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Veröffentlicht am 08.10.2017

Gänsehaut in Finnland , Auftakt zu einer Thrillertriologie

Lauras letzte Party
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Lauras letzte Party ist im Suhrkamp-verlag erhältlich und das Buch hat 272 Seiten voller Spannung.

Hinter dem Pseudonym J.K.Johansson verbergen sich eine Gruppe Autoren und Drehbuchschreiber, die hier ...

Lauras letzte Party ist im Suhrkamp-verlag erhältlich und das Buch hat 272 Seiten voller Spannung.

Hinter dem Pseudonym J.K.Johansson verbergen sich eine Gruppe Autoren und Drehbuchschreiber, die hier eine Triologie um den Ort Palokaski, seiner Bewohner bzw. der teilweise geheimnisvollen Geschehnisse geschrieben haben.
Hier ist mit Lauras letzte Party der 1. Teil dazu erschienen.
Hinten im Buch sind die Ausblicke auf die nachfolgenden Teile drin und das verspricht wieder was Gutes zu werden.

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angsprochen den Titel fand ich dagegen nicht so prickelnd.
Wurde er wörtlich übersetzt, vielleicht wäre für den deutschen Markt ein reisserischer Titel verkaufsfördernder.

Der Schreib- und Erzählstil geben ein tolles Bild über finnische Art und Lebensweise ab.
Es ist angenehm zu lesen, hält die Spannung und unterhält auf beklemmende Weise.

Miia Pohjavirta ( ein geiler finnischer Name )die ehemalige Polizistin ist jetzt Sonderpädagogin an ihrer eigenen Schule.
Sie ist charismatisch gezeichnet und beweist das richtige Näschen.
Durch Emphatie und Spürsinn gräbt sie Dinge aus, die sie sich nicht vorstellen konnte.
Ihre unkonventionelle Art bringt auf die Spur.

Die Handlung, der ausgedachte und ausgeführte Plot ist sehr spannend, undurchsichtig und unterhaltsam.
Das Thema der Internetrecherche bzw. was im Netz so für menschliche Abgründe lauern finde ich sehr aktuell , beängstigend und auch aufrüttelnd. Teilweise psychologische Kriegsspiele gehen hier ab.

Insgesamt hat mich dieser Thriller super unterhalten und ich habe mitgefiebert.
Deshalb muss ich definitiv auch die anderen Teile lesen.

4 Grossartige Sterne von mir.

Veröffentlicht am 08.10.2017

Unterhaltsamer typischer Frauenthriller! Spannend geschrieben aber nichts neues!

Du musst mir vertrauen
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Du musst mir vertrauen von Sophie MCKenzie ist im Heyneverlag erschienen.
Das Cover ist sehr thrillerlastig mit seinen Blutflecken und einprägsam durch die grosse Titelschrift.

Der Schreibstil ist gut ...

Du musst mir vertrauen von Sophie MCKenzie ist im Heyneverlag erschienen.
Das Cover ist sehr thrillerlastig mit seinen Blutflecken und einprägsam durch die grosse Titelschrift.

Der Schreibstil ist gut nachvollziehbar und angenehm zu lesen.
Es gibt 2 Handlungstränge, 1 mal aus der Sicht des Täters und dann aus der Sicht von Livy der Hausfrau mit 2 Kindern und Ehemann.
Der Plot ähnelt im Stil den anderer Thrillerschreiberinnen und ist für mich daher nichts neues.
Die Handlung spielt in Exeter in England, ist trotzdem unterhaltsam trotz üblicher Spielweise.
Livy ist sehr labil durch den Tod ihrer Freundin und bei ihr zuhause kriselt es. Ihre Tochter ist in der Pubertät und findet alles doof.
Mir ist Livy nicht sympathisch geworden und ich kann manchmal ihre Handlungen nicht nachvollziehen.
Positiv fand ich das es viele verschiedene Protagonisten gab und kleine intelligente Hinweise machen das Spekulieren auf den Mörder zu einer spannenden Angelegenheit.
Leider bin ich relativ schnell auf den Mörder gekommen.

Auch wurde am Ende nicht so schön aufgelöst und auch keine richtigen Gründe genannt warum so gehandelt wurde.
Das ist mir immer sehr wichtig.

Daher 3,5 auf 4 Sterne aufgerundet.
Zu vorhersehbar trotz spannender Unterhaltung.

Veröffentlicht am 08.10.2017

es war megainteressant nur das Ende kam zu abrupt. Toller Plot, faszinierender Antiheld!

Zerrissen
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Zerrissen ist ein Thriller der schwer einem bestimmten Genre innerhalb der Thrillersparte zuzuordnen ist.
Man muss aber definitiv sagen das er sehr spannend und auch mitreissend ist.

Der Schreibstil ist ...

