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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2024

Unterhaltsamer historischer Roman

Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Hoffnung am Horizont
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Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine vergangene Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich deshalb ...

Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine vergangene Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich deshalb gleich Feuer und Flamme dafür.

Die Geschichte dreht sich um Henriettes doch sehr unterschiedliche Zwillingstöchter, Julia und Christine, die trotz der Schatten des Ersten Weltkriegs behütet in der Villa Sommerwind ihrer Familie aufwachsen. Während Julia als junge Frau alles daran setzt, ihren Traum zu erfüllen, Köchin der Villa Sommerwind zu werden, verliebt sich Christine in Maximilian, einen Freiheitskämpfer für politisch Verfolgte. Als dieser in Gefahr gerät, flieht Christine mit ihm und lässt ihre Tochter in der Obhut ihrer Schwester zurück. Julia, die jetzt mit ihrer Nichte und Mutter zu Beginn des Zweiten Weltkriegs auf sich allein gestellt ist, muss über sich hinauswachsen, um nicht nur sich, sondern ihre ganze Familie zu beschützen …

Ich habe sehr gut in die Storyline hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Fall. Er passt gut zu dem Genre, ist sehr bildhaft und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Der einzige Negativpunkt: Es gab sehr schnelle, plötzliche Zeitsprünge von Kapitel zu Kapitel, die mich anfangs etwas irritiert haben. Daran habe ich mich gewöhnt im Laufe der Zeit, aber mir ging es manchmal etwas zu schnell und hastig.

Die beiden doch sehr unterschiedlichen Schwestern sind im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen. Ich habe ihre Entwicklung sehr gerne verfolgt - auch wenn ich nicht immer ihr Denken und Handeln zu 100% nachvollziehen konnte. Jedenfalls gab es einige Auf und Abs, die unterhaltsam beschrieben wurden. Längen gab es nur wenige. Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn noch einige Fragen offenbleiben. Diese werden bestimmt im Nachfolgeband gelüftet. Ich wurde von dem Buch gut unterhalten und ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 20.02.2024

Spannender Auftakt

In dunklen Wäldern
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Ich lese immer wieder gerne spannende Krimis, die mich mit einem Fall fesseln können und gleichzeitig mit interessanten Hauptfiguren aufwarten können. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ...

Ich lese immer wieder gerne spannende Krimis, die mich mit einem Fall fesseln können und gleichzeitig mit interessanten Hauptfiguren aufwarten können. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um den Fund einer Leiche im nordhessischen Habichtswald, der die Kripo auf den Plan ruft. Schnell finden Kommissarin Lodi Lenke und ihr Kollege Thomas Ziegler heraus, wer die Tote ist: Sonja Werkmann, deren Ehe nach heftigen Streitereien vor dem Aus stand. Ein Alibi hat ihr Ehemann nicht. Doch er bleibt nicht der Einzige, der ein Motiv haben könnte. Dabei sind die Ermittlungen nicht Lodis einziges Problem. Obwohl sie und Thomas ein eingeschworenes Team sind, verschweigt sie ihm etwas. Denn Lodi wollte keinen Fuß mehr in einen Wald hineinsetzen. Aber genau das muss sie jetzt tun …

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei locker-leicht, aber auch bildlich und sehr flüssig, so dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Ich habe deshalb das Buch in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Der Fall selbst blieb spannend bis zum Schluss. Ich habe die ganze Zeit über mitgerätselt und muss sagen, dass ich sehr lange auf der falschen Fährte war. Die Autorin schafft es aber, dass der Leser am Ball bleibt und es nicht langweilig wird.

Zudem finde ich es immer sehr wichtig, dass man die Ermittler auch privat kennenlernt. Das ist hier gegeben. Lodi hat es dabei nicht ganz leicht und ich kann nachvollziehen, dass ihre traumatischen Erlebnisse aus der Vergangenheit, ihr auch heute noch zu schaffen machen – gerade auch im Polizeidienst. Jedoch ist es deshalb auch schwierig zu verstehen, warum sie diesen Beruf weiter ausübt, denn sie bringt damit nicht nur sich in Gefahr, sondern auch ihren Partner. Und das soll ja nicht Sinn der Sache sein. Deshalb bin ich in dieser Hinsicht etwas zwiegespalten.

