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Veröffentlicht am 10.01.2024

Hirn aus und mitreißen lassen...

Ice Planet Barbarians – Georgie und Vektal
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Georgie und einige andere Frauen wurden von der Erde entführt und sollen an Aliens verkauft werden. Nach einer Revolte landen sie auf einem fremden Planeten, wo nur Eis und Kälte herrschen und sie in ständiger ...

Georgie und einige andere Frauen wurden von der Erde entführt und sollen an Aliens verkauft werden. Nach einer Revolte landen sie auf einem fremden Planeten, wo nur Eis und Kälte herrschen und sie in ständiger Gefahr schweben. Dort stößt Georgie auf Vektal, den sie zwar nicht verstehen kann, aber höllisch sexy findet und mit dem sie mehr verbindet, als sie ahnt.

Vorwort:
Dies ist der Auftakt zu "Ice Planet Barbarians" Reihe, bei der es sich in jedem Band um ein anderes Pärchen dreht. Zum besseren Verständnis sollte der Reihe nach gelesen werden. Es ist als Paperback, sowie e-book erhältlich und enthält sehr explizite Szenen.

Meine Meinung:
Als mir dieses Buch auf verschiedenen Plattformen ins Auge fiel, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss. Alleine schon das Cover machte richtig Lust auf die Geschichte, obwohl ich Personen darauf nicht so gerne abgebildet mag. Aber die Frau passt durchaus zu Georgie und die ganze Aufmachung ist echt ein Eyecatcher. Schon hier verspürte ich gewisse 80er Jahre Trash Vibes, die mich richtig einstimmten.Die Farbkombination mit dem pinken und glitzernden Titel hat einfach etwas und passt super.

Zuerst wusste ich nicht, was ich von dem Buch halten sollte. Man wurde sofort ins Geschehen reingeworfen und bekam kaum Informationen zu der aktuellen Situation oder den beteiligten Charakteren. Es war super unordentlich und ich war ziemlich verwirrt, weil gefühlt tausend Dinge gleichzeitig passierten und ich mich schon nach den ersten Seiten fragte, was zum Henker das bitte war ?! Ich meine, das war so super schräg, bescheuert, aber auch interessant. Trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten kam ich dann doch sehr gut in die Geschichte rein, auch wenn sich die Handlung in zwei Sätzen zusammenfassen lässt, aber ich hatte meinen Spaß und wurde wunderbar unterhalten.

Ich habe schon lange nichts mehr gelesen, was gleichzeitig so bescheuert und dünn war, aber genauso unglaublich faszinierend und spaßig war. Es erinnerte mich an diese trashigen SCI-FI - und Fantasyfilme aus den 80er Jahren und ich habe es geliebt. Auch, weil die Chemie zwischen Georgie und Vektal vom ersten Moment an stimmte. Die erste Begegnung zwischen ihnen war sehr speziell, wenn man es so benennen will, und ich musste erst einmal das Buch zur Seite legen, um zu verarbeiten, was zum Henker, da gerade passiert ist, aber man kann auch nicht leugnen, dass sie seh explosiv waren. Das kam nicht nur einmal vor, sondern öfters, aber irgendwann gewöhnte ich mich daran und habe es teils gefeiert, weil es einfach so drüber war. Selbst beim Schreiben der Rezension muss ich lachen, wenn ich mich an diese Szenen zurückerinnere !

So etwas wie eine Handlung war eigentlich gar nicht vorhanden und es drehte sich nur um diese Gefährtenbindung, die sehr viele erotische Szenen beinhaltete. Eine gut durchdachte und spannende Geschichte ? Nein. Vielschichtige Charaktere, die eine Wandlung durchliefen ? Habe schon bessere Witze gehört. Oder ein alles verändernder Plotttwist ? Vergiss es. Es lässt sich wirklich in zwei Sätzen zusammenfassen und es gab keine Überraschungen, große Action oder nervenzehrende Momente, aber es hat einfach Spaß gemacht und es hatte seinen Charme. Zudem fand ich auch die Erotikszenen sinnlich und nicht zu viel oder zu drüber. Irgendwie hat das alles gut gepasst und wenn man keine großen Erwartungen stellt, wird man richtig gut unterhalten. Mir persönlich hätte es aber durchaus etwas mehr Ecken und Kanten haben dürfen, da fehlte mir manchmal etwas und mir lief es auch zum Ende zu glatt ab, sodass es mich leicht langweilte. Da passierten ein, zwei Dinge, die ich dann doch zu merkwürdig fand.

