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Veröffentlicht am 01.10.2017

Together Forever - total verliebt

Total verliebt
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Ich finde das Cover wirklich richtig schön. Die ganzen Farben passen wunderbar zusammen. Ich mag das Kleid von Fabel total gern und auch die schöne Jeansjacke drüber. Das Licht fällt herbstlich auf die ...

Ich finde das Cover wirklich richtig schön. Die ganzen Farben passen wunderbar zusammen. Ich mag das Kleid von Fabel total gern und auch die schöne Jeansjacke drüber. Das Licht fällt herbstlich auf die beiden. Auch das der Titel des Buche mit diesem gestrichelten Kreis umrandet ist, gefällt mir total gut. Das Cover ist also ein totaler Erfolg.

Die Geschichte des Buches hört sich wirklich richtig gut an. Man kann wirklich sehr viel hier raus holen. Im Grunde ist es nichts neues. Es gibt immer weider solche Bücher, allerdings werden sie meiner Meinung nie langweilig zu lesen. Es ist ein sehr erfrischendes Thema für Zwischendurch.

Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen, sehr schönen Zitat. Entweder, mit einem der beiden Protagonisten Fabel und Drew, oder mit einem, eines sehr berühmten Schriftstellers. Ich fand diese Zitate immer richtig schön und sie haben wunderbar zu den Kapiteln gepasst. Außerdem sind die Kapitel entweder aus der Sicht von Drew oder aus der Sicht von Fabel geschrieben. Ich fand das sehr gut, denn dadurch wusste man, was die jeweilige Person in den Situationen denkt und fühlt.

Beide Charaktere sind sehr unterschiedlich. Fabel ist tough. Weiß, wie sie sich und ihre kleine Familie über die Runden bekommt. Ihre Mutter hat ein Alkoholproblem und so muss Fabel sich um ihre Mutter und ihren kleinen Bruder kümmern. Dafür arbeitet sie in einer Kneipe, wo sie dann auch später Drew kennen lernt. Fabel hat einen wirklich schlechten Ruf hat: Sie steigt mit jedem Jungen ins Bett. Drew hingegen ist das absolute Gegenteil. Er ist ein Vorzeigeschüler. Bringt gute Noten nach Hause, ist ein sehr guter Sportler. Ihm liegen die Mädchen zu Füßen. Allerdings beachtet er das nicht besonder. Im Grunde könnten beide nicht unterschiedlicher sein.

Ich fand die Mischung der beiden wirklich gut. Allerdings wichen sie immer wieder, von ihren grundlegenden Charakterzügen ab. Es war dadurch sehr verwirrend. Ich wusste manchmal gar nicht mehr, was ihre Grundeinstellung war, da sie immer wieder vom einen Extrem ins nächste wechselten. Bei Fabel war das nicht ganz so gravierend, aber bei Drew hat man das sehr gemerkt.

Auch haben mir hier im Buch die großen Gefühle gefehlt. Es war oberflächlich gehalten. Man hätte viel mehr in die Tiefe gehen könne, gerade weil die beiden keine ganz so gute Kindheit hatten. Sie haben das, in meinen Augen, so leicht genommen, obwohl damit doch so viel Schmerz und Trauer verbunden ist.
Beide tragen ihre Laster mit sich herum. Ich fand die Spannung, die um Drew's Geheimnis gemacht wurde, sehr gut. Man konnte sich manchmal schon denken, um was es sich da genau handelt. Als es allerdings dann raus kam, war ich doch überrascht. Auch wenn ich es immer wieder geahnt hatte, hat es mich am Ende doch umgehauen.

Die Autorin schreibt sehr flüssig. Das Buch lässt sich schnell und gut durchlesen. Sie hat einen einfachen Schreibstil, und dadurch verschwinden die Seiten zwischen den Fingern sehr schnell.

Veröffentlicht am 31.10.2018

Ich hab mir mehr davon erwartet

Bis ans Ende meiner Welt
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Im Moment lese ich ja sehr gerne Romane, in dem das einfache, echte und natürliche Leben von Menschen beschrieben wird. Einfach so, wie das Leben tatsächlich spielt. Mir gefällt das gerade sehr gut. Man ...

