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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2024

Ein leider schwacher und nicht spannender Kriminalroman. Schade ...

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss
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Schade. Ich dachte, die Hausboot-Detektei könnte mich mehr begeistern, jedoch ist der Plot wirklich sehr schwach und überhaupt nicht spannend. Deshalb werde ich diese Reihe höchstwahrscheinlich auch nicht ...

Schade. Ich dachte, die Hausboot-Detektei könnte mich mehr begeistern, jedoch ist der Plot wirklich sehr schwach und überhaupt nicht spannend. Deshalb werde ich diese Reihe höchstwahrscheinlich auch nicht weiterlesen.⁣

Wie die 5 Hobbydetektive zusammenfinden ist tatsächlich etwas absurd und die tierischen Begleiter in Person eines Eichhörnchens und eines Neufundländers kitschig und unnötig. Das Buch ist auch nicht besonders humorvoll, falls die Autorin das überhaupt beabsichtigt hat.⁣

Die Story selbst ist banal und relativ unkreativ: Ein reicher Unternehmer richtet die Hochzeit seiner Tochter aus und vergibt den Catering Auftrag an 2 Spitzenköche, die in einen Konkurrenzkampf geraten, da nur der oder die Beste mit dem innovativsten Menü den Zuschlag erhalten wird. Zusätzlich wird der berühmte Sommelier, der die Weinbegleitung übernehmen sollte, plötzlich Tod in den Grachten Amsterdams aufgefunden. Und er wird nicht die einzige Leiche bleiben, die uns während des Lesens beschert wird.⁣

Der Schreibstil ist gut und flüssig und die Autorin konnte das Amsterdamer-Hausboot-Setting auch ganz nett transportieren. Die Charaktere waren mir zwar allesamt sympathisch, aber am Ende des Tages ist und bleibt es leider nun mal kein gutes Buch. Da es jedoch nur ca. 330 Seiten hat, kann man es ganz gut mal so nebenbei „wegsnacken“.⁣

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Veröffentlicht am 19.01.2024

Weder ein kulinarisches, noch literarisches Vergnügen.

Das Restaurant der verlorenen Rezepte (Die Food Detectives von Kyoto 1)
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Bei diesem Werk habe ich zwischen 2 und 3 Sternen geschwankt, mich dann aber doch eher dafür entschieden, dass „Das Restaurant der verlorenen Rezepte“ einfach kein gutes Buch ist.

Ja, man fliegt aufgrund ...

Bei diesem Werk habe ich zwischen 2 und 3 Sternen geschwankt, mich dann aber doch eher dafür entschieden, dass „Das Restaurant der verlorenen Rezepte“ einfach kein gutes Buch ist.

Ja, man fliegt aufgrund des typisch asiatischen, unaufgeregten, sortierten, akkuraten und literarisch nicht anspruchsvollen Schreibstils zwar durch die Seiten, aber am Ende des Tages wollte ich einfach nur fertig werden, da ich wusste, ich werde nicht mehr danach greifen, wenn ich es erstmal weglege.

Das Buch ist in 6 Kapitel aufgeteilt, in denen wir jedes Mal einen anderen Gast haben, der die schwer zu findende Kamogawa Gaststätte betritt, um die Hilfe der dortigen Food-Detektei bei der Suche nach einem innig geliebten Rezept in Anspruch zu nehmen.

Jeder Protagonist verknüpft damit ihm wichtige Ereignisse, Personen und Kindheitserinnerungen. Der Autor möchte seine Liebe zum Essen und die Wichtigkeit der Zutaten und Zubereitung zum Ausdruck bringen, aber leider gleicht eine Episode der nächsten. Als Leser wird man von den Namen der einzelnen Gerichte regelrecht erschlagen, die man größtenteils ja sowieso nicht kennt.

Der Inhalt dieses Romans ist banal, unspannend und trivial. Es gibt permanente Wiederholungen von Szenen und jeder, der bis zum Ende auf einen Art Aha-Moment oder irgendetwas Besonderes wartet, wird m. E. enttäuscht werden.

Das Thema einer guten Küche bzw. Ernährung und wie wichtig das Kochen und gemeinsame Essen für das Sozialleben ist, ist ja ein ganz netter Plot, literarisch aber von Hisashi Kashiwai völlig uninteressant umgesetzt.

Den 2. Teil der Reihe, der am 30. Mai 2024 erscheint, werde ich somit nicht lesen. Der Neupreis von 22€ für gerade mal 256 Seiten ist im Übrigen wirklich frech.

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Veröffentlicht am 19.01.2024

Langweilig, ohne Substanz und altbacken.

In der Blüte des Sturms
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Diesen Roman kann man wohl am besten mit einem klassischen Rosamunde Pilcher Film vergleichen. Wer für zwischendurch einfach mal abschalten will und ein Fan einer „heilen Welt“ bzw. der Autorin ist, für ...

