So Schön *-*
Weit weg und ganz nahNachdem ich schon die ersten beiden Bände ("Ein ganzes halbes Jahr" und "Eine handvoll Worte") von Jojo Moyes gelesen habe durfte auch das nicht fehlen. Ich hab mich riesig auf dieses Buch gefreut, und ...
Nachdem ich schon die ersten beiden Bände ("Ein ganzes halbes Jahr" und "Eine handvoll Worte") von Jojo Moyes gelesen habe durfte auch das nicht fehlen. Ich hab mich riesig auf dieses Buch gefreut, und wurde auch überhaupt nicht mit meinen Erwartungen enttäuscht.
Zum Inhalt:
In diesem Buch geht es um die junge Mutter Jess. Ihre beiden Kinder sind etwas seltsam, aber gerade deswegen schließt man sie sofort ins Herz. Die kleine Tanzie, die ein absolutes Mathegenie ist, und dann ist da noch Nicky, der sich nirgendwo zugehörig fühlt. Da Jess allein erziehend ist, und keine Unterstützung vom Vater ihrer Kinder bekommt, sieht sie in der Mathematik-Olympiade in Schottland - bei dem man viel Geld gewinnen kann - die einzige Chance den größten Traum ihrer Tochter (auf eine Privatschule zu gehen) wahr werden zu lassen. Als sie mit den Kindern auf dem Weg nach Schottland ist, hat sie eine Autopanne. Zufälligerweise kommt ein junger Mann vorbei, der die drei Gestrandeten mitnimmt, und das bringt allerlei Turbulenzen mit sich.
Meine Meinung:
Auch mit diesem Buch hat Jojo Moyes wieder ihr ausgezeichnetes Erzählertalent gezeigt. Mit der Art wie sich jede einzelne ihrer Geschichten entwickelt und den vielen unterschiedlichen Charakteren, mit denen man die ganze Zeit mitfühlt, konnte sie mich wieder einmal überzeugen.
Man muss zugeben, das die Geschichte in manchen Teilen und auch der Schluss vorherzusehen war, aber dennoch konnte das - meiner Meinung nach - nichts an der Spannung nehmen. Ich fand alle Charaktere wunderbar gestaltet. Auch die Situationen, mit denen sich Jess rumschlagen musste, waren sehr überzeugend.
Ich habe richtig mit Jess, und Tanzie, Nicky und Ed mitgefiebert, weil ich das Leit, was Jess' Familie passiert ist und auch was Ed widerfahren ist, manchmal einfach nicht ausgehalten habe. Man hatte manchmal das Gefühl, das einem das gerade in dem Moment, in dem man es las, selber passieren würde.
An anderen Stellen war ich so wütend auf einige Charaktere, das ich am liebsten in Buch gesprungen wäre, und ihren eine verpasst hätte, weil sie alles nur noch schlimmer gemacht haben.
Mein Fazit:
Dieses Buch ist nach "Ein ganzes halbes Jahr" das Beste von Jojo Moyes. Die Charaktere sind echt und mitfühlend. Ich kann nur eins sagen: lest es, lest es, lest es!!!!!!! Unbedingt!!!! :)