Im Moment lese ich ja sehr gerne Romane, in dem das einfache, echte und natürliche Leben von Menschen beschrieben wird. Einfach so, wie das Leben tatsächlich spielt. Mir gefällt das gerade sehr gut. Man sieht dadurch immer wieder, dass das eigene Leben doch etwas sehr besonderes ist und noch dazu ein ständiges Abenteuer, auch wenn man selbst den Blick dafür nicht so hat.

Deswegen bin ich auch auf dieses Buch aufmerksam geworden. Hier gibt es nichts, was fiktiv ist. Außerdem setzte ich mich öfter mit dem Thema Krebs auseinander. Ich hatte selbst so einen Fall in meinem näheren Umfeld und bin bestrebt viel darüber heraus zu finden. Dadurch kann man die Gefühle der betreffenden Person besser nachvollziehen, weil es einem sonst so schwer gelingt.

Die Geschichte finde ich sehr interessant. Eine junge Frau erkrankt an Krebs und beschließt dann ihr Leben zu ändern. Sie rettet ein Pferd vor dem Schlachter und bricht dann mit ihm auf eine abenteuerliche Reise auf. Ich war also echt gespannt. Der Klappentext setzte meine Ansprüche sehr hoch.

Leider wurden sie nicht so erfüllt, wie ich gehofft hatte. Das Buch ist wirklich klasse, aber mir fehlte hier einfach der Tiefgang. Mir war alles zu oberflächlich und schnelllebig. Man hätte hier einige Stellen viel mehr ausbauen können; andere hingegen kürzen oder gar ganz weglassen. Ich konnte mir der Protagonistin keine Verbindung aufbauen. Sie erschien mir zu oberflächlich und viele ihrer Gedanken oder Entscheidungen konnte ich gar nicht nachvollziehen.

Den Schreibstil fand ich aber gut. Er war sehr einfach gehalten und man kommt schnell durch (auch wenn ich mich eher durch das Buch durchquälen musste). Man sollte hier nichts tiefgründiges erwarten. Nichts, was ein Leben verändern würde, sondern eher eine leichte Unterhaltung, mit einem ernsten Thema, viel Lebensmut, Liebe und einer großen Portion Abenteuer.

Veröffentlicht am 27.12.2017

Zu wenig Tiefgang

Und morgen das Glück
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Gerade eben habe ich dieses Buch beendet und muss gleich zu Beginn sagen, dass es nicht so wirklich meinen Geschmack getroffen hat. Leider. Ich hätte es wirklich gern mehr gemocht.

Im Buch geht es um ...

Gerade eben habe ich dieses Buch beendet und muss gleich zu Beginn sagen, dass es nicht so wirklich meinen Geschmack getroffen hat. Leider. Ich hätte es wirklich gern mehr gemocht.

Im Buch geht es um Nina. Eine Frau, die Ende vierzig ist, und gerade eben ihren langjährigen Lebensgefährten Robert durch einen Unfall verloren hat. Und damit stürzt ihre sonst so heile Welt ins Chaos. Nach dem Tod von Robert gerät alles aus dem Gleichgewicht und sie steht am Ende vollkommen allein da. Dennoch lässt sie sich davon nicht unterkriegen und nimmt ihr Leben wieder in die Hand.

Diesen Aspekt des Buches fand ich sehr lobenswert und aufmunternd. Nina arbeitet hart für das, was ihr wichtig ist. Sie strengt sich an, gut zu sein. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass das nicht immer leicht ist und auch sehr viel Kraft verlangt, aber sie schafft es. Durch ihren nun neuen Lebensweg lernt sie viele neue Menschen kennen und auch lieben. Es war schön mit anzusehen, wie sich die Geschichte entwickelt und was sie dabei alles erlebt.

