Platzhalter für Profilbild

Venatrix

Lesejury Star
offline

Venatrix ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Venatrix über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2024

Eine bewegende Familiengeschichte

Hitler, Stalin, meine Eltern und ich
0

Der britische Journalist Daniel Finkelstein erzählt in diesem Buch die Geschichte seiner Familie, die nicht nur der Shoa sondern auch dem stalinistischen Regime entkommen sind.

Der Autor geht der Frage ...

Der britische Journalist Daniel Finkelstein erzählt in diesem Buch die Geschichte seiner Familie, die nicht nur der Shoa sondern auch dem stalinistischen Regime entkommen sind.

Der Autor geht der Frage nach, wie die Finkelsteins es fertiggebracht haben, diese Traumata zu überstehen und trotzdem normal zu bleiben. Das liest sich dann, als er erfährt, dass Präsident Reagan die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen besuchen wird, unter anderem so:

„Mum, Reagan fährt nach Bergen-Belsen!“ Ohne sich umzudrehen, antwortete sie: „Na und, da war ich auch.“

Obwohl Finkelsteins Großvater mütterlicherseits, der Berliner Jude Alfred Wiener, die Gefahr, die von Hitler ausgeht, recht früh erkannt hat, entscheidet er sich recht spät, zu spät für die Flucht. Die Familie wird gefangen genommen und nach Bergen-Belsen deportiert. Dort entgeht sie in letzter Minute der Gaskammer.

Die Familie väterlicherseits, wohlhabende polnische Juden, erlebt den stalinistischen Terror als sie nach dem Hitler-Stalin-Pakt vom kommunistischen Regime in einen sibirischen Gulag deportiert werden.

Meine Meinung:

In Zeiten, in denen Antisemitismus wieder „salonfähig“ ist und in Russland ein Diktator herrscht, der alle jene, die nicht seiner Meinung sind, in Straflager deportiert oder umbringen lässt, ist dieses Buch sehr wichtig. Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt?

„Was meinen Eltern widerfahren ist, wird mir nicht so leicht widerfahren. Auch nicht meinen Kindern. Aber es könnt passieren? Ja, auf jeden Fall.“

Daniel Finkelstein schildert die Mitglieder seiner Familie allen ihren Schrullen sehr liebevoll. Sie haben trotz aller Gräuel ihren Humor nicht verloren. Sie haben weder vergessen noch verziehen, aber „überwunden“.

Daniel Finkelsteins Buch ist keine Abrechnung mit zwei mörderischen Regimes, sondern eine liebevolle Erinnerung an seine Familie und eindringliche Warnung an seine Leser zugleich.

Fazit:

Dieser Familiengeschichte, die von Hoffnungsschimmern erzählt, als es keine Hoffnung mehr gegeben hat, gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 26.02.2024

Fesselnd bis zur letzten Seite

Nachtkommando
0

„Nachtkommando“ ist der zweite Fall für Kriminalinspektor Horst Schenke und mein erster dieser Reihe.

Worum geht’s?

In einer eiskalten Jännernacht des Jahres 1940 kehren der Kinderarzt Manfred Schmesler ...

„Nachtkommando“ ist der zweite Fall für Kriminalinspektor Horst Schenke und mein erster dieser Reihe.

Worum geht’s?

In einer eiskalten Jännernacht des Jahres 1940 kehren der Kinderarzt Manfred Schmesler und seine Frau von einem Konzertbesuch nach Hause zurück. Da Schmesler noch ein paar Akten bearbeiten will, geht seine Frau schlafen. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, so wie es war: Sie findet ihren Mann tot im Arbeitszimmer, auf dem Schreibtisch einen Abschiedsbrief. Während die Polizei den Tod als Selbstmord zu den Akten legt, kann sich die Witwe damit nicht abfinden und bittet über Vermittlung von Ruth Frankel Kriminalinspektor Horst Schenke um Hilfe.

Schenke steht in Frankels Schuld, denn die junge Jüdin hat ihm vor einiger Zeit geholfen, einen Serienmörder zu fassen, weshalb er sich dieser Bitte nicht entziehen kann.

Schnell entdeckt Schenke Ungereimtheiten am Tatort und schließt einen Selbstmord aus. Eine Wiederaufnahme des Ermittlungsverfahrens wird ihm von „ganz oben“ untersagt. Doch Horst Schenke ist keiner, der sich bevormunden lässt und mit Autoritäten so manche Schwierigkeit hat, besonders dann, wenn etwas vertuscht werden soll.

Gemeinsam mit ähnlich gestrickten Mitarbeitern ermittelt er heimlich weiter. Dabei decken sie Machenschaften auf, die schrecklicher nicht sein könnten und begeben sich in große Gefahr.

