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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2024

Highlight

Good Girl, Bad Blood
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"Good Girl, Bad Blood" ist ein mitreißender und packender Jugendkrimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat.
Die Protagonistin Pippa Fitz-Amobi ist eine starke und faszinierende ...

"Good Girl, Bad Blood" ist ein mitreißender und packender Jugendkrimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat.
Die Protagonistin Pippa Fitz-Amobi ist eine starke und faszinierende Figur, die mit ihrem detektivischen Spürsinn und ihrer Entschlossenheit zu überzeugen weiß. Die Dynamik zwischen Pippa und den anderen Charakteren ist authentisch und vielschichtig, was die Geschichte noch lebendiger macht.
Holly Jackson gelingt es meisterhaft den Leser mit unerwarteten Twists zu überraschen. Die Spannungskurve bleibt konstant hoch und der fesselnde Schreibstil sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Das Ende des Buches ist überraschend und clever konstruiert, und es gelingt Holly Jackson, alle offenen Fragen aufzulösen und den Leser zufrieden zurückzulassen. Selbst Tage nach Beendigung des Buches habe ich noch über dieses Ende, bzw über das Buch im Allgemeinen, nachgedacht.
Für mich war es ein absolutes Jahres-Highlight!

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Veröffentlicht am 08.03.2024

Spannend bis zur letzten Seite

A Good Girl’s Guide to Murder
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Dies war mein Einstieg in die Jugend-Mystery/Thriller Welt. Anfänglich ist es mir etwas schwergefallen, mit dem Schreibstil klarzukommen, bzw. in die Geschichte reinzufinden. Nach wenigen Kapiteln war ...

Dies war mein Einstieg in die Jugend-Mystery/Thriller Welt. Anfänglich ist es mir etwas schwergefallen, mit dem Schreibstil klarzukommen, bzw. in die Geschichte reinzufinden. Nach wenigen Kapiteln war ich jedoch vollkommen angekommen, und konnte die Story rund um Pip vollkommen genießen.
Es hat mir gut gefallen, dass wir neben der "normalen" Erzählsicht auch noch die Protokolle und Notizen für Pips Projekt haben.
Obwohl mir die Story generell sehr gut gefallen hat, haben mich dann doch die Charaktere letztendlich dazu gebracht, auch noch die beiden anderen Bücher zu kaufen. Es ist interessant zu sehen, wie Pip selbst sich entwickelt, und natürlich auch ihre Freundschaft zu Ravi.
Das Ende war schockierend und befriedigend zugleich. Es sind keine Fragen offen geblieben, und ich weiß auch nicht, wie man es noch besser hätte machen können!

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Veröffentlicht am 08.03.2024

Großartig

Das Geschenk
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Dieses Buch hat mich dazu gebracht, wieder mit dem Lesen zu beginnen.
Generell bin ich sowieso ein großer Fan von Sebastian Fitzek, aber "Das Geschenk" hat mich umgehauen. Normalerweise brauche ich für ...

Dieses Buch hat mich dazu gebracht, wieder mit dem Lesen zu beginnen.
Generell bin ich sowieso ein großer Fan von Sebastian Fitzek, aber "Das Geschenk" hat mich umgehauen. Normalerweise brauche ich für ein Buch gut 5-10 Tage, doch dieses habe ich innerhalb von 2 verschlungen.
Der Schreibstil ist, wie gewohnt, toll und leicht zu lesen, man fliegt quasi nur so durch das Buch. Auch fand ich die Grundidee mit dem Analphabetismus sehr interessant, da ich dies zuvor noch nie in einem anderen Thriller gesehen habe.
Milans Charakter wird durch seine Vergangenheit noch etwas aufgewertet, die auch eine Rolle in der Handlung spielt.
Kein Kapitel war auch nur ansatzweise langweilig, ich musste dauerhaft wissen, wie es weiter geht. Und das Ende war einfach faszinierend! Absolut unvorhersehbar und mind blowing! Zudem war es super interessant zu lesen, wie Milan mit seinem eigenen Problem umgehen muss, um sein Ziel zu erreichen.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Wenn Geheimnisse und Schicksale aufeinandertreffen

Giftiger Grund
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Thomas Knüwers „Giftiger Grund“ ist ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der weniger auf traditionelle Ermittlungsarbeit setzt und mehr von Atmosphäre, Charakteren und psychologischer Spannung geprägt ...