Leider hat mir der nötige Tiefgang gefehlt und manchmal auch das Feingefühl. Es war mir oft zu plump daher geredet. Als wäre die Dinge zwar so wie sie sind, aber man lebt doch daran vorbei. Auch kam keine richtige Ruhe in die Handlung. Von einem Erlebnis wurde man ins nächste gestürzt. Es war zu viel los auf zu wenig Seiten. Das Ganze hätte man ein wenig glätten können.

Im Großen und Ganzen kann ich aber dennoch sagen, das es ein Buch ist, was vielen Menschen Kraft geben kann. Die Kraft, sich nicht von seinen Träumen abhalten zu lassen und für das zu kämpfen, was einem wichtig ist. Dadurch macht man vielleicht Erfahrungen, auf die man am liebsten verzichtet hätte, aber am Ende wird es dennoch gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch nicht das Ende

Veröffentlicht am 01.10.2017

Große Erwartungen ... leider enttäuscht

Wir fallen nicht
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Vor ein paar Jahren bin ich schon mal auf dieses Buch aufmerksam geworden. Allerdings hab ich es mir bisher nie geholt und auch nicht den Dran verspürt es kaufen zu müssen. Vor ein paar Wochen ist es mir ...

Vor ein paar Jahren bin ich schon mal auf dieses Buch aufmerksam geworden. Allerdings hab ich es mir bisher nie geholt und auch nicht den Dran verspürt es kaufen zu müssen. Vor ein paar Wochen ist es mir dann aber doch in die Hände gefallen und ich habs mitgenommen. Als ich dann vor meinem Regal stand und wieder mal die Qual der Wahl hatte, viel mein Blick sofort auf dieses Buch. Das Buch machte für mich einen doch recht herbstlichen Eindruck und damit wirklich passend für den aktuellen Zustand draußen.


Um die Antwort gleich einmal vorweg zu nehmen: es konnte mich nicht überzeugen. So gar nicht. Der Klappentext lässt ja auch nicht viel durchblicken. Ich hab eine Dystopie erwartet, allerdings bekam ich hier etwas vollkommen anderes geboten. Das hat mir den Lesefluss ganz schön zerstört und ich hab eine halbe Ewigkeit gebrauch, eh ich das Buch dann doch beenden konnte. Ich kann hier auch schlecht wiedergeben, um was es geht. Dazu müsste ich zu viel von der Geschichte verraten, und das würde unnötig spoilern.


Ich hatte hier absolut kein Zeitgefühl. Ich wusste weder welcher Tag ist, noch ob es eher früh oder doch schon Abend ist. Auch die Beschreibungen im Buch haben sich meiner Meinung nach eher auf das unwichtige konzentriert und wesentliches weggelassen. Die Autorin hat eine ganz spezielle Sprache, in der sie ihre Bücher schreibt. Das wird auch hinten in der Autorenbeschreibung nochmal erwähnt. Und ich dachte mir nur so: hättest du das nur mal eher gelesen. Denn es stimmt! Sie schreibt wirklich speziell. Und ich glaube, man muss das wirklich mögen, um auch das Buch mögen zu können. Der Schreibstil macht immerhin sehr viel aus.


Mir erschließt sich auch der Sinn der ganzen Geschichte nicht wirklich. Also, was will die Autorin mir mit diesem Buch sagen? Was war der Zweck des Ganzen? Ich bin schon die ganze Zeit am grübeln. Hole mir das Buch immer mal wieder aus dem Regal, blättere ein paar Seiten durch und denke darüber nach. Die Tür blieb mir bisher verschlossen.


Handlung und Verlauf der Geschichte sind sehr schleppend. Immer wieder scheint sich alles im Kreis zu drehen. Ich hatte nicht das Gefühl, das die Handlung voran kommt. Mir haben hier auch die Dialoge gefehlt. Ich mag es immer nicht so, wenn ein paar Seiten nur Beschreibungen kommen oder wenn die Dialoge so kurz gehalten werden. Zum Schluss - und das muss ich der Autorin doch zu Gute halten - nimmt alles doch etwas an Fahrt auf und es wird recht spannend. Auch kommt hier etwas zum Vorschein, was ich so nicht erwartet hatte. Das Ende hat mir also ganz gut gefallen, wenn es mich doch etwas verwirrt zurück gelassen hat.