Die Charaktere waren genauso flach, aber ich hatte meine Freude an ihnen. Die Frauen waren entweder taff oder sehr ängstlich und die Männer sehr männlich, aber auch sensibel, irgendwie. Da stach niemand wirklich hervor, einzig Vektals Freund Raahosh fiel da ein wenig aus dem Rahmen. Sie wiesen keine sonderliche Tiefe auf und die meisten habe ich auch bestimmt schon wieder vergessen, aber sie waren unterhaltsam. Georgie und Vektal boten auch keine nennenswerte Veränderung, aber ihre Reise als Paar war interessant.

Mir gefiel auch der Schreibstil, der so wunderbar trashig und drüber war. Es gab kaum Tiefe und das Worldbuilding war eine absolute Katastrophe, aber es hat Spaß gemacht. Ich musste so viel lachen oder war völlig perplex, aber es war super in Balance und die Autorin schweifte kaum ab.

Fazit:
Selbst jetzt weiß ich immer noch nicht so genau, was ich da gelesen habe und ob meine Worte wirklich passen, aber eines kann ich garantiert sagen....es hat mir richtig viel Spaß gemacht und war ein toller Start in das Lesejahr 2024. Wenn man kein großartiges Worldbuilding, vielschichtige Charaktere oder wenig Erotik erwartet, wird man wunderbar unterhalten. Es war interessant, diese Welt zu erkunden, nur gab es zum Ende hin doch die eine oder andere Länge und manches wurde mir zu einfach gelöst, aber die Balance passte und die Chemie zwischen dem Paar auch. Ich bin nun sehr auf die Geschichte von Liz und Rahoosh gespannt. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2024

Fake-Dating oder doch mehr ?

Spanish Love Deception – Manchmal führt die halbe Wahrheit zur ganz großen Liebe
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Ein fester Freund ist an sich ja keine große Sache, aber wenn man ihn dann zur Hochzeit mitbringen soll und er gar nicht existiert, hat man durchaus ein großes Problem. Zum Glück bietet sich Catalina ihr ...

Ein fester Freund ist an sich ja keine große Sache, aber wenn man ihn dann zur Hochzeit mitbringen soll und er gar nicht existiert, hat man durchaus ein großes Problem. Zum Glück bietet sich Catalina ihr Kollege Aaron, mit dem sie immer im Klinsch liegt, an. Eigentlich würde sie am liebsten ablehnen, aber es steht für sie zu viel auf dem Spiel, also mimt sie mit ihm das glückliche Pärchen und merkt relativ schnell, dass Aaron doch gar nicht so übel ist.

Vorwort:
Die Bücher bauen nicht direkt aufeinander auf, aber es ist ratsam, "Spanish Love Deception" vor "The American Roommate Experiment" zu lesen, da dort die Geschichte von zwei Charakteren aus diesem Buch weitergeführt wird. Es ist als Paperback, sowie e-book erhältlich.

Meine Meinung:
Ich lese mittlerweile sehr gerne RomComs und Elena Armas ist für mich in diesem Bereich definitiv die Königin. Ihre Geschichten sind so herrlich absurd und gleichzeitig sehr bodenständig. Schon "The Long Game" konnte mich absolut begeistern und ich liebte ihren Stil. Daher war ich sehr gespannt darauf, ob sie es wieder schaffen würde oder ob es ein Glücksfall bleiben sollte. Aber auch "The Spanish Love Deception" konnte mich bis auf kleinere Längen absolut begeistern und ich habe es echt gefeiert. Das Cover ist ein schön schlicht und auch wenn, ich Figuren ohne Gesichter etwas gruselig finde, ist es super, dass hier darauf geachtet wurde, sie wie die Charaktere aus dem Buch aussehen zu lassen. Die knallige Farbe ist nicht ganz meins, passt aber durchaus im Gesamtbild.

