Profilbild von Ela247

Ela247

Lesejury Star
offline

Ela247 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ela247 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2024

Geniale High Fantasy

Der Rabengott
0

Selten lese ich High Fantasy und wenn dann bin ich so dermaßen froh, wenn sie so gut ist. Ann Leckie hat mich in eine vollkommen andere Welt katapultiert. Ich war plötzlich dort und erlebte diese Welt ...

Selten lese ich High Fantasy und wenn dann bin ich so dermaßen froh, wenn sie so gut ist. Ann Leckie hat mich in eine vollkommen andere Welt katapultiert. Ich war plötzlich dort und erlebte diese Welt hautnah. Es war unglaublich auch wenn der Erzählstil etwas unkonventionell auf den ersten Blick erscheint, ist er einfach perfekt für die Erzählung.

Interessant waren besonders die Perspektivwechsel, denn diese werden durch den Schreibstil von Ann Leckie ungewöhnlich außergewöhnlich dargestellt.
Es war dieser unfassbare Frieden in all dem Chaos der Handlung. Es ist kaum zu beschreiben, aber es fühlte sich an, als wäre ich im Auge eines Hurrikan, der mich umgab.
Ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen.

Diese Geschichte hat eine kaum zu beschreibende Atmosphäre und ist einfach fern der High Fantasy, die ich bis jetzt kennengelernt habe. Ganz großes Kino einer fantastischen Autorin. Ann Leckie hat vom Worldbildung bis hin zu den Charakteren High Fantasy fern des Mainstreams erschaffen. Ich bin überrascht, wie sehr ich in den Bann der Geschichte gezogen wurde, auch wenn es ein paar Längen gab.

Fazit

Der Rabengott ist unglaublich gut geschrieben und überraschte mich mit dem Erzählstil und der teilweisen Schwere der Geschichte. Ann Leckie „erzählt“ auf eine Weise, die ich so nicht kannte, denn die Präsenz ihrer Worte war einfach immer spürbar.
Das Buch hat eine Art von Dunkelheit, die mir ab und zu einen Schauer über den Rücken jagte und mich frösteln ließ. Die Landschaften sind faszinierend beschrieben und mein Kopfkino war damit beschäftigt mich dort hinzubersetzen. Und dem hatte ich nichts entgegenzusetzen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2024

Schöner Auftakt

Asrai - Das Portal der Drachen
0

Dieser erste Band der Reihe hat mich total gepackt, was auch an dem fabelhaften Schreibstil von Liane Mars lag. Denn sie hat mich mit einer Leichtigkeit in eine andere Welt katapultiert und das ohne mit ...

Dieser erste Band der Reihe hat mich total gepackt, was auch an dem fabelhaften Schreibstil von Liane Mars lag. Denn sie hat mich mit einer Leichtigkeit in eine andere Welt katapultiert und das ohne mit der Wimper zu zucken. Ich liebe es, wie die Autorin mir beim Lesen diese fantastischen Welten zeigt und mich einfach in den Bann der Geschichte zieht. Auch dieses Mal hat sie es einfach so geschafft.

Ich liebe das Setting mit den Drachen und der Magie, aber auch die Lovestory hat mich berührt. Es ist wirklich eine absolut gelungene Kombination, wobei weder das eine noch das andere Element sich in den Vordergrund spielt.
Einfach komplett ausgewogen und es war einfach auch so spannend, die Geschichte zu verfolgen.

Elaja ist ein toller Charakter, der unglaublich facettenreich ist und unglaublich liebenswert. Sie hat mich fasziniert und ja ich wäre gerne ihre Freundin.
Es hat unglaublich viel Spaß gemacht ihre Entwicklung zu begleiten und bei der ein oder anderen Situation musste ich schmunzeln.
Ian ist auch total interessant und hat mich vor so manches Rätsel gestellt.

Allerdings fehlte mir an der Geschichte etwas, das ich nicht genau benennen kann. Mir kam auch manch eine Situation etwas konstruiert vor, um die Geschichte in eine Richtung zu lenken. Dadurch verlor sie etwas von ihrer Leichtigkeit.