Thomas Knüwers „Giftiger Grund“ ist ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der weniger auf traditionelle Ermittlungsarbeit setzt und mehr von Atmosphäre, Charakteren und psychologischer Spannung geprägt ist. Der Einstieg mit drei Unbekannten an einer einsamen Tankstelle und einer Leiche im Kanalschacht weckt bereits Neugier und markiert einen kraftvollen Auftakt.

Die drei Protagonist*innen Charu, Joran und Edda stehen im Fokus, wobei ihre Geschichten aus variierenden Ich-Perspektiven erzählt werden. So lernt man die Figuren sehr gut kennen und gewinnt eine vertiefte Einsicht in ihre Gedanken, Ängste und Geheimnisse. Ein besonders gelungener Aspekt ist, wie sich ihre verschiedenen Lebensgeschichten nach und nach miteinander verknüpfen. Edda ist gerade eine Figur, die einen besonders berührt und lange im Gedächtnis bleibt.
Das ungenutzte Gelände am Priusring stellt den finsteren Mittelpunkt der Erzählung dar und ist maßgeblich für die bedrückende Stimmung verantwortlich. Die Spannung rührt weniger von actionreichen Szenen her, sondern vielmehr von psychologischen Abgründen, Geheimnissen und der Frage, wie alles miteinander verbunden ist. Auch Themen wie Gewalt, Drogen und herausfordernde Lebenssituationen sind von Bedeutung. Daher ist das Buch an manchen Stellen nichts für schwache Nerven.

Insgesamt verläuft der Roman ruhig und widmet seinen Figuren ausreichend Zeit. Obwohl die Handlung dadurch gelegentlich etwas ausladend wirkt, bleibt das Interesse daran, wie sich die einzelnen Schicksale entwickeln und schließlich zusammentreffen, immer bestehen. Gegen Ende wird das Tempo merklich schneller, und das Finale bringt noch einmal zusätzliche Spannung.

Giftiger Grund ist insgesamt ein psychologisch stimmungsentwickelnder Krimi mit interessanten Charakteren, in dem viel mit Atmosphäre und einem deutlichen psychologischen Element gearbeitet wird, wobei die Charaktere und die düstere Stimmung im Vordergrund stehen. Wer anstelle eines klassischen Ermittlerkrimis mehr an einer durch die Charaktere bestimmten Erzählung mit einer Vielzahl von Perspektiven, mehr an Atmosphäre als an Handlung und einem stimmungsvollen Setting interessiert ist, wird an diesem Krimi seine Freude haben.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Wenn die Wüste zur Falle wird

No Mercy - Diese Fahrt überlebst du nicht
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„No Mercy“ war mein erstes Werk von Taylor Adams, und ich muss sagen, ich war eigentlich relativ positiv überrascht. 

Aber worum geht es eigentlich?
James und Elle Eversman wollen einen Neuanfang wagen, ...

„No Mercy“ war mein erstes Werk von Taylor Adams, und ich muss sagen, ich war eigentlich relativ positiv überrascht. 

Aber worum geht es eigentlich?
James und Elle Eversman wollen einen Neuanfang wagen, doch ihre Reise in die Mojave-Wüste wird zum Albtraum.
Nach einem Steinschlag müssen sie auf eine abgelegene Piste ausweichen. Plötzlich wird ihr Auto durch Beschuss lahmgelegt – sie haben nur eine Wasserflasche, keinen Handyempfang und befinden sich mitten im Ödland.
Schon bald wird klar: Ein Scharfschütze hat sie ins Visier genommen – aus einer Entfernung von etwa einer Meile, mit perfekter Sicht und tödlicher Präzision.
Ihr Auto ist die einzige Deckung in der sengenden Sonne. Währenddessen stoßen andere Reisende dazu und werden ebenfalls zur Zielscheibe.

Die Prämisse der Handlung kam mir direkt bekannt vor, da es einen Film gibt (Downrange), welcher so ziemlich genau dasselbe Thema behandelt. Da ich diesen Film wirklich gerne mochte, habe ich mich dazu entschlossen, dem Buch eine Chance zu geben.
Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. 

Der Schreibstil von Taylor Adams liest sich angenehm. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Story unnötig in die Länge gezogen wurde, und dennoch hat es der Autor geschafft, eine angespannte, beklemmende Atmosphäre zu schaffen. 
Seine Beschreibungen sind so detailliert, dass ich bei angenehmen 23 Grad zu schwitzen begonnen habe. 
Auch fand ich es angenehm, dass die Kapitel eher kürzer gehalten wurden. Dadurch kam ich noch besser durch die Handlung hindurch. 

Während das Buch mehrere Charaktere hat, liegt der Hauptfokus auf James, Elle und Tapp. Wirkliche Sympathie habe ich hier nur für James empfinden können, jedoch hatte jeder einzelne Charakter etwas Interessantes an sich. Man bekommt auch einen erstaunlich „tiefen“ Einblick in die Persönlichkeiten der Protagonisten. Naja … so tief es auf knapp 400 Seiten halt geht. Dennoch konnte ich mich in die verschiedenen Personen gut hineinversetzen und habe mit ihnen mitgefühlt und mitgefiebert. 

Natürlich muss man bei einer Story dieser Art einfach sein logisches Denken ausschalten. So viele Szenen sind absolut unrealistisch und nicht umsetzbar in der realen Welt. Aber wer möchte sich schon beim Lesen mit Akkuratesse und der Realität langweilen? Gerade diese überspitzten, unrealistischen Darstellungen und Handlungen machen so viel Spaß! 

Es gab ein paar Momente, in denen ich mir nicht ganz sicher war, ob mir dieses Buch wirklich gefallen würde, da ich mir einfach nicht vorstellen konnte, wie der Autor von dieser Ausgangssituation nun weitermachen würde. Was soll jetzt schon noch groß passieren? Spoiler: Sehr, sehr viel! 

Taylor Adams hat sich durchwegs neue „WTF“ Momente einfallen lassen, die mich manchmal einfach nur sprachlos zurückgelassen haben. An Kreativität und Verrücktheit mangelt es dem Autor auf jeden Fall nicht. 
Manche Momente/Kapitel haben sich dennoch etwas langatmig angefühlt. 

Die letzten 60–70 Seiten waren eine absolut wilde Fahrt, bei denen ich mir vorab nicht vorstellen konnte, was für eine Wendung Adams jetzt noch einfallen würde, und ich habe wohl noch nie so schnell 60–70 Seiten gelesen. Absolut aufregend und spannend. Mein Puls war durchgehend auf 180! 

Leider muss ich aber sagen, dass ich den finalen Kampf dann doch etwas unterdurchschnittlich fand, bzw. mir dieser einfach zu schnell vorbei war. Man hätte woanders 10–15 Seiten sparen können und sie dem Ende widmen sollen. 
Den einen kleinen Plot am Ende, der etwas mit einem anderen Charakter zu tun hatte, konnte ich direkt von Anfang an erahnen, somit war dieser nichts Schockierendes für mich. 
Auch hat mir die Erklärung gefehlt, wieso Tapp macht, was er eben macht. Aber gut. Vielleicht braucht es bei einem Psychopathen auch einfach keine Erklärung. 

Abschließend kann ich sagen, dass mir „No Mercy“ wirklich Spaß gemacht hat. Auch wenn es kein Highlight war, werde ich in der Zukunft definitiv wieder zu einem Taylor-Adams-Buch greifen. 
Gerade Lesende, die auf Survival-Thriller mit vielen „WTF“ und „Wie sollen die da jemals lebend rauskommen?“-Momenten stehen, könnten mit diesem Werk ihren Spaß haben! 

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