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Veröffentlicht am 28.03.2024

aufgedeckte Geheimnisse und eine verbotene Liebe - Nachkriegszeitroman

Neue Zeiten auf der Kö – Die Journalistin
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Hitlers Blumenmädchen – dieses Foto lässt die 20jährige Eva nicht los, nachdem sie während ihrer Ausbildung zur Kinderbetreuerin von ihrem Politiklehrer Johann mehr über die tatsächlichen Gräueltaten der ...

Hitlers Blumenmädchen – dieses Foto lässt die 20jährige Eva nicht los, nachdem sie während ihrer Ausbildung zur Kinderbetreuerin von ihrem Politiklehrer Johann mehr über die tatsächlichen Gräueltaten der Nationalsozialisten erfährt, die leider immer noch verschwiegen werden. Dass sie von ihren Eltern als 4jährige dazu benutzt wurde, einem Menschen Blumen zu überreichen, der so viel Leid verursacht hat und unter dessen Auswirkungen noch viele in der Nachkriegszeit leiden, macht ihr schwer zu schaffen. Nach und nach tauchen auch andere Geheimnisse der Familie auf und je mehr Eva hinter die Kulissen schaut, desto empörter und enttäuschter ist sie. Zudem soll sie mit einem Mann verheiratet werden, der auch immer noch dieses Gedankengut trägt.

Bestärkt durch Johann, ihre beste Freundin Helga und den Lebenskünstler Rolf, aber auch Oma Ida, die eine besondere Verbindung zu ihrer Eva hat und mit ihrer Düsseldorfer Mundart trotz aller Dramatik und schwerer Konflikte etwas Leichtigkeit und Humor in das Leben ihrer Enkelin zaubert, gewinnt sie an Zuversicht und konfrontiert ihre Familie mit den Gegebenheiten und ihren eigenen Wünschen und Träumen, kämpft für ihren Berufswunsch und verfolgt dieses Ziel hartnäckig.

Der Konflikt mit den Eltern eskaliert immer mehr und Eva ist hin und hergerissen zwischen der Verbundenheit zu ihrem Bruder und der Oma, aber gleichzeitig sind ihre Eltern in vielen Dingen uneinsichtig und verständnislos.

Man spürt, wie Eva mit zunehmender Problematik über sich hinauswächst, sie aus dem anfänglichen duldsamen Mädchen an persönlicher Stärke gewinnt und nach und nach offen anspricht, was ihr missfällt. Sie lässt sich von ihrem Herzen leiten, ermutigt durch die Omi, die für mich die wertvollste Persönlichkeit in diesem Buch ist. Auch wenn sie hart für ihre Pläne kämpfen muss und die Reaktionen ihres Vater erschütternd und schockierend sind, es auch einige Rückschläge gibt, so gefiel es mir, wie hier eine unglaublich spannende Mischung aus historischen Ereignissen und Abläufen mit fiktiven Persönlichkeiten und Details entstanden ist.

Das Thema Gleichberechtigung, politische Veränderungen, wirtschaftlicher Wiederaufbau und Frauen in der Berufswelt und Eintritt in neue Arbeitsbereiche sind hier wunderbar integriert und den Leser erwartet so manche Überraschung – emotional ist hier von allem etwas dabei.

Der Schluss hätte für mich noch etwas länger sein können, auch wenn hier etwas Spielraum für eigene Gedanken und Kreativität der Leser gegeben wird.

Auch dieser historische Roman erhält von mir eine Leseempfehlung, ich mag ihren Schreibstil und die Art, wie man von Anfang an durchgehend in die Handlung gezogen wird und es bis zum Schluss fesselnd und abwechslungsreich bleibt, auch dank der außergewöhnlichen und grundverschiedenen Persönlichkeiten, denen man begegnet.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

abenteuerlich, aufregend und historisch interessant

Loreley - Die Frau am Fluss
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Inhalt: Bacharach 1817 – Während die mittellose Waise Julie bei ihrem Vormund als Magd arbeitet, breitet sich immer mehr Unmut und Eifersucht wegen der blonden Schönheit aus. Angeblich soll sie die Leute ...

