen Grünton sehr und finde ich absolut passend zu dem Setting. Der Spruch der Brynmore Unsiversity und das Logo sind super darauf abgestimmt worden und auch, wenn ich den Autorennamen und den Buchtitel etwas zu durchsichtig finde, hamonieren sie prima.

Die Geschichte selber schickte mich in ein Wechselbad der Gefühle und anfangs wollte ich es sogar abbrechen, weil ich einfach sehr schwer einen Bezug zu dem Settig und den Charakteren fassen konnte. Ich wurde zwar nicht mit Informationen bombardiert, aber es gab doch einiges zu verarbeiten, zumal ich bei dem Tempo irgendwie das Gefühl hatte, etwas zu verpassen oder zu überlesen. Obwohl es doch kein dünnes Buch ist, erhielt der Leser gleich von Anfang eine imense Informationsflut, die zwar ein gewissen Tempo erzeugte, mir aber zu viel war. Mir fiel es schwer, dem Geschehen richtig zu folgen und fand es recht langweilig, irgendwie ermüdete es mich ein wenig. Mir fehlte diese mysteriöse Note und es las sich eher wie jede x beliebige YA/NA Geschichte, die ich irgendwie kannte.

Das lag auch daran, dass mitunter einige Kapitel wirklich sehr kurz waren und es immer wieder Sprünge gab, die für mich keinen Sinn ergaben und das Buch an Stellen unterbrach, die ich ungünstig platziert fand. Auch die Erotikszenen zwischen Samuel und Conner irritierten mich etwas, das sie meist unpassend wirkten. Ich fand ihre Liebesgeschichte durchaus ganz niedlich, aber holla, da wurde plötzlich das Tempo derart angezogen, dass ich beinahe ins Schleudern kam. Es war schade, dass ihnen nicht mehr Zeit zum Entwickeln gegeben wurde und ich das Gefühl hatte, dass da jetzt unbedingt eine Erotikszene vorkommen musste.

Ich weiß, dass klingt nicht sonderlich positiv, aber nach der ersten mauen Hälfte wurde es merklich besser und konnte mich dann sogar richtig packen und gut unterhalten. Die Liebesgeschichte wurde angenehm runtergeschraubt und den Charakteren mehr Raum gelassen, während die Spannung stetig anstieg und durch die Geheimnisse einger Personen und des Geheimbundes eine richtig schön mysteriöse Note aufgebaut wurde, die mich förmlich an die Seiten fesselte. Es war absolut fesselnd und vor allem das Finale raubte mir regelrecht den Atem, als endlich alles aufgedeckt wurde und der Twist wirkte nicht nur authentisch, sondern konnte mich sogar richtig überraschen. Da zeigte der Autor, was er eigentlich drauf hat und ich liebte es. Es war klasse, wie viel Tiefgang nun in dem Geschehen steckte und ich endlich mal richtig Lust hatte, mitzurätseln, was denn nun eigentlich die Wahrheit war. Zwar fand ich dann das Ende sehr knapp bemessen und ärgerte mich etwas, dass es so schnell abgehandelt wurde, aber es passte, war niedlich und ich fand die Entscheidungen, die Samuel und Connor trafen richtig gut und verständlich.

Die Entwicklung von Connor und Sam gefiel mir sehr gut und ich fand es spannend, wer sich von ihren Mitschülern nun als Feind und wer als Freund herausstellen würde. Die jungen Männer mussten viel Schmerz und Ängste durchleben und fand dann in dem jeweils anderen einen Halt, den ich so schön fand. Zwar fehlte mir anfangs die gewisse Chemie zwischen ihnen, aber nach und nach spürte man diese auf jeden Fall und ich liebte es, wenn sie aufeinandertrafen.

Sams Sturköpfigkeit fand ich durchaus bewunderswert, auch wenn er manchmal etwas zu verblendet wirkte. Aber ich konnte ihn auch verstehen und mir gefiel es, dass er nie locker ließ.

Die Qualen von Conner waren oft zu spüren und ich fragte mich immer, warum er so wechselmütig war. Die Andeutungen erzeugten Spannung und hielten trotz der Längen das Interesse.

Der Schreibstil war mir anfangs zu chaotisch und wenig bildhaft, aber er besserte sich stetig und ab der zweiten Hälfte fand ich ihn richtig gut gelungen. Er las sich spannend, interessant und bot eine schön mysteriöse und unehimliche Stimmung, ohne die Entwicklung der Charaktere außer Acht zu lassen.

Fazit:
Ein durchwachsener Auftakt, den ich etwas mit gemischten Gefühlen sehe. Während ich die erste Hälfte recht anstrengend und langweilig fand, konnte mich die zweite umso mehr fesseln und packen. Die Twists waren klasse und die Auflösung schockierte, ohne dick augetragen zu wirken. Mir gefiel dann das Zusammenspield der Charaktere sehr gut und bis auf das schnell abgehandelte Ende war ich so begeistert, dass ich die Reihe nun weiterlesen möchte. Von mir gibt es:

3 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2023

Zu wenig

Someone to Stay
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Aliza droht zu ertrinken. Neben dem Jurastudium muss sie sich um ihren erfolgreichen Instagramaccount, ihr erstes Kochbuch, einen Praktikumsplatz und eigentlich auch ihre Familie kümmern. Da kommt jemand ...