Ihr Partner dagegen blieb mir etwas zu farblos. Mit ihm konnte ich mich nicht wirklich identifizieren und nach dem tragischen Vorfall reagiert er auch nicht so, wie ich das eigentlich erwartet hatte.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich von der Storyline wirklich gut unterhalten wurde – nur die Figuren haben mir teilweise etwas Fragen aufgeworfen. Aber das kann sich ja in einer Fortsetzung ändern. Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.02.2024

Mitreißende Geschichte auf zwei Zeitebenen

Zur Schokoladen-Symphonie
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Ich lese immer wieder gerne Romane, in denen zwei Zeitebenen geben sind, die nach und nach ihre mitreißende Geschichte offenbaren. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, als ich den Klappentext ...

Ich lese immer wieder gerne Romane, in denen zwei Zeitebenen geben sind, die nach und nach ihre mitreißende Geschichte offenbaren. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. In nur wenigen Tagen habe ich den Roman auch verschlungen, weil ich so in die Geschichte eingetaucht bin.

Die Storyline dreht sich um zwei Frauen aus unterschiedlichen Zeiten, die ihren Träumen folgen, auf der Suche nach Gerechtigkeit und wahrer Liebe. Dabei geht es in der Gegenwart zum einen um Hannah, die mit all ihrer Leidenschaft dabei ist, ihren großen Traum zu verwirklichen: Ihr Café in der Nähe des Bayreuther Festspielhauses. Beim Stöbern auf dem Dachboden stößt sie auf ein Holzkästchen, ein Tagebuch aus den 1920er-Jahren und eine Mappe mit Klaviernoten. In dem Tagebuch erzählt Rosa von ihrer großen Liebe zu dem Pianisten David – einer Liebe, die nicht sein darf, denn David ist Jude, und die doch größer ist als alles, was sich ihr entgegenstellt. Rosas Liebesgeschichte lässt Hannah nicht mehr los. Ihr wird klar, dass auch sie den Weg gehen will, der in ihrem Herzen klingt…

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Fall: Locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben. Zudem schreibt die Autorin sehr bildlich. Zudem wird die Story in zwei Zeitebenen erzählt, so folgen wir zum einen Hannah und zum anderen Rosas Geschichte. Beide waren auf ihre Art und Weise mitreißend und spannend, wobei mir Rosas Reise fast ein wenig mehr gefallen hat.

Rosa und auch Hannah sind starke Persönlichkeiten, die viel gemeinsam haben. Sie kämpfen für ihr Glück, aber leider erhält nur eine davon am Ende ihr Happy-End, was auf der einen Seite traurig ist, aber trotz allem irgendwie zur Geschichte gepasst hat. Das Thema „Antisemitismus“ steht zudem zentral im Raum und dieses wird auch sensibel aufgegriffen.

Teilweise gab es auch langatmige Passagen, aber ich habe mich die ganze Zeit gut unterhalten gefühlt und ich musste mit beiden Frauen richtig mitfiebern. Auf jeden Fall hat mir das Buch einige schöne Lesestunden beschert. Ich vergebe dafür ganz klar gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.02.2024

Ein interessanter Auftakt

Himmelsstürmerinnen - Wir greifen nach den Sternen
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Ich lese immer wieder gerne mitreißende Geschichten mit starken Persönlichkeiten, die ihren Weg langsam aber sicher finden. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch über vier außergewöhnliche ...