Schon zu Beginn fand ich es zu herrlich, wie wenig sich Aaron und Lina ausstehen konnten und auch keine Probleme damit hatten, es zu zeigen. Zwar brauchte die Geschichte zunächst etwas, um ihn Fahrt zu kommen, aber es gab viele Momente, die mich bestens unterhielten, was auch an der tollen Dynamik der Figuren lag. Denn nicht nur die beißenden Dialoge zwischen den beiden war zu gut, auch Linas beste Freundin Rosie brachte mich zum Schmunzeln und Grinsen. Man lernte ihre Arbeit und ihr Umfeld kennen und konnte sich ein gutes Bild machen.

Aber hier gab es schon eine Sache, die mich störte. Zwar gefiel es mir, dass auch das Date beschrieben wurde und man die Anziehung zwischen ihnen spürte, aber diese Szene hätte die Autorin sehr gerne um einiges kürzen dürfen, weil sie einfach zu ausschweifend und etwas langweilig wirkte. Das nahm der Geschichte einfach etwas von dieser gewisse Leichtigkeit und ich fand es auch schade, wie schnell die Hochzeit abgehandelt wurde, denn vor allem da sah ich doch mehr Potenzial.

Dafür waren die Dramen um ihren Ex-Freund und ihrer Familie wieder spannender und emotionaler, ohne kitschig oder dick aufgetragen zu werden. Ich fragte mich die ganze Zeit, was damals geschah und warum es sie so mitnahm. Hier herrschte eine gute Balance und wurde zum Glück nicht zu sehr ausgereizt, zumal man so ihren Charakter besser kennenlernen konnte. Es war toll, ihre Familie kennenzulernen und sich von ihrer Energie mitreißen zu lassen, die echt herrlich war.

Die Liebesgeschichte zwischen Lina und Aaron war schön Slow-Burn und hatte das richtige Tempo. Man durfte beide sehr gut kennenlernen und Armas schaffte es geschickt, die Anziehung und Spannung zwischen ihnen gemächlich hoch zu fahren, sodass ich es gar nicht abwarten konnte, bis endlich mal etwas geschah. Beide hatten eine tolle Chemie und waren definitiv sehr explosiv. Ihre Erotikszenen wurden schön sinnlich beschrieben und waren nicht zu lang.

Die Charaktere gefielen mir sehr gut und auch, wenn es eindeutig Personen gab, die ich am liebsten erwürgt hätte, wirkten sie sehr gut ausgearbeitet und authentisch. Herrlich fand ich Linas Familie, ihre beste Freundin Rosie und ihre Cousine Charo, die es faustdick hinter den Ohren hatte und mir sehr sympathisch war.

Lina und Aaron waren ein tolles Paar und ich mochte diese "wie Katz und Maus" Vibes bei ihnen. Im Grunde ähnelten sie sich sehr, aber das würden sie natürlich nie zugeben. Und während sie endlos reden konnte und sich sehr gerne mit den Leuten unterhielt, hielt sich Aaron lieber etwas zurück und analysierte die Situation. Ich mochte beide sehr gerne und fand es toll, wie er ihr Halt gab, wenn sich für sie der Boden quasi auflöste. Beide wuchsen durch ihre Reise und es war toll, wie mutig Lina wurde.

Zum Ende hin und auch zwischendurch gab es ein paar Längen und ich finde, dass man das Buch auch gerne um ein paar Seiten kürzen könnte, da es manchmal langatmig wirkte. Da war einfach die Luft raus und es gab durchaus ein paar Szenen, die ich in der vorhandenen Länge oder sogar nicht gebraucht hätte. So fand ich es zwar gut, dass das Date und die Versteigerung beschrieben wurden, aber es wurde unnötig in die Länge gezogen und langweilte mich.