Inhalt: Bacharach 1817 – Während die mittellose Waise Julie bei ihrem Vormund als Magd arbeitet, breitet sich immer mehr Unmut und Eifersucht wegen der blonden Schönheit aus. Angeblich soll sie die Leute verzaubern und auch der Pfarrer pocht darauf, dass sie den Ort verlässt. Zeitgleich muss auch der verwaiste Johann seinen Unterhalt verdienen und so versucht er sein Glück bei dem Ingenieur Tulla, der an einer Rheinbegradigung arbeitet. Ein schlimmes Unglück sorgt dafür, dass Johann weiterzieht und so auf Julie trifft. Doch diese Begegnung wird durch Neider und ein Familiengeheimnis überschattet…

Um die Loreley und den berühmten Felsen im Mittelrhein gibt es so manche Sage, Gedichte und Lieder.
Hier entführt uns Susanne Popp in eine romantische Geschichte, die so viel mehr als ein Liebesroman unter vielen ist. Denn hier wird Geschichte lebendig. Man begegnet in dieser wendungsreichen Erzählung vielen historischen Persönlichkeiten, erlebt Veränderungen, die den Rhein betreffen- nicht nur den Fähr- und Schiffsbetrieb, sondern auch den unberechenbaren Flussverlauf selbst, der für viele Bauern Bedrohung ihrer Existenz und Krankheiten bedeuteten, während andere Gesundheit, Wohlstand und Sicherheit in dem Versuch der Rheinbegradigung sahen. Auch der Beginn der Dampfschifffahrt mit bekannten Schiffen wie der Zeeuw und der Concordia wird anschaulich beschrieben.

Bei all diesen wirklich interessant geschilderten Hintergründen erlebt man die Geschichte von Julie, einer jungen, tapferen Frau, die sich in ihr Schicksal fügt und immer wieder Rückschläge einstecken muss, weil ihr Menschen aufgrund von Begierde und Eifersucht Steine in den Weg legen und sie unter Druck setzen. An jeder Ecke lauert eine weitere Bedrohung, eine dunkle Wolke, die ihr alles nehmen könnte.

Auch Johann ist ein liebenswerter junger Kerl, der vom Leben gezeichnet ist, viele Verluste verkraften muss und dabei so selbstlos und hilfsbereit agiert. Doch auch sein Umfeld neidet ihm seinen Erfolg, seine Liebe zu Julie und setzt alles daran, dass er verunglimpft wird.

Abenteuerlich, aufregend und historisch total interessant durchlebt man als Leser ein Netz aus Intrigen, Geheimnissen, verhängnisvollen Entwicklungen und einer Liebe, die allen Stürmen trotzt und mein Leserherz begeistert hat, um es dann zum Schluss zerrreißen zu lassen. Das Ende bleibt etwas offen, was entweder der Fantasie des Lesers überlassen bleibt oder vielleicht noch eine Fortsetzung folgen wird.

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Veröffentlicht am 26.03.2024

Tiefgründige Geschichte über Zusammenhalt, Glauben und Stärke

Wenn wir unseren Träumen folgen
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In den 30er Jahren kümmern sich die Taylor Schwestern Janessa, Annie und Lilian zusammen mit ihren Eltern um ein kleines, gemütliches Hotel, das zu einer Spinnerei in Sweetgum gehört. Aber der Besitzer ...

In den 30er Jahren kümmern sich die Taylor Schwestern Janessa, Annie und Lilian zusammen mit ihren Eltern um ein kleines, gemütliches Hotel, das zu einer Spinnerei in Sweetgum gehört. Aber der Besitzer der Spinnerei Mr Spencer ist ein geiziger und arroganter Mann, der sogar Kinder für sich arbeiten lässt und der die vielen Unfälle dort ignoriert, Gehälter kürzt und Leute unter Druck setzt. Doch niemand traut sich, sich gegen ihn zur Wehr zu setzen, alle sind auf ihn angewiesen und er ist mit allen Wassern gewaschen. Während Janessa in Hochzeitsplanungen steckt, erschüttert ein schwerer Anschlag all die Pläne, Träume und den Fortbestand des Hotels. Nichts ist mehr, wie es war…

Es wird aus der Sicht von Janessa erzählt, in der sie mit ihren Schwestern um Gerechtigkeit, Gottvertrauen und Mut kämpfen, sich zusammenraufen und versuchen, trotz aller Umstände nach vorn zu blicken und nicht aufzugeben. Immer wieder gibt es Rückschläge, Veränderungen und Schicksalsschläge, die einen tief berühren und für die Schwestern immer wieder die Frage nach dem Warum aufkommen lässt.

Sowohl die Schwestern, grundverschieden und doch ein tolles Gespann, agieren so großartig miteinander, man merkt im Laufe der Zeit, wie sie sich entwickeln, reifer werden und Verantwortung übernehmen, egal was alles schiefgeht, was für Steine ihnen in den Weg gelegt werden und wie aussichtslos es oft auch wirkt.

