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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2022

Schweigen ist Silber

72 Stunden - Fürchte die Stille
3

Meine Meinung und Fazit:

Für Bea ist der Alptraum war geworden, ihr Kind Elias ist verschwunden und das bereits seit Monaten. Sie scheint normal weiterzumachen und ist weiterhin Nachrichtensprecherin ...

Meine Meinung und Fazit:

Für Bea ist der Alptraum war geworden, ihr Kind Elias ist verschwunden und das bereits seit Monaten. Sie scheint normal weiterzumachen und ist weiterhin Nachrichtensprecherin und dann eon Blackout, mitten in der Sendung. Da kommt das Retreat genau richtig, 72 Stunden schweigen und zu sich finden. Doch bereits zu Anfang beginnt der Horror, überall begegnen ihr Gegenstände, die Elias gehört haben. Wer spielt ihr dieses üble Spiel? Einige Teilnehmer sind ihr bekannt und dies ist bereits in meinen Augen ungünstig, zumindest für das Gelingen eines Schweigeseminars. Manche Teilnehmer nehmen einen großen Teil ein, manche Stränge werden aber nicht logisch zu Ende geführt, meiner Meinung nach

Bei diesem Buch fällt es mir schwer, eine abschließende Meinung zu geben. Das. Buch hat mich sehr gut unterhalten, ich konnte es vor Spannung nicht aus der Hand legen, ich musste die Spuren aufklären. Das hat Spaß gemacht, aber es das Ende war ein blutiges, an einigen Stellen unpassend. Ich liebe Thriller und diese sind oft richtig blutig, aber nicht einfach so, das hat mich eine Woche rückblickend immet noch beschäftigt. Auch einige Bezeichnung von Personen, die kurzweilig auftreten, sind falsch bzw. überholt und das ist unpassend, zumindest für mich. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Noch eine passende Stelle aus Kapitel Stunde Sechsig finde ich passend zum Buch "Wer das hier inszeniert, will ihr alles andere als helfen."

Mein Dank geht an das Team von lesejury.de und an den Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und den Autor für die angenehmen Lesestunden.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 29.04.2018

Was ist wahr und was nicht?

Das Böse in deinen Augen
0

Meine Meinung und Fazit:
"Das Böse in deinen Augen" ist für mich das erste Buch der Autorin Jenny Blackhurst. Die Hauptprotagonistin Imogen hatte keine gute Kindheit, sie war meist auf sich allein gestellt ...

Meine Meinung und Fazit:
"Das Böse in deinen Augen" ist für mich das erste Buch der Autorin Jenny Blackhurst. Die Hauptprotagonistin Imogen hatte keine gute Kindheit, sie war meist auf sich allein gestellt und hat keine Liebe erfahren. Nach einem Vorfall bei ihrem alten Arbeitgeber zieht sie wieder in ihre Heimat nach Gaunt, um dort mit Kindern zu arbeiten, die Probleme oder auffällig in der Schule sind.
Die erste Begegnung mit ihr und Ellie ist abstrakt, doch man merkt gleich, wie einfühlsam Imogen ist.
Was sehr auffällig ist, dass die Bewohner von Gaunt eine verschworene Gemeinschaft zu sein scheint und Gerüchte sprechen sich schnell rum, wer nicht reinpasst, wird schlecht geredet. Der Ort ist sehr von Vorurteilen geprägt ist und Dinge, die passieren, werden immer gleich Ellie zugeschrieben.

Ellie, die zweite Hauptprotagonistin lebt in einer Pflegefamilie, nach dem ihre Familie bei einem Brand ums Leben gekommen ist. Sie hat es in der Schule nicht leicht, sie wird beschimpft und herausgefordert. Es geschehen dann Dinge, dich kann dafür ein 11-jährigem Mädchen verantwortlich sein? Hier wird Imogen einfühlsame Art sichtbar, sie glaubt an nichts übernatürliches und versucht das normal zu klären.

Die relativen kurzen Kapitel machen das Buch spannend und abwechslungsreich, es finden viele Szenenwechsel statt. Es sind viele spannende Momente und erschreckenden Situationen, die abwechselnd stattfinden. Die Szene im verlassenen Wohnblock ist mir noch in Erinnerung, diese fand ich klasse beschrieben, packend, bei mir lief richtig ein Film ab und ich glaub, ich hab kaum geatmet.
Was das Buch grundsätzlich interessant macht, ist dass man nicht immer weiß, ob dies real passiert oder dem Leser nur so suggeriert werden soll.

Imogens Sicht wird aus der Ich-Perspektive erzählt, diese Wahl fand ich gut und hat die Eigenschaften dieser Person noch mehr hervorgehoben. Dies wird vor allem darin deutlich, dass Imogen alles richtig machen möchte, lässt Ellie aber sehr an sich ran, den rechten Abstand gelingt ihr nicht.

Es passiert viel und die Szenenwechsel folgen Schlag auf Schlag, da finde ich es sehr stören, dass hier zu den Kapiteln keine Tagesangaben/ Datumsangaben vorhanden sind, mir fällt es so schwer, einzuschätzen, wie viel Zeit z.B. seit Ereignis A und Ergebnis B liegen.

