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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2024

Schaut nicht nur den Film, lest das Buch! (Spoilerfrei)

Damsel – Der Pfad des Feuers
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Der Hype um dieses Buch/den Film konnte man sich kaum entziehen. Ist der ganze Wirbel berechtigt? Ich habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen – muss man noch mehr sagen?

Das Cover finde ich etwas ...

Der Hype um dieses Buch/den Film konnte man sich kaum entziehen. Ist der ganze Wirbel berechtigt? Ich habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen – muss man noch mehr sagen?

Das Cover finde ich etwas speziell, hat mich nicht wirklich angesprochen, allerdings ist der Farbschnitt edel und wenn man die Geschichte gelesen hat, passte das Cover doch recht gut
Die Protagonistin finde ich am Anfang etwa naiv, aber ich denke die Entwicklung von der kleinen „Disney-Prinzessin“ zu der taffen Heldin ist gewollt und durchaus gelungen.
Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, was mir immer viel Freude macht. Dadurch kann man die Gefühle und Absichten der Personen viel besser nach empfinden (etwas was im Film viel zu knapp kommt).
Das Setting ist einfach traumhaft! Die unterschiedlichen Länder und Völker sind beschrieben und die Drachenhöhle ist einfach mega! Gänsehaut pur! Der Drache als Antagonist finde ich ebenfalls gut beschrieben und man schwankt zwischen Faszination und Abneigung.

Der Schreibstil selber ist einfach gehalten und kann meiner Meinung nach nicht mit vielen andern Fantasy-Romanen mithalten. Hier merkt man dann doch, dass das Drehbuch für Netflix gleichzeitig produziert wurde und der Gedanke an die Verfilmbarkeit einfließt.
Außerdem stört mich etwas die Hektik in dem Buch. Ab der Drachenhöhle geschieht alles innerhalb eines Tages. Die Autorin hat im Plot vollkommen unnötig einen Zeitdruck aufgebaut. Es scheint mir absolut unmöglich, dass alles was in der Höhle passiert, in diesen paar Stunden geschehen soll.
Nicht überzeugen konnte mich jedoch das Ende, das sich stark vom Ende des Films unterscheidet. Die Lösung im Buch fand ich sehr seltsam.

Den Vergleich mit Büchern wie „Herr der Ringe“ und „Games of Thrones“, der häufig bemüht wurde, hält dieses Buch meiner Meinung nach nicht stand. Jedoch hat es einen wahnsinnigen Sog und wer einmal anfängt wird es nicht mehr weglegen können. Besonders für Fantasy-Neulinge ist es ein toller Einstieg in das Genre.


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Veröffentlicht am 01.05.2024

Dieses Buch sollte man gelesen haben

Allein unter Dünnen
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Das Buch hat mich sofort angesprochen. Heide Fuhljahn lädt zu einem Blick in ihr eigenes Leben ein und wirbt dabei, für mehr Unterstützung für mehrgewichtige Menschen. Noch immer wird diese Gruppe stark ...

Das Buch hat mich sofort angesprochen. Heide Fuhljahn lädt zu einem Blick in ihr eigenes Leben ein und wirbt dabei, für mehr Unterstützung für mehrgewichtige Menschen. Noch immer wird diese Gruppe stark diskriminiert.
Die Autorin schildert verschiedene „Mutproben“ zu denen sie sich überwinden musste, z.B. Bauchtanz und ihre Gefühle dabei.
Das Buch wechselt zwischen gut recherchierten Sachbuch und Biografie. Diese Mischung ist ansprechend und mitreißend. Jedes Kapitel ist in mehreren Unterthemen gegliedert, so dass man auch gut eine Pause zwischendurch einlegen kann. Die Mischung habe ich in dieser Form nicht erwartet, fand ich aber gelungen.
Der Schreibstil ist ehrlich und gradlinig, was ich für dieses Thema sehr passend fand.

Bei den persönlichen Berichten kann man jedoch dann die Emotionen gut spüren und mehrmals war ich mir nicht sicher, ob ich weinen oder lachen soll. Manchmal war mir das Buch etwas zu negativ, fast schon niederreißend.

Ergänzend gibt es noch verschiedene Interviews von Medizinern und ehemaligen Profisportlern, die ich sehr interessant fand und das Buch bereichert haben.

Es gibt ein Kapitel das sich mit der sexuellen Diversität beschäftigt. Ich kann nachvollziehen, warum die Autorin dieses Thema in ihrem Buch aufgreift, da sie sich generell gegen Benachteiligung und Diskriminierung ausspricht. Ich persönlich wäre jedoch gerne bei dem Thema des Buches geblieben, da ich denke, dass mehrgewichtige Personen volle Aufmerksamkeit und Support verdient.

Dieses Buch ist absolut lesenswert und ich empfehle es gerne weiter.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Leichtes Lesevergnügen

Der Schacherzähler
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Das Buch ist optisch sehr schön gestaltet. Das Cover passt sehr gut zu der Handlung und macht neugierig. Das Buch greift eine sehr interessante Thematik auf: Freundschaft zwischen alten und jungen Menschen. ...

