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Veröffentlicht am 07.03.2024

Wer hat Karl Hinterleitner auf dem Gewissen?

Prost, auf die Künstler
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Zum Inhalt:
Als Karl Hinterleitner tot in seiner Garage aufgefunden wird, deutet auf den ersten Blick alles auf einen Selbstmord hin. Doch schnell wird klar, dass Karl Hinterleitner ermordet wurde. So ...

Zum Inhalt:
Als Karl Hinterleitner tot in seiner Garage aufgefunden wird, deutet auf den ersten Blick alles auf einen Selbstmord hin. Doch schnell wird klar, dass Karl Hinterleitner ermordet wurde. So beginnen Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Polizeiobermeister Felix Fink ihre Ermittlungen. Dabei deutet alles darauf hin, dass der Tod von Karl Hinterleitner etwas mit seinem alten Traktor zu tun hat, wegen dem es bei einem Oldtimertreffen zu einer Auseinandersetzung zwischen Karl Hinterleitner und zwei weiteren Personen kam. Doch umso mehr Constantin und Felix über Karl Hinterleitner herausfinden, desto verworrener scheint der Fall zu werden.

Meine Meinung:
Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Polizeiobermeister Felix Fink müssen diesmal in einem verworrenen Fall ermitteln, bei dem ihr ganzes Geschick gefragt ist. Denn das Opfer Karl Hinterleitner scheint nicht der zu sein, für den ihn alle gehalten haben.

Ich habe Constantin und Felix wieder gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die ganz schön verzwickt waren. Da man immer so viel wie die beiden Ermittler weiß, habe ich mich regelrecht als Teil ihres Team gefühlt und versucht, der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen, ebenso herauszufinden, welches Motiv hinter der Tat stecken könnte. Dadurch, dass das Opfer einige Geheimnisse zu haben scheint, war dies nicht ganz leicht und ich bin trotz einiger Vermutungen nicht darauf gekommen, wer Karl Hinterleitner auf dem Gewissen hat. So konnte mich der Autor am Ende nicht nur mit der Auflösung überraschen, sondern es war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ebenso haben einige unvorhersehbare Wendungen dazu beigetragen, diese aufrechtzuerhalten.

Die ganzen Wortgefechte und Neckereien zwischen Constantin, Felix und allen anderen lieb gewonnen Personen, die man bereits aus den anderen Bänden kennt, haben mich immer wieder zum Lachen und Schmunzeln gebracht. Zudem finde ich es schön, wie sehr alle inzwischen ein eingeschworenes Team sind und sich aufeinander verlassen können, was man immer wieder merkt. Gut gefallen hat mir, dass Constantin nicht mit Lob für sein Team geizt und ich finde, man merkt, wie sehr sich alle darüber freuen und wie gut es der Teamdynamik tut. Allen voran Luise, deren ehrliche Freude sie umso liebenswerter gemacht hat.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem Hauptkommissar Constantin Tischler und Polizeiobermeister Felix Fink in einem verworrenen Fall ermitteln müssen, als Karl Hinterleitner tot in seiner Garage aufgefunden wird. Ich habe Constantin und Felix wieder gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die von Anfang bis Ende spannend waren, und versucht herauszufinden, wer hinter der Tat steckt und welches Motiv diese Person hat. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, die aber ebenso dazu beitrugen, die Spannung aufrechtzuerhalten. Nun bin ich gespannt, in welchem Fall Constantin und Felix als nächstes ermitteln werden und was die anderen Bewohner von Brunngries so treiben.

Veröffentlicht am 28.02.2024

Wird Cléo die Große Prüfung bestehen?

Ice Guardians 1. Die Macht der Gletscher
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Zum Inhalt:
Die zwölfjährige Cléo Dulac hat mit ihrem Vater Rick schon an vielen Orten gewohnt. Doch seit ihrem Geburtstag geschehen merkwürdige Dinge. Denn immer wieder wird sie von Nagetieren bedroht ...

Zum Inhalt:
Die zwölfjährige Cléo Dulac hat mit ihrem Vater Rick schon an vielen Orten gewohnt. Doch seit ihrem Geburtstag geschehen merkwürdige Dinge. Denn immer wieder wird sie von Nagetieren bedroht und neuerdings kann sie sogar verstehen, was diese sagen. Als ihr Vater dann bei einem Unfall verunglückt und im Koma liegt, wird sie von ihrer Großmutter abgeholt und ins Mont-Blanc-Internat gebracht. Dem Ort, an dem sie nie wieder sein sollte und von dem ihre Mutter vor vielen Jahren verschwunden ist. Doch was geschah damals wirklich? Wieso will niemand über Cléo Mutter reden? Und welches Geheimnis verbirgt das Internat?

