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Veröffentlicht am 10.05.2020

Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt...

Marta schläft
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Inhalt
Als 15-jährige wurde Nadja des Mordes für schuldig erklärt und saß daraufhin einige Jahre im Gefängnis. Nun arbeitet sie im Vorzimmer eines Anwaltes und versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu ...

Inhalt
Als 15-jährige wurde Nadja des Mordes für schuldig erklärt und saß daraufhin einige Jahre im Gefängnis. Nun arbeitet sie im Vorzimmer eines Anwaltes und versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen... doch dann taucht die Frau ihres Chefs unvorhergesehen auf, mit der sie einige Zeit lang befreundet war und bittet sie um Hilfe. Ein Mord ist geschehen und Nadja scheint des Rätsels Lösung zu sein... doch manchmal ist nicht alles so, wie es scheint. 

Erster Satz des Buches
Eine Panikattacke ist Stehen am Rand einer weißen Klippe."
-ROMY HAUSMANN "MARTA SCHLÄFT", POS. 34, 1% -

Meine Meinung
Romy Hausmanns zweiter Thriller machte mich neugierig, weswegen ich ihn unbedingt lesen musste! Meine Erwartungen waren, auf Grund des Hypes um "Liebeskind" entsprechend hoch, doch schon zu Beginn der Lektüre konnte ich nicht ganz nachvollziehen, was die Begeisterungsstürme der Leser geweckt hatte.

Ja, der Schreibstil ist mit seiner flüssigen und bildhaften Erzählweise sehr angenehm und das Interesse des Lesers wird definitiv geweckt - aber so recht konnte ich mich nicht mit diesem Roman anfreunden. Grund dafür waren wohl unter anderem die verschiedenen Erzählstränge, die parallel erzählt wurden, aber auf den ersten Blick scheinbar keine sichtbare Verbindung aufzuweisen schienen. Auch nach beenden des Buches empfand ich einen der Erzählstränge als völlig unnötiges Anhängsel, welches man ebenso hätte weglassen können. 

Die Charaktere empfand ich als eher oberflächlich und konnte keinerlei Verbindung zu ihnen aufbauen, auch ihre Gedanken und Taten waren für mich nicht schlüssig. Auch wenn ich Nadjas Probleme in der Gesellschaft durchaus nachvollziehen kann, bin ich der Meinung, dass sie sich selbst auch ein Stückweit in die Opferrolle hineindrängen lässt und sich dadurch in Situationen begibt, die ihrer aktuellen Lebenslage nicht gerade zuträglich sind. 

Je weiter ich in diesem Buch voranschritt, desto mehr häuften sich die Fragezeichen in meinem Kopf und die im Klappentext beschriebene Szene zeigte sich erst ziemlich gegen Ende des Buches. Die erhoffte Thrillerspannung, die mein Ermittler-Gespür fordern sollte und meinen Kopf zum rauchen bringen sollte, tauchte überhaupt nicht auf, vielmehr entwickelte sich das Buch immer mehr zu einem mittelmäßigen Drama. 

Infos zum Buch
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: dtV Verlag
ISBN:978-3423262507
Preis: 16,90 € (Broschiert) / 14,99 € (Ebook)

Infos zur Autorin
"Romy Hausmann, Jahrgang 1981, hat sich mit ihrem Thrillerdebüt ‚Liebes Kind‘ (Februar 2019) sogleich an die Spitze der deutschen Spannungsliteratur geschrieben: ‚Liebes Kind‘ landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, Übersetzungen erscheinen in 15 Ländern. 2019 erhielt sie den Crime Cologne Award 2019, die Filmrechte wurden hochkarätig verkauft. ‚Marta schläft‘ ist ihr zweiter Thriller. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart. Weitere Informationen unter www.romy-hausmann.de" (Quelle: Verlagshomepage)

Zitat
"Die Nacht lag vor ihnen, wie ausgegossen über dem Wald. Der Mond zog feine graue Streifen durch den Himmel, die man erst erkannte, wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Nichts brach, nichts knackte unter ihren schweren Stiefeln. Sie waren lautlos, wie Geister."
- ROMY HAUSMANN "MARTA SCHLÄFT", POS. 1801, 44 % -

Fazit
Ich hatte deutlich mehr erwartet und bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht von diesem Werk. Das Ende, von dem ich mir erhofft hatte dass es endlich Klarheit in  die Geschichte bringt, war enttäuschend und auch der Aha-Effekt bezüglich der endgültigen Auflösung bliebt aus. Die Charaktere blieben die ganze Zeit über blass und farblos und konnten mir keinerlei Emotion entlocken, die Vorgänge im Buch ließen mich eher resigniert mit den Schultern zucken, als voller Anspannung weiter in der Lektüre zu versinken. 

Wertung: 2 von 5 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2019

Die Geschichte hätte sehr viel mehr Potential gehabt, wurde aber unzureichend umgesetzt... schade!

Die Hütte im Schnee | Erotischer Roman
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Inhalt
"Allein mit diesem fremden Mann in der eingeschneiten Hütte war sie ihm ausgeliefert.
Er hatte ihr mit obszönen Worten im Dirty Talk von seinen erotischen Fantasien erzählt. Sie hatte dabei als ...

Inhalt
"Allein mit diesem fremden Mann in der eingeschneiten Hütte war sie ihm ausgeliefert.
Er hatte ihr mit obszönen Worten im Dirty Talk von seinen erotischen Fantasien erzählt. Sie hatte dabei als treibende Kraft fungiert, ihn dazu animiert. Nun war es an ihr, ihre erotischen Gedanken zu offenbaren. Aber waren diese nicht zu skurril, zu obszön? Sie konnte sie nur preisgeben, wenn sie ihn spürte – auf ihrer Haut, tief in ihr. Aber das wollte sie doch gar nicht! Oder doch?" (Quelle: Verlagshomepage)

Erster Satz des Buches
"Es hatte angefangen zu schneien, vereinzelte Flocken nur, aber Max wusste, dass das um diese Jahreszeit hier im Norden oft genug der Anfang für stundenlangen, teils heftigen Schneefall war."

Infos zum Buch
Seitenzahl: 178 Seiten
Verlag: Blue Panther Books
ISBN: 978-3862777907
Preis: 9,90 € (Taschenbuch) / 9,99 € (Ebook)

Infos zur Autorin
"Ich wurde in einem kleinen Dorf in der Nähe von Köln geboren, wo ich auch die Zwergschule besucht habe, die es damals dort noch gab. Ich weiß nicht, ob es meinem Intellekt geschadet hat; jedenfalls konnte ich trotzdem studieren Biologie und Landwirtschaft an verschiedenen Universitäten in Deutschland. Gelebt habe ich damals in Wohngemeinschaften ohne feste partnerschaftliche Verbindung, was meiner eher lockeren Einstellung zum anderen Geschlecht entgegenkam. Eine Karriere im klassischen Sinne ist mir leider versagt geblieben, ich war weder Ministerin noch Mitglied des Aufsichtsrates einer großen Bank. Aber das macht ja nichts, Quotenfrau zu sein ist bestimmt nicht meine Aufgabe! Ein Mann muss einen Baum pflanzen, einen Sohn zeugen und ein Buch schreiben, so heißt es doch. Und eine Frau? Ich jedenfalls habe vier Bäume gepflanzt nein, pflanzen lassen, es gibt eben noch Kavaliere! (Keine deutschen Eichen, es sind japanische Pflaumen, glaube ich.) Söhne habe ich zwei von verschiedenen Vätern. Und nun ein Buch, welches zu schreiben die schwierigste Aufgabe war. Thema: Erotik, die ich in so vielfältiger Weise genossen habe. Ich hoffe, dass Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ein wenig an diesem Genuss teilhaben können." (Quelle: Verlagshomepage)

Fazit
-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen?
Ab und an lese ich gerne mal einen erotischen Roman, bevorzugt aus dem "Blue Panther Books" Verlag, da mir diese bisher immer ganz gut gefallen haben. Der Klappentext sagte mir ebenfalls zu - also worauf warten?

-> Cover:
Das Cover gefällt mir gut, denn im unteren Teil sieht man die Hütte im Schnee, im oberen Teil dagegen zwei Menschen in mehr oder weniger eindeutiger Situation. Getrennt werden diese beide Abschnitte durch den Titel.

-> Story + Charaktere:
Wanda ist eigentlich Fotografin und auf dem Weg in einen finnischen Zoo, wo sie Fotos von Wildtieren im Schnee machen möchte. Unterwegs erleidet ihr Auto jedoch eine Panne und da kommt Max wie gerufen. Da es stark schneit, bietet er Wanda an, sie mit in seine Hütte zu nehmen, was sie dankend annimmt. Schon bald kommen sich die beiden näher..
Zu Beginn des Buches begeisterte mich nicht nur die Idee dahinter, sondern auch die wunderschöne Kulisse: Mutterseelenallein irgendwo im finnischen Wald, in einem kleinen Häuschen im Schnee, abgetrennt von der Außenwelt... na wenn das nicht romantisch ist! Eigentlich die perfekte Umgebung, um einen erotischen Roman zu schreiben - eigentlich. Denn schon nach kurzer Zeit war ich schon gar nicht mehr so begeistert von dem Roman, was vor allem daran lag, dass es zwischen den Protagonisten meiner Meinung nach nicht wirklich knisterte. Die beiden erzählen sich von ihren erotischen Fantasien, während er sie nicht einmal penetriert, sondern einfach nur "in ihr steckt" und das reicht, um sie zum Orgasmus zu bringen. Man könnte sagen, sie ist so narzisstisch, dass sie ihre eigenen Geschichten so sehr erregen, dass sie dazu eigentlich keinen Mann mehr braucht - Sex hat sie aber trotzdem. Ihre Fantasien werden dabei immer merkwürdiger und entlockten mir immer mehr ein irritiertes Kopfschütteln...erotisch ist auf jeden Fall anders.

Der Person "Wanda" konnte ich ehrlich gesagt nicht viel abgewinnen, dazu war sie mir viel zu narzisstisch. Max hingegen hätte eine interessante Person werden können, um dies jedoch abschließend beurteilen zu können, hätte man mehr oder ihn erfahren müssen.

Das Ende fand ich sogar noch ein wenig merkwürdiger, als die eigentliche Geschichte, denn irgendwie ergab es nicht wirklich Sinn. Insgesamt hatte der Plot durchaus Potenzial, die Umsetzung gefiel mir persönlich allerdings überhaupt nicht. Schade!

-> Schreibstil:
Der Schreibstil war sehr bildhaft und gut lesbar. Stellenweise nutzte die Autorin eine sehr obszöne Ausrucksweise, was mich persönlich aber weniger störte.

-> Gesamt:
Insgesamt gefiel mir dieses Werk nicht wirklich gut, denn die Geschichte hätte so viel mehr Potenzial gehabt. Die Kulisse gefiel mir aber gut, ebenso wie der Schreibstil und die Idee hinter der Geschichte.

Wertung: 2 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 25.11.2018

Ein enttäuschendes Werk...

Wie Eulen in der Nacht
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-> Story + Charaktere:
Eigentlich bin ich ein ganz großer Fan der Romane von Maggie Stiefvater - eigentlich. Doch "Wie Eulen in der Nacht" konnte mich trotz meiner großen Vorfreude auf dieses Werk so überhaupt ...

-> Story + Charaktere:
Eigentlich bin ich ein ganz großer Fan der Romane von Maggie Stiefvater - eigentlich. Doch "Wie Eulen in der Nacht" konnte mich trotz meiner großen Vorfreude auf dieses Werk so überhaupt nicht begeistern. Dies lag nicht nur daran, dass uns die Autorin dieses Mal ins kalte Wasser wirft und uns in eine Welt katapultiert, die wir als Leser erst einmal überhaupt nicht nachvollziehen können - es wird nichts erklärt und man tappt eine ganze Weile (oder auch das ganze Buch über) ziemlich im dunkeln. Auch der rote Faden fehlt und bis zum Ende konnte ich nicht wirklich den Sinn dahinter erkennen - und das fand ich nicht nur sehr schade, sondern auch ziemlich enttäuschend.

Trotzdem finde ich die Grundidee durchaus gelungen, an der Ausarbeitung haperte es meiner Meinung nach aber gewaltig. Die Geschichte wirkt bunt zusammengewürfelt und die Autorin verliert sich so manches Mal in ihren Erzählungen.

Fehlenden Emotionen, farblosen Charakteren, mit denen ich bis zum Ende nicht wirklich warm werden konnte und eine Geschichte, die keinen rechten roten Faden aufweist - mich konnte Maggie Stiefvater dieses Mal leider nicht überzeugen.

-> Schreibstil:
Auch wenn Maggie Stiefvater eigentlich einen gut lesbaren und flüssigen Schreibstil zeigt, waren mir dieses Mal einfach zu viele Metaphern enthalten.

-> Gesamt:
Blasse, langweilige Charaktere, zu viele Metaphern, kein roter Faden - ich langweilte mich und konnte mich nur schwer dazu motivieren, bis zum Ende durchzuhalten. Als dies dennoch geschafft war, war ich ehrlich gesagt erleichtert - und ziemlich enttäuscht. Da die Grundidee Potenzial hat, gibt es wenigstens noch 2 Sterne!

Wertung: 2 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 14.02.2024

Absolut nicht meine Geschichte!

Yoga Town
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Inhalt
Lucy ist Yoga Lehrerin in Berlin und gibt gerade eine Stunde, als ihr Vater Lou verzweifelt hineinstürmt: Lucys Mutter ist verschwunden!

Die beiden machen sich auf die Suche und tauchen dabei tief ...

Inhalt
Lucy ist Yoga Lehrerin in Berlin und gibt gerade eine Stunde, als ihr Vater Lou verzweifelt hineinstürmt: Lucys Mutter ist verschwunden!

Die beiden machen sich auf die Suche und tauchen dabei tief in die Vergangenheit ein und nehmen den Leser mit nach Indien zu Hippie-Zeiten…

Meine Meinung
Aufmerksam geworden bin ich durch den NetGalley Adventskalender und durch einige positive Stimmen, die ich jedoch im Nachhinein nicht ganz verstehen kann.

Das Buch begann gut und ließ sich flüssig lesen, doch im Verlauf wurden die Zeiten, in denen ich das Buch in die Hand nehmen wollte, immer länger. Nicht nur, dass ich überhaupt keinen Zugang zu den Charakteren fand, auch die Story zog sich immer mehr und außer der Frage nach der Ursache eines lange zurückliegenden Todesfalles, die sich ständig wiederholte, passierte nicht viel spannendes. Doch auch dieser Frage wurde ich irgendwann überdrüssig, denn so richtig bekam ich auch keine Antwort.

Als Lucy und Lou dann in Indien sind, findet viel englische Konversation statt, die jedoch nicht gesondert übersetzt wurde - was ich ehrlich gesagt etwas schwierig finde. Zwar ist mein mein Englisch eigentlich ganz gut und ich verstand alles, dennoch könnte ich mir vorstellen, dass dies für andere vielleicht ein Problem darstellt.

Die Beatles, die im Klappentext erwähnt werden, kommen zwar in der Geschichte vor, allerdings hätte ich irgendwie mehr Bedeutung für die Storyline erwartet.

Ich für meinen Teil konnte mit dem Buch ehrlich gesagt nicht so viel anfangen, weswegen ich es nach etwa der Hälfte abgebrochen habe.

Fazit
Absolut nicht meine Geschichte, ich hätte etwas anderes erwartet!

Wertung: 1 von 5 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2020

Langatmig, langweilig... so gar nicht meins.

Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre
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Inhalt
„Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur »Die Schokoladenvilla« nennen. Denn die Rothmanns sind ...

Inhalt
„Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur »Die Schokoladenvilla« nennen. Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt. Mit ganzem Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht – und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt ..." (Quelle: Verlagshomepage)



Erster Satz des Buches
">Fräulein, wachen sie auf!<"

Infos zum Buch

Seitenzahl: 720 Seiten
Verlag: Penguin Verlag
ISBN: 978-3328104063
Preis: 10,00 € (Broschiert) / 9,99 € (Ebook)
Reihe: Die Schokoladenvilla
Die Schokoladenvilla: Goldene Jahre



Infos zur Autorin
"Maria Nikolai liebt historische Stoffe, zarte Liebesgeschichten und Schokolade. Mit ihrem Debüt »Die Schokoladenvilla« schrieb sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und stand monatelang auf der Bestsellerliste. »Die Schokoladenvilla: Goldene Jahre« ist der zweite Teil der großen Bestsellertrilogie rund um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann." (Quelle: Verlagshomepage)

Fazit
-> Cover:
Ein sehr hübsches Cover, auf dem es nicht nur viel zu sehen, sondern auch zu spüren gibt!

-> Story + Charaktere:
"Die Schokoladenvilla: Goldene Jahre" ist der zweite Teil um die Schokoladenvilla der Familie Rothmann, ist jedoch unabhängig davon lesbar.

Ob meine Unkenntnis des ersten Teils Grund dafür war, dass ich mich so gar nicht mit Band 2 anfreunden konnte, mag dahingestellt sein, aber schon der Einstieg fiel mir schwer... im Verlauf des Buches kamen immer mehr Erzählstränge hinzu und ich verlor irgendwann den Überblick - und die Lust am Lesen. Das lag aber auch daran, dass die Autorin sich mit manchen Themen und Situationen viel zu sehr auseinandersetzte und übermäßig ausschweifend darüber berichtete, während andere Themen, über die ich gerne mehr erfahren hätte, viel zu kurz ausfielen. Das führte zu viel zu langen, über 700 Seiten, denen ich mich nicht wirklich mit Freude widmen konnte, weil ich irgendwann nur noch hoffte, dass es endlich vorbei ist...

Auch die Tatsache, dass es keine wirklichen Protagonisten gab, sondern das Buch aus vielen verschiedenen "wichtigen" Mitgliedern in und rund um die Rothmann Familie bestand, störte mich.

-> Schreibstil:

Langatmig, ausschweifend...

-> Gesamt :
Mir persönlich gefiel weder die Geschichte, noch konnte sich einer der Charaktere besonders hervorheben.... gar nicht meins.

Wertung: 1 Stern

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