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Veröffentlicht am 01.10.2017

So Schön *-*

Weit weg und ganz nah
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Nachdem ich schon die ersten beiden Bände ("Ein ganzes halbes Jahr" und "Eine handvoll Worte") von Jojo Moyes gelesen habe durfte auch das nicht fehlen. Ich hab mich riesig auf dieses Buch gefreut, und ...

Nachdem ich schon die ersten beiden Bände ("Ein ganzes halbes Jahr" und "Eine handvoll Worte") von Jojo Moyes gelesen habe durfte auch das nicht fehlen. Ich hab mich riesig auf dieses Buch gefreut, und wurde auch überhaupt nicht mit meinen Erwartungen enttäuscht.

Zum Inhalt:
In diesem Buch geht es um die junge Mutter Jess. Ihre beiden Kinder sind etwas seltsam, aber gerade deswegen schließt man sie sofort ins Herz. Die kleine Tanzie, die ein absolutes Mathegenie ist, und dann ist da noch Nicky, der sich nirgendwo zugehörig fühlt. Da Jess allein erziehend ist, und keine Unterstützung vom Vater ihrer Kinder bekommt, sieht sie in der Mathematik-Olympiade in Schottland - bei dem man viel Geld gewinnen kann - die einzige Chance den größten Traum ihrer Tochter (auf eine Privatschule zu gehen) wahr werden zu lassen. Als sie mit den Kindern auf dem Weg nach Schottland ist, hat sie eine Autopanne. Zufälligerweise kommt ein junger Mann vorbei, der die drei Gestrandeten mitnimmt, und das bringt allerlei Turbulenzen mit sich.

Meine Meinung:
Auch mit diesem Buch hat Jojo Moyes wieder ihr ausgezeichnetes Erzählertalent gezeigt. Mit der Art wie sich jede einzelne ihrer Geschichten entwickelt und den vielen unterschiedlichen Charakteren, mit denen man die ganze Zeit mitfühlt, konnte sie mich wieder einmal überzeugen.
Man muss zugeben, das die Geschichte in manchen Teilen und auch der Schluss vorherzusehen war, aber dennoch konnte das - meiner Meinung nach - nichts an der Spannung nehmen. Ich fand alle Charaktere wunderbar gestaltet. Auch die Situationen, mit denen sich Jess rumschlagen musste, waren sehr überzeugend.
Ich habe richtig mit Jess, und Tanzie, Nicky und Ed mitgefiebert, weil ich das Leit, was Jess' Familie passiert ist und auch was Ed widerfahren ist, manchmal einfach nicht ausgehalten habe. Man hatte manchmal das Gefühl, das einem das gerade in dem Moment, in dem man es las, selber passieren würde.
An anderen Stellen war ich so wütend auf einige Charaktere, das ich am liebsten in Buch gesprungen wäre, und ihren eine verpasst hätte, weil sie alles nur noch schlimmer gemacht haben.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist nach "Ein ganzes halbes Jahr" das Beste von Jojo Moyes. Die Charaktere sind echt und mitfühlend. Ich kann nur eins sagen: lest es, lest es, lest es!!!!!!! Unbedingt!!!! :)

Veröffentlicht am 01.10.2017

Sehr bewegend

Mein Herz und andere schwarze Löcher
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Ich liebe dieses Cover. Ist es nicht traumhaft schön? Eigentlich ist es ganz schlicht und nicht nicht so aufgedonnert. Das gefällt mir sehr gut. Die leicht verspielte Schrift passt sehr gut zum weißen ...

Ich liebe dieses Cover. Ist es nicht traumhaft schön? Eigentlich ist es ganz schlicht und nicht nicht so aufgedonnert. Das gefällt mir sehr gut. Die leicht verspielte Schrift passt sehr gut zum weißen Hintergrund mit den bunten Punkten. Es sieht einfach perfekt aus. Ich würde sogar meinen, das es eines der schönsten Bücher in meinem Regal ist.

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Die Grundidee war sehr gut. Daraus kann man wirklich viel machen. Deswegen war ich auch gespannt, was mich hier genau erwarten wird. Ich hatte im Grunde genommen keinerlei Ahnung was hier auf mich zukommt.