Der Schreibstil war klasse und ich mochte ihn sehr gerne. Locker, leicht, flüssig und sehr humorvoll. Zwar gab es auch Längen und zum Ende war etwas die Luft raus, aber ansonsten bin ich durch die Seiten geflogen und hatte viel Spaß. Der Stil war sehr charmant und lud zum Wohlfühlen ein. Es gab nur zwei Sachen, die mich richtig stark störten....Aarons verflucht stahlblaue Augen ! Im Ernst, ich hätte eigentlich mal eine Strichliste anfertigen müssen, denn beinahe in jeder Situation, in der er auftauchte und selbst in vielen abseits davon, wurden seine stahlblauen Augen erwähnt. Das störte mich irgendwann sehr stark. Und ich fand es auch etwas störend, wie oft der Begriff "Fake-Boyfriend" auf einer Seite fiel, das war etwas zu viel.

Fazit:
Elena Armas mausert sich langsam zu einer Lieblingsautorin und ich freue mich schon sehr auf "The American Roommate Experiment", denn dieses Buch hier hat mir bis auf kleinere Dinge wirklich sehr gut gefallen und ich liebte diesen besonderen Stil der Autorin. Es war herrlich absurd, lustig, aber auch ernst und mit viel Gefühl. Die Chemie zwischen dem Paar stimmte absolut und der Slow-Burn machte mich leicht wahnsinnig, aber genau das habe ich auch geliebt. Ich hatte definitiv sehr viel Spaß mit dem Buch....aber wollen wir nochmal über die Stahlblauen Augen reden ? Nö...okay :D Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2023

Die Liebe zu Büchern verbindet...

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen
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Nora ist Literaturagentin und in New York ziemlich für ihre Kaltschnäuzigkeit und ihre scharfzüngigen Kommentare bekannt. Das bekommen auch ihre Dates zu spüren, weshalb sie eigentlich ein Dauersingle ...

Nora ist Literaturagentin und in New York ziemlich für ihre Kaltschnäuzigkeit und ihre scharfzüngigen Kommentare bekannt. Das bekommen auch ihre Dates zu spüren, weshalb sie eigentlich ein Dauersingle ist und all ihre Liebe ihrer Schwester Libby und ihren Nichten gibt. Für Libby macht sie sogar einen eher unfreiwilligen Urlaub in einem Schauplatz aus deren Lieblingsbuch und hat auch kein Problem mit den Aufgaben, aber dass sie dort wieder auf den Lektor Charlie trifft, begeistert sie zunächst absolut nicht, bis sie erkennt, dass er mehr als nur eine Seite besitzt.

Vorwort:
Vielen Dank an Droemer Knaur und Netgalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Meinung. Das Buch ist ein Einzelroman und kann unabhängig von Henrys anderen Büchern gelesen werden.

Meine Meinung:
Emily Henry und ihre Bücher liefen mir immer wieder über den Weg, aber erst ihr neuestes "Booklover - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen" machte mich richtig neugierig auf ihren Stil und Geschichten. Denn nicht nur der Klappentext verlockte mich zum Lesen, auch das schöne Cover stach mir sofort ins Auge. Es passt wirklich toll zu der Geschichte und ich mag es, dass es einerseits recht schlicht gestaltet wurde, aber durch die beiden Personen, die lesend auf Koffern sitzen und sich ein Buch rüber reichen, ein Hingucker ist.

Und auch die Geschichte traf meinen Geschmack. Zwar brauchte ich anfangs etwas Zeit, um mit dem Geschehen, dem Stil und den Figuren warm zu werden, da es doch einige Informationen zu den Charakteren gab, aber es blieb überschaubar und ich war relativ schnell drin. Ich hatte sehr viel Spaß damit und fand es zu herrlich, wie bissig und manchmal auch etwas emotionslos Nora wirkte und damit eigentlich jeden Menschen in ihrer Umgebung in die Flucht schlug. Sie liebte ihren Job und kämpfte für ihre Klienten bis zum Schluss, aber dabei verlor sie sich selbst und vergaß, die wichtigen Dinge abseits des Jobs im Auge zu behalten.

