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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Epischer Fantasyepos

Till the End of the Moon 1
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Ich gebe zu, dass ich anfangs einige Schwierigkeiten mit dem Lesen und Verstehen hatte, was nicht nur an den Namen lag. Mein Problem lag darin, dass ich lange das Gefühl hatte mitten in eine ...

Ich gebe zu, dass ich anfangs einige Schwierigkeiten mit dem Lesen und Verstehen hatte, was nicht nur an den Namen lag. Mein Problem lag darin, dass ich lange das Gefühl hatte mitten in eine Geschichte geworfen worden zu sein und den Anfang verpasst zu haben. Die Protagonistin Li Susu hatte ich noch gar nicht kennengelernt und doch sollte ich direkt mit ihr fühlen und auch mit Ye Xiwu. Und ja, ich räume ein, dass ich einige viele Seiten lang Probleme mit den Namen hatte und nicht immer sicher war, wer nun was tat und was dieser jemand zuvor getan hatte. Doch irgendwann war ich drin in der Geschichte, in der Sprache und lernte die Handelnden auseinanderzuhalten. Ich lernte sie lieben und hassen, mit ihnen zu leiden, mich zu freuen und auch ihnen alles Schlechte ihrer Welt zu wünschen. In Tantai Jim habe ich mich sehr schnell verliebt.

So gewaltig verwirrend mein Einstieg war, so gewaltig wurde ich mit einer epischen Geschichte belohnt. Ich habe so tief in dieser Geschichte gelebt, dass ich einige Zeit brauchte, um danach wieder in meiner Realität anzukommen.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich das wundervolle Cover und den entsprechenden Buchschnitt und das Glossar hat mir Freude gemacht und mich wertvoll unterstützt.

Fazit: Wer epische Fantasy erleben will, braucht anfangs etwas Durchhaltevermögen und wird episch belohnt.

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Veröffentlicht am 14.05.2024

Eine andere Art von Teeparty

A Tempest of Tea
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Das Cover hat mich schon bei der Vorankündigung des Verlags angesprungen. Es ist einfach wunderschön. Absolutes Goodie ist die Buchgestaltung, wenn man den Umschlag abmacht.

In der Story geht ...

Das Cover hat mich schon bei der Vorankündigung des Verlags angesprungen. Es ist einfach wunderschön. Absolutes Goodie ist die Buchgestaltung, wenn man den Umschlag abmacht.

In der Story geht es um Arthie, ein Waisenkind, das vor einigen Jahren Jin das Leben gerettet hat. Gemeinsam bauen sie das Teehaus auf und betreiben es mit einer Crew ähnlich verlorener Kinder. Nachts wird das Teehaus zu einem Bluthaus, damit die in der Stadt lebenden Vampire gesittet ihren Durst stillen können. Doch dann kommt es zu einer ungewöhnlichen Mission und Vampire verschwinden.

Während alle anderen Figuren ziemlich schnell Tiefe bekommen haben, fehlt diese bei der Protagonistin sehr lange. Die Story hat Längen, aber ist insgesamt gut zu lesen. Zum Ende kommen einige unerwartete Wendungen und Geheimnisse ans Licht, doch bleiben noch genug Fragezeichen, um den zweiten Band lesen zu wollen.

Auch wenn ich wesentlich mehr erwartet habe, habe ich die Story um Arthie und Jin gerne gelesen. Für mich ist dies aber eindeutig ein Jugendbuch.

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Veröffentlicht am 14.05.2024

Rasante Geschichte

Droners 1
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Das Cover hat mir sofort gefallen und einige Assoziationen zu bekannten Mangas hergestellt. Ganz witzig finde ich die Idee, den Kindern durch eine lustige Figur in der Ecke zu erklären, dass ...

Das Cover hat mir sofort gefallen und einige Assoziationen zu bekannten Mangas hergestellt. Ganz witzig finde ich die Idee, den Kindern durch eine lustige Figur in der Ecke zu erklären, dass das Buch andersherum gelesen wird.

In der Geschichte geht es um Mut, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Den angekündigten Umweltaspekt erfüllen hier die vermeintlich Bösen, indem sie Recycling betreiben. Corto möchte Drohnenpilotin werden und zwar eine erfolgreiche. Jedoch steht ihr nur die Lieferdrohne ihres Vaters zur Verfügung, die gelinde gesagt ihre besten Zeiten hinter sich hat. Doch Corto erhält aus unerwarteter Richtung Hilfe und schafft dann natürlich alles.

Grundsätzlich ist es mir sehr schwer gefallen, die Charaktere auseinanderzuhalten – irgendwie sehen sie alle gleich aus und/oder haben zu wenig einzigartige Merkmale. Auch finde ich die Darstellung zu klein – teilweise auch in der Schrift. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch die Altersangabe. Für Sechsjährige und damit Leseanfänger ist die Art des Lesens nicht geeignet und meines Erachtens sogar kontraproduktiv im Lernprozess.

Die Geschichte hat mir gut gefallen und der Stil prinzipiell auch – wie gesagt: alles nur zu klein.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Anstrengende Perspektive

Der Rabengott
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Das war eine anstrengende Lektüre. Mit der Perspektive bin ich nicht zurechtgekommen, habe mich aber daran gewöhnt. Gefallen hat sie mir nicht. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptfigur. ...

Das war eine anstrengende Lektüre. Mit der Perspektive bin ich nicht zurechtgekommen, habe mich aber daran gewöhnt. Gefallen hat sie mir nicht. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptfigur. Zum einen erzählt diese ihre eigene Geschichte, aber auch was um sie herum geschieht. Aufgrund dieser Perspektive habe ich es nicht geschafft zu einem der Handelnden eine Beziehung aufzubauen. Zudem hat es einen Grund, den man leider zu spät bemerkt, dass die Liste der handelnden Charaktere am Ende des Buches steht. Besser sie wäre nicht da gewesen. Die ersten 75% des Buches habe ich mich echt gequält und fand es richtig mies, obwohl mich die Grundgeschichte interessiert hat und wirklich gut ist. Das Ende hat für mich das Buch dann gerettet und mich für die Qual entschädigt. Doch welcher Leser hält schon so lange aus? Es ist ein hübsches Buch, aber ich empfehle es nicht. Da gibt es weitaus bessere in diesem Genre.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Großartige Hommage an eine beeindruckende Frau

Das verborgene Genie
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Ich habe Rosalind Franklin sofort in mein Herz geschlossen, hatte das Gefühl, sie sei meine Freundin. Und als Freundin habe ich sie begleitet – mich mit ihr gefreut und mit ihr gelitten. Die Autorin hat ...

Ich habe Rosalind Franklin sofort in mein Herz geschlossen, hatte das Gefühl, sie sei meine Freundin. Und als Freundin habe ich sie begleitet – mich mit ihr gefreut und mit ihr gelitten. Die Autorin hat einen sehr einfühlsamen Stil ohne den hier so wichtigen wissenschaftlichen Aspekt zu vernachlässigen. Einzig die großen Zeitlücken haben mit etwas zu schaffen gemacht. Insbesondere der Wechsel von Paris nach London. Ich habe hier nochmal vor Augen geführt bekommen, welch Privileg es heute darstellt, dass Frauen und deren Wirken so viel mehr wertgeschätzt werden. Ich habe sehr darunter gelitten, dass Rosalind aller Dank und Ehren vorenthalten wurden.

Diese Hommage hat mir so gut gefallen, dass ich die anderen der Autorin unbedingt auch lesen werde. Sie hat eine ganz eigene Sicht auf Rosalind Franklin und ich habe die Lektüre sehr genossen.

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