Die aufregende Welt des Blackwell Palace
Blackwell Palace. Wanting it allSchon lange ist es her, dass ein Buch mich mehrfach zu Tränen gerührt hat und so viele Emotionen, vor allem gegen Ende des Buches in mir erweckt hat.
Um eine kurze Einteilung des Spannungsbogens vorzunehmen, ...
Schon lange ist es her, dass ein Buch mich mehrfach zu Tränen gerührt hat und so viele Emotionen, vor allem gegen Ende des Buches in mir erweckt hat.
Um eine kurze Einteilung des Spannungsbogens vorzunehmen, teile ich das Buch abschnittsweise in Drittel:
Das erste Drittel war wie ein Rennen von Seite zu Seite und vieles war eher bedrückender Stimmung, was aber eben gut an das Ende vom Band 1 angeknüpft hat.
Das zweite Drittel brachte etwas Ruhe und lief teilweise so vor sich hin, was sich aber immernoch sehr gut lesen lies, nur habe ich dafür am längsten gebraucht, da ich das Buch in diesem Abschnitt so gesehen doch öfter weggelegt habe und es mich nicht vollständig gepackt hatte. Der Schreibstil der Autorin ist aber durchweg gut und lässt sich auch in Sachen Humor zwischen den Zeilen, sehr gut und flüssig lesen und macht einfach Spaß.
Im letzten Drittel nahm die Story rasant an Fahrt auf und Ereignisse, Erkenntnisse und Aufdeckungen von Ungeklärtem bzw. Auch Dingen, von denen man dachte man wüsste Bescheid, überschlugen sich gerade zu
Hinzu kommen in diesem letzen Drittel super viele Emotionen jeglicher Art, da man mit den Protagonisten mitfühlt und auch durch den vorherigen Band schon einige Sympathien und Verbindungen aufgebaut hat, was auch nicht jeder Autor bei mir schafft :). Sicherlich trägt dazu auch die mehrfache POV Schreibweise bei, die den Leser in das Innere der Charaktere blicken lässt.
Abschließend gab es einen wunderschönen emotionalen zufriedenstellenden Schluss auch wenn es sehr holprig darauf zuging.
Zu den Protagonisten sei Folgendes zu sagen: Paola fand ich sympathisch, aber etwas schwierig bezüglich ihres Hin und Her bei den Brüdern, obwohl man als Leser schnell weiß was sie eig will.
Edward: kaputt, kaputter, Edward. Ich habe bisher keinen Charakter aus einem Buch erlebt, der so am Ende und kaputt war wie er. Aber alles in allem hat auch er, gerade deswegen einen Platz in meinem Bücher-Herzen gefunden, da er nicht ganz so schlecht ist, wie er sich nach außen gibt und es Gründe für sein Verhalten gibt.
Charles: what should I say…Macht euch euer Bild selbst. An sich auch sehr kaputt durch die Welt in der er lebt, aber er schafft es sich seiner Prinzipien treu zu bleiben und wirkt dadurch einfach so so stark und gestanden. Viele Sympathiepunkte, vor allem durch das Ende bzw. letzte Drittel, gehen an Charles.
Insgesamt zeigt die Autorin viele Schattenseiten der Welt Reichen und Schönen auf, auch viele etwas belastende Themen, also schön gesprochen wird hier nichts wirklich. Das Leben in Glamour schafft eine edle Armosphäre, die aber keine Leichtigkeit versprüht.
Alles in allem eine bisher sehr gelungene und auch spannende Reihe mit Krimi-Aspekten, die viele Emotionen zulässt und auch spice definitiv nicht zu wenig oder schwach beinhaltet (mir persönlich war es teilweise etwas zu viel, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache. Ich bin da auch einfach eher der romantisch leichte Typ und lege meinen Fokus am Liebsten auf die Geschichte an sich)
Ich vergebe aufgrund doch ein paar Kritikpunkten insgesamt 4,5 Sterne ✨