Morbider High Fantasy
Solitude 1: Devour the LightLouve ist nicht ganz Tod, aber auch nicht wirklich am Leben, ein Teil ihres Schattens fehlt. Aber gerade dadurch kann sie eine Schattenassassinin sein und Kreaturen vernichten, die durch die Barriere aus ...
Louve ist nicht ganz Tod, aber auch nicht wirklich am Leben, ein Teil ihres Schattens fehlt. Aber gerade dadurch kann sie eine Schattenassassinin sein und Kreaturen vernichten, die durch die Barriere aus dem Schattenreich, ins Reich der Lebenden kommen.
Außerdem versteht sie sich blendend mit dem Schattengott Enean, dabei sollte er eigentlich ihr größter Feind sein.
Die Geschichte spielt in einer relative morbiden High Fantasy Welt. Alles dreht sich um Tod, Schatten, Nicht ganz Tod und wie man wo lebt, je nach dem wie Tod man ist. Zumindest fühlte es sich für mich so an.
Ich habe mich durch das ganze Buch gekämpft, bin aber nie richtig angekommen. Die Welt und ihre Charaktere waren mir einfach zu düster und zu deprimierend, teilweise auch zu unzureichend erklärt. Tatsächlich hat mir der böse Schattengott am besten gefallen, denn eigentlich war er gar nicht so böse wie alle denken. Das Buch war auch abwechselnd aus Louves und Eneans Sicht geschrieben und nur Dank der Kapitel aus Eneans Sicht habe ich es nicht abgebrochen.
Auch das offene, etwas zu dramatische Ende konnte mich leider nicht überzeugen. Ich werde den nächsten Teil nicht lesen und kann euch das Buch auch leider nicht empfehlen.