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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Wahrscheinlich Schönes Zusatz zum Theaterstück aber nicht als Einzelwerk

Löwenherzen
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Meine Meinung:
Das Cover hat mich neugierig gemacht wie bei so vielen Büchern. Das Cover ist sehr anders als klassische Kinderbücher und die Figuren drauf, das Kind und der Löwe sind sehr realistisch ...



Meine Meinung:
Das Cover hat mich neugierig gemacht wie bei so vielen Büchern. Das Cover ist sehr anders als klassische Kinderbücher und die Figuren drauf, das Kind und der Löwe sind sehr realistisch gezeichnet. Ich kenne das original Theaterstück nicht und kann deshalb nur den Buchinhalt als solches bewerten.

Der Schreibstil ist genau wie bei einem Filmmanuskript, die Figuren haben jeweils ihre Sätze, die die aufsagen müssen und hier hier und da werden die Gefühle und Emotionen im Text deutlich. Die Sprache idt einfach gehalten, man sieht dass Kinder das Hauptpublikum ist, da alle Hauptdarsteller die den Löwen bekommen auch Kinder sind. Die wenigen Illustrationen sind meistens zu Anfang eines neues Kapitelabschnitts oder auch mittendrinnen und sind wunderschön und herzlich, ganz nach dem Stil des Covers.

Die Geschichte über den Stofflöwen, der Kindern Mut, Hoffnung und Glück bringt ist herzallerliebst. Wir lernen viele verschiedene Kinder in unterschiedlichen Lebenslagen kennen. Was sie gemein haben ist, dass der schiefäugige Löwen bei ihnen ist und ihnen 'Löwenherzen' gibt, um ihre Situation zu meistern und den Löwen an die nächste Person weitertragen, die Unterstützung braucht. Es ist sehr herzerwärmend, auch wenn die Geschichte als Bilderbuchskript nicht ganz so gut rüberkommt wie das Theaterstück, ist die Botschaft klar und einfach. Ich fand es persönlich schwierig das Buch in dem Buchmanuskript Format zu lesen, bin es eher gewöhnt als Fließtext zu lesen und mag dieses Format nicht unbedingt. Die Illustrationen bringen gut Farbe und Bilder in die Situation, sodass ich mich besser hineinversetzen kann. Vielmehr hätte ich mir gewünscht, wenn alle Dialoge und Szenen gezeichnet werden, denn ohne das Theaterstück, finde ich es schwer mir die ganze Handlung zu merken. Wahrscheinlich ist das Buch ein gutes Zusatz zum Theaterstück, aber sicher nicht als einzelnes Werk zum Lesen.

Mein Fazit:
Alles in allem ist das Buch zum gleichnamigen Theaterstück eine süße Adaption. Leider ist es schwierig sich das Aussehen der Kinder vorzustellen ohne genauere Beschreibungen, jedoch helfen die Illustrationen sich einen Einblick in die Fantasiewelt der Charaktere zu verschaffen. Ich glaube eher, dass das Buch als Zusatz zum Theaterstück ist. Als einzelne Komponente wirkt es so unvollständig deswegen kann ich persönlich nur eine eingeschränkte Empfehlung aussprechen.

Meine Bewertung: 3 Sterne 🌟🌟🌟

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2019

Weniger Action und spannende Kämpfe, aber dafür mit viel Appetit!

Quin Zaza - Die letzten Drachenfänger 1
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Anders als ich mir vorgestellt habe, leider konnte mich der Manga nicht so überzeugen wie anfangs gedacht...

Meine Meinung:
Vorab will ich mich beim Crosskult Verlag bedanken für das Mangaleseexemplar, ...

Anders als ich mir vorgestellt habe, leider konnte mich der Manga nicht so überzeugen wie anfangs gedacht...

Meine Meinung:
Vorab will ich mich beim Crosskult Verlag bedanken für das Mangaleseexemplar, welches ich in einer Leserunde besprochen habe.

Dadurch das eine Freundin von mir, die den Manga klasse fand und aufgrund der Klappentext Beschreibung, bin ich mit hohen Erwartungen in den Manga reingegangen und muss sagen: Der Manga war leider nicht das, was ich erwartet habe.

Der Zeichenstil des Mangakas kann sich wirklich sehen lassen! Die Zeichnungen sind sehr schön und die Strichführung sind sehr ordentlich, egal ob nun Charaktere, Drachen oder die Dinge an Bord der Quin Zaza, alles wurde fein und detailverliebt gezeichnet.

Zur Geschichte muss ich sagen, dass ich dann doch überrascht war, dass vor allem nicht nur die Drachenjagd, sondern auch das verspeisen der Drachen im Vordergrund steht. Ich hatte mir den Manga in etwa wie Dragen Hunters - Die Drachenjäger vorgestellt, also die (meine) damalige Kindheitsserie von Super RTL nur im Western Style (also vielleicht mit mehr Waffen), mit dem Schiff als Hauptbasis und mehr Crewmitgliedern zur Drachenjagd (man kann ja nicht immer einen Lian-Chu haben!).
Was bekam ich? Ein wenig Drachenjagd an Bord mit einer gehörigen Portion Food Wars bzw. Toriko, wenn man es genau nehmen will! Ein genaueres Ziel der Mannschaft ist nicht definiert und auch die einzelnen Kapitel kann man unabhängig voneinander lesen. Die Drachenjagd wird als Notwendigkeit abgetan, da Drachen viele Ressourcen bereitstellen wie Öl, Fleisch, Medizin, etc. So ganz konnte ich nie in die Welt von Quin Zaza eintauchen und ein Teil des Geschehens werden, die Welt außerhalb des Flugschiffs scheint mir auch nur beschränkt zu sein, man fokusiert sich mehr auf die Ereignisse innerhalb des Schiffes.

Die Charaktere wirken so flach und oberflächlich behandelt. Von der Hauptfigur Mika habe ich mehr das Gefühl, dass er vom Essverhalten wie ein typischer Shonenprotagonist herüberkommt wie Ruffy, Naruto oder Son Goku, nur mit fehlem Etwas, was ihn einzigartig macht. Er ist durch und durch ein Exzentriker, aber mehr auch nicht. Sonst gibt es noch andere Figuren wie Takita oder Vanni, über die man auch etwas erfährt, aber meiner Meinung nach eben nur oberflächlich.
Nie fühlte ich mich als Teil der Crew den Charakteren näher oder Ähnliches, aber bei 19 Crewmitgliedern ist es auch schwer den Überblick zu behalten,nur vereinzelt mochte ich die Charaktere Takita, Vanni und Jiro, durch ihre sympathische Art.

Meim Fazit:
Alles in allem war der Manga anders als ich mir vorgestellt habe und konnte keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die vielen Charaktere und die Handlung sind zu kurz gekommen, ich habe kaum Entwicklung gesehen,was ich sehr schade fand.
Geschmäcker sind da bekanntlich verschieden.

Es kommen auch mal einige Blutszenen vor, die aber nicht extrem dargestellt werden, aber der Manga ist nicht unbedingt für zartbesaitete Leser geeignet. Wer Essen im Allgemeinen genießt, ein Fan von Toriko ist und Drachen an sich toll findet, für den könnte der Manga etwas sein, aber sonst würde ich den einfach so nicht empfehlen.

Meine Bewertung: 3 Sterne

Veröffentlicht am 03.01.2019

Unterschätze nie die Macht einer Jägerin

Die Märchenjägerin
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Interessantes Konzept, aber leider wurde Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft...

Meine Meinung:
Ich hatte vor dem Lesen des Buches schon einige Erwartungen an die Geschichte, immerhin klang die Beschreibung ...

Interessantes Konzept, aber leider wurde Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft...

Meine Meinung:
Ich hatte vor dem Lesen des Buches schon einige Erwartungen an die Geschichte, immerhin klang die Beschreibung vielversprechend und das Buch war vom Impress einer meiner Lieblingsverlage. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt...

Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen flüssig und wurde aus der Erzählperspektive von Eve bzw. Ace geschrieben.

Die Geschichte spielt sich im Märchenwald ab, in einer Welt, in der die Märchengestalten wie der Wald "berühmt" sind und ein jeder die Geschichten kennt. Eve ist hierbei die Märchenjägerin, die bei der entsprechenden Bezahlung Aufträge erfüllt und den Hexen die Stirn bietet. Der Hauptfokus der Geschichte liegt bei der Aufspürung des neuen Jägers Ace und natürlich oauf Eves Entwicklung von einer Jägerin zu einer selbstlosen Retterin.
Dabei empfinde ich das Lesetempo aber als viel zu schnell, geradezu rasend schnell. Man hat schnell gemerkt, dass dies ein Einzelband ist und die Geschichte in sich abgeschlossen. Es ist leider nur traurig, dass dadurch auch die Story, bei der ich ein Fünkchen Potential erkannt habe, das zu spüren bekommt. Später kommt noch Liebesturtelei mit ins Spiel, was meiner Meinung nach fast gegen Ende sehr unpassend wirkt.
Trotzdem hat das Buch auch gute Seite, zu den positiven Aspekten zählt hier, dass viele Märchenfiguren alle gesammelt sind in einem Buch, was ganz gut geglückt ist. Da hätten wir z. B. Schneewittchen, Rapunzel, Hänsel & Gretel, Schneeweißchen & Rosenrot, Aschenputtel, der Froschkönig, Rotkäppchen, usw. Und neuartig ist hier auch, dass die Hexen alle beim Vornamen angesprochen werden.
Das Ende kann man als Happy End abtun, wäre nicht dieser einer Vertrag mit einem gewissen Zauberer... Aber sonst mag ich es und es kommt unerwartet eine weitere Märchenfiguren dazu, haltet da euren Hase und die Stoppuhr bereit... ☺️

Zu den Charakteren, die konnten leider nicht vollends mit ihrer Darbietung überzeugen, was vor allem wohl an dem Lesetempo liegt, Eve z. B. wirkt auf den ersten Blick wie eine starke und toughe Frau, doch schnell wird klar wie weich ihr Kern ist, was für meinen Geschmack zu schnell geht. In einem Moment ist sie eine stark und erbarmungslos und im Nächsten Moment zeigt sie ihrem Gefährten Dan ihre verletzliche und "schwache" Seite. Klar, diese Geschichte mit ihrer Schwester Viola macht sie angreifbar und diese Seite gehört auch zu denen, die ich an Eve mag, aber das Timing hat so nicht ganz gestimmt und wirkte mehr gezwungen und in die Enge getrieben, als frei heraus die Gefühle walten zu lassen...
Leider konnten auch die anderen Figuren nur schwer strahlen, Dan als Begleiter hat so seinen Charme, wenn er nicht so oft schlafen würde, er ist ein treuer und guter Freund und Ace ist ein mysteriöser (und stalkerischer) Charmeur. Am besteten schnitten die Mädchen ab, Schneewittchen als mein Liebling. Anfangs glaubt man noch sie ist ein zartbesaitetes Mädchen, das nur mit Tieren sprechen und sich gut von der Hexe Liza täuschen lassen kann, aber sie zeigt auf der kurzen Reise richtig Mut, war der Sonnenschein und stets zuverlässig. Genauso wahre kleine Sonnenscheine waren Gretel, Schneeweißchen und Rosenrot. ☀


Mein Fazit:
Alles in allem war dies ein Debütroman mit Höhen und Tiefen. Die Geschichte hätte noch so viel Potenzial, nur leider konnte Marlene May diese nicht richtig umsetzen. Anstatt ein zügiges Lesetempo anzustreben, wäre es besser auf mehr Seiten weiterzuschreiben oder gleich die Story aufzusplitten und auf mehrere Bücher zu verteilen. Dennoch gefällt mir diese Welt mit dem Märchenwald, Eve & Ace und den Märchenfiguren, die alle auf "engsten" Raum zusammenwohnen.

Ich kann das Buch nur bedingt empfehlen, man darf nicht zu viel erwarten, sondern sich lieber auf eine Geschichte freuen, die einen aus dem Alltag rausholt

Meine Bewertung: 3 Sterne

Veröffentlicht am 05.06.2018

Super Idee, leider langweilige Umsetzung

Aposimz - Land der Puppen 1
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Gute Idee, aber die Mangaumsetzung ist doch eher schlecht als recht. War enttäuscht, hätte mehr erwartet...

Meine Meinung:
Erstmal möchte ich mich an den Verlag und Netgalley für das kostenlose Mangaleseexemplar ...

Gute Idee, aber die Mangaumsetzung ist doch eher schlecht als recht. War enttäuscht, hätte mehr erwartet...

Meine Meinung:
Erstmal möchte ich mich an den Verlag und Netgalley für das kostenlose Mangaleseexemplar von Aposimz 1 bedanken.
Also die Idee hinter dem Sci-Fi Manga einer apokalyptischen Welt auf einem anderen Planeten in Verbindung mit Normpuppe fand ich gut und es hätte auch Potenzial, aber die Handlung hätte spannender sein können.
Der Zeichenstil ist zwar sauber, wirkt noch in der Entwicklungsphase, blass und sehr verblichen. Von kräftigen dunklen Tönen/Raster kann man träumen, dadurch wirken Landschaft und Menschen sehr verschlafen und eintönig.
Und genauso fand ich auch die Story: Zum einschlafen und eintönig.

Zugegeben passen die blassen Farben zu der eisigen Kälte und der Schneelandschaft, die im Manga immer herrschen, aber da endet es auch schon.
Das Interessanteste waren die Normpuppenkämpfe, da sie Abwechslung und eine gute Show boten, die auch die einzige Action Quelle waren.
Das Lesetempo war zu schnell, dass man kaum der Story folgen kann, ohne nochmal zurückzublättern.

Und überhaupt erfährt man leider so wenig über die Puppenkrankheit oder über Normpuppen. Begriffe wie Heigus-Partikel oder Plazentageschosse bilden eim ganz großes Fragezeichen in meinem Kopf. Erklärt wird kaum und nur das Nötigste, aber auch darunter ist nur schwer etwas vorzustellen. Es wäre super, wenn man am Anfang eine Liste mit den neuen Begriffen, die im Manga vorkommen sammelt und sie erklärt, denn so wird das nichts.
Und auch schon allein beim Anfang scheint mir so, als ob der Leser orientierungslos in den Manga hineingeworfen wird, nicht einmal eine Charaktervorstellung oder sonst was, nur die Eiseskälte und die jungen Rebellen.

Also dann zu den aufgetreten Figuren kann ich kaum etwas sagen. Sie sind ein genauso großes Mysterium, wie alles am Manga. Es ist so, als ob Figueren, Umgebung, einfach alles im Manga eine Distanz zum Leser bauen, man sieht nur, fühlt aber nichts. Das coolste an Esro, unserer Hauptfigur ist wohl wirklich wie er sich verwandelt und so Bad-Ass aussieht. XD

Mein Fazit:
Alles in allem fand ich den Manga leider enttäuschend. Ich habe gar nicht den Ziel/Zweck der Figuren oder der Story verstanden, stattdessen erwartete mich die meiste Zeit Langeweile, die manchmal von noch erheiternden Kämpfen unterbrochen wurde. 2 Sterne für die Actionszenen und 1 Stern für die neuartige Idee.

Wirklich, ich kann den Manga leider nicht empfehlen. Wer wirklich auf Action steht, dem empfehle ich Mangaserien wie Black Butler, The Case Study of Vanitas, Tokyo Ghoul oder Noragami. Dem kann ich die Mangas zu 100% ans Herz ♥ legen.

Meine Bewertung: 3 Sterne

Veröffentlicht am 02.10.2017

Es ist OK. Aber man muss es erst so hinnehmen können

Tagebuch eines Vampirs - Im Licht der Ewigkeit
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Am Anfang wurde viel abgeschrieben, wurde aber spannender im Verlauf, dennoch vernichtet es all die Erlebnisse aus den vorherigen Bänden!

Das Buch "Tagebuch eines Vampirs 13 - Im Licht der Ewigkeit" von ...

Am Anfang wurde viel abgeschrieben, wurde aber spannender im Verlauf, dennoch vernichtet es all die Erlebnisse aus den vorherigen Bänden!

Das Buch "Tagebuch eines Vampirs 13 - Im Licht der Ewigkeit" von einem Ghostwriter nach einer Idee von Lisa J. Smith hat 211 Seiten und kostet als Taschenbuchausgabe 9,99€, ist aber als eBook auch für 8,99€ zu kaufen.

Inhalt:
Im letzten Teil der "Tagebuch eines Vampirs" Reihe geht es um Elena, die in die Vergangenheit reisen muss, um alles in Ordnung zu bringen, um ihren Tod und das der anderen zu verhindern...

Meine Meinung:
Tagebuch eines Vampirs gehört seit ich es zum ersten Mal gelesen habe zu meinen Lieblingsreihen und das auch zurecht. Lisa J. Smith zog mich spielerisch in den Bann ihrer Geschichte und zugleich verzauberte sie mich geradezu!
Der Ghostwriter konnte die Reihe auch gut fortsetzen, jedoch stehe ich mit diesem Band skeptisch gegenüber und das zurecht, wo alles nochmal resetet wird...
Der Schreibstil des Buches ist dabei recht flüssig und wurde aus der Erzählperspektive von Elena geschrieben.

Der Anfang war etwas lahm und ich hatte der Eindruck, es wurde zu viel vom 1. Band einfach kopiert und abgeschrieben, um an das Erstlingswerk zu erinnern.
Im Laufe nimmt die Handlung immer wieder eine andere oder überraschende Wendung auf, aber man merkt auch, dass andere Sachen eben nicht geändert werden können. Da musste ich einfach weiterlesen, um zu wissen wie es weitergeht, hatte keine andere Wahl. Der Ghostwriter konnte mich in den ca. 200 Seiten richtig am Buch fesseln, als die Handlung dann forangeschritten war und dafür zolle ich ihm/ihr meinen Respekt.
Das Ende hingegen konnte mich gar nicht befriedigen oder gar überzeugen. Ich bin mir nicht mal wirklich sicher, ob man es wirklich ein Happy End bezeichnen konnte. Zu viele Fragen stehen einfach offen, es wurden getrennte Wege eingenommen, einfach (fast) alles ist durcheinander und aus den Fugen geraten...

Dann noch habe ich das Gefühl bekommen die Charaktere wurden eher oberflächlich behandelt und gar nicht bis kaum richtig durchgenommen. Bis auf Elena, wirken alle anderen Figuren einfach farblos, nicht "lebendig" genug, abgesehen von Damon und Stefano, wenn ihr versteht, was ich meine. XD
Nein, aber im ernst, die Figuren wurden nur rein oberflächlich behandelt, kein Vergleich zum Originalen. Charaktere wie Meredith, Catarina,... da war nichts. Höchstens Caroline wurde gut getroffen, nämlich als nervige Zicke ohne Herz und Gefühl, was schon allein sehr traurig ist. Aber sonst hatte ich das Gefühl, dass alles andere mehr oder weniger gestimmt hatte.

Mein Fazit:
Das Buch ist generell nicht schlecht geschrieben, aber die Figuren wurden nur oberflächig "abgearbeitet" und auch wenn die Idee in die Vergangenheit zu reisen, um all die Geschehnisse und Tode zu verhindern, sich recht spannend anhört, bedeutet das, dass all die Bemühungen und Erlebnisse der letzten 12 Bände nichtig werden!
Es ist als ob der Ghostwriter versucht mit seinem letzten "Werk" das von Lisa J. Smith zu überschreiben und damit ihre harte Arbeit zunichte macht.

Die, die das Buch unbedingt weiterlesen wollen, ich halte euch nicht davon ab, aber eine Warnung vorher: Es könnte eurer gesamtes Bild von "Tagebuch eines Vampirs" zerstören. Beklagt euch dann nicht über Lisa J. Smith, die überhaupt keine Verantwortung dafür trägt, über dem Ghostwriter, der nur seine Arbeit getan hat oder bei mir, die euch gewarnt hat!

Meine Bewertung: 3 Sterne