Ich lese immer wieder gerne mitreißende Geschichten mit starken Persönlichkeiten, die ihren Weg langsam aber sicher finden. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch über vier außergewöhnliche Frauen, als ich den Klappentext gelesen habe. Ich wurde auch gut von dem Auftakt unterhalten und bin nun sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Das Buch dreht sich um drei Cousinen aus dem adligen Clan der Hards, die nach Höherem streben. Während Ailis die Sterne erkunden will, träumt Donella vom Ballonflug und Haily vom Starruhm auf der Bühne. In der ersten schottischen Mädchenschule werden die Schülerinnen tatsächlich auf ein mögliches Studium vorbereitet. Die junge Emily, die aus einer Dienstbotenfamilie stammt, darf die drei Cousinen dorthin begleiten. Was zunächst wie ein Glücksfall für Emily anmutet, ist an eine ungute Bedingung geknüpft. Aber erst einmal scheint ihnen die Welt offen zu stehen. Doch dann nimmt das Schicksal für eine der Frauen eine unerwartete Wendung, und die vier werden in alle Winde zerstreut ...

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil sagt mir sehr zu und passt auch gut zu dem Genre. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Zum Anfang gibt es ja erst einmal eine kleine Übersicht über die vier Mädchen und deren Charakterzüge. Das hat mir schon einmal sehr weitergeholfen, die Figuren besser zuzuordnen. Danach geht es in jedem Kapitel um eins der Mädchen – dabei gibt es auch Zeitsprünge, womit ich jedoch erst einmal zurechtkommen musste, damit ich nicht durcheinanderkomme. Aber daran habe ich mich schnell gewöhnt.

Die einzelnen Charaktere sind auch interessant beschrieben. Ailis, Emily und Donna mag ich dabei sehr. Sie sind sympathische und tolle Frauen. Haily dagegen ist genau das Gegenteil: unsympathisch und selbstsüchtig, was sich auch im Laufe der Geschichte leider nicht ändert, sondern eher verschlimmert.

Ich habe den Werdegang der Frauen sehr gerne verfolgt und ich bin tatsächlich durch das Buch geflogen. Das Ende war dabei überraschend und ich bin nun richtig gespannt, wie es in der Fortsetzung weiter geht. Von mir erhält dieses Auftaktband sehr gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.12.2023

Unterhaltsamer historischer Roman

Der süße Duft der Reben
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Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich ganz gespannt auf diesen Roman, als ich den Klappentext ...

Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich ganz gespannt auf diesen Roman, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich habe das Buch auch regelrecht verschlungen über die Urlaubstage, da ich es dann doch nicht mehr zur Seite legen konnte.

Die Geschichte dreht sich um die junge Spanierin Isabel, deren Vater mit dem Import von Rosinen aus der Heimat ein Vermögen gemacht hat. An ihrem 21. Geburtstag eröffnet er ihr, dass sie Rafael heiraten soll, den Sohn eines Rosinenbarons, den sie schon seit ihrer Kindheit verabscheut. Sie versucht alles, um dieser Vermählung zu entgehen. Auf der Flucht begegnet Isabel ihrer Jugendliebe wieder – und Rafael. Getrieben von einem dunklen Familiengeheimnis setzt er alles daran, sie in einen goldenen Käfig zu sperren. Doch Isabel kämpft für ein selbstbestimmtes Leben und lässt nichts unversucht, um dem Schlüssel zur Freiheit auf die Spur zu kommen …

In die Storyline habe ich ohne Weiteres hineingefunden. Der Schreibstil passt gut zu dem Genre und es ist ein flüssiger Lesefluss gegeben, so dass die Seiten nur so dahingeflogen sind und ich das Buch in nur zwei Tagen verschlungen habe. Nur ab und zu gab es auch mal langatmige Passagen.

Vor allem die erste Hälfte des Buches war spannend und ich wurde richtig von der Geschichte mitgerissen. Vor allem Isabel war mir sympathisch, wodurch ich richtig mit ihr mitgefiebert habe, als sie auf der Flucht war. Danach wurde aber alles ein wenig zu viel, weil in die Storyline einiges hineingepackt wurde. Hier wäre vielleicht weniger mehr gewesen. Die Liebesgeschichte dagegen ist wirklich schön, aber natürlich auch etwas vorhersehbar. Aber das ist nicht schlimm, denn ich mag solche Happy-Ends.

Zusammengefasst wurde ich gut von dem Buch unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen dafür.

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