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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2026

Mittelteil zog sich ein bisschen

Darkly
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der Titel und der Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Cover:
Das Cover finde ich sehr cool, der Holoeffekt auf dem Schwarz hüpft einem direkt ins Auge. ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der Titel und der Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Cover:
Das Cover finde ich sehr cool, der Holoeffekt auf dem Schwarz hüpft einem direkt ins Auge. Es passt gut zum Inhalt.

Inhalt:
Arcadia bewirbt sich um einen Praktikumsplatz bei der Firma der berühmten Darkly-Spiele. Als sie den begehrten Platz erhält findet sie sich allerdings mit den anderen Praktikanten in einem Darkly auf einer einsamen Insel wieder. Zusammen müssen sie die Geheimnisse um ein geklautes Darkly lüften und am Leben bleiben.

Handlung und Thematik:
Die Darkly-Spiele sind eine Art Escape Game für Zuhause. Es gibt limitierte handgemachte Exemplare von einer Erfinderin die bereits gestorben sein soll, welche für Millionen verkauft werden und somit begehrte Sammlerstücke sind. Das Setting an sich ist besonders und es enthält Thriller-Elemente. Die Handlung ist insgesamt stimmig und das Ende passend.

Charaktere:
Dia bzw. Arcadia ist ein besonderes Mädchen. Sie lebt mit ihrer Mutter, die einen Antiquitätenladen besitzt, und hilft ihr dort. Mit ihrer Art eckt sie eher an und sie zieht sich gerne zurück, da sie eher älteres mag. Manchmal fehlten mir bei ihr etwas die Gefühle, damit ich mich mehr in sie hätte hineinfühlen können, obwohl es in der Ich-Perspektive aus ihrer Sicht geschrieben ist. Die anderen Charaktere waren teilweise etwas geheimnisvoll und man wusste nicht so recht, ob man ihnen trauen kann. Das war sehr passend.

Schreibstil:
Leider konnte mich Marisha Pessls Schreibstil nicht ganz überzeugen. Das Setting an sich mit den geheimnisvollen Darkly-Spielen ist genial und auch das "Praktikum" passte. Allerdings verlor die Handlung im Mittelteil massiv an Spannung. Es fühlte sich an als würden sich alles im Kreis drehen und wiederholen. Auch fehlte mir etwas die Gefühlsebene von Dia. Die bildlichen Beschreibungen hingegen waren sehr toll und die Handlung war auch in sich rund.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ein tolles Setting, aber die Handlung hat im Mittelteil leider gefühlt wenig Spannung.

Veröffentlicht am 11.12.2025

Für mich der schwächste Teil der Reihe…

Nightfall – Geheime Begierde
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Die ersten drei Teile haben mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen musste, wie es Will und Emory ergehen wird.

Cover:
Dieses Cover mit dem Kronleuchter ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Die ersten drei Teile haben mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen musste, wie es Will und Emory ergehen wird.

Cover:
Dieses Cover mit dem Kronleuchter ist ein bisschen was anderes als die anderen Teile der Reihe. Ganz passend finde ich es allerdings nicht. Für mich ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, dass es sich um eine Dark Romance handelt. Auch dieses Cover erinnert mehr an einen Thriller oder ein Horrorbuch. Dennoch ist das rot sehr auffällig und es passt zumindest farblich einigermaßen zu den anderen Covern der Reihe.

Inhalt:
Will wurde gefunden, er ist in Blackchurch, einem unbekannten Ort an den die Reichen ihre verhaltensauffälligen Söhne schicken. Er verfolgt ein Ziel, als jedoch Emory, die einzige Person, die ihm außer den Jungs jemals wichtig war, dort auftaucht, beginnt es, für Will schwieriger zu werden, sein Ziel zu erreichen.

Handlung und Thematik:
Wieder eine Dark Romance aus der Devils-Night-Reihe, diesmal geht es um Will, dem Vierten aus der Devils-Night-Runde. Auch diesmal gibt es wieder die Zeitsprünge, wodurch wir gemeinsam mit den Charakteren erfahren, wie es zur aktuellen Situation kam. Das Buch ist in sich geschlossen. Diesmal geht es um Hass, Rache und Drama. Die Teile der Reihe sind unabhängig lesbar, es empfiehlt sich aber, die Reihenfolge einzuhalten.

Charaktere:
Ich hatte mich sehr auf Will und Emory gefreut, da ich der Meinung war, hier erwartet uns besonders viel Gefühl und nochmal eine heftige Story. Leider wurde ich eher enttäuscht. Sowohl Will als auch Emory handelten eher sprunghaft und nicht authentisch. Besonders manche Anfälle von Emory, wo sie einfach nur gemein zu Will war, nervten mich sehr. Ich konnte mit beiden keine wirkliche Bindung aufbauen und die Dynamik zwischen ihnen empfand ich einfach nur als Drama.