Bei Aysel merkt man sofort das die todunglücklich ist. Die will nicht mehr leben, ist immer traurig. Den Grund für ihre Traurigkeit hält sie lange zurück. Man erfährt zwar immer in kleinen Bruchstücken, warum sie so traurig ist, doch den genauen Vorfall - warum - hält sie lange zurück. Sowohl vor dem Leser, als auch vor Roman. Mich hat es immer ganz verrückt gemacht, nicht zu wissen, was der wahre Grund ist ^^

Ich fand Aysel sehr sympatisch. Da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, begleitet man die Protagonisten die ganze Zeit über. Dadurch erfährt man sehr viel von ihrer Gedankenwelt. Was in ihr vor geht. Welche Gefühle sie hat. Am Anfang ist sie etwas kühl, taut dann aber immer weiter auf. Das hat mir sehr gut gefallen.

Auch Roman hat mir gefallen. Allerdings fand ich, dass er an einigen Stellen ganz schöne Stimmungsschwankungen hatte. Im einen Moment war er total nett und liebevoll, und im nächsten distanziert.

Mir haben im Buch leider auch die großen Gefühle gefehlt. Das Ganz wurde doch etwas oberflächlich gehalten. Man hätte hier sehr gut in die Tiefe gehen und alles mögliche Ergründen können. Leider ist das der Autorin nicht so gut gelungen. Allerdings kann ich ihr hierbei absolut keinen Vorwurf machen. Niemand, der nicht selbst einmal in dieser Situation gesteckt hat, kann genau nachempfinden, wie es einem in dieser Zeit geht.

Trotz allem hat mir das Buch sehr gefallen. Einen Stern muss ich dann aber doch abziehen

Veröffentlicht am 01.10.2017

Göttlich verliebt

Göttlich 3. Göttlich verliebt
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Das Cover ist eindeutig das schönste, der ganzen Trilogie. Eigentlich mag ich gar kein Braun, aber dieses matte braun geht so ein bisschen in Rot und Orange über, und sieht einfach nur wunderschön aus. ...

Das Cover ist eindeutig das schönste, der ganzen Trilogie. Eigentlich mag ich gar kein Braun, aber dieses matte braun geht so ein bisschen in Rot und Orange über, und sieht einfach nur wunderschön aus. Ich könnte es die ganze Zeit anschauen. Auch das Mädchen auf dem Cover ist wirklich hübsch. Ihr leicht verträumter Blick hätte vielleicht eher zum zweiten Band gepasst, aber ich kann ihr wirklich nicht meckern, was da Cover angeht.

Auch über das Buch an sich kann ich kaum ein schlechtes Haar verlieren. Es war einfach perfekt. Eindeutig der beste Teil der ganzen Trilogie. Hier hat alles gestimmt und gepasst. Ich konnte das Buch zum Schluss kaum aus den Händen legen.

Am Anfang war es ein bisschen holprig und ich hatte nicht sofort den Drang, so schnell zu wissen, wie es weiter ging. Dass lag aber wahrscheinlich eher daran, dass ich nicht so viel zeit zum Lesen hatte. Aber je mehr ich gelesen hab, desto mehr hat mich das Finale gepackt. Hier wurde immer wieder so viel Spannung aufgebaut, das man einfach nicht anders konnte, als weiter zu lesen. Eine neue Wendung folgte auf die nächste. Es wurde nie langweilig. Ich war ziemlich oft überrascht. Die ganze Verlauf der Handlung hat mir sehr gut gefallen, und alles hat sich super ineinander gefügt und wirkte nicht abgehakt.

Helen war mir auch hier wieder sehr sympatisch, obwohl sie in manchen Perspektiven eher als die Böse hingestellt wurde. Allerdings war das eher den verdrehten Vorstellungen der jeweiligen Charaktere geschuldet. Ich fand das Helen in den passenden Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Mich hat ihr Kampfwille und ihr Beschützerinstinkt sehr beeindruckt.

Lucas hat mir hier zum Glück wieder viel besser gefallen. ich fand ihn nicht mehr so nervig und fehl am Platz, wie im zweiten Teil. Darüber war ich richtig erleichtert, denn ich mochte ihn im ersten Band sehr gern. Auch mit Jason ging es mir hier so. Ich fand ihn wieder besser. Allerdings kam Jason hier auch nicht mehr so oft vor.

