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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2024

Nichts als Lügen

Meeresfriedhof
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Nichts als Lügen
Auf den ersten Blick hat mich das Cover und der Klappentext angesprochen. Dies ist der erste Band der 3 bändigen Familiensaga. Die ersten 100 Seiten hatte ich allerdings Probleme, dem ...

Nichts als Lügen
Auf den ersten Blick hat mich das Cover und der Klappentext angesprochen. Dies ist der erste Band der 3 bändigen Familiensaga. Die ersten 100 Seiten hatte ich allerdings Probleme, dem Geschehen zu folgen. Viele Erzählstränge, ständig wechselnde Zeitebenen und jede Menge Personen und komplizierte Familienverhältnisse. Sehr geholfen hat mir der Stammbaum der Familie am Anfang des Buches. Dann wurde es besser und die geheimnisvolle Geschichte der Reederfamilie Falck begann mich zu fesseln. Deren Welt gerät aus den Fugen als die Großmutter und Schriftstellerin Vera sich das Leben nimmt und ihr Testament verschwunden ist. Olav Oberhaupt der Familie und Vorsitzender der Saga Stiftung ist in Sorge. Sollte seine Mutter womöglich den verarmten Zweig der Familie bedacht haben? Und was ist mit dem Manuskript ihres Buches Meeresfriedhof das vor Erscheinen in den 70er Jahren vom norwegischen Staatschutz beschlagnahmt wurde. Sasha, Tochter von Olav, die ihrer Großmutter sehr zugetan war, versucht um jeden Preis die Wahrheit heraus zu finden.


Der Autor lässt in dieser Familiengeschichte bedeutende historische Ereignisse Untergang des Hurtigrutenschiffes DS "Prinsesse Ragnhild" im Oktober 1940, des norwegischen Wiederstandes während des 2. Weltkriegs und verschiedenen Kriegsschauplätze im Nahen Osten mit einfließen. Manchmal war es mir ein Zuviel des Guten, es fiel mir zeitweise schwer, den Überblick zu behalten. Die Charaktere waren gut durchdacht und kamen sehr realistisch rüber. Am Ende wartet eine große Überraschung auf den Leser. Trotz einiger Längen hat mir das Buch gut gefallen. Hoffentlich kann ich mich noch daran erinnern, wenn Band 2 erscheint.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Verbrechen im Hamburger Hafen

Tatort Hafen - Tod an den Landungsbrücken
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Mit diesem Band des Ehepaares Kästner beginnt eine neue Krimireihe rund um den Hamburger Hafen. Das Cover passt schon mal sehr gut, kurze Kapitel und flüssiger Schreibstiel machen das Lesen leicht. Der ...

Mit diesem Band des Ehepaares Kästner beginnt eine neue Krimireihe rund um den Hamburger Hafen. Das Cover passt schon mal sehr gut, kurze Kapitel und flüssiger Schreibstiel machen das Lesen leicht. Der Flair der Hafengegend kommt durch die detailgetreue Beschreibung und der Seemannssprache sehr gut rüber. Man spürt förmlich die Liebe zu Hamburg, hier schreibt jemand der den Hafen liebt und weiß, worüber er schreibt. Der Lagerplan in der vorderen und rückwärtigen Klappe sorgt dafür, dass der Leser hautnah am Geschehen sein konnte. Die Charaktere der Protagonisten kamen sehr glaubwürdig rüber, die persönlichen Aspekte machten sie real und glaubwürdig. Tom Bendixen von der Wasserschutzpolizei darf mit der Kriminalhauptkommissarin Jonna Jacobi den Mord an einen Barkassenkapitän lösen. Was zunächst nach einem Konkurrenzkampf aussieht, entpuppt sich als weitaus gefährlicher. Tom, der den Hafen wie seine Westentasche kennt, Jonna die ihrer Chefin ein Dorn im Auge ist und Charlotte vom Opferschutz die von ihrem Ex verfolgt wird, sie bilden ein tolles Team. Obwohl der Krimi ohne viel Blutvergießen und Nervenkitzel auskommt, habe ich ihn gerne gelesen und ich werde auf jeden Fall beim nächsten Mal wieder dabei sein.

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Veröffentlicht am 23.03.2024

Der Alptraum nimmt keine Ende

Oxen. Pilgrim
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Auch dieser sechste Band aus der Oxen Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen.

Das Cover hat einen Wiedererkennungswert und ähnelt den Vorgänger Bänden. Durch kurze Kapitel und flüssigen Schreibstiel gelingt ...

Auch dieser sechste Band aus der Oxen Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen.

Das Cover hat einen Wiedererkennungswert und ähnelt den Vorgänger Bänden. Durch kurze Kapitel und flüssigen Schreibstiel gelingt ein schnelles Lesen. Die Spannung baut sich langsam auf. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge und wechselnde Orte und Personen, deshalb ist volle Konzentration gefordert.