Diesen Roman kann man wohl am besten mit einem klassischen Rosamunde Pilcher Film vergleichen. Wer für zwischendurch einfach mal abschalten will und ein Fan einer „heilen Welt“ bzw. der Autorin ist, für den ist dieses Buch evtl. das Richtige.⁣

Mir kam sofort in den Sinn, dass Di Morrissey ihren Zenit einfach überschritten hat, denn die Geschichte ist mehr als belang- und vor allem substanzlos. Es passiert einfach mal so gar nichts und das, was hier überhaupt passiert, ist langweilig und von keinerlei Interesse für den Leser. Wie ein Plausch mit einem Nachbarn oder eine Folge einer Soap Opera.⁣

Das Einzige, was ich ganz in Ordnung fand, war das australische Kleinstadt-Setting und den dortigen Gemeinschaftssinn. Die gute, alte Zeit eben, die vermutlich in nur noch wenigen Gegenden so existiert. Hier befinden wir uns in „Storm Harbour“, wo unsere Protagonistin Ellie ihrem Großvater in der hiesigen Lokalzeitung zur Hand geht, nachdem sie ihren Job verloren und zudem ein traumatisches Erlebnis zu verarbeiten hat. ⁣

Vor Ort geht es um politische Intrigen, dubiose Bebauungspläne und die Siedlerfamilie O‘Neill, über die Ellie ein Porträt schreiben möchte. Daneben geht es um Architektur, Kunst und Kultur, die IT-Branche, den Klimawandel, den Fortschritt, regionale Produkte, eine Demo, einen Anschlag auf einen Hund und die Rettung eines kleines Kindes. Eine Liebesgeschichte ist jedoch nicht vorhanden - wenn überhaupt wird sie nur angekratzt.⁣

Der Schreibstil der Autorin ist unaufgeregt, akkurat und altbacken. Oft dachte ich, ich halte einen Roman aus den 80ern in den Händen. Ich musste mich jedes Mal sehr aufraffen, um zu diesem Buch zu greifen. Nur aus Respekt vor der literarischen Lebensleistung von Di Morrissey, gebe ich nicht 2, sondern 2,5 Sterne.⁣

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Veröffentlicht am 03.01.2024

Uninspiriert, unnötig, nichtssagend und meistens langweilig.

December Dreams. Ein Adventskalender
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Diese weihnachtlichen, doch sehr fantasylastigen Kurzgeschichten konnten mich leider nicht überzeugen. Lediglich 3 fand ich ganz in Ordnung, aber alles in allem war es relativ langweilig bis teilweise ...

Diese weihnachtlichen, doch sehr fantasylastigen Kurzgeschichten konnten mich leider nicht überzeugen. Lediglich 3 fand ich ganz in Ordnung, aber alles in allem war es relativ langweilig bis teilweise absurd.⁣

Die Idee, jeden Tag eine neue Geschichte zu lesen, hat mir jedoch ganz gut gefallen, auch wenn ich mich nicht ganz dran gehalten habe, da ich bereits nach 14 Tagen durch war. „December Dreams“ eignet sich eben auch hervorragend als Hörbuch im Auto.⁣

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Veröffentlicht am 13.12.2023

Cover: tolle Aufmachung, Plot: klingt interessant - ABER das Buch ist leider einfach nur langweilig.

Der Uhrmacher in der Filigree Street
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Schade. Ich hatte hohe Erwartungen an diesen Roman, der zwar ganz gut geschrieben, am Ende des Tages aber leider zu banal, stellenweise langweilig und nicht gut ausgearbeitet ist, trotz des interessanten ...

Schade. Ich hatte hohe Erwartungen an diesen Roman, der zwar ganz gut geschrieben, am Ende des Tages aber leider zu banal, stellenweise langweilig und nicht gut ausgearbeitet ist, trotz des interessanten Plots, dessen Potenzial hier nicht ausgeschöpft wurde.⁣

Auf das Quartier von Scotland Yard wird ein Bombenanschlag verübt. Der im Innenministerium als Telegrafist arbeitende Nathaniel entkommt dem Anschlag nur knapp, dank einer mysteriösen Taschenuhr, die Wochen zuvor von einem Unbekannten in seinem Zimmer deponiert worden war. Die Spur führt zum Uhrmacher Mori in die Filigree Street, mit dem er sich nach und nach anfreundet. ⁣

In einem Nebenstrang wird die Geschichte von Grace erzählt, einer ambitionierten Wissenschaftlerin, die nichts anderes möchte, als in ihrem eigenen Labor zu forschen. Doch ihre Eltern drängen sie zur Hochzeit. Auf einer Veranstaltung trifft sie Nathaniel und schließt mit ihm eine Vereinbarung. Ein Dorn im Auge ist ihr jedoch Mr. Mori, dem sie misstraut. ⁣

Als auch noch klar wird, dass dieser gewisse Ereignisse vorhersehen kann, webt sich ein schicksalhaftes Netz um besagte drei Protagonisten. ⁣

Der Schreibstil der Autorin ist in Ordnung, das viktorianische London sehr atmosphärisch eingefangen, die Story jedoch nicht besonders ausgeklügelt und am Ende bleiben einige Fragen offen, die vermutlich im 2. Teil aufgeklärt werden. ⁣

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