Im Großen und Ganzen würde ich dem Buch nur zwei Sterne geben. Da mich das Ende dann aber doch überrascht hat und ich es nicht mal so übel fande, kann ich mich noch auf einen halben Stern mehr retten. Mehr geht dann aber wirklich nicht.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Naja ...

Der Untergang Barcelonas
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Da es ein historischer Roman war, und damit eigentlich absolut nicht mein Fall, hatte ich keine großen Erwartungen gehabt. Ich wollte das Buch so gern lesen, weil es um Barcelona gehen sollte, und ich ...

Da es ein historischer Roman war, und damit eigentlich absolut nicht mein Fall, hatte ich keine großen Erwartungen gehabt. Ich wollte das Buch so gern lesen, weil es um Barcelona gehen sollte, und ich da unbedingt mal hin möchte. Ich dachte, dass mir dieses Buch ein paar Seiten Barcelonas um 1700 zeigen würde, und meine Neugierde auf diese schöne Stadt weiter steigern würde.
Das Buch konnte mich allerdings gar nicht überzeugen. Ich hatte sehr große Schwierigkeiten beim lesen. Da historische Romane nicht mein Ding sind, wurde das zusätzlich erschwert. Durch die ersten hundert Seiten musste ich mich sehr quälen. Ich kam sehr schwer voran und hab einige Tage gebraucht, um diese Hürde überhaupt zu meistern. Der Schreibstil hat mir einige Probleme bereitet. Natürlich war er im damaligen Sprachgebrauch geschrieben.
Im Buch werden sehr viele Hintergründe zum zeitlichen Geschehen erzählt. Als Zuvi die Ingenieurskunst erlernt werden auch hier alle Einzelheiten erklärt, sowie deren Hintergründe. Diese Teile waren für mich weder von Bedeutung für das Buch, noch konnte ich sie alle nachvollziehen oder verstehen. Dadurch wurde ich erheblich gebremst.
Ich kam immer wieder mit den vielen Namen durcheinander, und konnte irgendwann gar nicht mehr zuordnen, wie die Figuren mit Zuvi in Verbindung standen. Manche Teile der Geschichte konnte ich nicht im Kopf behalten, und dadurch auch die Geschichte nicht richtig verstehen.
Da ich nicht mehr mitkam - und auch immer wieder Passagen und Seiten übersprungen habe - habe ich mich entschlossen das Buch abzubrechen. Mir fällt dieser Schritt schwer, denn ich breche so gut wie nie Bücher ab. Ich habe das Buch auf der Hälfte - auf Seite 376- abgebrochen. Auch wenn ich das ungern mache, möchte ich mich dennoch nicht weiter damit quälen.
Allerdings muss ich sagen, das dieses Buch für historisch Interessierte sehr interessant ist. Hier werden sehr viele Fakten und Namen über den Spanischen Erbfolgekrieg genannt. Wer daran interessiert ist, den wird dieses Buch bestens unterhalten. Pinol erzählt diese Geschichte mit sehr viel Witz und Humor.
Ich finde auf keinen Fall das dieses Buch mit nur einem Stern ausgehen sollte. Der Autor hat sich sehr viel Mühe gemacht, all die Hintergründe zu recherchieren, und deswegen sollte man vor ihm den Hut ziehen. Es hat bestimmt sehr viel Mühe gekostet, all diese Einzelheiten heraus zu finden, und damit über 700 Seiten zu füllen.

Fazit:
Wer geschichtlich sehr interessiert ist, sollte dieses Buch wirklich lesen. Es wird ein Abenteuer bereit halten. Jedem, der keine historischen Romane mag, würde ich allerdings davon abraten. Man muss mit einem Starken Willen und Durchhaltevermögen an dieses Buch gehen, da es zwischendurch sehr langatmig ist.