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Veröffentlicht am 06.05.2024

leichte Kost

Komm schon, Baby!
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"Komm schon, Baby" von Ellen Berg ist definitiv eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Die Autorin liefert genau das, was man von ihr erwartet: leichte Kost und amüsante Unterhaltung. Besonders ...

"Komm schon, Baby" von Ellen Berg ist definitiv eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Die Autorin liefert genau das, was man von ihr erwartet: leichte Kost und amüsante Unterhaltung. Besonders interessant fand ich den Beruf der Protagonistin Juli als Hebamme, der dem Roman eine frische Note verleiht.

Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Juli in einer alkoholreichen Nacht selbst schwanger wird – und der Vater ausgerechnet ein Patient von ihr ist, der nun gleich zweifach Vater wird. Dieses ungewöhnliche Szenario sorgt für einige humorvolle Momente und unerwartete Wendungen.

Allerdings muss ich zugeben, dass der Roman viele Klischees bedient. Obwohl die Handlung vorhersehbar ist und einige Charaktere stereotypisch wirken, konnte ich mich dennoch gut unterhalten lassen. Ellen Berg schafft es, die Leserinnen und Leser mit ihrem flüssigen Schreibstil und ihrem Sinn für Humor zu fesseln.

Insgesamt ist "Komm schon, Baby" eine angenehme Ablenkung für zwischendurch, die zwar ihre Schwächen hat, aber dennoch für ein paar vergnügliche Lesestunden sorgt.

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Veröffentlicht am 26.03.2024

Konnte mich nicht so sehr überzeugen

Happy Hour
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"Happy Hour" von Marlowe Granados präsentiert sich mit einem einladenden Cover und verspricht einen Einblick in das aufregende Leben zweier Protagonistinnen in New York. Leider konnte mich der Roman insgesamt ...

"Happy Hour" von Marlowe Granados präsentiert sich mit einem einladenden Cover und verspricht einen Einblick in das aufregende Leben zweier Protagonistinnen in New York. Leider konnte mich der Roman insgesamt nicht überzeugen.

Der Schreibstil, der in einer Art Tagebuchform gehalten ist, hat es mir schwer gemacht, mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Obwohl die Handlung über einen Zeitraum von mehreren Monaten verläuft und die Protagonistinnen Isa und Gala währenddessen viele Erlebnisse in New York durchmachen, konnte ich mich einfach nicht mit ihnen identifizieren.

Der vermeintliche Upper East Side Vibe, den ich mir aufgrund des Settings und des Covers erhofft hatte, blieb leider aus. Ich habe das Gefühl vermisst, in eine glamouröse und fesselnde Welt wie bei "Gossip Girl" einzutauchen. Die Charaktere und ihre Erlebnisse konnten mich nicht packen oder fesseln.

Trotzdem muss ich zugeben, dass das Buch sicherlich seinen Leserinnen und Lesern gefallen kann, vor allem denen, die sich für Geschichten über das Leben in New York interessieren. Leider gehöre ich jedoch nicht zu diesen Lesern und kann "Happy Hour" daher nur mit drei Sternen bewerten.

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Veröffentlicht am 05.03.2024

gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

wir sind pioniere
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Das Cover von "wir sind pioniere" ist gleich sehr einladend und erinnert an einen schönen Sommertag im Freibad. Kaleb Erdmann hat hier wirklich einen besonderen Roman geschaffen, der vor allem durch seinen ...

Das Cover von "wir sind pioniere" ist gleich sehr einladend und erinnert an einen schönen Sommertag im Freibad. Kaleb Erdmann hat hier wirklich einen besonderen Roman geschaffen, der vor allem durch seinen Schreibstil auffällt. Man wird lange suchen müssen, um in seinem Roman Großbuchstaben oder Satzzeichen zu finden. Inhaltlich geht es um die Beziehung zwischen Bruckner und Vero, die schwanger ist.

Leider hat das wohl als Stilmittel gedachte Fehlen von Großbuchstaben sowie Satzzeichen dazu geführt, dass ich keinen richtigen Lesefluss entwickeln konnte. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wieso der Autor so schreibt, da es für die Geschichte meiner Meinung nach keinerlei Bedeutung hat. Es erschwert einfach nur die Lektüre. Soll damit gezeigt werden, dass das Leben nicht einfach ist? Schade ist, dass so nicht mal Unterschiede zwischen Bruckner und Vero gemacht werden.