Die Reise mit ihrer Schwester Libby gefiel mir sehr gut und ich mochte es, dass nicht nur die beiden Frauen sich und ihre Beziehung zueinander hinterfragen mussten, sondern auch Nora ihr Leben und ihre Wünsche. Das auf und ab ging mir echt unter die Haut und ich war bis zum Ende gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln würde, da es doch einige Geheimnisse und ungesagte Dinge zwischen den Schwestern gab, die bei mir das Interesse weckten. All die kleinen Informationsfetzen wirkten zunächst nicht wirklich zusammenhängend, aber durch die Wendung zum Schluss ergab vieles einen Sinn und ich fühlte absolut mit Nora mit.

Im Fokus stand die Entwicklung von ihr und die Beziehung zu Libby, sowie der Mutter und ich fand es gut, dass die Liebesgeschichte mit Charlie dezent gehalten wurde. Es gab große Gefühle und ich fieberte mit den beiden mit, aber ich begrüßte es sehr, dass nicht die stereotypischen Elemente eines Liebesromans verheizt wurden und stattdessen die Entwicklung der Charaktere im Vordergrund stand. Denn so durfte Nora sich fragen, was sie eigentlich wirklich wollte und wie sie zu der Person wurde, die sie als Erwachsene war. Es gab Stellen, die mich etwas erdrückten und auch ein paar Längen, aber das fiel nicht so sehr ins Gewicht. Denn ich liebte den Sarkasmus, die skurillen Einwohner und ihre schrägen Bar, die Geheimnisse, die kleinen Dramen und die Chemie zwischen Nora und Charlie, die von anfang an spürbar war. Nur zum Ende hin war etwas die Luft raus, obwohl ich die letzten Seiten wieder richtig genossen habe. Zudem war es sehr interessant, mehr über die Arbeit in einem Verlag zu erfahren und hinter die Kulissen schnuppern zu dürfen.

Die Charaktere mochte ich alle sehr gerne und ich liebte ihre kleinen Eigenarten, vor allem von denen in Sunshine Falls. Sie wirkten authentisch und Charlies Mum und sein Cousin waren herrlich.

Charlie und Nora passten perfekt zusammen, weil sie sich so ähnlich waren, aber auch super ergänzten. Ihre Wortgefechte und ihre Konversationen per Mail trieben mir doch die eine oder andere Tränen ins Auge, weil ich so lachen musste. Sie hatten eine tolle Chemie und ich fand es toll, die Menschen abseits ihrer Bissigkeit zu entdecken, da beide mehr als eine Seite boten. Vor allem bei Nora wurde ich sehr überrascht und ich mochte ihre Wandlung, die doch einige alte Wunden aufdeckte.

Der Schreibstil war klasse und trotz der Längen las es sich flüssig. Die Autorin schrieb sehr bildhaft und ich liebte diese sarkastische Note, die aber nie überschlug und sich im Rahmen hielt. Die Dialoge zwischen den Charakteren waren spritzig und unterhielten mich.

Fazit:
Es war mein erstes Buch von der Autorin, aber jetzt möchte ich unbedingt mehr lesen. Zwar hatte Booklover ein paar Längen und schweifte etwas ab, aber ich liebte die Tiefe, die Chemie zwischen Henry und Nora und den Sarkasmus. Es brachte mich zum Grinsen, Lachen und Weinen und das liebte ich, denn es ging mir absolut unter die Haut und mir gefiel es, dass die Autorin mich immer wieder überraschen konnte. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne



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  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2023

Buggy und seine Crew

One Piece 2
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Ruffy ist weiterhin auf der Suche nach einer geeigneten Manschaft. Zusammen mit Zorro macht er sich auf den Weg und begegnet nicht nur der Diebin Nami, die sie immer wieder übers Ohr haut, sondern auch ...

Ruffy ist weiterhin auf der Suche nach einer geeigneten Manschaft. Zusammen mit Zorro macht er sich auf den Weg und begegnet nicht nur der Diebin Nami, die sie immer wieder übers Ohr haut, sondern auch Buggy, dem Clown, einem berüchtigten Piraten, der die Seekarte zur Grand Line besitzt. Und da er Namis als Navigatorin braucht, macht sich Ruffy ihm zum Feind.