Meine Meinung:
Die zwölfjährige Cléo Dulac ist eine interessante und liebenswerte Protagonistin, die es nicht leicht hat. Da sie mit ihrem Vater immer wieder umzieht, ist sie ewig die Neue an der Schule und wird von den anderen Kindern geärgert. Zudem scheinen ihr Vater und ihre Freundin Gabrielle ein großes Geheimnis vor ihr zu haben. Ich fand es bewundernswert, dass Cléo sich trotz der Schikanen der anderen Kinder ihr gutes Herz und ihren Sinn für Gerechtigkeit bewahrt hat. Ebenso konnte ich voll und ganz nachvollziehen, wieso sie den anderen Schülerinnen und Schülern am Mont-Blanc-Internat und vor allem ihrer Freundlichkeit gegenüber skeptisch ist. Man merkt, finde ich, wie sehr Cléo aufblüht, als sie merkt, dass sie Freunde hat, die sie so nehmen wie sie ist.

Die ganzen Geheimnisse, die sich um das Internat, Cléos Mutter Dana und um Cléo selbst ranken, fand ich interessant und spannend. So habe ich Cléo gern auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, was sie alles erlebt und herausfindet. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte und die ebenso dazu beigetragen haben, dass die Handlung spannend blieb.

Neben den Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt spielt auch der Umwelt- und Tierschutz eine wichtige Rolle in der Geschichte und wie sich unser Verhalten auf unsere Umwelt auswirkt. Da dies alles immer wieder in die Handlung einfloss, kam zu keiner Zeit das Gefühl auf, belehrt zu werden, was ich gut fand.

Fazit:
In dieser Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und den Umwelt- und Tierschutz begleiten wir Cléo Dulac an das Mont-Blanc-Internat, das einige Überraschungen für sie bereithält. Ich habe Cléo gern auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, was sie alles am Internat erlebt und welche Geheimnisse sie aufdecken wird. Dadurch war die ganze Zeit für Spannung gesorgt, ebenso wie durch einige unvorhersehbare Wendungen. Nun bin ich gespannt, wie es für Cléo weitergehen wird.

Veröffentlicht am 25.02.2024

Eine ganz besondere Räuberbande

Cosima und der Diamantenraub
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Zum Inhalt:
Seit sie denken kann, lebt Cosima mit vielen anderen Mädchen im Heim für beklagenswerte Mädchen. Dort werden die Mädchen von den Heimleitern Miss Makel und Mr Makel dazu verdonnert, täglich ...

Zum Inhalt:
Seit sie denken kann, lebt Cosima mit vielen anderen Mädchen im Heim für beklagenswerte Mädchen. Dort werden die Mädchen von den Heimleitern Miss Makel und Mr Makel dazu verdonnert, täglich zu arbeiten, anstatt zu lernen. Zudem bekommen sie nur ungenießbaren Haferschleim zu essen. Doch Cosima und ihre Freundinnen Pearl, Mary und Diya machen das Beste daraus und spielen der Heimleitung immer wieder kleine Streiche. Als dann Cosima ein Gespräch zwischen Miss Makel und dem berühmten Entdecker Lord Francis Fitzroy mitangehört, in dem er sie dazu auffordert, ihm alle Mädchen zu verkaufen, ahnt sie Übles. So schmieden Cosima und ihre Freundinnen einen geheimen Plan, um herauszufinden, für was Lord Francis Fitzroy die Mädchen braucht und versuchen dies zu vereiteln. Doch kann ihnen dies gelingen?

Meine Meinung:
Cosima ist eine tolle Protagonistin, die zwar einige Male etwas ungestüm ist und ihre Pläne gerne mal spontan umändert, wodurch sie sich und ihre Freundinnen Pearl, Mary und Diya in Schwierigkeiten bringt. Zudem hat sie ein großes Herz, einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und einen starken Willen ihre Ziele zu erreichen und die Mädchen im Heim für beklagenswerte Mädchen zu retten. Ich habe Cosima gleich in mein Herz geschlossen und war gespannt, wie sie die ganzen Probleme, vor denen sie immer wieder steht, meistert. So habe ich von Anfang an mit ihr und ihren Freundinnen mitgefiebert, gelitten und ihnen ganz fest die Daumen gedrückt, dass ihre Pläne funktionieren.

Da Cosima, Pearl, Mary und Diya bei ihrem Vorhaben, die Pläne von Lord Francis Fitzroy zu vereiteln, immer wieder vor neuen Hindernissen stehen, die nur schwer aus dem Weg zu räumen sind, war die ganze Handlung über für eine gewisse Spannung gesorgt. Ebenso dadurch, dass die Mädchen versuchen, die geheime Botschaft auf Cosimas Taschentuch, das sie von ihren Eltern erhalten hat, zu entschlüsseln.

Gut gefallen hat mir, dass jedes der Mädchen eine Fähigkeit hatte, in der sie besonders gut war und durch die sich die Freundinnen wunderbar ergänzt haben. Zudem hatte jede der Freundinnen ihre individuellen Charaktereigenschaften, die sie auszeichneten und durch die man sie jederzeit wiedererkennen konnte.

Neben den bildreichen Beschreibungen gab es immer wieder wunderschöne und detaillierte Illustrationen der Figuren, Schauplätze und von einzelnen Szenen. Dadurch sollte sich wirklich jede Leserin und jeder Leser alles gut vorstellen können.

Fazit:
Ein spannendes Abenteuer mit besonderen Mädchen, die fest zusammenhalten und dadurch einfach alles schaffen können. Ich habe Cosima, Pearl, Mary und Diya gern auf ihrem Abenteuer begleitet, bei dem sie vor vielen Hindernissen stehen. Dadurch ist von Anfang an für Spannung gesorgt und ich habe die ganze Zeit mit Cosima und ihren Freundinnen mitgefiebert und ihnen fest die Daumen gedrückt, dass ihre Pläne funktionieren.

Veröffentlicht am 24.02.2024

Der erste Fall für Salvador de la Siera und Antonia Maura

Salvador und das schwarze Herz
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Zum Inhalt:
Salvador de la Siera hat gerade erst einen Job als Sonderermittler bekommen, da muss er schon in einem brisanten Mordfall ermitteln, der in nach Ibiza führt. Dort wurde der einflussreiche ...

Zum Inhalt:
Salvador de la Siera hat gerade erst einen Job als Sonderermittler bekommen, da muss er schon in einem brisanten Mordfall ermitteln, der in nach Ibiza führt. Dort wurde der einflussreiche Umweltschützer und Althippie Paolo de Angelo tot aufgefunden. Schnell wird klar, dass Paolo de Angelo ermordet wurde und so beginnen Salvador und seine Kollegin Antonia Maura zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf einige Ungereimtheiten, was das Opfer angeht und stellen bald fest, dass Paolo de Angelo nicht bei allen so beliebt war, wie es den Anschein hat.

Meine Meinung:
Es geht gleich rasant los, als wir Salvador de la Siera bei seinem neuen Job als Sonderermittler begleiten, der in nach Ibiza führt, um dort den Mord an dem einflussreichen Umweltschützer und Althippie Paolo de Angelo aufzuklären. Da die Handlung aus der Sicht von Salvador geschildert wird, erfahren wir, wie er seine neue Aufgabe wahrnimmt, ebenso wie seine Kollegin.

Ich fand es interessant mitzuerleben, wie Salvador und seine Kollegin Antonia Maura, Toni genannt, erst nach und nach zu einem Team zusammenwachsen. Ebenso wie Salvador erst mal lernen muss, sich in seinen neuen Job einzufinden und vor allem mit den wenigen Ressourcen klarzukommen, die ihm zur Verfügung stehen. Ich fand, man merkte ihm an, wie schwer ihm gerade letzteres fiel. Ansonsten sind der Autorin mit Salvador und Toni zwei vielschichtige Protagonisten gelungen, die ihre Ecken und Kanten sowie Stärken und Schwächen haben, durch die sie sich als Team aber wunderbar ergänzen. Ich habe sie beide sofort gemocht und bin gespannt, was man noch so alles über sie erfährt und wie sie sich bei weiteren Ermittlungen als Team schlagen werden.

Die Ermittlungen waren teilweise turbulent, aber für Salvador und Toni auch viele Male frustrierend, was man deutlich spüren konnte. Denn je mehr die beiden über das Opfer Paolo de Angelo herausfinden, umso deutlicher wird, dass dieser einige Geheimnisse zu haben scheint. Ich habe Salvador und Toni gern bei ihren Ermittlungen begleitet und war gespannt, welches Motiv wirklich hinter der Tat steckt, ebenso welche Person für den Mord verantwortlich ist.

Die Schauplätze und Figuren wurden anschaulich beschrieben. Zudem hat die Autorin es geschafft, einen gewissen Urlaubsflair durchschimmern zu lassen, durch den man die heiße Sonne regelrecht auf der Haut spüren konnte.

Fazit:
Wir begleiten Salvador de la Siera und seine Kollegin Antonia Maura, Toni genannt, bei ihrem ersten Fall, der nicht nur spannend, sondern auch ganz schön verzwickt ist. Ich habe dies gern getan und war gespannt, was Salvador und Toni herausfinden, wer hinter der Tat steckt und welches Motiv diese Person hat. Nun bin ich gespannt, in welchem Fall Salvador und Toni als nächstes ermitteln werden.

Veröffentlicht am 22.02.2024

Kann Lila das Flugfass reparieren?

Lila Leuchtfeuer - Geh nicht nach Nimmeruh!
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Zum Inhalt:
Als ihr Vater den königlichen Zauberspiegel reparieren muss, beschließt die junge Magichanikerin Lila Leuchtfeuer trotz des Verbots ihres Vaters die Werkstatt zu öffnen. Prompt steht die furchterregende ...

Zum Inhalt:
Als ihr Vater den königlichen Zauberspiegel reparieren muss, beschließt die junge Magichanikerin Lila Leuchtfeuer trotz des Verbots ihres Vaters die Werkstatt zu öffnen. Prompt steht die furchterregende Hexe Tremebunda Smert in der Werkstatt und verlangt, dass Lila ihr Flugfass repariert. Diese nimmt eingeschüchtert den Auftrag an und findet schnell das Problem. Denn ein Holzwurm hat sich in dem Flugfass eingenistet und will dieses nur unter einer Bedienung verlassen. Er will des letzten Wichtels Spinnrad, da nur dies ihm, dem Wurm-Fürst würdig ist. So machen sich Lila, der magische Hammer Hubert, der Waldgeist Willi und Hexenknecht Philomeno auf eine abenteuerliche Reise, um das Spinnrad zu finden.

Meine Meinung:
Lila Leuchtfeuer ist eine aufgeweckte, freche junge Magichanikerin in der Ausbildung, die ihr Können überschätzt. Zudem beweist sie immer wieder, wie mutig sie ist und was für ein großes Herz sie hat. Ich habe Lila gleich in mein Herz geschlossen und war gespannt, ob und wie sie es schafft, das Spinnrad des letzten Wichtels zu besorgen. Da sie und ihre Freunde auf ihrer Reise immer wieder in brenzlige Situationen geraten und vor schier unlösbaren Aufgaben stehen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen und habe mit Lilla, Willi, Hubert und Philomeno mitgefiebert und ihnen die Daumen gedrückt, dass ihnen ihre Aufgabe gelingt.

Mit Lila ist dem Autorenduo eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Stärken und Schwächen hat. Zudem hat jede der Nebenfiguren ihre kleinen oder großen Eigenheiten, durch die man sie wunderbar voneinander unterscheiden und sie so jederzeit wiedererkennen konnte. Ich habe Willi, Hubert und Philomeno ebenfalls in mein Herz geschlossen und fand es schön, wie sehr sich alle unterstützen. Zudem hat mir die magische Welt mit all ihren Besonderheiten in der Lila lebt, gefallen und ich bin gespannt, was man im nächsten Band noch so alles über diese erfahren wird.

Die Beschreibungen der Figuren und einzelnen Orte waren der Zielgruppe angepasst. Unterstützt wurden die Beschreibungen des Autorenduos durch einige wunderschöne und mit Liebe zum Detail gestaltete Illustrationen, durch diese sich wirklich jede Leserin und jeder Leser die einzelnen Figuren und Orte vorstellen können sollte.

Fazit:
Eine wunderschöne magische Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Mut, in der wir die junge Magichanikerin in der Ausbildung Lila Leuchtfeuer, den magischen Hammer Hubert, den Waldgeist Willi und den Hexenknecht Philomeno auf ihrem Abenteuer begleiten. Ich habe dies gern getan und war gespannt, wie sie aus den brenzligen Situationen herauskommen und die unlösbaren Aufgaben bewältigen. Nun bin ich gespannt, was die Freunde noch so alles erleben werden.