Zerrissen ist ein Thriller der schwer einem bestimmten Genre innerhalb der Thrillersparte zuzuordnen ist.
Man muss aber definitiv sagen das er sehr spannend und auch mitreissend ist.

Der Schreibstil ist fesselnd und angenehm zu lesen.
Es wurde gut übersetzt das es gut verständlich und nachvollziehbar ist.

Mit der megaspannenden Handlung hat mich Juan sofort eingefangen, tolles Kopfkino erschaffen wo mir nur noch Popcorn fehlte zu einem guten Film.
MIr gefiel das die Erzählstränge unterschiedlich abgesetzt waren und aus verschiedener Sicht erzählt wurden , das erhöhte die Spannung und baut eine beklemmende Stimmung auf.
Schmunzeln konnte ich immer wenn es Passagen gab in denen Actionserien herhalten durften.
Alle genannten absolute Topserien und Lieblinge von mir.
Die medizinischen Aspekte fand ich sehr interessant und gut verständlich geschildert. ( Danke an den Neurochirurg der mitgeplottet hat )

Es gab den sympathischen Protagonisten Dave der es nicht leicht hatte und eine grosse Aufgabe bewältigen musste. Gern wäre ich ihm zur Hilfe geeilt.
Ausserdem gab es ein höchst interessanten faszinierenden Gegenspieler. ( Antiheld ).

Dieser Thriller spielt mit der menschlichen Psyche und unterhält dabei gut.

Schade fand ich nur das es zu abrupt endete.
Natürlich war alles geklärt aber ich hätte mir ein fulminanteres Finale gewünscht das dem Buch gut gestanden hätte.

Trotzdem eine Empfehlung mit 4 grossartigen Sternen.

Veröffentlicht am 08.10.2017

Das Springen von Abschnitt zu Abschnitt erinnert mich an meine früheren Mitmachbücher. Witzige Idee!

Schicksalsgöttin
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Dieses Buch hat mich gut unterhalten.

Ich fühlte mich in meine Kindheitversetzt da gab es dieses Konzept für Spionagegeschichten und andere Richtungen.
Hier sind es Liebesgeschichten.
Das hat mich neugierig ...

Dieses Buch hat mich gut unterhalten.

Ich fühlte mich in meine Kindheitversetzt da gab es dieses Konzept für Spionagegeschichten und andere Richtungen.
Hier sind es Liebesgeschichten.
Das hat mich neugierig gemacht wie das ausgeht.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und einfach zu verstehen.
Man fängt an zu lesen und und dann bekommt man Alternativen zum Wählen und liest dann diese Abschnitte weiter.

Bei mir haben alle drei Protagonistinnen ihr Schicksal bekommen :D.
Das gab tolle Geschichten und Abschnitte zu wählen.
Manchmal mit erotischen ,witzigen oder einfach nur romantischen Ausgang.

Leider blieben mir die Mädels fremd und ich konnte keine gute Beziehung aufbauen.
Am sympathischsten war mir Emma mit ihrem Schokoladen und ihr Faible für Süsses.

Es ist jedenfalls mal ein anderes Buch, wo man vor allem länger was von hat und immer neuen Konstellationen die man selbst bestimmt.

Für diese Idee, das Konzept und die Umsetzung gibt es 4 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 08.10.2017

Gewöhnungsbedürftig im positiven. Psychothriller der mit menschlichen Abgründen spielt.

Groteske Welt
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Groteske Welt war ein gewöhnungsbedürftiger und undurchschaubarer Psychothriller.
Der Buchtitel ist sehr passend gewählt und passt sehr gut zur Handlung.

An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen ...

Groteske Welt war ein gewöhnungsbedürftiger und undurchschaubarer Psychothriller.
Der Buchtitel ist sehr passend gewählt und passt sehr gut zur Handlung.

An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen aber als ich mich darauf eingelassen konnte, las es sich sehr schnell weg.
Laura Leischel hat sich einen guten Plot erdacht der überraschen konnte. Die Handlung fängt langsam an und nimmt dann an Fahrt auf.
Ich konnte tief in menschliche Abgründe blicken und was sie auslösen.
Auch war die Geschichte angenehm anders als erwartet hat mich erschüttert und auch manche Beklemmung ausgelöst.
Laura Leischel bedient sich gerader Worte und beschönigt nichts.
Es gab prägnante Kapitel die verschiedene Handlungsstränge haben und am Ende ein grosses Ganzes bilden.

Den Protagonisten Hendrik und Tilia fehlte für mich leider ein bisschen die Tiefe daher konnte ich nicht so mitleiden wie es das Buch verdient hätte.

Das Ende konnte überraschen und war unvorhersehbar und hat mich zufrieden das Buch weglegen lassen.

4 Sterne gibts von mir dafür.