Vorwort:
Ruffy vs. Buggy der Clown ist der zweite Band der Manga-Reihe One Piece und solltenach Band eins gelesen werden, da dieser darauf aufbaut. Es ist als Taschenbuch, sowie e-book erhältlich.

Meine Meinung:
Es geht weiter und dieser Band gefiel mir doch um einiges besser als der Auftakt, der zwar auch ganz gut war, mich aber nicht so ganz überzeugte. Durch die Ereignisse mit Nami und Buggy entwickelte sich die Grundgeschichte weiter und bot einige humorvolle, spannende und interessante Momente, die die Geschichte sehr unterhaltsam machten. Zwar kamen durchaus ein, zwei Längen auf, aber so langsam finde ich mich ganz gut in diese Welt hinein.

Man lernte nicht nur Buggy kennen, sondern auch seine skurile Crew, die so manches ausgewöhnliches Mitglied enthielt, welche es auf Ruffy abgesehen hatte. Die Kämpfe und Tricks waren herrlich und ich hatte meinen Spaß daran. Es gab neue Infos zu der Teufelsfrucht und ihren Kräften, sowie einer Verbindung zwischen dem Clown und Ruffy. Und die hatte es in sich, die nicht nur Zorro kalt erwischte. Es war spannend, was dieser Kerl so alles konnte.

Mir gefiel es sehr gut, dass anfangs die bisher erschienenen Figuren und die Geschehnisse aus dem Vorgänger erklärt wurden und man sein Gedächtnis ein wenig auffrischen konnte. Aber es war ganz fies, dass es zum Schluss mitten im Kampf endete und ich jetzt ein wenig warten muss, bis ich mir den nächsten Band kaufen kann; das frustriert mich gerade etwas :D

Der Zeichenstil gefiel mir ganz gut und ich fand es toll, wie die Figuren gezeichnet wurden, aber es wirkte manchmal ein wenig unübersichtlich und ich musste erst mal schauen, was genau passierte.

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung, die mir sehr gut gefiel, auch wenn sie ein paar kleinere Längen hatte. Es gab neue Informationen und mir gefielen die Kämpfe sehr gut. Aber das Ende ist echt fies und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.12.2023

Nichts ist, wie es scheint

Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns
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Emilia und ihre Zwillingsschwester Vittoria verbindet ein starkes Band und das nicht nur, weil sie Hexen sind. Seit ihrer Kindheit achten sie auf die andere, auch wenn Emilia nun erkennen muss, dass Vittoria ...

Emilia und ihre Zwillingsschwester Vittoria verbindet ein starkes Band und das nicht nur, weil sie Hexen sind. Seit ihrer Kindheit achten sie auf die andere, auch wenn Emilia nun erkennen muss, dass Vittoria Geheimnisse hatte, die ihr das Leben kosteten und ihre Familie in Gefahr bringen. Sie will Rache üben, egal, was es kostet und trifft auf ihrer Suche auf Wrath, einen der sieben dämonischen Höllenfürsten, vor dem sie von klein auf an gewarnt wurde. Aber er behauptet, auf ihrer Seite zu stehen und nach und nach kommen sie sich näher.

Vorwort:
Kingdom of the Wicked - Der Fürst des Zorns von Kerri Maniscalco ist der erste Band der gleichnamigen Trilogie und erschien 2022 als Taschenbuch und e-book bei Piper.

Meine Meinung:
Wie lange bin ich um dieses Buch herumgeschlichen und habe es nie in die Hand genommen, weil ich solche Angst davor hatte ? Nicht, weil ich befürchtete, es könnte gruselig sein, denn ich liebe King und Horror, aber aufgrund des Hypes war ich sehr vorsichtig und habe es damals eigentlich nur wegen dem wunderschönen Schnitt gekauft, den ich ich auch heute noch vergöttere. Daher riesen Dank an die Person, die mich quasi dazu "zwang" es jetzt zu lesen, denn es hat mich echt positiv überrascht. Das wunderschöne Cover und der ebenfalls tolle Buchschnitt passen perfekt zu der Geschichte und dem düsteren Setting. Ich liebe die Kombination von schwarz und gelb, sowie die Schlange und den Totenkopf, die sehr gut ausgewählt wurden.