Was mit den einzelnen Charakteren in diesem Buch passiert, ist wirklich toll. Man merkt wie sehr sich alle verändern; ob nun zum Guten oder zum Schlechten. Aus Freunden wurden Feinde, und aus Feinden Freunde. Ich hab so vielen nicht erwartet. Dieses Buch war wirklich sehr unvorhersehbar und konnte mich immer wieder überraschen. Bei manchen Entscheidungen bin ich fast verzweifelt, so sehr hat es mich mitgerissen.

Ich kann diese Trilogie nur jedem ans Herz legen. Wer denkt das Götter langweilig sind, und man daraus keine gute Geschichte kreieren kann, der sollte sich von Josephine Angelini überzeugen lassen. Auch wenn der zweite Teil manchmal etwas eintönig wirken sollte, dann lasst euch nicht davon abschrecken, denn der dritte Teil wird alles raus holen, und euch - auch wenn ihr es nicht für möglich halten werdet - so sehr überraschen, das ihr euch wünscht, dass es noch einen weiteren Teil geben wird. Denn genau das wünsche ich mir: Das es noch einen weiteren Teil gibt, denn ich hab noch lange nicht genug von Helen, Lucas, Orion und ihrer verrückten, übermenschlichen Familie^^

Veröffentlicht am 01.10.2017

Schöner Auftakt

Gelöscht
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Das Cover gefällt mir auch hier sehr gut. Mir gefällt es, wenn darauf Porträts abgebildet sind, das verleiht dem Ganzen gleich viel mehr Ausdruck. Auch wenn hier die Farben nicht besonders schön sind, ...

Das Cover gefällt mir auch hier sehr gut. Mir gefällt es, wenn darauf Porträts abgebildet sind, das verleiht dem Ganzen gleich viel mehr Ausdruck. Auch wenn hier die Farben nicht besonders schön sind, und alles düsterer wirkt, gefällt es mir dennoch. Der leichte Fühleffekt ist wirklich toll. An der Stelle, wo Gelöscht auf dem weißen Hintergrund steht, fühlt sich das Cover ganz anders an. Es ist rauer. Der restliche Teil des Covers ist glänzend, glatt. Hoffentlich wird das auch bei den anderen Teilen beibehalten.

Wie lange bin ich schon um dieses Buch herum geschlichen? Ich wollte es mir schon lange holen, bin aber irgendwie dann doch nie dazu gekommen. Aber ich bin richtig froh, das ich es endlich lesen konnte. Die Geschichte klingt richtig gut. Sehr nach meinem Geschmack. Es fühlt sich nicht sofort so an, als würde man eine dystopische Geschichte lesen, weil sich das äußere Erscheinungsbild der Welt nicht geändert hat. Die Idee mit dem Slaten finde ich sehr interessant. Und obwohl mir Mind Games von der Autorin nicht ganz so gut gefallen hat, war dieses Buch hier wirklich klasse.

Der Schreibstil ist auch hier einfach und leicht zu verstehen, aber er ist nicht zu einfach. Hier gibt es immer wieder kleine Besonderheiten, die mir gut gefallen habe. Alles ist aus der Sicht von Kyla - unserer Protagonistin - geschrieben. Man begleitet sie ab dem Moment, als sie aus der Klinik, nach dem sie geslated wurde, entlassen wird. Das hat mir gut gefallen, denn dadurch hat man absolut kein Vorwissen, was vor dieser Zeit passiert ist. Man begibt sich also mit Kyla auf die Suche nach der Wahrheit.

Auch der Verlauf der Handlung war passend. Von einigen hab ich gehört, das es sehr langsam und schleichend war. Das mag vielleicht auch stimmen. Allzu viel passiert hier nicht, aber ich fand, das es zur Handlung gepasst hat. Immerhin muss sich auch Kyla erst einmal an ihre neue Umgebung gewöhnen und die Dinge können nicht so schnell ihren Lauf nehmen. Mich hat es teilweise ein bisschen an Delirium von Lauren Oliver erinnert. Auch da war die Handlungsgeschwindigkeit ähnlich. Immer wieder kam neues auf Kyla zu. Dadurch wurde die Spannung gehalten. Da gibt es auf jeden Fall nichts zu meckern.

Kyla fand ich sehr sympatisch. Sie wirkt am Anfang sehr verunsichert, aber das gibt sich mit der Zeit. Ich fand ihre charakterliche Veränderung sehr gut. Ich fand es richtig soll, das sie so gut zeichnen kann. Ihre Bilder konnte ich mir sehr gut bildlich vorstellen. Auch Ben hat mir gut gefallen. Ich fand toll, das er gern laufen geht und das er das auch so gut kann. Auch hier konnte ich eine kleine Verbindung zu Delirium herstellen. Kylas Familie fand ich sehr authentisch. Mir hat die Wandlung aller gut gefallen. Immer wenn ich dachte: "Der ist auf Kylas Seite", war es am Ende doch anders. Amy fand ich richtig super. Schade, das sie nur in der ersten Hälfte sehr stark im Buch vertreten war.

Mir hat das Buch also wirklich gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Bänder, die ich hoffentlich auch ganz bald lesen kann.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Was kommt als nächstes? :)

Das Juwel - Die Gabe
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Habt ihr mal das schöne Cover gesehen? Ich liebe es. Es erinnert ein wenig an Selection, aber das finde ich gar nicht mal so schlimm. ich mag die violette Farben - passt auch super gut zum Namen der Protagonistin ...

Habt ihr mal das schöne Cover gesehen? Ich liebe es. Es erinnert ein wenig an Selection, aber das finde ich gar nicht mal so schlimm. ich mag die violette Farben - passt auch super gut zum Namen der Protagonistin - und auch die Haltung von Violet. Es sieht auf der einen Seite bekümmert und traurig aus, aber irgendwie vermittelt es für mich auch einen Hauch von Durchhaltevermögen. Das Buch hat einen kleinen Fühleffekt, den ich richtig schön finde. Die Diamanten auf Violets Kleid kann man erfühlen, was ich wunderschön finde.

Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen hab, war ich hin und weg. Das Cover war mein erster Blickfang, und dann auch noch so ein interessanter Klappentext. Ich find die Thematik sehr interessant. Wie sollte das gehen, mit den Kindern?, und wie ist das Leben in solch einer Welt?, - was waren die ersten Fragen die ich mir gestellt hab, und die sofort meine Aufmerksamkeit erregt haben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach. Sie schreibst umgangssprachlich und man kommt super leicht voran. Sie schreibt wirklich schön. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Violet aus erzählt. Das ist mir die liebste Perspektive; man bekommt sehr viel mit und erfährt viel über die betreffende Person.

Handlung und Verlauf waren angemessen. Ich fand, das im zweiten Teil nicht sehr viel passiert ist; als es auf das Ende zu ging, wurde die Spannung zwar nochmal hoch gefahren, aber dazwischen passierte nicht besonders viel. Ich fand das ein wenig schade, weil hier wirklich viel möglich gewesen wäre. Dennoch fand ich es für den Verlauf angemessen. Das Ende hat für mich einiges raus gerissen. Zuerst dachte ich, das es eher schlecht als recht werden würde, aber dann die letzten paar Sätze ... die haben mich echt vom Hocker gehauen. Ich muss jetzt unbedingt wissen, wie es weiter geht. Hoffentlich wird der zweite Teil (der im Oktober auf englisch erscheint) bald übersetzt.

Mir war Violet sehr sympatisch. Manchmal wirkte sie zwar etwas distanziert, aber ich mochte sie dennoch. Ich fand bewundernswert, wie sie bei der Herzogin durchgehalten hat und auch wie sie sich entwickelte. Annabell - ihre Zofe - fand ich auch wirklich toll. Sie war mein liebster Nebencharakter. Ich freu mich schon auf sie in den Folgebänden. Auch wenn sich Ash und Violet verlieben, kam das nicht so richtig für mich herüber. Es war mir zu oberflächlich und ging zu schnell. Wahrscheinlich konnte ich Ash deswegen auch nicht besonders leiden. Ich wusste nie was, was ich so richtig von ihm halten sollte.

Ich bin schon mega gespannt, auf den nächsten Teil. Hoffentlich wird hier schnell übersetzt. Das Buch kann ich euch auf jeden Fall empfehlen. Es ist ein schönes Fantasy/Dystopie Buch :)