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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2017

Ich bin begeistert

Rette mich vor dir
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Auch hier muss man dem Covergestalter wieder ein großes, dickes Lob aussprechen. Dieses Cover ist wirklich wunderschön. Die Stadt ist auch hier wieder im Hintergrund, so wie im ersten Band. Aber das Rot ...

Auch hier muss man dem Covergestalter wieder ein großes, dickes Lob aussprechen. Dieses Cover ist wirklich wunderschön. Die Stadt ist auch hier wieder im Hintergrund, so wie im ersten Band. Aber das Rot von Juliettes Kleid sticht hier wesentlich mehr hervor als im Vorband. Ich finde es bezaubernd. Ihre Roben sind unglaublich schön, und man möchte sie am liebsten selbst tragen. Auch, dass hier wieder die rote Tinte umher schwebt, und wie in einem Wasserglas aussieht, ist klasse. Ein wirklich vollkommen gelungenes, ansprechendes Cover.

Nachdem mir Band eins so gut gefallen hat, wollte ich so schnell wie möglich wissen, wie es weiter geht mit Juliett und Adam. Auch hier ist wieder alles aus Juliettes Sicht geschrieben. Ihrem außergewöhnlichen Schreibstil ist die Autorin ebenfalls treu geblieben. Allerdings hat er sich ein wenig verändert. Es sind hier nicht mehr so viele Gedanken von Juliette durchgestrichen, die sie nicht denken will/darf. Das finde ich eigentlich schade, hat aber bestimmt etwas mit der Wandlung ihres Charakters zu tun. Man merkt hier schon, das sie stärker geworden ist und sich nicht mehr so oft zurück zieht oder über ihre Situation jammert.

Die Handlung war auch hier wieder richtig gut. Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, dass sie Handlung nicht so richtig in den Gang gekommen ist. Hier und da hat es geholpert. Das konnte allerdings durch sehr schöne, spannende Wendungen wieder raus geholt werden.

Einige Charaktere hat man in diesem Band besser kennen gelernt. Dazu haben hier vor allem Kenji (der mir richtig ans Herz gewachsen ist. Ich mag seine sarkastische Art total gern), Randa und auch Tana. Kenji hat man zwar schon im ersten Teil kennen gelernt, aber hier wird er zu einer tragenden Person gemacht. Er zählt jetzt definitiv zu einer meiner liebsten Charaktere der Trilogie. Auf Warner hab ich mich hier total gefreut. Ganz viele sind ja in diesem Band total von ihm begeistert gewesen. Und ich muss sagen: Ich bin total eurer Meinung! Adam hat mir hier gar nicht mehr gefallen, und da Warner hier mehr ins Licht gerückt wurde, hat er mich sofort auf seine Seite gezogen. Ich fand ihn hier viel gefühlsechter; er hat einem mehr Einblick in seine Seele gegeben. Weiter so, Warner!

Das ganze Buch hat mich also wirklich überzeugt, und das Ende macht mich wirklich neugierig und gespannt auf den letzten Teil. Den werd ich dann auch ganz schnell lesen.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Mit viel Potential - ich will mehr davon!

Thoughtless
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Das Cover gefällt mir wirklich gut. Ich mag die Farben und auch der Kreis, in dem der Titel des Buches steht, passt wirklich wunderbar. Kellan und Kiera (ich liebe dieses Name) sehen darauf sehr innig ...

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Ich mag die Farben und auch der Kreis, in dem der Titel des Buches steht, passt wirklich wunderbar. Kellan und Kiera (ich liebe dieses Name) sehen darauf sehr innig aus. Das Buch verspricht also schon vom Cover her die typische Geschichte - Bad Boy vs. Good Girl. Den Verlauf solcher Geschichten sieht man in letzter Zeit an wirklich oft. Es scheinen immer mehr solcher Geschichten auf den Markt zu kommen. Trotz des schon bekannten Grundschemas, sind diese Geschichten allerdings immer noch sehr unterhaltsam. Und habt ihr diesen wahnsinnig tollen Ring gesehen? Ich liebe ihn. Er sieht wirklich wunderschön aus. Kennt ihr einen Laden, wo es den gibt? ^^

Die Geschichte setzt genau da ein, wo Kiera und Denny nach Seattle mit dem Auto fahren. Man wird schnell in die Geschichte geworfen. Durch den schönen, flüssigen Schreibstil der Autorin kommt man gut rein und kann sich schnell orientieren. Die Seiten verschwinden sehr schnell zwischen den Fingern, wenn man sich richtig auf die Geschichte konzentrieren kann.