Die Geschichte wurde oft sehr gemächlich erzählt und ein tiefgreifendes Worldbuilding war nicht vorhanden. Viele Dinge verwirrten mich zunächst, weil sie nur dürftig oder gar nicht erklärt wurden und irgendwie gab es, abgesehen von der Suche nach dem Mörder, keinen richtigen roten Faden. Ich hatte eher das Gefühl, dass man Emilia von Punkt A nach B und C und so weiter begleitete, ohne, dass man allzuviel über die Welt und ihre Kräfte erfuhr. Zwar gab es vereinzelt Informationen, aber insgesamt war es doch recht dürftig und einzig zum Ende hin schaffte die Autorin es wirklich, mich zu überraschen.

Aber ich mag es dennoch sehr gerne, weil der Stil und die Geschichte einen gewissen Charme hatten und mich immer neugierig auf die fortlaufende Handlung machten. Ich rätselte sehr gerne bei der Suche nach Vittorias Mörder mit und fragte mich, wie alles mit den Morden an den anderen Hexen zusammen hing. Es war spannend, herauszufinden, was eigentlich die Wahrheit war, da nicht alles so war, wie es schien und vor allem nach dem heftigen Ende bin ich nun nicht unbedingt schlauer. Die Wendungen wurden mir dann ein wenig zu viel und ich verlor leicht die Übersicht, aber die Enthüllungen waren interessant und spannend, sodass ich auf jeden Fall Lust auf den zweiten Band habe, zumal ich die Romanze zwischen Emilia und Wrath sehr gerne mochte.

Beide waren absolute Sturköpfe und rangen immer um die Macht, was durchaus amüsant war. Sie sind sich so ähnlich und dann auch wieder nicht, war zu einigen interessanten Situationen führte, bei denen ich sie gerne geschüttelt hätte. Zwar hätten beide ein wenig mehr Tiefe besitzen können, aber es war super, dass sie auch andere Seiten zeigten. Emilia setzte sich über alles hinweg, auch wenn sie dadurch in Gefahr geriet und ich hielt mehr als einmal den Atem an, weil ich mich fragte, wie sie aus der Situation wieder rauskommen wollte. Aber sie zeigte, dass sie nicht auf Wrath angewiesen war, auch wenn er ihr aus mancher Misere wieder heraushalf. Ihn mochte ich sehr gerne, weil es schwierig war, seine wahren Beweggründe und seinen richtigen Charakter zu erkennen. Er sprach oft sehr wage und hielt sich zurück, was nicht nur Emilia wahnsinnig machte.

Und auch bei den anderen Figuren wusste ich oft nicht, woran ich bin, da man oft nur spärlich Informationen über sie erhielt und sie meistens eher eine Nebenrolle spielten. Einzig Antonio und Claudia wurden zwischenzeitlich wichtig, aber selbst dann lernte man nicht viel über sie. Antonios Wandel fand ich dennoch plausibel und er wurde gut begründet. Wrath Brüder passten in ihre Rollen und vor allem Envy machte mich wahnsinnig.

Der Schreibstil las sich anfangs recht schleppend, aber ich gewohnte mich daran. Das Worldbuilding ist nicht sonderlich ausgereift und oft plätscherte es vor sich hin, aber der Stil hat einen gewissen Charme und ich mochte die Atmosphäre, die er erzeugte, sehr gerne. Es wirkte düster und bedrohlich und das liebte ich.

Fazit:
Ein guter Reihenauftakt, der nicht mit dem besten Worldbuilding glänzen kann, aber sich interessant las und so manche Überraschung bot. Die Romanze blieb angenehm im Hintergrund und im Vordergrund stand die Jagd nach dem Mörder, die mir manchmal etwas zu schleppend und verwirrend ablief, auch wenn sie zum Miträtseln einlud. Aber ich mag den Charme des Stils sehr gerne und das dunkle Setting, sodass ich sehr auf Band zwei gespannt bin. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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