Auch der Inhalt zeigt für mich einige Schwächen. So konnte ich z.B. nicht wirklich eine Beziehung zu den Protagonisten entwickeln. Mir fehlte hier einfach Tiefe. Bei der Kürze des Romans ist diese aber natürlich auch schwierig zu erreichen. Auch mit dem Konzept einer offenen Beziehung kann ich mich nicht anfreunden. Obwohl die Protagonisten in meinem Alter sind, hatte ich das Gefühl, 10 Jahre älter als sie zu sein.

"wir sind pioniere" wird mir wenn überhaupt durch seine Andersartigkeit in Erinnerung bleiben. Eine Leseempfehlung spreche ich allerdings nur für diejenigen aus, die gerne Experimentelles lesen wollen. Mich konnte dieser Roman leider nicht wirklich überzeugen.

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Veröffentlicht am 03.03.2024

leider nicht überzeugt

Tremor
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"Tremor" von Teju Cole ist ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Obwohl das Thema Lagos und die Einblicke in die nigerianische Kultur und Gesellschaft sehr interessant waren, konnte ich ...

"Tremor" von Teju Cole ist ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Obwohl das Thema Lagos und die Einblicke in die nigerianische Kultur und Gesellschaft sehr interessant waren, konnte ich mich leider nicht mit dem Schreibstil des Autors anfreunden.

Der Protagonist wirkte auf mich sehr unnahbar, und ich hatte Schwierigkeiten, mich mit ihm zu identifizieren oder eine emotionale Verbindung zu ihm aufzubauen. Dies machte es für mich schwierig, mich wirklich in die Geschichte hineinzuversetzen und mit den Figuren mitzufühlen.

Besonders die Abschnitte rund um Tunde erschienen mir recht zusammenhanglos und trugen wenig zur Gesamthandlung bei. Dadurch wurde die Erzählung für mich teilweise verwirrend und unübersichtlich.

Obwohl ich durch das Buch einiges über Nigeria gelernt habe, insbesondere über Lagos und seine vielschichtige Kultur, konnte mich "Tremor" insgesamt leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 19.02.2024

schönes Setting, aber Handlung verliert an Spannung

Schneesturm
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Das Cover von "Schneesturm" ist wirklich atemberaubend und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Auch das Setting in Irland hat mir sehr gut gefallen und verlieh der Geschichte eine charmante Atmosphäre.

Die ...

Das Cover von "Schneesturm" ist wirklich atemberaubend und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Auch das Setting in Irland hat mir sehr gut gefallen und verlieh der Geschichte eine charmante Atmosphäre.

Die Geschichte dreht sich um eine Freundesgruppe, angeführt von der Polizistin Cara, die vor einigen Jahren ihren Mann verloren hat. Als eine Freundin der Gruppe tot aufgefunden wird, geraten die Ereignisse in Bewegung. Leider konnte mich die Umsetzung nicht vollständig überzeugen.

Zunächst einmal fehlte es mir an Spannung, vor allem zu Beginn des Buches. Die Handlung nahm erst im letzten Drittel so richtig Fahrt auf, was schade war. Zudem empfand ich die Geschichte über weite Strecken als langatmig.

Ein weiterer Kritikpunkt waren einige Wendungen am Ende, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren. Zudem hätte ich es spannender gefunden, wenn der Kreis der Verdächtigen nicht bereits vom Klappentext eingeschränkt worden wäre. Dadurch wurde einiges an potenzieller Spannung bereits im Voraus genommen.

Auch die Dynamik innerhalb der Freundesgruppe ließ zu wünschen übrig. Oftmals wirkten die "Freunde" nicht wie echte Freunde, da sie anscheinend wenig voneinander wussten.

Insgesamt ist "Schneesturm" sicherlich ein solider Thriller mit einem schönen Setting, aber die Handlung hätte meiner Meinung nach mehr Spannung und bessere Charakterentwicklungen vertragen können.

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