In vielen kleinen Details kommt dieses unglaublich wertvolle Vertrauen zu Gott zum Vorschein. Kleine Stoßgebete um Beistand, Führung, Anleitung und Schutz. Das hat mir richtig gut gefallen, weil es unaufdringlich und echt wirkte und der ganzen Geschichte Tiefgang verlieh. Es gibt im Leben Dinge, die einen überfordern, die einen an die Grenzen bringen und doch spürt man, dass man nie alleine ist und Gott Dinge lenkt und einen führt, wenn man sich ihm anvertraut.

Die bunte Mischung all der Charaktere macht die Geschichte besonders, mit viel Humor, einer schönen Dosis Romantik, wendungsreichen Abläufen und dieser tollen Prise Raffinnesse erlebt man, wie Zusammenhalt funktioniert, Menschlichkeit seinen Platz findet und ein Ort wieder zum Leben erwacht.

Und als weiteren Bonus erhält man noch ein paar leckere Rezepte, die liebevoll gestaltet integriert sind.

Eigentlich möchte man gar nicht abreisen, viel zu sehr hat man den Ort und seine Bewohner lieben und schätzen gelernt. Eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 23.03.2024

Teil 2 über tapfere Frauen nach dem 2.Weltkrieg und ihr Kampf um Gleichberechtigung

Die Frauen von New York – Worte der Hoffnung
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Der 2.Weltkrieg ist vorbei und die engagierte Kate Mancini entdeckt im zerbombten Berlin ein kleines, stummes Mädchen auf den Stufen seines Elternhauses. Zusammen mit ihrem Partner Rick berichten sie über ...

Der 2.Weltkrieg ist vorbei und die engagierte Kate Mancini entdeckt im zerbombten Berlin ein kleines, stummes Mädchen auf den Stufen seines Elternhauses. Zusammen mit ihrem Partner Rick berichten sie über die Folgen dieses sinnlosen Krieges. Begeistert für Journalismus und politische Themen möchte sie auch in New York weiter Bericht erstatten, was zur damaligen Zeit ein Ding der Unmöglichkeit war, ein Job der Männern vorbehalten war. Während Ricks Karriere startet, darf sie gelegentlich über Frauenthemen berichten, bis sie die Chance erhält, im Fernsehen aufzutreten und sich entscheiden muss, ob sie sich für ihre große Liebe entscheidet, den man als kommunistischen Sympathisanten beschuldigt oder endlich den Weg eines langersehnten Traums folgt…

Mit Teil 2 der Töchter Amerikas Reihe begleitet man die Freunde von Lily Rose und Tom aus dem ersten Teil. Sie werden zwar nur am Rande erwähnt, doch die Familien sind miteinander befreundet und unterstützen sich, wo sie können.

Die Geschichte beginnt mit der Berichterstattung über die Trümmer und dem unendlichen Leid, den der 2.Weltkrieg hinterlassen hat. Die Begegnung mit dem kleinen Mädchen, das kein Wort spricht, aber ihre Zuneigung zu Kate zeigt ist mir sehr nahe gegangen, denn man kann nur erahnen, was sie Schlimmes erlebt haben muss. Obwohl sie die Kleine in die Obhut von Ricks Freunden in Celle geben, kann sie sie nicht vergessen und bleiben über ihre Freunde in Kontakt.

Während Rick aus reichem Hause stammt und sein Vater ihn unter Druck setzt, dem Journalismus den Rücken zu kehren und seinen Posten bei der Bank einzunehmen, kämpft Kate auf ganz anderer Ebene, denn nach wie vor der herrscht die Meinung, Heirat, Kinder und Haushalt wären die Rolle, die der Frau zusteht.
Sich in einer Männer dominierten Welt zu behaupten, zu zeigen, dass man weder kleingeistig ist und durchaus in der Lage, auch über ernste und weltverändernde Themen zu reden ist ein steiniger Weg, der mit vielen Rückschlägen verläuft.

Auch die Klassenunterschiede zwischen Rick und Kate machen es für beide nicht leicht, denn auch hier wird extremer Druck von mehreren Seiten ausgeübt.

Diese Geschichte hat mir vom Thema und den Charakteren noch besser gefallen als Teil 1 und der wendungsreiche Verlauf war interessant und berührend. Rick hat mir sehr gut gefallen mit seiner unendlichen Geduld, seinem aufrichtigen Interesse und wie er sich kümmert.

Mit Sabina Godec als Sprecherin hatte ich auf jeden Fall wieder ein angenehmes Hörerlebnis. Ich höre ihr immer wieder gerne zu, die Stimmmelodie, Charakterdarstellung und auch emotionale Inhalte werden authentisch rübergebracht und das Buch dadurch lebendiger.