Fazit

Asrai - Das Portal der Drachen ist eine wahnsinnig gut erzählte Geschichte, die wirklich spannend und absolut magisch ist.
Auch wenn sie an meine bisherigen Jahreshighlights nicht ganz herankommt, hatte ich phänomenal Lesestunden in einer neuen Welt in die ich wieder zurückkehren möchte. Denn der Cliffhanger ist schon gemein und deswegen möchte ich einfach weiterlesen.
Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für Asrai - Das Portal der Drachen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2024

Shakespeare Vibes

A Midsummer's Nightmare
0

Anfangs hat mich das Vorwort beeindruckt, das von Noah Stoffers aus der Einleitung von Puck aus Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ abgeleitet wurde. Da ich sofort diese Vibes gespürt habe, war es für ...

Anfangs hat mich das Vorwort beeindruckt, das von Noah Stoffers aus der Einleitung von Puck aus Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ abgeleitet wurde. Da ich sofort diese Vibes gespürt habe, war es für mich also ein unglaublicher Anreiz weiterzulesen. Auch der gesamte Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen.
Ich war einfach wie gebannt von der Geschichte.

Ich mochte das Setting sehr, da es sowohl Fantasy und die ungeschminkte Wahrheit über das Leben mit Transfeindlichkeit, Mobbing und weiteren Themen zeigt, die viel zu sehr in unserer Gesellschaft unter den Teppich gekehrt werden. Auch wenn ich mir gewünscht habe, dass ein wenig mehr darauf eingegangen wäre, bin ich auch so glücklich mit diesen Anteilen gewesen.

Es ist unglaublich wichtig, dass es queere Fantasy von Own Voice Autor“*innen gibt. Denn so werden Lesende auf die Probleme und das Leben queerer Menschen aufmerksam und vielleicht wird dieser Aspekt unseres Lebens endlich so zur Normalität. Deswegen habe ich mich im Vorfeld bei Noah Stoffers über siers Pronomen und die Anrede informiert. Da ich möchte, das Noah Stoffers sich wahrgenommen fühlt, genauso wie jeder von uns. Für mich eine Selbstverständlichkeit und auch eine wichtige Botschaft im Buch. Sich wahrgenommen zu fühlen, egal wie man sich identifiziert.

Mir persönlich gefallen die Verzierung der Kapitelanfänge und natürlich die Shakespeare Vibes, die immer allgegenwärtig sind. Auch wenn mir das Ende eine Spur zu schnell war, liebe ich diese Geschichte sehr. Das Buch hat gerade wegen der Längen für mich stellenweise etwas poetisches.

Fazit

A Midsummers Nightmare ist eine aufrüttelnde Geschichte, die mich nicht nur unterhalten hat und für spannende Lesestunden gesorgt hat. Aber Noah Stoffers hat auch meinen Blickwinkel auf so manches beeinflusst, was für mich bisher nicht so greifbar war.
Dieses Buch ist auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für alle die Fantasy und Shakespeare lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2024

Ein Roman voller Magie

Magiestaub
0

Der Schreibstil von Anka Miller hat mir unglaubliche schöne Lesestunden geschenkt. Denn der Roman war einfach schön zu lesen.
Auch wenn man das Gefühl haben könnte, dass die Geschichte nur dahinfließt, ...

Der Schreibstil von Anka Miller hat mir unglaubliche schöne Lesestunden geschenkt. Denn der Roman war einfach schön zu lesen.
Auch wenn man das Gefühl haben könnte, dass die Geschichte nur dahinfließt, habe ich mich sehr wohl gefühlt habe beim Lesen. Auch kam weder die Spannung noch die Emotionen zu kurz. Es war dieses cozy Gefühl, das ich die ganze Zeit beim Lesen hatte.

Das Setting war auch einfach traumhaft, denn mit Paris verbindet man ja immer etwas magisches. Es ist eine Mischung aus Dark Academia und Romantasy und jedes Genre hat wirklich genug Raum, um sich wirklich entfalten zu können. Es ist einfach so schön zum Lesen, dass ich ganz tief in die Geschichte eintauchen konnte.