Obwohl Horst Schenke die Vorschriften gerne eigenwillig und manchmal auch die Nazi-Doktrin absichtlich falsch auslegt, kann er in diesem Fall letztlich nicht über seinen Schatten springen. Mord bleibt Mord, der den Buchstaben des Gesetzes nach geahndet werden muss, auch wenn es für den Täter gute Gründe für seine Tat gibt und er dafür auch Verständnis aufbringen kann.

Meine Meinung:

Simon Scarrow ist für seine historischen Roman-Serien aus der römischen Antike und der Napoleonischen Kriege bekannt. Mit dieser Reihe „Dunkles Berlin“ steigt er in die grausame Zeit des NS-Regimes ein.

In diesem zweiten Fall der Reihe bekommen wir es mit einen besonders abstoßenden und grausamen Kapitel des NS-Diktatur zu tun: Mit Euthanasie, dem Mord an behinderten Kindern und Menschen, die „für die Volksgemeinschaft nicht nützlich sind“ - also Behinderten, Kranken oder Personen, die nicht in den Wahn der „Reinheit der arischen Rasse“ passen.

Horst Schenke ist ein sympathischer Ermittler mit Ecken und Kanten, der sich mit dem NS-Regime so gar nicht anfreunden kann. Zum einen, erhalten zahlreiche Männer Positionen nicht auf Grund ihrer Fachkompetenz sondern auf ihrer fanatischen Parteizugehörigkeit und zum anderen kann er es nicht leiden, wenn ihm von seinen Vorgesetzten das Ermitteln schwer bzw. durch Interventionen unmöglich gemacht wird. Dass er dabei sein eigenes Leben und das seiner Mitarbeiter aufs Spiel setzt, scheint ihm nicht immer klar oder aber im Sinne der Gerechtigkeit egal zu sein. Auch diesmal muss er letzten Endes eine Entscheidung treffen, die möglicherweise eine fatale Konsequenz für ihn haben wird.

„Schenke öffnete die Tür, an deren Rahmen ein poliertes Messingschild mit seinem Dienstgrad und seinem Namen in Frakturschrift geschraubt war. Der alte, robuste Schreibtisch zeugte von Tradition und Pflichtbewusstsein – ein irgendwie beruhigender und ehrfurchtgebietender Gedanke. Von der Wand hinter dem Schreibtisch starrte ein Porträt des Führers in einem glänzenden schwarzen Rahmen durch den Raum.
Im Gegensatz zum Schreibtisch war die Fotografie nicht Teil der Büroausstattung seines Vorgängers gewesen, sondern kurz nach Schenkes Ankunft angebracht worden – auf Anordnung des Bezirkskommandanten, eines dicken Mannes, der seinen Posten weniger seiner Fachkompetenz, sondern in erster Linie seiner fanatischen Hingabe an die Partei zu verdanken hatte. Schenke wagte es nicht, das Porträt abzuhängen, bemühte sich jedoch nach Kräften, es zu ignorieren.
Er gab sich mit der Genugtuung zufrieden, bei der Arbeit dem Führer den Rücken zuzukehren."

Sehr geschickt verquickt der Autor Fakten mit Fiktion. So treten Reinhard Heydrich als Initiator des Programmes T4 sowie zahlreiche andere willfährige Helfer der Mordmaschinerie auf.

Dieser zweite Fall endet mit mehr als einem Cliffhanger und lässt viel Spielraum für eine oder mehrere Fortsetzungen. Vor allem auch deshalb, weil Horst Schenke zwischen zwei Frauen steht: Karin Canaris, die Nichte von Admiral Wilhelm Canaris sowie der Jüdin Ruth Frankel, deren Schicksal höchst ungewiss sein wird.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem historischen Krimi aus der dunklen Zeit des NS-Unrechtsregime 5 Sterne und eine Leseempfehlung, auch wenn ich die reißerische Ankündigung „Pageturner“ oder „Thriller“ nicht leiden kann.

Veröffentlicht am 26.02.2024

Sehr informativ

Medical Cuisine - Gesunder Darm
0

Dass der Darm quasi ein spezielles Organ ist, das für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sorgt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Dass der Darm besonderer Aufmerksamkeit und Pflege bedarf, auch. ...

Dass der Darm quasi ein spezielles Organ ist, das für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sorgt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Dass der Darm besonderer Aufmerksamkeit und Pflege bedarf, auch.

Der theoretische Teil setzt sich wie folgt zusammen:

Warum der Darm für unsere Gesundheit so wichtig ist - die vier Aufgaben des Darms
Die Zentrale in Sachen Darmgesundheit: das Mikrobiom
Wie die Ernährung unsere Darmgesundheit beeinflusst
Die Basis einer darmgesunden Lebensweise: die artgerechte Ernährung - 12 Strategien
Ab auf den Teller: Die Top Ten Lebensmittel für einen gesunden Darm
Warum es eine Medical Cuisine braucht - und wie sie funktioniert
Diese Voraussetzungen braucht es für eine darmgesunde Küche
Was noch zum darmgesunden Lebensstil gehört

Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet. Ganz besonders wichtige Infos sind noch in einem farblich abgehobenen Kästchen dargestellt.

Die Umstellung auf den darmgesunden Lebensstil sollte langsam erfolgen und Bewegung, die Spaß macht, gehört auch dazu.

Zu den Rezepten ist zu sagen, dass sie für zwei Personen ausgelegt sind - halbieren geht leichter als vierteln. Nein, ganz im Ernst, es lässt eher eine Freundin oder Ehepartner für neuen Rezepte erwärmen als eine Familie mit Kindern. Ich finde, die Rezepte sollten zuerst im kleinen, eigenen Rahmen ausprobiert und eventuell an den innerfamiliären Geschmack werden angepasst werden. So können Enttäuschungen vermieden werden.

Johann Lafer betont, dass exotische und teure Lebensmittel nicht verwendet werden. Nun, das ist möglicherweise Ansichtssache. Für manche sind 500 Gramm Spargel oder Lachs (und das alles in Bio-Qualität) nicht ganz erschwinglich.

Die genaue Zutaten/Einkaufsliste, Kalorien/Nährwertenangaben sowie die Zubereitungszeit und die Schritt-für-Schritt-Anweisung lassen auch ungeübte Köche nicht verzweifeln. Gut finde ich, dass es eine einfache Variante sowie eine für „Fortgeschrittene“ in Sachen Darmgesundheit gibt.

Das „Tom yang gung“ gibt es mit Garnelen oder als vegane Variante mit Knuspertofu. Die Kürbissuppe mit Orangenfilets bzw. die Kürbis-Kokos-Suppe werde ich demnächst ausprobieren. Ich liebe den nussigen Geschmack des Kürbis. Ach, und in Sushi und Maki könnte ich mich sowieso eingraben!

Aber, die größte Freude bereitet mir, dass Spaghetti Carbonara als darmgesund eingestuft sind! Allerdings puristisch italienisch - ohne Obers! Auch die vegetarische Variante (mit Pilzen und Schwarzwurzeln plus ein bisschen Obers) klingt gut

Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei, selbst Köttbullar oder Dürüm können nachgekocht werden. Ein Streifzug durch die internationale Küche.

Fazit:

Das Wesentliche ist im 70 Seiten umfassenden Theorieteil gut erklärt. Es folgen Rezepte und Fotos von köstlich aussehende Gericht. Dem Vernehmen nach sind sie einfach zuzubereiten. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.02.2024

Fesselnd bis zur letzten Seite

Blutiges Erbe
0

Dieser Krimi ist der vierte aus der Reihe „Syndicat Berlin“. Geschickt verquickt Autor Michael Jensen Fakten mit Fiktion. Zu den Fakten gehören die Brüder Sass und zahlreiche Persönlichkeiten aus dem Berlin ...

Dieser Krimi ist der vierte aus der Reihe „Syndicat Berlin“. Geschickt verquickt Autor Michael Jensen Fakten mit Fiktion. Zu den Fakten gehören die Brüder Sass und zahlreiche Persönlichkeiten aus dem Berlin von 1925 und 1926. Hier sind Marlene Dietrich, Ernst Gennat, Fritz Lang oder Sergej Eisenstein sowie zahlreiche Männer, die eine politische und daher undurchsichtige Rolle spielen wie Harry Graf Kessler oder Hermann Ehrhardt, zu nennen.

Worum geht’s?

Im Herbst 1925 wird auf dem Ufa-Gelände in Nowawes/Potsdam ein russischer Diplomat ermordet. Er soll ein Bekannter des russischen Regisseurs Sergej Eisenstein gewesen sein, der eben seinen Revolutionsfilm „Panzerkreuzer Potemkin“ abgedreht hat. Ein toter Diplomat ist zu keiner Zeit und in keinem Land gerne gesehen, bedeutet das für die ermittelnden Polizisten Einmischungen der Politik. Das müssen auch Paul Konter und sein Kollege Jens Druwe zur Kenntnis nehmen. Doch Paul wäre nicht Paul, wenn er sich an die Vorgaben hielte und ermittelt heimlich weiter. Dazu bedient er sich seiner Kontakte zur Familie Sass sowie zu anderen Ganoven.

Als dann das Gerücht um das „Rote Erbe“, nämlich Geld und Juwelen der aus dem revolutionärem Russland geflohenen Adeligen, die Runde macht, fasst Franz Sass, der mit den Unternehmungen der letzten Jahre kein so glückliches Händchen bewiesen hat, einen aberwitzigen Plan: Er will nicht nur ein Stück vom Kuchen, sondern gleich den ganzen und beginnt mit den Vorbereitungen zu einem waghalsigen Coup. Danach will er sich mehr oder weniger zur Ruhe setzen und am Stadtrand von Berlin gemeinsam mit einer Famiglia aus Neapel steuerschonend für die Italiener ein Casino betreiben.

Meine Meinung:

Die Weimarer Republik und die Filmstudios der Ufa sind hier Kulisse für einen hochspannenden und unterhaltsamen historischen Krimi, der aus dem Blickwinkel der Unterwelt erzählt wird. Dieser Blickwinkel beschert den Lesern Einblicke in die Netzwerke der diversen Mitwirkenden. So ist an manchen Stellen nicht ganz klar, wer die Guten und die Bösen sind, denn die Grenzen verschwimmen immer wieder. Vor allem Paul Konter wandelt, mit stillschweigender Duldung von Kriminalrat Ernst Gennat, auf einem äußerst schmalen Grat. Ich befürchte, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis ihm das Ganze um die Ohren fliegen wird.

Die Handlung ist, wie in den Vorgängern fesselnd erzählt. Die Charaktere sind vielschichtig angelegt.

Im Nachwort erklärt Autor Michael Jensen einiges zum historischen Hintergrund.

Gut gefallen hat mir, dass ich Jens Druwe, einer Figur aus einer anderen Krimi-Reihe des Autors, wieder begegnen durfte. Michael Jensen schafft es immer wieder, fiktive Figuren und historische Persönlichkeiten elegant in die Story einzubetten.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem historischen Kriminalroman aus der Zeit der Weimarer Republik, der mich sehr gut unterhalten hat, 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.02.2024

Fesselnd bis zur letzten Seite

Watermans Tod
0

Ich mag Mara Laues Whisk(e)y-Krimis! Egal ob sie, wie jene Reihe rund um Privatdetektivin Rowan Lockart in Schottland oder wie dieser hier in der Republik Irland spielen. Das „Wasser des Lebens“ auf gälisch ...

Ich mag Mara Laues Whisk(e)y-Krimis! Egal ob sie, wie jene Reihe rund um Privatdetektivin Rowan Lockart in Schottland oder wie dieser hier in der Republik Irland spielen. Das „Wasser des Lebens“ auf gälisch uisge beatha darf nicht fehlen.

Als Cian Waterman tot in seinem Pub Merman’s Song liegt, wundert das niemand, gilt er doch als raubeiniger Zeitgenosse mit vielen Feinden. Dass man ihn allerdings gleichzeitig vergiftet, erstochen und zu guter Letzt noch den Schädel eingeschlagen hat, also gleich dreimal getötet hat, stellt Inspector Cathal O’Donovan vor eine große Herausforderung.

Also klappert er alle potenzielle Täter der Reihe nach ab: vorrangig natürlich die liebe Verwandtschaft wie Watermans Schwager, der den beabsichtigen Verkauf des Pubs verhindern wollte und die Kellnerin, von der behauptet wird, sie sei Cians Geliebte gewesen und die das Lokal dann auch noch erbt. Oder muss die Polizei doch die drei Männer, mit denen der Tote am Abend des Todes einen veritablen Streit hatte, ausforschen? Oder hat sich ein Teilnehmer am „Limerick-Bewerbs“, der regelmäßig im Pub stattfindet und angeblich von Cian manipuliert worden ist, gerächt? Und was hat die Lücke von zwei Jahren in Watermans Lebenslauf zu bedeuten? Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter? Ein tödliches?

Fragen über Fragen, die den sympathischen Ermittler ziemlich fordern, den kaum ist eine halbwegs beantwortet, taucht eine neue auf.

Meine Meinung:

Ich kenne ja schon einige Krimis aus der Feder von Mara Laue, die meistens klassische Ermittlerkrimis sind. Die Krimis sind, auch wenn sie nicht allzu viele Seiten haben, sehr gut strukturiert. Sie enthalten viel Lokalkolorit sowie Hinweise auf historische Ereignisse, die sehr gut recherchiert sind, und Auswirkungen auf das aktuelle Verbrechen haben. Nebenbei erfährt der Leser einiges über Land und Leute.

Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Leser werden mehrmals auf falsche Fährten gelockt.
Die Charaktere haben so ihre Ecken und Kanten und sorgen, sowie wie Cian Waterman, für Überraschungen.

Fazit:

Diesem klassischem Ermittlerkrimi, der uns ins irische Limerick mit erlesenem Whiskey und jenen fünfzeiligen Gedichten, eben Limericks, führt, gebe ich sehr gerne 5 Sterne. Sláinte!