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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2025

Viel Potential verschenkt

Stadt der Sterne
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Zum Inhalt:
Die Familie Everly lebt schon seit Jahrhunderten mit einem grausamen Fluch. Jede Generation muss das talentierteste Mitglied der Familie mit der mysteriösen Penelope, die nie zu altern scheint, ...

Zum Inhalt:
Die Familie Everly lebt schon seit Jahrhunderten mit einem grausamen Fluch. Jede Generation muss das talentierteste Mitglied der Familie mit der mysteriösen Penelope, die nie zu altern scheint, entsenden, um eine ewige Schuld zu begleichen. Niemand weiß, was mit diesen Menschen passiert, sie kommen niemals zurück. Violet Everly ist zehn Jahre alt, als ihre Mutter Marianne sie bei ihren Onkeln zurücklässt und spurlos verschwindet; angeblich entschlossen, den Fluch zu brechen. Doch seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihr. Penelope setzt Violet ein Ultimatum: 10 Jahre um ihre Mutter zu finden. Wenn ihr das nicht gelingt, muss sie anstelle ihrer Mutter Penelope begleiten. Die Zeit rennt und Violet hat nur eine Spur, die nach Fidelis führt, in die Stadt der Sterne....

Meine Leseerfahrung:
Wenn ich mal eine Pause von Fantasy-Reihen brauche, nehme ich mir gerne mal ein Stand-Alone vor. Bei "Stadt der Sterne" passte einfach der Plot und ich hatte auf eine schöne abgerundete Geschichte gehofft, bei der nicht noch zig Fortsetzungen folgen und man irgendwann den roten Faden verliert. Was hier aber vielversprechend begann, wurde leider allmählich konfus und verpuffte in einer langatmigen Story mit jede Menge unbeantworteter Fragen.

An sich bietet das Buch eine solide Fantasy-Geschichte mit Portalen zu anderen Welten, Astralen (für mich gänzlich neue Sternenwesen) und machtgierigen Scholaren, die mit einem geheimnisvollen Sternenmetall namens Reveurit ganze Städte erschaffen können sowie eine zarte Romanze, die sich sehr langsam über die Jahre aufbaut. Der Grundgedanke ist tatsächlich sehr interessant und für junge Menschen vielleicht sogar märchenhaft erzählt. Für mich persönlich war das Buch eher halbfertig. Vom Titel ausgehend sollte man meinen, dass der Fokus vermehrt auf der Sternenstadt Fidelis liegen sollte. Aber gerade dieser Ort kommt mE einfach zu kurz und ist nicht authentisch genug gezeichnet, so dass ich große Schwierigkeiten hatte, sie in meiner Vorstellung aufleben zu lassen. Ich hätte mir eine detailliertere tiefergehende Darstellung von Fidelis gewünscht. Dasselbe Problem hat man übrigens auch mit den einzelnen Charakteren. Bis auf Violet bleiben alle anderen Figuren recht blass und unnahbar. Die einzige interessante Persönlichkeit war für mich die Nebenfigur Caspian, die allerdings nicht oft genug auftauchte. Caspians Rolle in der Geschichte hätte man definitiv stärker ausbauen können.

Und schließlich sind im Verlauf der Geschichte auch zu viele schwache Stellen, die in ihrer Gesamtheit das Buch nicht ganz ausgereift erscheinen lassen. Vielversprechend startende Handlungsstränge verpuffen einfach ohne Ergebnisse, was für die Story total sinnlos erscheint. Es bleiben damit viele Fragen offen, die nicht mal zum Ende des Buches beantwortet werden, wie zB was nun mit Marianne wirklich passiert ist, weshalb sie nicht zurückkam etc.. Mir persönlich bleibt es auch ein Rätsel, warum Penelope so besessen von ihrem Assistenten Aleksander war und wieso sie gerade ihn auserkoren hatte, ihr zu dienen. Zu viele offene Fragen und fehlendes Hintergrundwissen erschwerten es mir, mich völlig auf das Buch einzulassen. Einen Leseabschnitt habe ich tatsächlich erneut lesen müssen, weil ich dachte, dass ich eventuell nicht aufmerksam genug war und mir wichtige Details womöglich entgangen sein könnten. Es lag aber einzig und allein an fehlenden Emotionen, mangelhaften Darstellungen des Settings und halbherzig gezeichneten Charakteren.

Schade um die Grundidee, die viel Potential hat, aber sich in den falschen Händen nicht entfalten konnte.

Fazit:
"Stadt der Sterne" von Georgia Summers startet vielversprechend und hätte mit der faszinierenden Grundidee ein solides gutes Fantasybuch werden können. Es scheitert allerdings daran wegen einer unausgereiften Erzählstruktur und einer halbherzig aufgebauten Fantasywelt.

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Veröffentlicht am 05.03.2024

Leichte Unterhaltung

Mayfair House
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Zum Inhalt:
London im Jahre 1905: Nachdem Mrs King nach jahrelangem Dienst im Mayfair House gekündigt wird, sieht sie ihre Chance, auf eigene Faust für Gerechtigkeit zu sorgen. Mit einer Truppe von Damen ...

Zum Inhalt:
London im Jahre 1905: Nachdem Mrs King nach jahrelangem Dienst im Mayfair House gekündigt wird, sieht sie ihre Chance, auf eigene Faust für Gerechtigkeit zu sorgen. Mit einer Truppe von Damen plant sie, die Villa ihres ehemaligen Arbeitgebers bis auf den kleinsten Gegenstand auszurauben. Was wäre da zeitlich geeigneter als ein Kostümball, der im pompösen Haus stattfinden soll? Am Abend des größten Raubes, den London je gesehen hat, läuft allerdings nicht alles nach Plan. Doch die Damen sind fest entschlossen und decken zudem das dunkle Geheimnis der Villa auf.

Meine Leseerfahrung:
Ausgehend vom Klappentext habe ich tatsächlich Spannung, wie wir sie aus der Oceans-Reihe kennen, und reichlich Glamour und Drama à la Bridgerton erwartet. Erhalten habe ich dagegen einen leichten historischen Roman, der als kurzweilige Urlaubslektüre recht unterhaltsam ist, allerdings nicht wirklich anspruchsvoll wirkt. Was eine Heist-Story aber spannend macht, ist doch gerade die Genialität der Vorbereitungen des Coups, die ausgeklügelten Zwischenschritte, vielleicht sogar kombiniert mit einer aufwendigen Maskerade, um den oder die Raubopfer hinters Licht zu führen, sowie unvorhersehbare Wendungen, die nochmal Würze in die Geschichte bringen. Von alledem war hier leider nichts zu spüren. 

Die Vorbereitung des Raubes zieht sich trocken und lieblos durch die Mitte des Buches und wird stellenweise zu langatmig. Während man auf spannende Herausforderungen wartet, werden hier vielmehr die Einzelschicksale der Damen abgearbeitet. Das wiederum geschieht dermaßen emotionslos, dass man kaum Empathie für die Figuren aufbringen kann. Dabei finde ich die Ausarbeitung der einzelnen Figuren durchaus sehr gelungen. Besonders gut gefällt mir an diesem Roman, dass die Hauptfiguren alle weiblich sind, und dass es sich um starke Persönlichkeiten handelt, was wiederum essentiell ist, um einen dermaßen großen Raub bewerkstelligen zu können.

Trotz oben aufgezählter Schwächen hat das Buch allerdings Potential, weswegen ich nicht  generell abgeneigt wäre, eine etwaige Fortsetzung auch lesen zu wollen. Denn die Idee, nicht nur einen "simplen" Raub zum Hauptthema zu machen, sondern die Rache der Damen in den Vordergrund zu stellen, insbesondere auch im Hinblick auf das düstere Geheimnis der Villa, ist gut durchdacht, hapert hier allerdings nur an der Umsetzung. 

Fazit:
"Mayfair House" von Alex Hay bietet leichte Unterhaltung für zwischendurch, allerdings fehlt jegliche Tiefe und auch die erhoffte Spannung einer Heist-Story. Nette Geschichte mit starken Frauen, die im Falle einer Fortsetzung Verbesserungspotential hat!

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Veröffentlicht am 02.12.2023

Das geht besser

Jack the Ripper – ein Fall für „Verbrechen von nebenan“
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Zum Inhalt:
Einer der bekanntesten Serienmörder, den man nie zu fassen bekommen hat, war Jack the Ripper. Podcast-Star Philipp Fleiter hat den berühmtesten Fall der Welt als Mittelpunkt seines True-Crime-Buches ...

Zum Inhalt:
Einer der bekanntesten Serienmörder, den man nie zu fassen bekommen hat, war Jack the Ripper. Podcast-Star Philipp Fleiter hat den berühmtesten Fall der Welt als Mittelpunkt seines True-Crime-Buches gewählt und mit zehn Rätseln ausstatten lassen, mit denen man Schritt für Schritt der Lösung des Falles näher kommt. Am Ende hat der Leser die Möglichkeit auf interaktivem Wege den wahren Täter ausfindig zu machen.

Meine Leseerfahrung:
Der Grund, wieso ich dieses True-Crime-Rätselbuch von Philipp Fleiter unbedingt lesen wollte, war zum Einen die Wahl des bekanntesten Serienmörder-Falls von Europa sowie die Einbettung der Handlung in ein Rätselbuch. Den Podcast kannte ich vorher absolut nicht und habe nach Beenden des Buches mal reingehört. Erst dann habe ich Fleiters Erzählstil verstanden. Die Kriminalgeschichte ist an vielen Stellen sehr sachlich verfasst, Emotionen der einzelnen Figuren bleiben viel zu oft auf der Strecke und die Sprache ist leider oft unpassend. Zumindest hat man das Gefühl, dass Sprache, Zeit und Personen völlig auseinanderdriften. Sehr jungen Lesern würde das vielleicht nicht so auffallen, aber das Buch ist nunmal an Erwachsene gerichtet und sollte den Intellekt meiner Generation erwartungsgemäß auch ansprechen. Für mich persönlich wirkten die Dialoge so gar nicht der Epoche und auch nicht dem Stand der einzelnen Personen entsprechend. Das führt wiederum dazu, dass die Figuren nicht authentisch wirken, sondern eher wie Laiendarsteller, die um ihre Glaubwürdigkeit bemüht sind.

Über all das könnte ich noch hinweg sehen, wenn wenigstens der versprochene Rätselspass von den o.g. Punkten ablenken würde. Die Rätsel waren allerdings recht einfach gestrickt und schnell gelöst, weswegen ich mich bereits nach der Hälfte des Buches mit viel Mühe durchgerungen habe. Die Story hat mich leider überhaupt nicht gefesselt. Das mag aber auch daran liegen, dass Jack the Ripper als Mörderprofil literarisch bereits völlig verbraucht ist und nicht mehr viel an neuen Erkenntnissen liefert. Ein eher unbekannter Fall aus der Vergangenheit wäre vielleicht interessanter gewesen.

Einzig und allein das Ende des Buches ist etwas spannend, weil man zwischen vier Tätermöglichkeiten wählen kann. Doch die Entscheidung fällt nicht besonders schwer, weil die angebotenen Hinweise zwangsläufig nur in eine Richtung deuten. Die Aufklärung wiederum ist mE sehr gewagt und stützt auch meine eigene Theorie, um welche Art von Täter es sich bei Jack the Ripper wohl gehandelt haben könnte. Auch hier war die Schwierigkeit der Erarbeitung nicht sonderlich hoch, weswegen ich der Meinung bin, dass sich das Buch eher für die deutlich jüngere Leserschaft eignet, die sich eventuell mit dem Fall noch nicht intensiv beschäftigt hat.

Fazit:
Ein True-Crime-Rätselbuch über den bekanntesten Serienmörder der Welt mit leider nicht sehr fordernden Rätselmöglichkeiten und einer gewagten Auflösung, auf die eindeutig hingewirkt wird. Eine netter Zeitvertreib mit viel Luft nach oben!

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Veröffentlicht am 24.07.2023

Große Enttäuschung

Feinde
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Zum Inhalt:
Keith und Hugh stammen beide aus zwei ursprünglich aus Kroatien stammenden Einwandererfamilien, die sich Anfang des Jahrhunderts in Biloxi in Mississippi niedergelassen haben. Die Jungs wachsen ...

Zum Inhalt:
Keith und Hugh stammen beide aus zwei ursprünglich aus Kroatien stammenden Einwandererfamilien, die sich Anfang des Jahrhunderts in Biloxi in Mississippi niedergelassen haben. Die Jungs wachsen gemeinsam auf und entwickeln sich mit zunehmendem Alter in völlig verschiedene Richtungen. Während Hugh seinem Vater, dem Unterweltboss von Biloxi, nacheifert, tritt Keith in die Fußstapfen seines Vaters, dem Staatsanwalt, und studiert Jura. Die Freundschaft wandelt sich allmählich in eine Feindschaft, die eine Tragödie heraufbeschwört...

Meine Leseerfahrung:
Ich bin ein großer Grisham-Fan und habe fast jedes Buch von ihm gelesen. Selbst die von der Grisham-Leserschaft bemängelten Bücher habe ich immer verschlungen. Dabei hat mich die Langatmigkeit einiger Geschichten nicht abgeschreckt. Schließlich war jedes Buch, jede Story für sich genommen sehr lesenswert. Aber mit "Feinde" bin ich einfach nicht warm geworden. Die Hälfte des Buches war schon gelesen, als mir das erste Mal der Gedanke kam, dass es reine Zeitverschwendung wäre, weiterzulesen. Da ich aber generell nie abbreche, habe ich hier erstmal eine lange Lesepause eingelegt und das Buch nach Wochen erst wieder in die Hand genommen. Es wurde leider nicht besser, auch nach einem zweiten Abbruch und erneutem Anlauf habe ich mich mühselig durchgerungen und sogar gegen Ende einige Seiten übersprungen.

Mag sein, dass die Story für Grisham wichtig war, erzählt zu werden. Aber dann bitte nicht so emotionslos, so sachlich und völlig spannungsfrei, als würde man ein zivilrechtliches Gerichtsurteil lesen. Und selbst da wird man zuweilen besser unterhalten. Ich bin dermaßen enttäuscht, weil ich es gerade nicht gewohnt bin von dem Autor, dass er eine Geschichte so lieblos und langweilig erzählt. Es fehlt an fesselnden Charakteren, an Spannung und überhaupt auch an einem starken Plot, der den Leser am Ball halten sollte. Es hapert bereits zu Beginn an der mangelhaften Darstellung der Freundschaft beider Jungs. Ihre Entwicklung und das Auseinanderdriften, die keimende Feindschaft und überhaupt der Geist der Zeit werden nicht glaubhaft erzählt. Auf emotionaler Ebene ist absolut nichts zu finden.

Mir blutet das Herz, ein Buch von Grisham so schlecht bewerten zu müssen und gebe hier wirklich noch wohlwollend als eingefleischter Fan 3 von 5 Sternen. Für Neueinsteiger in Grishams Werke würde ich gerade dieses Buch nicht empfehlen. Es würde eher davor abschrecken, ein anderes Buch von ihm in die Hand zu nehmen. Und das wäre wiederum sehr schade.

Fazit:
"Feinde" ist an Langatmigkeit kaum zu überbieten und gehört zu den schlechtesten Werken von Grisham. Die Story über Gut und Böse wurde noch nie so langweilig erzählt. Dieser Roman könnte glatt als Sachbuch durchgehen.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

Zu viel Potenzial verschenkt

Der Geisterbaum
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Zum Inhalt:
Vor etwa einem Jahr wurde Laurens Vater tot im Wald nahe der Stadt Smiths Hollow gefunden. Die örtliche Polizei konnte den Täter nie ermitteln und gab sich - Laurens Meinung nach - auch nicht ...

Zum Inhalt:
Vor etwa einem Jahr wurde Laurens Vater tot im Wald nahe der Stadt Smiths Hollow gefunden. Die örtliche Polizei konnte den Täter nie ermitteln und gab sich - Laurens Meinung nach - auch nicht wirklich Mühe, den Fall aufzuklären. Als nun wieder Leichen von zwei fremden Mädchen in der Stadt auftauchen, die ähnliche Tatumstände aufweisen, ist sich Lauren sicher, dass die Fälle eine Verbindung haben. Doch die Bewohner von Smiths Hollow befällt eine seltsame Amnesie. So wie sie den Mord an Laurens Vater inzwischen vergessen haben, so vergessen sie auch allmählich die toten Mädchen. Während Lauren der Sache auf den Grund geht, liegt etwas Böses auf der Lauer und nimmt sie als nächstes Todesopfer ins Visier...

Meine Leseerfahrung:
Ich weiß gar nicht, wie/wo ich diese Geschichte einordnen soll. Eigentlich hatte sie vielversprechend begonnen, doch ich habe beim ersten Anlauf ungefähr nach der Hälfte des Buches abgebrochen und nach einem längeren Zeitraum eine zweite Chance gegeben. Allerdings habe ich mich durch die zweite Hälfte nur noch durchgequält.

Die Bücher von Christina Henry sind sicherlich keine Stephen Kings, meine Erwartung beim Lesen zielt dabei eigentlich nur auf reine Unterhaltung mit entsprechender Dosis Gänsehaut. Die bisherigen Bücher der Autorin fand ich diesbezüglich bisher deutlich ansprechender. "Der Geisterbaum" dagegen mutet etwas unausgereift an. Dabei ist der Plot gut konstruiert, die Figuren authentisch und auch die düstere Atmosphäre ist konstant spürbar. Aber so richtig packen wollte mich das Ganze einfach nicht. Es hätte eine Spur blutiger und brutaler sein können. Und zudem waren einige Stellen einfach zu schnell vorhersehbar und damit nicht mehr interessant genug, insbesondere wenn es um "Ihn", dem Bösen in der Geschichte, geht.

Besonders gefallen hat mir tatsächlich nur, dass Henry wieder sozialkritische Elemente, hier Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, in die Story eingearbeitet hat. Insgesamt kommen diese Punkte allerdings etwas zu kurz, da die Story zusätzlich mit anderen Themen wie u.A. das Erwachsenwerden, Teenagerprobleme und das sexuelle Erwachen überladen ist.
Junge Leser könnten hier vielleicht kurzweilige Unterhaltung finden. Ich dagegen musste mich leider regelrecht durchkämpfen, um das Buch beenden zu können. Daher zählt dieser Roman für mich persönlich zu den schwächeren Büchern der Autorin.

Fazit:
Ein vielversprechender Anfang lässt beim neuesten Werk "Der Geisterbaum" von Christina Henry auf etwas Großes hoffen. Jedoch enttäuschen dann langatmige Phasen und vorhersehbare Handlungen, wodurch die Geschichte zuweilen schwächelt. Hier wurde leider zu viel Potential verschenkt.

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