Was mich auch gestört hat, ist, dass zum Beispiel die Frage zu Imogens Vorgängerin Emily geklärt wurde, es aber den Anschein hatte, dass einfach was dazu geschrieben werden musste, es hat nicht so recht gepasst. Die Aufklärung des Falls, das Ende lässt mich trotzdem noch mit Fragen zurück.

Vielen Dank für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Nichts ist, wie es scheint

Meeresdunkel
0

Meine Meinung und Fazit:

Im Herbst nochmal Sonne in Mallorca tanken. Klingt doch gut, aber nicht jeden in dem beiden Familien, die sich zufällig treffen, ist begeistert.

Tiefverwurzelte Probleme in den ...

Meine Meinung und Fazit:

Im Herbst nochmal Sonne in Mallorca tanken. Klingt doch gut, aber nicht jeden in dem beiden Familien, die sich zufällig treffen, ist begeistert.

Tiefverwurzelte Probleme in den Familien, unausgesprochene Probleme, falsche Erwartungen und dann zwei Familien im einem Ferienhaus. Bereits das wäre der Horror für mich, dort wäre ich nicht geblieben.

Der Thriller ist sehr spannend geschrieben, ich war schnell in der Geschichte drin und konnte mich in den familiären Gegebenheiten gut orientieren. Auch wenn ich mich gut unterhalten gefühlt habe, habe ich die Züge eines Thrillers vermisst. Oder es hat mir zulange gedauert. Und die Aufklärung hat mich nicht überzeugt, es kam vieles zusammen, was im Nachhinein unlogisch erscheint.

Meine Lieblingsstelle ist auf Seite 145 "Wie unendlich einen genau der Mensch belasten kann, den man eigentlich am meisten liebt."

Mein Dank geht an das Team von lovelybooks.de und den Rowohlt polaris Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar. Danke auch an den Autor für die spannenden Lesestunden

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Veröffentlicht am 10.02.2024

Unschuldig auf der Flucht

Zero Days
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Meine Meinung und Fazit:

Jack und Gabe arbeiten zusammen und prüfen im Auftrag der Firmen, ob sicherheitslücken existieren. Sie sind ein Traumpaar und vertrauen sich, der letzte Auftrage ist beendet ...

Meine Meinung und Fazit:

Jack und Gabe arbeiten zusammen und prüfen im Auftrag der Firmen, ob sicherheitslücken existieren. Sie sind ein Traumpaar und vertrauen sich, der letzte Auftrage ist beendet und sie freuen sich auf den Abschluss. Doch dann ist Gabe tot und was soll Jack damit zu tun haben?
Es wurden Fallen gelegt und auf ihrer Flucht kommt Jack der Lösung Schritt für Schritt näher. Eine temporeiche und spannende Suche.
Es war spannend, ja, aber an manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, einen Blick in die Polizeiarbeit zu bekommen, zu wissen, wie nah sie ihr sind oder eben nicht, so ne Art Cliffhanger.
Das Ende war für mich zu abrupt. Man kann den Thriller lesen, aber eine Lesempfehlung spreche ich nicht aus.

Eine Lieblingsstelle von Seite 362 "Ich hatte ihn gefunden - nicht die Person, die das Messer geführt hatte, doch wenigstens denjenigen, der Gabe ans Messer geliefert hatte."

Mein Dank geht an das Team von wasliestdu.de, den Dtv Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und an die Autorin für angenehme Lesestunden.

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Veröffentlicht am 25.11.2023

Bestialische Morde in Berlin

Rotkäppchen lügt
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Meine Meinung und Fazit:

Nora Rothmann ist unter den Kollegen sehr unbeliebt, sie ist im LKA dafür verantwortlich, nach Korruption und Fehlverhalten zu suchen.
Doch dann beginnt der Täter eine Blutspur ...

Meine Meinung und Fazit:

Nora Rothmann ist unter den Kollegen sehr unbeliebt, sie ist im LKA dafür verantwortlich, nach Korruption und Fehlverhalten zu suchen.
Doch dann beginnt der Täter eine Blutspur durch Berlin zu ziehen und alle Mordopfer scheinen mit ihr zu tun zu haben. Und hat sie vielleicht auch was mit den Taten zu tun?

Der Thriller ist unheimlich brutal, das Buch tropft vor Blut. Mit verschiedenen Perspektiven kommt man dem Täter näher. Es gibt verschiedene Handlungen, die mit der Zeit zusammenkommen. Nora, die Hauptprotagonistin ist sehr unnahbar, ja unemphatisch. Dadurch wird man mit ihr nicht warm, so ging es mir beim Lesen. Man bekommt einen Einblick in die Ermittlungsarbeit, aber irgendwie hat mit durch den Schlag auf Schlag Ablauf das kompakte gefehlt, dass was ich an Ermittlungen liebe. Irgendwie waren es auch soviel Personen, die besonders waren in ihren Eigenheiten. Aber es gibt eine Fortsetzung und da bin ich auf Potential nach oben gespannt.

Meine Lieblingsstelle aus Kapitel 11 "Es gehört viel Mut dazu, unbeliebt zu sein. Aber was erzähle ich Ihnen das?"

Mein Dank geht an das Team von netgalley.de und dem Edition M Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und den Autor für spannende Gruselstunden.

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