Schreibstil:
Für mich der schlechteste aller Devils-Night-Teile. Die Handlung war wieder unterteilt in Gegenwart und Vergangenheit. Besonders der Gegenwartsstrang wirkte auf mich künstlich in die Länge gezogen und langweilig. Die Spannung blieb oft auf der Strecke und die Charaktere waren für mich auch nicht authentisch, sondern eher sprunghaft und zwanghaft dramatisch. Das Setting hätte viel hergegeben, aber man hatte das Gefühl, die Autorin will nur noch mit der Reihe fertig werden. Super schade, ich hatte mich so gefreut...

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich bin enttäuscht, dass die Reihe so abgeschlossen wird… Kann diesen Teil leider nicht empfehlen, da mich die Charaktere nicht überzeugten und die Handlung immer wieder schleppend voran ging.

Serien-Reihenfolge:
1. Corrupt
2. Hideaway
3. Kill Switch
3.5 Conclave
4. Nightfall
4.5 Fire Night

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2024

Vor allem das Ende konnte mich nicht überzeugen

Wendy, Darling – Dunkles Nimmerland (mit gestaltetem Farbschnitt)
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext und die Leseprobe sehr ansprechend und wollte mich gern in ein düsteres Nimmerland wagen.

Cover:
Ein wirklich wunderschönes Cover, ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext und die Leseprobe sehr ansprechend und wollte mich gern in ein düsteres Nimmerland wagen.

Cover:
Ein wirklich wunderschönes Cover, die englische Skyline, Peter Pan der mit einem Mädchen davonfliegt und eine Frau hinten nach und die schönen Muster die sich auch auf dem Buchschnitt fortsetzen. Wirklich sehr gelungen, man erkennt direkt um was es geht.

Inhalt:
Wendy war im Nimmerland, doch leider wurde sie mittlerweile erwachsen. Viele Jahre versuchte sie, Nimmerland als ihren Anker zu sehen und dorthin zurück zu gelangen. Dies funktionierte leider nicht. Als eines Tages Peter ihre Tochter Jane entführt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihnen ins Nimmerland zu folgen um Jane zu retten.

Handlung und Thematik:
Ich liebe generell Bücher in Anlehnung an Märchen und so hatte ich einige Erwartungen. Die Idee eines düsteren Nimmerlandes fand ich sehr gelungen. Das Buch war quasi die Fortsetzung von Wendys Leben nach dem Nimmerland und gespickt mit ernsten Themen. Vor allem die Lage und Rechte der Frau in der Zeit wurden sehr gut dargestellt und eingebunden. Weniger überzeugte mich das Düstere im Nimmerland. Auch generell die Handlung bzw. deren Verlauf konnte mich nicht überzeugen. Das Ende war für mich enttäuschend. Es handelt sich um einen in sich geschlossenen Roman.

Charaktere:
Wendy, die in der Ursprungs-Peter-Pan-Story ein total starker Charakter wurde, ist in diesem Buch gefühlt eher schwach und nur durch ihre Mutterschaft getrieben. Die Charaktere generell waren eher nur so Durchschnitt und leider nichts Besonderes. Mit der Interpretation von Peter konnte ich immer weniger anfangen und auch die restlichen Charaktere waren eher farblos.

Schreibstil:
Das Buch ist einfach geschrieben und lies sich schnell lesen. Leider war es nur wenig spannend und die Zeitsprünge bzw. Perspektivenwechsel waren manchmal nicht ganz eindeutig. Die Handlung konnte mich nicht ganz mitreißen, der Anfang des Buches war leider das spannendste. Das Ende konnte ich nicht nachvollziehen, es hätte noch viel Luft nach oben gegeben. Die bildlichen Beschreibungen waren gut, aber auch hier noch ausbaufähig. Die Charaktere waren nichts Besonderes.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich bin leider eher enttäuscht von dieser Nimmerland-Neuinterpretation. Der Anfang war so vielversprechend, aber dies war es dann auch schon. Schade, keine Leseempfehlung von mir.

Serien-Reihenfolge:
1. Wendy, Darling – Dunkles Nimmerland
2. Hooked – Dunkles Nimmerland

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2024

Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen

Schöne Neue Welt
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Wie bereits 1984 stand auch Schöne neue Welt seit meiner Schulzeit auf meiner Wunschliste. Seit einiger Zeit liegt es jetzt auf dem SUB rum und nun habe ich ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Wie bereits 1984 stand auch Schöne neue Welt seit meiner Schulzeit auf meiner Wunschliste. Seit einiger Zeit liegt es jetzt auf dem SUB rum und nun habe ich mich endlich ran gewagt.

Cover:
Das Cover wäre mir nicht ins Auge gehüpft, allerdings wenn man es mal entdeckt hat, ist es ganz passend. Der sehr steril und langweilig wirkende Treppenaufgang rauf in den blauen Himmel und am unteren Treppenabsatz eher Dunkelheit und Schatten.

Inhalt:
Der Gesellschaft ist es gelungen, ein Leben ohne Krankheit, Krieg, Armut und Alter zu schaffen. Niemand soll mehr unglücklich sein und die Stabilität steht an oberster Stelle. Dazu wurde der Lebensweg von jedem Menschen geplant und bereits Föten und Babies darauf genormt. Um sich vor kritischen Gedanken zu schützen, gibt es die Droge Soma. Ein Außenstehender erkennt allerdings, dass diese schöne neue Welt wohl nicht die ist, die sie zu sein scheint.

Handlung und Thematik:
Das Buch gilt als der absolute Dystopie-Klassiker. Das besondere Setting: Stabilität, Ungleichheit, Drogen und Konsum stehen an vorderster Stelle. Es gibt ein Kastensystem (Alpha bis Epsilon), dem jeder Mensch zugeordnet wird. Zuerst wird alles in seiner Positivität dargestellt, anschließend dann kritisch beleuchtet.

Charaktere:
Wir begleiten Sigmund, der als Alpha Plus nicht der Norm entspricht, da Alphas nicht in der Art genormt werden, wie z.B. ein Delta. Er genießt Einsamkeit und gönnt sich auch Hobbies die nicht seiner Kaste entsprechen. Er macht zusammen mit Lenina, einer Beta, in einem Reservat in Neu-Mexiko Urlaub, nachdem sie hartnäckig war mitzukommen. Lenina genießt ihren Kastenstand, auch wenn sie stellenweise kritische Gedanken hat. Der aus dem Reservat stammende „Wilde“ Michel ist der dritte im Bunde, den wir begleiten. Er kommt mit seiner Mutter Filine in die „schöne neue Welt“, die er bislang noch nicht kannte.

Schreibstil:
Der Autor bringt die Ungleichheit, die Drogen und auch generell den Konsum kritisch und gut rüber, aber vor allem zu Beginn fühlte sich das Buch ziellos an. Es dauerte lang, bis ich wusste, wohin der Weg gehen soll. Bis zu diesem Punkt plätscherte die Handlung eher und es ging hauptsächlich um den Setting-Aufbau und die Vorstellung der neuen Welt. Es war jetzt nicht direkt langweilig, aber mitgerissen hat es mich nicht auch sonderlich. Das Setting an sich und der generelle Aufbau des Buches passten aber. Die Charaktere wurden auch mit der notwendigen Tiefe ausgestattet. Dennoch hatte ich mehr von diesem Klassiker erwartet. Zum Ende hin fühlte es sich unvollständig an.

Persönliche Gesamtbewertung:
Hatte mehr erwartet. Die Handlung zog mich am Anfang nicht mit und zum Schluss fehlte mir etwas.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2024

Durchschnitts-Thriller. Nett für Zwischendurch

Die Lieferung
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Mir hat der Klappentext gut gefallen, aber irgendwie blieb es dann jahrelang auf meinem SUB liegen. Jetzt musste ich es mal lesen.

Cover:
Das Cover finde ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Mir hat der Klappentext gut gefallen, aber irgendwie blieb es dann jahrelang auf meinem SUB liegen. Jetzt musste ich es mal lesen.

Cover:
Das Cover finde ich großartig. Es vermittelt direkt die düstere Thriller-Stimmung und das auch im Buch vorkommende Treppenhaus. Man weiß direkt, was einen erwartet.

Inhalt:
Jahrelang wurde eine Frau festgehalten und plötzlich scheint ihr die Flucht gelungen zu sein. Als Jens Kerner und Rebecca Oswald die Frau in einem Waldstück aufgreifen, ist ihnen die Tragweite ihres neuesten Falls noch nicht direkt klar. Bei genauerer Untersuchung stellen sie fest, dass jahrelang Frauen aus ihren Wohnungen verschwunden sind, das einzige, dass sie zurückließen war eine gelieferte und nicht angerührte Pizza.

Handlung und Thematik:
Eine durchschnittliche Thriller Handlung: Jemand verschwindet, wird gefunden, es werden Parallelen zu anderen Opfern gefunden, es gibt Hinweise, ein paar Verdächtige, … Leider konnte mich das Buch von meiner ersten Einschätzung nicht abbringen. Es ist ein durchschnittlicher Thriller, nett für zwischendurch, aber nichts was es nicht schon irgendwo gab.

Charaktere:
Das ist der zweite Fall für Jens und Rebecca. Man konnte sie schon aus „Das Haus der Mädchen“ kennen. Ich mochte die beiden damals sehr gerne, aber in diesem Buch empfand ich sie eher als flach. Die anderen Charaktere waren stellenweise aber sehr mutig und haben mir besser gefallen als die Ermittler. Die Perspektivenwechsel haben dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe.

Schreibstil:
Ich hatte bereits ein Buch des Autors gelesen und war diesmal aber eher enttäuscht. Die Handlung zog sich vor allem am Anfang etwas und auch zwischendrin plätscherte es ein wenig. Es gab nichts, was ich nicht erwartet hätte bzw. die Handlung kam mir nicht komplett neu vor. Die Charaktere waren nett, aber nicht wirklich tiefgründig. Besonders die Ermittler empfand ich diesmal als zu flach.

Persönliche Gesamtbewertung:
Nett für Zwischendurch, aber für mich nur ein Durchschnitts-Thriller. Schade.

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