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Veröffentlicht am 23.06.2024

Verwirrung

A Spell Unspoken
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Als ich die ersten Seiten von „A Spell unspoken“ gelesen hatte, wünschte ich mir sehnlichst ein „was bisher geschah“, aber leider gab es hier keines. Die Geschichte knüpft nämlich nahtlos an Band 1 an ...

Als ich die ersten Seiten von „A Spell unspoken“ gelesen hatte, wünschte ich mir sehnlichst ein „was bisher geschah“, aber leider gab es hier keines. Die Geschichte knüpft nämlich nahtlos an Band 1 an und dieser ist bei mir doch eine ganze Weile her. Hier stand ich also und hatte gefühlt das erste Drittel der Geschichte lauter Fragezeichen im Kopf. Dazu kam dass die Story gleichzeitig sehr gezogen hat, wodurch es mir immer wieder schwer fiel am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben.
Erst gegen Ende nahm alles deutlich mehr Fahrt auf und wurde wieder richtig spannend, bis es in einem recht ereignisreichen Finale endet.
Die beiden Protagonisten waren sympathisch, für mich aber manches Mal einfach zu glatt. Da haben mir einige der Nebencharaktere deutlich besser gefallen.
Auch wenn ich hier viel „nörgel“ hat es mir doch gefallen, besonders der leichte Schreibstil und das Worldbuilding haben dafür gesorgt dass ich auf jeden Fall zum nächsten Band greifen werde. Immerhin will ich wissen was nach diesem Finale kommen wird. Denn es ist alles offen.

Bewertung: 3/5

Fazit: Schwächer als der erste Teil und man sollte ihn am besten nahtlos an diesem lesen, sonst könnte es zu Verwirrung kommen.

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Veröffentlicht am 02.02.2024

Ja, aber...

November
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Es ist schon ein paar Tage her, dass ich das Buch beendet habe, und noch immer bin ich mir nicht ganz sicher wie ich es bewerten möchte. Aber eine Sache vorweg: Ich werde zum Ende hin ausnahmsweise etwas ...

Es ist schon ein paar Tage her, dass ich das Buch beendet habe, und noch immer bin ich mir nicht ganz sicher wie ich es bewerten möchte. Aber eine Sache vorweg: Ich werde zum Ende hin ausnahmsweise etwas spoilern müssen um meine Kritik ausführen zu können (davor schreibe ich aber noch einmal eine Warnung), da die sich auf gewisse Darstellungen bezieht.
Nun zum Buch: Der Schreibstil ist unglaublich gut und er hat mich direkt gepackt. Auch die vier POVs die eine der Familien der Bird Street begleiten fand ich sehr gut gewählt, da man hier ihre Beweggründe und das eigene moralische und ethische Dilemma hautnah zu spüren bekam. Leider war das auch der erste Kritikpunkt. Manchmal wurde sich etwas zu sehr in der Gedankenwelt verloren und es kam dadurch zu unnötigen Wiederholungen. Da hätte man sich kürzer halten sollen auch einfach um den Spannungsbogen aufrecht zu halten. Die ethische Thematik der Geschichte erinnert mich entfernt an „der Dämon und Fräulein Prym“ oder „der Besuch der alten Dame“, wer also davon mal eine Horrorversion möchte, sollte zu November greifen.
Nach dem nächsten Satz folgt der Spoiler. Jetzt aber zu meinem größten Knackpunkt, auch wenn ich Horror mag gibt es für mich Themen die ich wenn ich zu einem solchen Werk greife, vorher wissen will. Bei mir ist es wenn Kinder zu schaden kommen. (Spoiler Ende) Auch andere sehr heftige Themen wurden in dem Buch angeschnitten, die für andere vielleicht ein Grund wären lieber ein anderes Horrorbuch zu wählen. Hier finde ich sollte ein Verlag mit der Zeit gehen und dringend Content Warnungen einfügen, selbst wenn sie im Original vielleicht nicht da waren.

Bewertung: 3/5

Fazit: Eine gelungene Gruselgeschichte, sie sehr heftige Themen anspricht und moralische Fragen aufwirft.

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Veröffentlicht am 09.01.2024

kritisch

Kiss Thief
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Nachdem ich „beautiful Graves“ von der Autorin mit Begeisterung gelesen habe, habe ich mich sehr auf diesen neuen Stand-Alone gefreut. Ihr Schreibstil war wie zu erwarten weiterhin sehr schön zu lesen ...

Nachdem ich „beautiful Graves“ von der Autorin mit Begeisterung gelesen habe, habe ich mich sehr auf diesen neuen Stand-Alone gefreut. Ihr Schreibstil war wie zu erwarten weiterhin sehr schön zu lesen (und das liegt sicherlich auch an der tollen Übersetzung).
Die Grundidee der Geschichte hat mir auch wirklich gut gefallen und ich war sehr gespannt auf das was sich zwischen den Seiten wohl alles entwickeln würde. Vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen gestartet aber es gab einfach einige Sachen die ich sehr schwierig fand. Ich bin ein Fan von Altersunterschieden, aber nur dann, wenn sich der jüngere Part wie ein:e Erwachsene:r verhält. Das war hier aber nicht der Fall. Francesca fühlte sich mich teilweise unglaublich pubertär an und das gab der ganzen Geschichte einen wirklich sehr unangenehmen Beigeschmack. Auch gibt es eine Scene die in Hinsicht auf diesen Punkt, für mich nicht in Ordnung ist. Aufgrund dessen ist diese Geschichte auf keinen Fall etwas für jüngere Leserinnen. Hinterfragt euch da bitte selbst ob ihr bereits ein gutes Gespür für gesunde Beziehungen habt, denn das was hier dargestellt wird ist alles nur nicht gesund und das sollte euch da auch bewusst sein. Eine Altersempfehlung möchte ich nicht aussprechen, da es sehr individuell ist. Da hilft nur Selbstreflektion.
So zurück zum Buch. Die Charaktere fand ich alle irgendwie zu flach. Es war wie Abziehbildchen und selbst bei schweren Schicksalen fehlte mir die Individualität in den Personen.
Das was neben Grundidee und Schreibstil/Übersetzung noch ein Pünktchen in meiner Bewertung einbringt sind die wirklich gut geschriebenen Spice Scenen. Warum ich sie gewichte? Wer zu einem solchen Buch greift will Spice und der muss dann auch passend rüber gebracht werden.

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Veröffentlicht am 01.01.2024

keine gute Balance zwischen Plot und Spice

Queen of Myth and Monsters
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Vor einiger Zeit habe ich euch bereits den ersten Teil der neuen Reihe von Scarlett St. Clair vorgestellt und nun ist es an der Zeit euch die Fortsetzung zu zeigen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt direkt ...

Vor einiger Zeit habe ich euch bereits den ersten Teil der neuen Reihe von Scarlett St. Clair vorgestellt und nun ist es an der Zeit euch die Fortsetzung zu zeigen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt direkt und unverblümt, was besonders bei den pikanteren Scenen auffällt. Apropos genau diese Scenen, ich fand sie haben Überhand genommen. Schon im ersten Teil war es extrem, hier aber nun mittlerweile so dass es in meinen Augen den Spannungsbogen und das Parcing massiv gestört hat. Immer wenn mal Spannung aufkam verlor sich alles wieder darin, weil in jedem Kapitel die beiden Spaß haben mussten.
Noch dazu ging die Sympathie für die beiden lange Zeit verloren. Ich war genervt von Isolde und verstand Adrian nicht mehr. Sie fühlten sich komisch an und ihre Beziehung unangenehm. Erst zum Ende hin konnte sich das ganze etwas berappeln und ergab Sinn. Eigentlich schade, denn wenn man am Anfang gewisse Scenen gestrichen häte und mehr Fokus auf den Hauptplot der auf den letzten 100 Seiten erst so richtig Fahrt aufgenommen hat, wäre das Buch wirklich spannend gewesen. Und hier steh ich nun… ich dachte es wäre der Abschlussband, aber nein, dem war nicht so. Nun steh ich vor der Entscheidung ob ich trotz meiner Kritikpunkte weiterlesen will oder eben nicht. Ich denke ich werde auch zum nächsten Band greifen da die teilweise feministischen Themen die angesprochen wurden mir im Fantasy-Setting gut gefallen haben. Und ich hoffe einfach dass mit Band 3 eine bessere Balance zwischen Plot und Spice gefunden wird… denn Bücher sind wie ein gutes Curry, wenn es zu scharf wird, geht der Genuss leider verloren

Bewertung: 3/5

Fazit: Leider keine gute Balance zwischen Plot und Spice

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Veröffentlicht am 24.08.2023

leider nicht meins

Moody
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Zugegebenermaßen liest sich der Klappentext sehr Clichée. Aber ich wollte in diesem Augenblick genau ein solches Buch. Leider schaffte es „Moddy“ jedoch nicht mit vollends zu begeistern. Aber warum? Die ...

Zugegebenermaßen liest sich der Klappentext sehr Clichée. Aber ich wollte in diesem Augenblick genau ein solches Buch. Leider schaffte es „Moddy“ jedoch nicht mit vollends zu begeistern. Aber warum? Die meisten Plottwists waren so vorhersehbar wie die Verspätung der deutschen Bahn, währen all die Zufälle wohl die beste Wahrsagerin nicht hätte erahnen können, so sehr waren sie an den Haaren herbei gezogen. Alles wirkte irgendwie erzwungen, als würden die Charaktere und die Geschichte nicht zusammenpassen. Moody war mir irgendwie zu oberflächlich und alles um ihn herum zu stereotyp gestrickt, als wäre er nur ein Abziehbild dem man versucht hat eine möglichst tragische Geschichte zu geben um ihn zu ‚verkorksen‘. Es passte einfach nicht so richtig. Wren hingegen hat mir gut gefallen, die Art wie sie ihren eigenen Weg geht war toll und so manche Frau könnte sich da eine Scheibe abschneiden.
Der Spice war gut und mir haben auch zwei Nebencharaktere (Raffe und Shannon) gut gefallen, jedoch nicht Morgan. Bei diesem Charakter hatte ich wieder das Gefühl man bräuchte einen „Bösewicht“ damit sich die Geschichte besser erzählen lässt. Dadurch war mir das Ganze aber viel zu schwarz-weiß. Ich verstehe nicht warum man unbedingt aus ihr eine „Böse“ machen musste.
Abgesehen von meiner Kritik war es aber ein gutes Buch, der Schreibstil war sehr schön eingängig und der Spannungsbogen baute sich gut auf. Wer mit meinen Kritikpunkten leben kann, wird hier vermutlich viel Freude an der Geschichte haben.

Bewertung: 3/5

Fazit: Ein kurzweiliges Buch, mit zu vielen Zufällen und leider vorhersehbarer Geschichte.

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