Niels Oxen leidet noch sehr unter seinem Trauma aus Bd. 5. Deshalb begibt er sich auf eine Pilgerreise. Davon zurück bittet ihn Sally Finnsen um Hilfe. Sie sucht den Mörder ihres Bruders. Gleichzeitig hat der ehemalige PET Chef Axel Mossman für ihn und Margarete Franck, die z.Z. vom Dienst suspendiert wurde, einen Auftrag. Es geht um Steuer - und Geldwäsche Delikte. Was wie eine leichte Aufgabe aussieht, erreicht gefährliche Dimensionen. Die Gegner gehen über Leichen.

Da ich alle Vorgänger Bände gelesen habe, waren mir die Protagonisten schnell wieder vertraut. Durch kleine Rückblenden konnte ich mich schnell erinnern. Super fand ich die Tricks bei der Übergabe der Steuer CD. Mittlerweile sind Oxen und Franck ein eingespieltes Team, nur Mossman kann ich immer noch nicht durchschauen.
Nicht nur für Oxen Fans spreche ich eine klare Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 06.02.2024

Alles kommt ans Licht

Schneesturm
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Die Geschichte spielt auf einer kleinen Insel im Atlantik die zu Irland gehört. Das Cover ist so gar nicht mein Geschmack, dafür finde ich den Titel sehr passend. Der Hinweis auf dem Buchdeckel einer der ...

Die Geschichte spielt auf einer kleinen Insel im Atlantik die zu Irland gehört. Das Cover ist so gar nicht mein Geschmack, dafür finde ich den Titel sehr passend. Der Hinweis auf dem Buchdeckel einer der Freunde sei der Mörder nahm mir irgendwie die Spannung. Der Schreibstiel ist flüssig und kurzweilig. Landschaften und Charaktere der Inselbewohner und Protagonisten werden gut beschrieben. Die Story kommt ohne blutrünstige Beschreibungen aus, aber die düstere Atmosphäre zieht einen in seinen Bann. Da nicht all zu viele Personen mitspielen, kommt man mit dem Lesen schnell voran. Doch für mich waren nicht alle Handlungen nachvollziehbar, einiges sehr unlogisch. 6 Freunde treffen sich auf der Insel. Sie wollen den 10. Todestag ihres Freundes Gillian, Ehemann von Cara begehen. Diese ist nach seinem Tod zurückgekehrt und ist jetzt die Dorfpolizistin. Ihre beste Freundin Maura ist dort Lehrerin und Daithai der Wirt des örtlichen Pubs. Seamus der Bruder des Toten ist aus Hollywood angereist und Ferdy, der mit Sorcha verheiratet ist kommt aus London. Nach einem feucht fröhlichen Abend findet man eine Leiche im Felsbecken. Durch einen Schneesturm wird die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Der Mörder muss also noch auf der Insel sein. Cara merkt, dass von der Freundschaft nicht mehr viel übrig ist und vieles nur noch brüchige Fassade. Beim Lesen spürt man förmlich den Sturm und die Kälte. Der Autorin ist es gelungen mich oft auf eine falsche Spur zu lenken. Die Auflösung ist nachvollziehbar. Durch viele unlogische Handlungen ziehe ich einen Punkt ab. Wem dass nicht stört, dem kann ich das Buch gerne empfehlen, mir hat es auf jeden Fall spannende Lesestunden geschenkt.

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Veröffentlicht am 31.01.2024

Was hast du getan?

Die Schuld, die man trägt
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Dies ist der mittlerweile achte Band aus der Sebastian Bergman Reihe, des schwedischen Autorenpaares Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt. Das Cover ähnelt den Vorgängerbanden und hat einen Wiedererkennungswert. ...

Dies ist der mittlerweile achte Band aus der Sebastian Bergman Reihe, des schwedischen Autorenpaares Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt. Das Cover ähnelt den Vorgängerbanden und hat einen Wiedererkennungswert. Da es einige Jahre her ist, dass ich einen Band gelesen habe, dauerte es einige Zeit, bis ich in die Geschichte eintauchen konnte. Mehrere Erzählstränge, viele Personen und Rückblenden in die Vergangenheit. Die Reichsmordkommission steht noch unter Schock, ist doch einer ihrer Kollegen ein Serienmörder. Jetzt gibt es einen neuen Fall. Eine angefressene Leiche in einem Schweinemastbetrieb. An der Stallwand steht in roten Buchstaben "Lös diesen Fall Sebastian Bergman" und eine Nummer. Sebastian kennt weder die Tote noch weiß er mit den Ziffern etwas anzufangen. Trotzdem scheint es um etwas persönliches zu gehen. Vanja Bergmans Tochter kann den Fall nur mit seiner Hilfe lösen, und dann gibt es weitere Tote. Zu Anfang dümpelte die Geschichte so dahin um ab der Hälfte so langsam an Fahrt aufzunehmen. Viele Faktoren aus dem persönlichen Bereich von Bergman spielten hier eine große Rolle, dabei blieb der aktuelle Fall etwas auf der Strecke. Als Neuling fand ich das etwas störend. Der Schluss hat mich allerdings total überrascht. Neugierig auf die ersten Fälle werde ich mich in nächster Zeit damit beschäftigen.

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