Aliza droht zu ertrinken. Neben dem Jurastudium muss sie sich um ihren erfolgreichen Instagramaccount, ihr erstes Kochbuch, einen Praktikumsplatz und eigentlich auch ihre Familie kümmern. Da kommt jemand wie Lucien, der seine eigenen Dämonen besitzt, überhaupt nicht gelegen, zumal sie sich auch nicht verlieben will. Aber beide kommen sich immer näher und müssen hinterfragen, was sie eigentlich wollen.

Vorwort:
"Someone to Stay" von Laura Kneidl ist der dritte und finale Band ihrer "Someone"-Trilogie und dreht sich um Aliza und Lucien, die in den vorherigen Bänden Nebenrollen spielten. Zwar kann man diesen Band durchaus für sich selbst lesen, aber zum besseren Verständnis sollte der Reihe nach gelesen werden.

Meine Meinung:
Nachdem mich Someone New und vor allem Someone Else völlig umhauten und mich absolut bis auf Kleinigkeiten sehr begeisterten, war ich sehr auf den Abschluss der Reihe gespannt. Aliza und Lucien spielten zuvor zwar durchaus eine Rolle in den Geschichten, kamen aber eher am Rand vor. Dennoch freute ich mich auf ihre Geschichte, da die Chemie zwischen ihnen sehr spürbar war und beide Hintergrungeschichten hatten, auf die ich neugierig wurde. Denn nicht nur der Klappentext machte mich neugierig, auch das schöne Cover. Zwar hebt es sich kaum von den Vorgängern ab, ist aber schön anzusehen.

Insgesamt ist der finale Band auch in Ordnung und kann super zwischendurch gelesen werden, aber ehrlich gesagt bin ich schon etwas enttäuscht, da in meinen Augen viel Potenzial verschenkt wurde und die Autorin leider auf allerlei Klischees, Kitsch und die typischen YA/Na Elemente zurückzugriff, anstatt dieser üblichen Geschichte frischen Wind zu verleihen, wie sie es bei den Vorgängern schaffte.

Man lernte viel über Aliza und Lucien und ihr Leben. Wie sie aufwuchsen, ihren kulturellen Hintergründe und was ihnen in der Vergangenheit passierte. Vor allem bei Lucien berührte es mich, weil ich es auch sehr stark fand, wie er sich nach dem Schicksalsschlag um seine Schwester kümmerte, mit der er es wirklich nicht leicht hatte. Aber anonsten besaß er wenig Profil. Ja, er liebte es, Masken zu erstellen und Make-Up zu kreieren, aber ansonsten wirkte er eher blass und eher wie ein Nebencharakter, was ich sehr schade fand. Aliza liebte das Kochen, ihren Instagramaccount, ihre Familie, ihr Buch und wollte mit ihrem Studium später die Welt besser machen. Ich fand es heftig, was sie sich alles zumutete und ehrlich gesagt hatte ich nicht immer Mitleid mit ihr, weil niemand sie zu einem dieser Dinge zwang und sie einfach nicht nein sagen konnte. Aber mir gefiel es, wie sie sich für andere einsetzte und um ihre Träume kämpfte.

Leider verzettelte sich die Autorin viel und erzählte oft nebensächliches und verstrickte sich in einigen Nebenhandlungen, weshalb ich das Gefühl hatte, dass es sich mitunter sehr zog. Der Geschichte hätte es sehr gut getan, wenn sie entweder straffer und spannender geschrieben oder um einige Seiten gekürzt worden wäre, weil es zwischendurch sehr langweilig war und irgendwie die Balance nicht passte.

Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden überzeugte mich nur bedingt. Zwar spürte man durchaus eine Chemie zwischen ihnen, aber sie gingen als Paar völlig unter und wurden eben von Alizas privaten Problemen und die Dramen um Amicia sehr an den Rand gedrängt. Ich finde es zwar nicht schlecht, wenn die Liebesgeschichte nicht nur im Rampenlicht steht, aber mehr wäre echt schön gewesen. Denn die obligatorischen Dramen und das Happy End am Ende machten es nicht unbedingt besser und es fühlte sich auch nicht wie ein Abschluss an, auch wenn alle noch einmal einen ganz winzigen Part übernehmen durften.

Und ich finde es durchaus super, dass Kneidl Themen wie Druck, Trauerbewältigung und Ängste mit einbaute, aber es harmonierte nicht gut mit der Geschichte. Oft empfand ich als überdramatisch und es berührte mich leider kaum, obwohl es auch traurig wurde. Es war zu viel auf einmal und andere Handlungsstränge gingen völlig unter oder wurden schnell abgeharkt. Auch fand ich einige Entscheidungen am Ende etwas komisch und nicht passend, auch wenn ich den Charakteren ihr Happy End absolut gönnte.

Der Schreibstil ließ sich trotz der Längen weitgehend flüssig lesen, aber er konnte mich dieses Mal nicht so recht begeistern, was auch daran lag, dass es sich oft zog und viele Klischees und Kitsch vorkam. Zwar berührte die Geschichte mich mitunter auch, aber oft empfand ich es als zu viel.

Fazit:
Ich war sehr auf den Abschluss und Alizas und Luciens Geschichte gespannt, finde es aber recht enttäuschend. Zwar fand ich es gut, welche Themen die Autorin hier wieder ansprach und es auch durchaus interessant war, mehr über die beiden zu erfahren, aber leider wirkte es unausgeglichen und hatte einige Längen. Ich finde es etwas schade, wie wenig mir die Geschichte gefiel, da sie doch viel Potenzial bot. Von mir gibt es:

3 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere