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Veröffentlicht am 25.07.2024

Ein wenig durchwachsene Sammlung, Jammern auf höchstem Nivea

Fallensteller
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Inhalt:
Zwölf Erzählungen aus der Feder des Wortkünstlers Saša Stanišić, zwölf Szenen aus zwölf Leben, die zwischen Traum und Wirklichkeit, Fantasie und Kühnheit schwanken, die voller List und Erfindergeist ...

Inhalt:
Zwölf Erzählungen aus der Feder des Wortkünstlers Saša Stanišić, zwölf Szenen aus zwölf Leben, die zwischen Traum und Wirklichkeit, Fantasie und Kühnheit schwanken, die voller List und Erfindergeist und Freundschaft stecken und vom Finden, Locken und Erschaffen berichten.

Meine Meinung:
Nachdem ich Stanišićs neues Buch "Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne" im Mai verschlungen hatte, wollte ich sofort weitere Erzählungen des Autors lesen. Und ich muss ehrlich sagen, dass diese Texte mir ganz unterschiedlich gut gefallen haben. Jedes Mal, wenn der vorwitzige Mo aufgetreten ist (wohl der selbe Mo, der auch in der "Witwe" einige Auftritte hat), war ich begeistert und auch die Geschichten "Die Große Illusion am Säge-, Holz- und Hobelwerk Klingenreiter Import Export" sowie "In diesem Gewässer versinkt alles" haben mich begeistert und vor allem letztere auch tief berührt. Einige andere Erzählungen - unter anderem leider die titelgebende Erzählung "Fallensteller" - haben mich nicht ganz für sich einnehmen können, wenn auch mich alle Figuren, vor allem die Figur des Fallenstellers, wirklich fasziniert haben. Woran es genau lag, kann ich gar nicht genau sagen, irgendwie ist der Funke einfach nicht bei allen Texten auf mich übergesprungen. Dennoch ist diese Sammlung ein ganz grossartiges Stück Literatur, das ich aus meinem Regal nicht mehr wegdenken möchte und das die grosse Qualität und Wandelbarkeit des Autors sehr gut abbildet.

Meine Empfehlung:
Diese Texte haben nicht alle meinen Geschmack getroffen, dafür sind einige davon um so mehr herausgestochen und haben meine Neugier auf weitere Bücher des Autors geweckt. "Vor dem Fest" sowie die Kinder- und Jugendbücher "Wolf", "Hey, hey, hey, Taxi" und "Ava auf einem Bein" warten ja zum Glück noch auf mich und ich vertraue fest darauf, dass Saša Stanišić in den nächsten Jahren weitere Bücher veröffentlichen wird.

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Entwickelt sich langsam, wird aber immer spannender

Kaiserwald
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Inhalt:
Riga 1997: Rebecca, Allgäu 1998: Penelope, Berlin 2023: Mathilda. Drei Erzählperspektiven, drei Regionen und Schicksale, die enger verbunden sind, als der erste Eindruck vermuten lässt. Im Jahr ...

Inhalt:
Riga 1997: Rebecca, Allgäu 1998: Penelope, Berlin 2023: Mathilda. Drei Erzählperspektiven, drei Regionen und Schicksale, die enger verbunden sind, als der erste Eindruck vermuten lässt. Im Jahr 1997 verschwindet die Lehrerin Rebecca Maywald spurlos, ihre Tochter Penelope erlebt dieses Verschwinden und die Reaktionen darauf besonders intensiv. Über 20 Jahre später begleiten wir die ehemalige Berufssoldatin Mathilda durch ihren Alltag in Berlin. Sie befindet sich auf einer geheimnisvollen Mission, während der sie ihre Gefühle plötzlich nicht mehr unter Kontrolle hat.