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Veröffentlicht am 19.03.2024

Die Mondscheinschule - nach einer wahren Begebenheit

Miss Wilson und die Schule im Mondschein
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10 Jahre nach einem tragischen Ereignis soll Lucy Wilson ihre Cousine Cora Wilson Stewart bei ihrer Tätigkeit als Schulinspektorin unterstützen, um auf andere Gedanken zu kommen. Doch die Arbeit, die Cora ...

10 Jahre nach einem tragischen Ereignis soll Lucy Wilson ihre Cousine Cora Wilson Stewart bei ihrer Tätigkeit als Schulinspektorin unterstützen, um auf andere Gedanken zu kommen. Doch die Arbeit, die Cora für sie vorgesehen hat, ist so völlig anders, als sie gedacht hat. Gemeinsam mit dem jungen Schüler Fin, dem Singschulmeister Bruder Wyatt lernt sie die Bewohner der Appalachen kennen, die extrem unter dem Analphabetismus leiden, der sie in vielen Dingen zu Opfern macht, was Lucy nach und nach bewusst wird. In der Hoffnung, diese Defizite zu beseitigen planen sie ein Projekt, dass zu einer großen Herausforderung wird – nicht nur für sie selbst, sondern aufgrund des Gegenwinds und der Skepsis der Einwohner….

Dieses Buch basiert auf der wahren Lebensgeschichte von Cora Wilson Stewart, worauf auch in einem interessanten Nachwort noch etwas drauf eingegangen wird, die Anfang des 20.Jahrhunderts den Einwohnern Kentuckys trotz aller Armut die Möglichkeit der Moonlight School gab, damit sie lesen, schreiben und rechnen lernen können. Eine Lebensaufgabe, in die sie trotz aller Widerstände so viel Eifer, Mut und Gottvertrauen investiert hat. Oft über ihre Kräfte hinaus, Rückschläge in Kauf nehmend, aber sehr enthusiastisch, unermüdlich und in ihrer aufrichtigen Art mitreißend.

Durch Coras besondere Art wird Lucy aus ihrem behüteten, zurückgezogenen Kokon gelockt, erhält Aufgaben, die sie fordern und fördern und merkt, wie Begeisterung anstecken kann. Sämtliche Vorurteile verlieren sich nach und nach, als sie die Einwohner und deren Umstände besser kennenlernt. Auch muss sie sich mit dem vorherrschenden Aberglauben auseinandersetzen, der mir so manchen Schmunzler entlockt hat.

Mir hat die Erzählung sehr viel Spaß gemacht, sie ist voller Herz, Tiefgang und Humor und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, aber auf eine Art und Weise, die mir richtig gut gefallen hat, weil sie zum Gesamtbild des Buches passt.

Der urige Dialekt ist eine weitere Besonderheit in dem Buch, was die Geschichte trotz der Ernsthaftigkeit des Themas auflockert und mich auch häufig zum Lachen gebracht hat.

Bis zu diesem Buch hab ich noch nichts von dieser Art Schulen gewusst, doch dieser Tatsachenbericht gemischt mit einigen fiktiven Persönlichkeiten und Abläufen hat mich wirklich begeistert.

Alles ist wundervoll miteinander verwoben und zeigt, was es bewirkt, wenn man sich von Gott leiten lässt, für was er einen befähigen kann und was für Auswirkungen das hat, auch wenn es auf den ersten Blick gar nicht danach aussieht. Oft haben wir andere Pläne und Vorstellungen, doch die Charaktere zeigen durch ihr Verhalten, was möglich ist, wenn man an die Allmacht Gottes glaubt. Man lernt die Stärken und Schwächen der jeweiligen Personen kennen, wie sie aus ihren Fehlern und Vorurteilen lernen und sich von Gott gebrauchen lassen, um Gutes zu tun.

Mit einigen Überraschungen sorgt die Autorin für abwechslungsreiche, angenehme und zu Herzen gehende Unterhaltung und führt einem nicht nur vor Augen, wie dankbar man für die Möglichkeit des Lesens und Schreibens sein kann, sondern für auch für das Leben und Gottes großartige Schöpfung. Dabei wird auch der Umweltaspekt hervorgehoben, womit gezeigt wird, welche fatalen Folgen unüberlegte, habgierige Abholzung von Wäldern hat.

Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung und auch wenn hier auf actionreiche Szenen verzichtete wird, sind es gerade die leisen, sanften Töne, die das Buch besonders machen.

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