Das Buch ist optisch sehr schön gestaltet. Das Cover passt sehr gut zu der Handlung und macht neugierig. Das Buch greift eine sehr interessante Thematik auf: Freundschaft zwischen alten und jungen Menschen.
Sehr schön wird geschildert, wie diese unterschiedlichen Menschen zusammenfinden und wie ihr Leben dadurch bereichert wird. Dabei gibt es auch Ausblick in die Vergangenheit, wenn „Oldman“ über sein Leben erzählt oder von Erinnerungen eingeholt wird.
Diesen Teil der Geschichte fand ich sehr schön, teilweise sogar ergreifend. Ebenso fand der Junge Janne schnell Zugang zu meinem Herzen, besonders da das Thema Mobbing durch Lehrkräfte aufgegriffen wird, über das viel zu wenig gesprochen wird.

Der Schreibstil ist kurzweilig und das Setting gut geschildert. Man kommt schnell und gut in einen Lesefluss.
Außer den Hauptfiguren gibt es eine große Anzahle von Nebencharaktere, an deren Leben man in unterschiedlichen Kapiteln teilnimmt. Dies sorgt viel Abwechslung. Es hat jedoch auch den Nebeneffekt, dass alles sehr oberflächlich bleibt. Außer zu den beiden Protagonisten konnte ich keine Bindung zu einer anderen Figur aufbauen. Bei einigen Figuren konnte ich auch nicht ihre Notwendigkeit für die Geschichte erkennen. Hier wäre es mir lieber gewesen, es gäbe weniger Personen, aber denen kommt man dann auch wirklich nahe.

Sehr enttäuschend war für mich, der Klappentext, der für mir einen falschen Eindruck der Geschichte vermittelte. Die sorgenvolle Suche des Jungen nach dem Senior wird hier als zentrales Thema vermittelt. Tatsächlich taucht dieser Moment erst im letzten Teil des Buches auf und ist auch recht schnell geklärt. Das fand ich sehr schade, da gerade die Beziehung zwischen den Beiden das bewegende an der Geschichte ist.

Generell lässt sich das Buch gut lesen und sorgt für leichtes Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 06.11.2023

Lesenswert

Der Salzpfad
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Auch wenn das Buch nicht mehr ganz neu ist, so finde ich es doch eine Rezension wert.
„Der Salzpfad“ erzählt die Geschichte eines Paares im mittleren Alter, dass buchstäblich alles verloren hat und zudem ...

Auch wenn das Buch nicht mehr ganz neu ist, so finde ich es doch eine Rezension wert.
„Der Salzpfad“ erzählt die Geschichte eines Paares im mittleren Alter, dass buchstäblich alles verloren hat und zudem mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat, sowie ihren Kampf mit dieser schwierigen Situation umzugehen.
Schonungslos offen erzählt die Autorin von Emotionen, Verzweiflung und Schmerz. Aber auch von unzähligen Kleinigkeiten und Menschen, die ihnen die Kraft gab zum Weitermachen. Ein inspirierendes Buch, dass Mut macht, sich seinem Schicksal nicht zu ergeben.
Der Schreibstil ist schnörkellos und im angenehmen Erzählstil. Einzig die teilweise sehr ausführlichen Schilderungen der Landschaften hätten für mich etwas knapper ausfallen können.

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Veröffentlicht am 29.08.2023

Ein Wohlfühlroman

Hör auf dein Herz, auch wenn es stolpert
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Von jetzt auf gleich verliert die Protagonisten alles. Nach anfängliche Zweifel wagt sie einen spannenden Neubeginn.

Die Protagonistin (und ihre Tante) sind ganz zauberhaft und haben mich sehr gut unterhalten. ...

Von jetzt auf gleich verliert die Protagonisten alles. Nach anfängliche Zweifel wagt sie einen spannenden Neubeginn.

Die Protagonistin (und ihre Tante) sind ganz zauberhaft und haben mich sehr gut unterhalten.
Der Schreibstil ist sehr lebendig und kurzweilig und man fliegt nur so durch die Kapitel. Die Szenen werden lebendig geschildert und man kann gut in die Geschichte eintauchen, so dass man manchmal mit lacht, aber auch mit leidet. Auch die Nebenfiguren sind vielseitig und liebevoll kreiert, so dass sie die Geschichte sehr gut ergänzen. Nebenbei fließen auch einige gesellschaftskritische Gedanken ein, die den Roman bereichern.

Das Cover fand ich sehr schön gestaltet, auch wenn es keinen direkten Bezug zur Handlung hat. Aber es vermittelt eine angenehme Stimmung und ist deshalb für mich passend.

Die volle Punktzahl gebe ich nicht, da mich das Ende nicht ganz überzeugt hat. Es ist an sich stimmig, aber mir ist es zu einfach, zu perfekt. Außerdem hat mich die Botschaft nicht ganz überzeugt.

Ansonsten ist es aber ein unterhaltsamer Wohlfühlroman für entspannte Lesestunden.

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