Alles ist aus der Sicht von Kiera geschrieben. Sie ist, ebenso wie Kellan, die wichtigste Person des Buches. Ich mochte Kiera von der ersten Seite an. Ich konnte mich an einigen Stellen wirklich gut mit ihr identifizieren. Sie ist ein schüchternes Mädchen, was ihren Freund wirklich über alles liebt. Auch Kellan fand ich wirklich bezaubernd. Wie es sich für dieses Genre gehört, war er atemberaubend schön und kann jedes Mädchen haben, das er will. Er bekommt einfach alles. So dauerte es auch nicht lange, bis er auch Kiera um den Finger gewickelt hat und die beiden eine heiße Affäre beginnen, als Denny weg ist. Auch wenn dieser Teil ausgelutscht ist, war er wirklich unterhaltsam. Ich hab es genossen der Geschichte zu folgen und zu wissen, was als nächstes passiert.

Es dauert eine Weile eh die Geschichte richtig in Fahrt kommt. Deswegen hab ich es auch zwischenzeitlich erst einmal beiseite gelegt. Es war wahrscheinlich nicht der richtige Moment gewesen, das Buch zu lesen. Aber am Ende hab ich es auf keinen Fall bereut, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Es ist wirklich toll. Wenn man richtig drin ist, ist es sehr spannend. Die Handlung ist konstant gehalten. Es gibt immer wieder neue Wendungen. Und es passieren einige wirklich unerwartete Dinge. Ich hab die ganze Zeit über mit Kiera und Kellan mitgefiebert, damit die beiden endlich ihre Liebe füreinander offen zeigen können.
Denny hat mich dabei wirklich genervt. Er stand mit schon am Anfang an im Weg. Er hat einiges für Kiera riskiert und dafür kann man ihn wirklich bewundern. welches Mädchen wünscht sich nicht so einen Freund, der so etwas für seine Freundin macht? Aber dennoch stand er immer nur im Weg und war das Hindernis, warum sich die beiden nicht lieben konnten. Auch hat mich ein wenig gestört, das Kiera wirklich oft rot geworden ist oder geweint hat. Ich hatte mir eine Protagonistin gewünscht, die stark ist und weiß, was sie will. Das hat mir hier ein bisschen gefehlt.

Im Großen und Ganzen war das Buch für mich aber ein voller Erfolg. Ich mochte es wirklich sehr. 200 Seiten weniger hätten es zwar auch gemacht, aber ich fand es dennoch angemessen. Auf die weiteren Bände freu ich mich schon, denn dies ist ein Buch mit viel Potential nach oben. Ich brauch ganz dringend mehr davon!!!

Veröffentlicht am 01.10.2017

Ein wirklcih guter Auftakt

Ich fürchte mich nicht
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Das ich dieses Cover mega schön finde, ist ja kein Geheimnis mehr, seit meinem Cover Monday. Dort habe ich es ja schon einmal vorgestellt. Ich finde es unglaublich schön. Das blau des Kleides sticht sehr ...

Das ich dieses Cover mega schön finde, ist ja kein Geheimnis mehr, seit meinem Cover Monday. Dort habe ich es ja schon einmal vorgestellt. Ich finde es unglaublich schön. Das blau des Kleides sticht sehr schön hervor. Der Hintergrund ist zwar auch in einen hellen, blassen Blau gehalten, wirkt aber sehr schlicht. Wirklich schön finde ich, dass die roten Haare von Juliette so hervorgehoben sind. Auch die Idee, mit dem blauen Wasser, was sich über ihr Kleid ausbreitet und dann zu Boden sinkt, ist fantastisch. Ein echter Augenschmaus.

Der Klappentext hatte mich schon sehr lange neugierig gemacht, und ich bin auch wirklich glücklich und froh, das ich dieses einzigartige Werk lesen durfte. Als ich meinen Cover Monday geschrieben habe, hatte ich auf keinen Fall damit gerechnet. Über diese Trilogie hört man ja unheimlich viel gutes. Ich muss sagen, das ich bisher noch keine einzige schlechte Stimme darüber gehört hab, was mich natürlich noch mehr angespornt hat, dieses Buch zu lesen.

Das Buch fing für mich allerdings verwirrend an. Es wird ja sehr viel über den einzigartigen Schreibstil der Autorin gesprochen, und es stimmt wirklich. Die hat eine wirklich eigene, ganz spezielle Art zu schreiben. Man muss erst ein paar Seiten lesen, um hinein zu kommen. Aber wenn man dann einmal drin ist, ist es wirklich sehr schön zu lesen. Bei mir hat das allerdings ein wenig länger gedauert. Vielleicht um die 50 Seiten. Durch ihre Art zu schreiben, muss man mitdenken. Es ist also auf keinen Fall ein Buch, das man einfach so nichtssagend durchliest. Man muss verstehen, was die Autorin, mit ihrer Art versucht zu sagen.

Aus der Sicht von Juliette wird hier alles berichtet. Man merkt wirklich sehr, wie sie sich in Laufe der Handlung verändert. Wie sie stärker wird und sich wandelt. Mir hat diese Entwicklung sehr gut gefallen. Ich habe gehört, das die Entwicklung sogar noch viel weiter gehen soll. Darauf bin ich wirklich sehr gespannt. Durch die Schreibweise musste ich allerdings erst ein wenig warm werden, mit Juliette.

Auch die verschiedenen Handlungsstränge wurden wunderbar verknüpft. Es gab hier eigentlich keine langweiligen Stellen. Alles war interessant und nachvollziehbar beschrieben.

Von der Trilogie kann ich also noch mehr erwarten. Das macht mich wirklich sehr gespannt auf die nächsten beiden Bände. Auch jeden Fall werde ich sie so schnell, wie möglich lesen ❤

Veröffentlicht am 01.10.2017

Eine wirklich beeindruckend erzählte Geschichte

Vier Beutel Asche
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Das Buch hat ein wirklich schönes Cover. Ich mag die sehr großen Buchstaben total gern. Auch das abgehackte gefällt mir dabei sehr gut. Am Anfang war ich davon nicht so überzeugt, aber als ich das Buch ...

Das Buch hat ein wirklich schönes Cover. Ich mag die sehr großen Buchstaben total gern. Auch das abgehackte gefällt mir dabei sehr gut. Am Anfang war ich davon nicht so überzeugt, aber als ich das Buch dann in den Händen gehalten habe, fand ich es wirklich sehr hübsch. Die vier Freunde, die auf ihrem Roller oder Motorrad entgegen der Sonne fahren, verleihen dem Buch gleich den passenden Eindruck. Dieses kleine Motiv spiegelt einen wesentlichen Teil der Geschichte wieder. Man sieht hierbei Lena mit Jan auf dem Roller, und Maik mit Selina auf dem Motorrad. Wirklich sehr schön gemacht.

Das Buch beginnt damit, das sich Jan - Christophs bester Freund - an dem Mann rächen möchte, der Christoph überfahren hat. Ich fand den Einstieg sehr gut, denn er spiegelte die volle Verzweiflung von Jan wieder, die er in den letzten Monaten hatte. Alles wirkt düster und voller Trauer. Ein paar Tage später geht er auf den Friedhof um Christoph an seinem Geburtstag zu besuchen. Dabei trifft er auch Maik, Lena und Selina; die alle aus unterschiedlichen Gründen genau in dieser Nacht an Christophs Grab kamen. In ihren reift der Gedanke, Christophs letzten Wunsch zu erfüllen und ihm eine Seebestattung zu ermöglichen.

Der Aufbau des Buches hat mich wirklich mitgerissen. Wie schon gesagt, war am Anfang des Buches sehr viel Trauer, Wut und Verzweiflung. Je näher die vier ihrem Ziel kommen, desto weiter entwickeln sie sich. Und desto mehr entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen. Dieses Buch beinhaltet kein einfaches Thema: Wie komme ich mit dem Tod meines Freunden, besten Kumpels oder Schwarm zurecht? Der Autor hat es wirklich sehr gut gemacht. Hat Fragen gestellt, und sie auch versucht zu beantworten. Er hat gewisse Stellen nicht in Watte gepackt, sondern ausführlich erörtert. Er hat sich zum Teil seine eigene Meinung gebildet, hat dem Leser aber auch Freiraum gegeben, selbst darüber nachzudenken. Das hat mir sehr gut gefallen.

Die Entwicklung der Charaktere ist sehr gut rüber gebracht worden. Man konnte sich in die hinein versetzten, aber wenn alle vier eine unterschiedliche Ansicht auf die Situation hatten. Beschrieben wird alles aus der Jan's Sicht. Zwischendurch kommen immer mal kleine Rückblicke aus der Zeit mit Christoph. Diese sind aber dann immer aus der Erzählerperspektive geschrieben. Dadurch konnte man sich einen eigenen Überblick verschaffen, wie Christoph war. Die Spannung des Buches wurde überwiegend konstant gehalten. Der Schreibstil war sehr einfach und gut verständlich.

Was ich sehr amüsant fand, war, dass der Ort an dem sie Christophs Asche ins Meer geben wollte, Morlaix in Frankreich war. Der Ort, an dem ich vor etwa drei Jahren mit meiner Familie im Urlaub war. Ich konnte mir also alles genausten vorstellen.

Ich würde das Buch wirklich jedem empfehlen. Es ist wirklich ein sehr interessantes Thema, welches wirklich beeindruckend verpackt wurde.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Ein packendes Finale

Der letzte Stern
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Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man eine Buchreihe oder eine Trilogie beendet? Sogar einen Einzelband, welcher einem total ans Herz gewachsen ist? Dieses Gefühl, wenn die letzte einhundert Seiten anbrechen. ...

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man eine Buchreihe oder eine Trilogie beendet? Sogar einen Einzelband, welcher einem total ans Herz gewachsen ist? Dieses Gefühl, wenn die letzte einhundert Seiten anbrechen. Noch schlimmer ist es, wenn die Seiten in der rechten Hand immer weniger werden und man sich irgendwann doch schmerzlicherweise dem Ende nähert. Es fühlt sich an, als würde ein guter Freund gehen. Als würde man nun jemanden verlassen, der einen eine ganze Weile begleitet hat und der einem ans Herz gewachsen ist. Es fühlt sich an, als würde ein Stück von einem selbst mit gehen. Und genau so fühle ich mich gerade, als ich dieses Buch beendet habe.

Die 5. Welle Trilogie hat mich die letzten zwei Jahre begleitet. Ich habe die ersten beiden Bände direkt hintereinander gelesen. Leider musste ich wirklich lange auf die Fortsetzung warten. Den ersten Teil hab ich geliebt. Ich konnte nicht genug davon bekommen und er gehört bis heute zu meinen Lieblingsbüchern.

Ein bisschen durcheinander bin ich immer noch, jetzte wo ich den dritten Band beiseite legen musste. Einerseits weil das Buch doch verwirrend war, andererseits weil es eben das Ende einer Trilogie ist, die ich wirklich sehr gern hatte und die jetzt ein Ende gefunden hat. Verwirrend war es wegen des speziellen Schreibstils. Der Autor nutzt viele Metaphern. Ich liebe ja eigentlich Metaphern, aber hier haben sie mich doch gestört. Es war zu viel für mich. Ich kam auch echt oft durcheinander, weil hier so oft in einem Satz dem Satz davor wiedersprochen wurde. Ich kam da nicht so richtig mit. Das ist aber auch der einzige Negativpunkt (der es für mich aber am Ende die Bewertung ausgemacht hat).

Die Charaktere sind mir immer noch ans Herz gewachsen. Viele begleitet man seit dem ersten Band. Einige lernt man erst später kennen. Wirklich toll finde ich, das jeder Charakter eine Stimme bekommt und das ganze Buch aus unterschiedlichen Perspektiven spielt. Ich könnte mir die Trilogie nicht vorstellen, wenn immer nur aus einer Sicht gesprochen wird. Man würde viel zu viel verpassen.

Auch die Handlung ist hier wieder rasant. Alles spielt sich innerhalt von vier Tagen ab. Und diese Tage haben es in sich. Lasst euch mal überraschen. Hier kommen echt einige Wendungen, die ich mir niemals hätte vorstellen können. Ebenso wie das Ende. Das war in meinem Kopf ganz anders gesponnen. Ich mochte es war nicht so, wie es dann gekommen ist, aber es entsprach dem ganzen Stil des Buches. Alles spielte darauf hinaus.

Letzten Endes kann ich also sagen, das diese Trilogie wirklich klasse war. Ich mochte sie sehr gerne und wäre auch bereit sie wieder zu lesen. Allerdings muss man hier wirklich den Schreibstile des Autoren mögen, sonst kann man sich nicht mit der Geschichte und dem Buch an sich anfreunden. Auch für schwache Nerven ist es nicht geeignet, da hier manche Stellen wirklich nicht schön geredet werden. Ich musste mir das ein oder andere Mal auf die Zunge beißen, um meinem Eckel nicht zu sehr Ausdruck zu verleihen. Allerdings macht auch gerade dieser Fakt das Buch aus. Solltet ihr also an Science Fiction interessiert sein, an Action und ein bisschen Chaos, ebenso wie an Verstrickungen, dann ist diese Trilogie genau das Richtige für euch.

Irgendwie tut es mir schon weh, diese Geschichte nun gehen zu lassen.