Meine Meinung:
Sicher habt ihr bereits meine begeisterte Rezension zum Buch "Das Nachtfräuleinspiel" der Autorin Anja Jonuleit gesehen. Dieses Buch durfte ich mir auswählen und Jonuleit hat mir zusätzlich auch noch ihren neuesten Roman "Kaiserwald", den ersten Teil einer Dilogie, zukommen lassen. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht und so stand ich dem nicht angefragten Buch zuerst ein wenig skeptisch gegenüber, war ich mir doch aufgrund der Beschreibung nicht sicher, ob es mir zusagen würde. Die liebe Martina vom Blog Martinas Buchwelten hat aber meine Zweifel zerstreut und mich mit ihrer sehr positiven Rezension neugierig gemacht auf diese Geschichte.
Anfangs hatte ich sehr grosse Mühe, ins Buch zu kommen, was nicht an der komplex aufgebauten Geschichte und den drei Erzählperspektiven sondern am verzettelten Schreibstil lag, der leider sehr unausgereift wirkte. Doch nach ca. 50 Seiten stieg die Qualität merklich, ich erkannte Jonuleits Sprache wieder und war gefesselt von der Handlung, die laaaangsam Tempo aufnimmt und trotz vorhersehbaren Entwicklungen auch einige Überraschungen bereithält.
Vor allem am Anfang dieses eher anspruchsvollen Romans lohnt es sich, stets gut bei der Sache zu sein. Dann aber sind die in unterschiedlicher Schrift und stets mit dem Namen der Protagonistin überschriebenen Kapitel/Erzählperspektiven (abgesehen von einem Fehler, der dem Verlag unterlaufen ist) gut zu unterscheiden. Die immer spannendere Geschichte endet sehr offen, der zweite und abschliessende Teil erscheint aber bereits im Oktober 2024.

Meine Empfehlung:
Nach anfänglicher Skepsis war ich nach 50 Seiten überzeugt und kann nun den zweiten und abschliessenden Teil der Reihe gar nicht mehr erwarten. Jonuleit baut ihre Geschichten sehr geschickt und klug auf und sorgt immer wieder für überraschende Wendungen. Von mir gibt es eine Empfehlung für den Auftakt dieser Dilogie.

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Veröffentlicht am 23.03.2024

Unterhaltsam aber eine nicht wirklich neue Idee

Die Liste der vergessenen Wünsche
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Inhalt:
Clara hat mit dem Tod ihres Verlobten nicht nur ihren liebsten Menschen, sondern auch ihren Lebenswillen verloren. Auch ihre beste Freundin und ihre Familie hat sie von sich gestossen und in ihrem ...

Inhalt:
Clara hat mit dem Tod ihres Verlobten nicht nur ihren liebsten Menschen, sondern auch ihren Lebenswillen verloren. Auch ihre beste Freundin und ihre Familie hat sie von sich gestossen und in ihrem Job, in dem vor dem tragischen Unfall noch eine baldige Beförderung gewinkt hatte, ist sie kaum noch leistungsfähig. Während eines Besuchs bei ihrer Familie öffnet sie ein Päckchen, das eine Zeitkapsel mit Wünschen und Plänen enthält, die sie als Kind festgehalten und in der Zwischenzeit vergessen hat. Sie hat nichts zu verlieren und pausiert ihr gesamtes Leben, um wieder ein wenig Freude zu finden.

Meine Meinung:
Der Partner stirbt, die Partnerin verliert allen Lebenswillen und wird dann durch eine ganz persönliche Challenge (Briefe, Wunschliste, Bucket-List, Aufgabe...) herausgefordert und zurück zum Leben und vielleicht sogar zur Lebensfreude geführt? Kennen wir, mögen wir, passt und unterhält wunderbar. Robin Gold hat eine sympathische Protagonistin geschaffen, die aber für mich ein wenig oberflächlich blieb, während ich ihren Bruder, der immer für sie da ist, sehr ins Herz geschlossen habe.
Die einzelnen Wünsche oder eher To Do's, denen Clara nachgeht, waren einfallsreich gestaltet. Weniger gut gefallen haben mir die riesigen Zeitsprünge. Manchmal begleiten wir unsere Protagonistin über Tage hinweg intensiv, dann wieder springen wir einen ganzen Monat in die Zukunft und das "Erfüllen" der Aufgabe wird nur ganz kurz abgehandelt und abgehakt. Schade, hier hätte ich mir mehr Details gewünscht, das Bearbeiten und Erfüllen einzelner Aufgaben wird nämlich sogar ganz ausgeklammert. Gerade dann hätte das Buch in meinen Augen aber durchaus einige Seiten mehr vertragen können, zumal ich gerne Zeit mit den Figuren verbracht habe. Alles in allem hat mich die Geschichte aber gut unterhalten und auf langen Zugfahrten begleitet.

Meine Empfehlung:
Die Idee ist nicht neu aber mit viel Charme und Humor umgesetzt und somit beinhaltet das Buch zwar definitiv keine Geschichte, die lange nachhallt, aber eine Handlung, die unterhält, berührt und gemütliche, hoffnungsvolle Lesestunden schenkt. Die perfekte Lektüre für unterwegs oder nebenher.

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Veröffentlicht am 19.03.2024

Vom Loslassen. Und vom Durchbrechen toxischer Strukturen

Wir sitzen im Dickicht und weinen
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Inhalt:
Ihre eigene Kindheit hat Valerie nicht sehr glücklich in Erinnerung, weshalb sie es bei ihrem Sohn anders, besser machen will und ihm ein Zuhause schafft, in dem er nach Strich und Faden verwöhnt ...

Inhalt:
Ihre eigene Kindheit hat Valerie nicht sehr glücklich in Erinnerung, weshalb sie es bei ihrem Sohn anders, besser machen will und ihm ein Zuhause schafft, in dem er nach Strich und Faden verwöhnt wird. Doch der sechzehnjährige Tobias will seinen eigenen Weg gehen, ein wenig räumliche Distanz zwischen sich und seiner Mutter schaffen. Als Valeries eigene Mutter Christina an Krebs erkrankt und mit ihrem plötzlichen Bedürfnis nach ungeteilter Aufmerksamkeit alte Wunden aufreisst, kommt Valerie an ihre Grenzen und muss sich intensiv mit dem Loslassen und der Befreiung von eigenen Vorurteilen und eingeredeter Schuld auseinandersetzen.

Meine Meinung:
Ich bin froh, dieses Buch in einer Leserunde gelesen zu haben, es bietet viel Diskussionsstoff und noch mehr Handlung auf wenigen Seiten. Prokopetz arbeitet mit Leerstellen und webt doch einen sehr dichten Text, den ich gerne als Buch gelesen hätte, weil ich beim Lesen von eBooks immer das Gefühl habe, oberflächlicher zu lesen. Leider gab es Probleme mit den Leseexemplaren und damit wir das Buch trotzdem rechtzeitig lesen konnten, haben wir alle ein eBook erhalten, was natürlich eine gute Lösung war und wofür ich auch dankbar bin.
Leider war es tatsächlich so, dass ich während des Lesens permanent das Gefühl hatte, nie wirklich Tiefgang zu erfahren, den Figuren nie richtig nahe zu kommen. Klar lässt Prokopetz einige sehr wichtige, grosse Themen wie verschiedene Facetten von Mutterschaft oder den Kampf um Frauenrechte in ihre Geschichte einfliessen und ja, es wird immer wieder einmal emotional, es geht hitzig zu. Und doch kann ich mir keine Figur (vor allem nicht Valeries Vorfahren) bildlich vorstellen, ihr Handeln kann ich begrenzt nachvollziehen, ihre Dramen berühren mich kaum. Das liegt sicher auch am Medium, aber ich denke auch, dass ein paar Seiten und Details mehr der Geschichte alles andere als geschadet hätten. Die Idee hat mich sehr überzeugt, auch wenn das Ende vorhersehbar war. Die Umsetzung hätte aber noch runder sein können. Vielleicht liegt es daran, dass feministische Texte zu meinem Alltag gehören und ich schon viele Bücher gelesen habe, welche ähnliche Themen, wie das Durchbrechen toxischer, patriarchisch geprägter Familienstrukturen, beinhalten. "Blutbuch" von Kim de l'Horizon erzählt beispielsweise eine ähnliche Familiengeschichte, es beleuchtet ebenfalls mehrere Generationen von Frauen. Dennoch denke ich, dass "Wir sitzen im Dickicht und weinen" aufwühlender und unangenehmer hätte sein, den Finger noch mehr in die Wunde hätte legen dürfen.

Schreibstil und Aufbau:
In den eher kurzen Kapiteln wird in zwei Handlungssträngen die Geschichte von Valeries Familie erzählt. Die Gegenwart zeigt Valeries gerade eher ausweglos scheinende Situation aus, in der Vergangenheit begegnen wir Valeries Urgrosseltern und nähern uns nach und nach der Gegenwart an. Es tauchen sehr viele Personen auf, die Zeitsprünge sind oft eher gross und weil sich im Buch kein Stammbaum findet, ist es empfehlenswert, sich selber einen zu skizzieren.
Es ist spannend und fordernd zugleich, sich mit den familiären Strukturen in diesem Buch auseinanderzusetzen. Es waren natürlich andere Zeiten, die Verantwortung für die Erziehung und den Haushalt lag fast immer fast vollständig bei den Müttern, die Gewalt, die ihnen von ihren Männern und ihren eigenen Müttern angetan worden war, belastete sie und alle ihre Beziehungen. Valerie versucht, dieses transgenerationale Trauma hinter sich zu lassen, toxische Strukturen aufzubrechen, Grenzen zu ziehen, es anders zu machen. Beim Lesen wird schmerzlich bewusst, welche Opfer Valerie auch dafür bringen muss, für sich und ihre eigenen Entscheide einzustehen und dass wir leider noch weit von einer Gesellschaft entfernt sind, in der Frauen und Männer die gleichen Möglichkeiten haben.

Meine Empfehlung:
Ich bin beeindruckt von der Wucht und Fülle dieser Geschichte, die auf so wenigen Seiten Platz hat, von dieser grossen Idee, dieser klugen, aufwändigen Umsetzung. Ein wenig detaillierter hätte ich mir alles gewünscht, ein wenig näher hätte ich den Figuren sein wollen, aber insgesamt überzeugt dieses Debüt und macht Lust auf mehr.

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Eher simpel gestrickt aber sehr kurzweilig erzählt

Happy New Year – Zwei Familien, ein Albtraum
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Inhalt:
Zwei seit Jahrzehnten befreundete Familien feiern wie immer im alten Kreis Silvester. Was bleibt aber von einer langjährigen Freundschaft, wenn man sich nur noch selten sieht und wenn die Beziehungen ...

Inhalt:
Zwei seit Jahrzehnten befreundete Familien feiern wie immer im alten Kreis Silvester. Was bleibt aber von einer langjährigen Freundschaft, wenn man sich nur noch selten sieht und wenn die Beziehungen mehr und mehr von Unehrlichkeiten und Neid geprägt sind? Die beiden fast erwachsenen Töchter der Familien feiern unbeaufsichtigt in ihrer eigenen Clique eine Silvesterparty und nach einer Nacht voller Alkohol, Streit und Verletzungen wird mit einiger Verzögerung bemerkt, dass die eine Tochter in der Nacht spurlos verschwunden ist. Die Abwärtsspirale beginnt sich zu drehen und plötzlich haben alle etwas zu verbergen...

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich gebraucht gekauft, weil es Irene, Nicole und Martina so gut gefallen hat und die drei mich einfach neugierig gemacht haben auf die Handlung. Ich habe direkt am 1.1.24 damit begonnen und das ist in meinen Augen wirklich der perfekte Zeitpunkt, das Buch kann aber natürlich auch sonst im Jahr gelesen werden.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, obwohl eigentlich ziemlich lange nichts passiert. Die Geschichte ist auch eher oberflächlich erzählt, aber die vielen Perspektivenwechsel und Cliffhanger sorgten dafür, dass ich immer weiterlesen wollte.
In meinen Augen geht es viel zu lange, bis das Verschwinden von Jennifer bemerkt wird und auch die Polizei kommt nur langsam in die Gänge, aber später im Buch zeigt sich, aus welchen Gründen die Figuren so handeln und welche Abgründe sich innerhalb der Familien noch auftun.
Von der atemberaubenden Spannung habe ich leider vor allem im Mittelteil nicht viel bemerkt und auch die Auflösung war eher vorhersehbar, wenn auch am Schluss noch einmal alles durcheinandergewirbelt wird. Trotzdem hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten.

Schreibstil und Aufbau:
Die Figuren in diesem Krimi bleiben eher blass, ich kann mir immer noch keine Person wirklich vorstellen, aber dafür dürfen wir tief in das Innenleben dreier Figuren blicken. Das Buch wird nämlich aus drei Perspektiven erzählt. Und zwar sowohl aus der Sicht von Nina als auch von Frederic, den Eltern von Smilla, welche die Silvesterparty der jüngeren Generation im Haus ihrer Eltern ausrichtet und dann noch aus der Sicht von Lollo, der Mutter von Jennifer. Lollo ist die Gastgeberin der Silvesterparty der Erwachsenen und der jüngeren Jungs und die Ehefrau von Max, der an der Party ordentlich für Furore sorgt.
Durch den ständigen Perspektivenwechsel und einige strategisch geschickt am Ende der Kapitel platzierte Cliffhanger sorgt Malin Stehn dafür, dass man immer weiterlesen muss, obwohl sich die Handlung ansonsten eher zieht. Durch den sehr leichten Stil bin ich aber nur so durch die Seiten geflogen und habe mich allen kleinen Kritikpunkten zum Trotz immer sehr gut unterhalten gefühlt.

Meine Empfehlung:
Ich kann schwer in Worte fassen, weshalb mir dieses Buch gefallen hat, obwohl es in meinen Augen ein wenig gar einfach gestrickt war. Aber irgendwie hat die Geschichte einfach zum Jahresanfang gepasst und war sehr kurzweilig erzählt. Deshalb empfehle ich es euch auch als unterhaltsamen Lesesnack und kann mir auch vorstellen, weitere Bücher der Autorin zu lesen.

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