Amelie und Raphael sind keine eindimensionalen Charaktere und auch wenn ich vielleicht nicht alles nachvollziehen konnte, war ich mir immer bewusst, dass sie ja Charaktere ihrer Welt sind und dadurch hatte ich auf jeden Fall ein gewisses Verständnis.
Ich mochte aber vor allem die Liebesgeschichte zwischen beiden Protagonisten. Auch, dass es ein wenig spicy zwischen ihnen wurde, hat meiner Meinung perfekt gepasst und war einfach genau das, was die Beziehung einfach real machte für mich.

Die Lesestunden waren wirklich ziemlich aufregend, auch wenn ich mir von dem ein oder anderen Nebencharakter mehr gewünscht hätte. Ja es war auch einiges vorhersehbar, aber ein kleiner Twis gegen Ende, hat mich schon ein wenig überrascht. All das sind Gründe, warum ich die Geschichte liebe.

Fazit

Magiestaub ist eine wunderschöne und magische Geschichte, die mir unglaubliche spannende und cozy Lesestunden bereitet hat.
Es muss ja nicht immer das Highlight sein, damit ich selig bin beim Lesen. Die Geschichte ist wie ein heißes Bad, das ich in vollen Zügen genießen konnte. Es ist ein schönes Buch, das ich so schnell nicht vergessen kann.
Es ist unglaublich schön geschrieben von Anika Miller und eine Leseempfehlung für euch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2024

Grandioser Auftakt

Emblem Island – Der Fluch der Nachthexe
0

Ich bin schwer beeindruckt und konnte mich schwer von dem Buch lösen.
Denn der Schreibstil von Alex Aster ist wirklich göttlich und ich habe mich so schön gruseln können bei all den Wesen.
Vor allem hat ...

Ich bin schwer beeindruckt und konnte mich schwer von dem Buch lösen.
Denn der Schreibstil von Alex Aster ist wirklich göttlich und ich habe mich so schön gruseln können bei all den Wesen.
Vor allem hat die Autorin dieses Abenteuer auf eine Weise erzählt, die wegen ihrer Details mein Kopfkino auf Hochtouren laufen ließ.

Diese Welt ist so unglaublich und ich war so damit beschäftigt die Seiten aus dem Buch der Legenden zu lesen, die es zu Beginn jedes Kapitels zu lesen gibt. So bemerkte ich nicht, wie ich durch die Seiten flog und mit Tor, Engle und Melda dieses Abenteuer überstanden habe.
Aber ich hatte nie einen Zweifel daran, dass es nicht gut ausgeht.

Tor, Engle und Melda sind unglaublich faszinierende Charaktere, die man einfach lieben muss. Es dreht sich auch viel um Freundschaft, Liebe und wie sich Charaktere entwickeln. All das passiert nebenbei, denn im Vordergrund steht ganz klar das Abenteuer.

Mit dieser Geschichte kommt man als Fantasyfan voll auf seine Kosten mit all den Monstern und skurrilen Wesen. Auch wenn ich mich schön gegruselt habe, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht.
Ich hatte unglaubliche Lesestunden und war froh, dass es vom zweiten Band schon eine Leseprobe am Ende gab. Denn ich muss definitiv weiterlesen und das am liebsten sofort.

Fazit

Mit Emblem Island - Der Fluch der Nachthexe hat Alex Aster ein Fantasybuch für junge Heranwachsende geschrieben, das unglaublich ist.
Ich meine es macht einfach Lust auf das Lesen von Fantasy und man möchte einfach immer mehr davon. Es ist einfach so, dass ich von dieser Geschichte vollkommen in den Bann gezogen wurde.
Ich glaube, die Geschichte hat das Potential episch zu werden. Dieser erste Band ist auf jeden Fall ein Highlight und ich muss definitiv noch mehr Bücher von Alex Aster lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere