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Veröffentlicht am 12.03.2024

War nicht meins :(

Book of Night
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gestern abend habe ich »book of night« von holly black beendet. ich habe es hauptsächlich also hörbuch gehört und mochte die idee der geschichte ganz gern. es konnte mich aber nicht zu 100% fesseln und ...

gestern abend habe ich »book of night« von holly black beendet. ich habe es hauptsächlich also hörbuch gehört und mochte die idee der geschichte ganz gern. es konnte mich aber nicht zu 100% fesseln und auch manche entwicklungen fand ich etwas vorhersehbar. das ende habe ich aber tatsächlich gar nicht kommen sehen und ich bin mir noch unsicher, wie ich es finden soll

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Veröffentlicht am 02.04.2022

Nett für Zwischendurch

All Saints High - Der Rebell
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nachdem ich »ash - die prinzessin« beendet habe, war ich so im l. j. shen fieber, dass ich direkt zu »der rebell« gegriffen habe.
der schreibstil war mal wieder großartig. die gefühle die die autorin transportiert, ...

nachdem ich »ash - die prinzessin« beendet habe, war ich so im l. j. shen fieber, dass ich direkt zu »der rebell« gegriffen habe.
der schreibstil war mal wieder großartig. die gefühle die die autorin transportiert, gingen mir direkt ins herz.
auch hier sind die charaktere alles andere als gewöhnlich oder perfekt. luna spricht nach einem traumatischen erlebnis in ihrer kindheit nicht mehr. und knight hat mit seinen ganz eigenen ängsten und problemen zu kämpfen.

die geschichte rund um knights mutter fand ich so emotional und sie hat mich mehr berührt als alles andere in dem buch. die beziehung zu ihr und ihren kindern und zu ihrem mann. uff. das hat mich echt fertig gemacht. ich hab einfach nur geweint und die restlichen seiten mit verschwommener sicht gelesen :'(

insgesamt ist es schwer zu beschreiben wie ich über das gesamte buch denke. an sehr vielen stellen hat es mir unglaublich spaß gemacht es zu lesen und an anderen stellen konnte ich die handlungen der protagonisten nicht nachempfinden und sie haben mich eher genervt..
friends to lovers geschichten reizen mich meistens eh nicht so, obwohl diese hier gut umgesetzt war. aber für mich fehlt da einfach der letzte funke, der mich das buch lieben lässt.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Mischung aus Romantik und ernsteren Themen

Belladaire Academy of Athletes - Misfits
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In "Belladaire Academy - Misfits" begleiten wir Delphine und Covey. Delphine Fleury ist ein Ausnahmetalent im Turnen – stark, grazil und scheinbar perfekt. Doch hinter ihrer makellosen Fassade kämpft sie ...

In "Belladaire Academy - Misfits" begleiten wir Delphine und Covey. Delphine Fleury ist ein Ausnahmetalent im Turnen – stark, grazil und scheinbar perfekt. Doch hinter ihrer makellosen Fassade kämpft sie mit ihrem Selbstbild und verbirgt ein dunkles Geheimnis. Covey Jenkins, ein Schauspieler, kommt an die Academy, um für ein Sportler-Biopic seine Stunts zu trainieren, wobei Delphine ihm helfen soll. Schon bald merkt er jedoch, dass sie diejenige ist, die eigentlich Unterstützung braucht. Doch um ihr helfen zu können, muss er erst das Vertrauen der kühlen Turnerin gewinnen.

Ich bin mit diesem Band quer in die Reihe eingestiegen, ohne die ersten Teile zu kennen, und das hat erstaunlich gut funktioniert. Das Setting rund um die Elitesportschule, fand ich richtig gelungen – sodass ich mich schnell zurechtgefunden habe.

Delphine und Covey als Hauptfiguren mochte ich auch, aber es hat tatsächlich etwas gedauert, bis ich mit den beiden warm geworden bin. Ihre Sticheleien und die Art, wie sie am Anfang miteinander gesprochen haben, waren mir ehrlich gesagt etwas anstrengend und teilweise zu viel. Als sie beide dann aber mehr aufgetaut sind, hat mir ihre Dynamik deutlich besser gefallen 🫶🏼

Was ich auch betonen möchte: Das Buch geht auch auf ernste Themen ein, und manche Szenen waren wirklich schwer zu lesen. Besonders die Passagen mit Delphines Mutter haben mich emotional mitgenommen – was natürlich so gewollt ist, aber mir trotzdem nahe ging. Wenn ihr sensibel auf bestimmte Themen reagiert, checkt vorher unbedingt die Contentwarnungen 🫂💗

Insgesamt war es für mich ein wirklich solides Buch mit einem tollen Setting und wichtigen Themen. Es hat mich unterhalten, aber so richtig umgehauen hat es mich ehrlicherweise nicht. Wenn ihr atmosphärische Settings und eine Mischung aus Romantik und ernsteren Themen mögt, könnte es trotzdem was für euch sein!

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Potenzial nicht voll ausgeschöpft

Ich warte auf dich, Haru
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„Ich warte auf dich, Haru“ war mein zweites Buch von Dustin Thao und hat mich im Vergleich zu seinem Debüt „Bleib bei mir, Sam“ mehr in seinen Bann gezogen. Nach dem Tod seines besten Freundes flüchtet ...

„Ich warte auf dich, Haru“ war mein zweites Buch von Dustin Thao und hat mich im Vergleich zu seinem Debüt „Bleib bei mir, Sam“ mehr in seinen Bann gezogen. Nach dem Tod seines besten Freundes flüchtet sich Eric in eine Traumwelt, in der er auf Haru trifft, den er letzten Sommer in Japan kennengelernt hat. Doch nur Eric kann Haru sehen, und während die Grenzen zwischen Realität und Traum verschwimmen, droht Eric die Kontrolle zu verlieren.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass ich das Buch in wenigen Tagen durchgelesen habe. Allerdings fehlte mir oft die emotionale Tiefe. Es passiert viel in kurzer Zeit, aber die Geschichte kommt trotzdem nicht wirklich voran. Durch die ständigen Wechsel von Erics Fokus auf verschiedene Charaktere – erst sein bester Freund, dann Haru, dann Christian und Nick – fehlte mir die Zeit, um die Gefühle der Figuren intensiver zu erleben.
Auch das Ende kam für mich überraschend und wirkte überhastet. Trotz der tragischen Grundidee hat es mich emotional nicht so berührt, wie ich es mir gewünscht hätte. 💔
Insgesamt habe ich gemischte Gefühle: Die Geschichte konnte mich zwar fesseln, aber emotional nicht wirklich packen. Das Potenzial der Idee wurde für mich leider nicht voll ausgeschöpft. 🙁

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Veröffentlicht am 11.03.2024

Spannende Thematik

Yellowface
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"Yellowface" von R. F. Kuang ist mein erstes Buch der Autorin. Ich habe lange überlegt, ob "Babel" von ihr bei mir einziehen darf, aber die Dicke des Buches hat mich irgendwie immer abgeschreckt. Umso ...

"Yellowface" von R. F. Kuang ist mein erstes Buch der Autorin. Ich habe lange überlegt, ob "Babel" von ihr bei mir einziehen darf, aber die Dicke des Buches hat mich irgendwie immer abgeschreckt. Umso gespannter war ich auf "Yellowface" mit seinen überschaubaren 384 Seiten.

Kurz zum Inhalt:

June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas gerade vollendetes Manuskript über chinesische Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.

Die Grundidee der Geschichte fand ich total spannend: Darf ich als weiße Frau Bücher über Themen/Kulturen/Menschen schreiben, zu denen ich nicht gehöre? Das Buch gibt dazu viele Einblicke in die Verlagswelt, zeigt die Facetten von Rezensionen auf Goodreads etc. und Twitter-Beiträgen.

Leider fand ich die erste Hälfte des Buches sehr langatmig, und ich konnte leider keinen wirklichen Lesefluss aufbauen. Ich hatte gar nicht das Bedürfnis weiterzulesen, weil mich die Geschichte leider nicht fesseln konnte. Gegen Ende hin wurde das schon besser, aber dann konnte ich die Entscheidungen von June hingegen kaum mehr nachvollziehen. Stellenweise macht sie Fehler, die, wie ich finde, nicht zu ihrem Charakter passten.

Insgesamt kann ich das Buch von der Thematik auf jeden Fall empfehlen, nur leider konnte die Umsetzung mich nicht komplett abholen. Das Buch bekommt trotzdem 3 Sterne von mir.

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