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Veröffentlicht am 03.04.2024

James Bond 2.0

Last Line of Defense, Band 1 - Der Angriff
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Mit der neuen Action-Trilogie "Last Line of Defense" begeben wir uns in Agentenmilieu. Hier werden aber keine Erwachsenen, sondern Jugendliche zu Geheimangenten ausgebildet. Nur eine Handvoll Eingeweihter ...

Mit der neuen Action-Trilogie "Last Line of Defense" begeben wir uns in Agentenmilieu. Hier werden aber keine Erwachsenen, sondern Jugendliche zu Geheimangenten ausgebildet. Nur eine Handvoll Eingeweihter weiß über das streng geheime Ausbildungsprogramm der Last Line of Defense Bescheid. Das letzte und jüngste Team, welches ausgbildet wird, ist das Team Omega. Einer davon ist Jayden D. Knoxville, der nach seinem ersten Ausbildungsjahr auf seinen ersten Einsatz nach Buenos Aires geschickt wird, der jedoch anders verläuft als geplant.
In der britischen Botschaft arbeitet er als Praktikant in der internen Poststelle, wo er die internen Abläufe beobachten soll. Doch eines Tages sucht die junge Journalistin Sofia González, die in einem High-Tech-Konzern Futurotec brisante Daten gestohlen hat, in der Botschaft Schutz. Doch ihre Verfolger sind hartnäckig und greifen an. Kurze Zeit später fliegt die Botschaft in die Luft. Jayden und Sofia scheinen eine der wenigen Überlebenden zu sein und geraten ins Visier der Angreifer. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht....

Gleich von der ersten Seite an haben wir es mit einer sehr actionreichen und spannenden Story zu tun. Um etwas Luft rauszunehmen, gibt es in einem zweiten Handlungsstrang Rückblicke in die Vergangenheit von Jayden. Wir erfahren mehr über sein Leben, wie er zur Sondereinheit gekommen ist und darüber, wie die streng geheime Ausbildung abläuft. Dabei lernen wir auch die beiden anderen "Rekruten" von Team Omega kennen: Leonarda "Lenny" Zarakis und Erik Tuomi.
Gegenwart und Vergangenheit werden im Wechsel erzählt, was die Spannung erhöht. Ich muss zugeben, dass mir der Blick ins Ausbildungsprogramm und die Freundschaft zwischen den drei sehr unterschiedlichen Charakteren fast besser gefallen hat, als die Hauptgeschichte rund um die Flucht mit Sofia. Trotzdem ergänzen sich die beiden Handlungsstränge perfekt.

Der Jugend-Agenten-Thriller lässt sich leicht lesen und ist sprachlich auch an die jugendliche Leserschaft angepasst. Witzige Dialoge und kurze Kapitel sprechen sicher auch diejeningen an, die normaler Weise weniger lesen und hier eine spannende und actionreiche Geschichte bekommen, die man schwer aus der Hand legen kann. Über das eine oder andere Klischee sollte man vielleicht hinwegsehen. Man kann natürlich dieses Jugendbuch nicht mit Grubers Erwachsenenthrillern vergleichen, trotzdem hat mich der erste Band der Trilogie sehr gut unterhalten.

Fazit:
Andreas Gruber hat mit dem Auftakt seines neuen Jugend-Agenten-Thrillers eine rasante und temporeiche Geschichte mit viel Action erschaffen. "Last Line of Defense" erinnert an einen James Bond Film mit jugendlichen Darstellern und unterhält wieder auf ganzer Linie.

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Veröffentlicht am 26.03.2024

Duftiger Provence Krimi

Tödlicher Duft
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René Arnours neuer Krimi spielt diesmal nicht im historischen Wien, sondern in der Provence in der Gegenwart. In "Tödlicher Duft - ein Fall für Commissaire Campanard" startet er eine neue Reihe, die mit ...

René Arnours neuer Krimi spielt diesmal nicht im historischen Wien, sondern in der Provence in der Gegenwart. In "Tödlicher Duft - ein Fall für Commissaire Campanard" startet er eine neue Reihe, die mit dem Tod des Parfumeurs Eric Sentir beginnt. Dieser war das Aushängeschild der Parfümerie Fragonard, ein Social Media Star. Nun liegt er tot in einem Bottich, umgeben von blutroten Kamelien. Commissaire Luis Campanard wird an den Tatort gerufen.

Der Krimi startet beschaulich und führt uns in nach Grasse, die Welthauptstadt des Parfüms. Schon zu Beginn kann man die verschiedenen Duftkombinationen "riechen", so bildhaft beschreibt René Arnour die blühende Landschaft rund um Grasse. Doch auch ein Blick hinter die Kulissen in die Parfümerie Fragonard bringt uns verschiedene Duftkompositionen näher. Campanard schickt seine aus Paris angeforderte Polizeipsychologin Linda Delacours undercover ins Innere des Werkes und lässt sie an einem speziellen Workshop für Duftkreationen teilnehmen. Sie soll hinter den Kulissen versuchen mehr über das Opfer und die Mitarbeiter hinter Fragonard zu erfahren. Mit dem jungen Inspektor Pierre Olivier vervollständigt Campanard sein Team. Gemeinsam versuchen sie dem Mörder auf die Spur zu kommen...

Neben der Krimihandlung erfahren wir mehr über die Komposition von Düften und die unterschiedlichen Herstellungsverfahren. Gemeinsam mit Delacours tauchen wir tief in die Welt der Duftherstellung ein und lernen so ganz nebenbei mehr über das Erschaffen von Düften.

Die Figuren sind sehr lebendig dargestellt. Der Krimi lebt vorallem wegen seiner außergewöhnlichen Charaktere. Commissaire Campanard mit seinen täglich wechselnden bunten Hemden, der auf seinen speziell für ihn umgebauten E-Bike durch die Gegend fährt, ist ein Protagonist, der schnell in Erinnerung bleibt. Trotzdem läuft ihn Linda Delacours fast den Rang ab. Sie ist eine starke Protagonistin, die nach einem beruflichen traumatischen Erlebnis von Campanard eine zweite Chance bekommt. Aber auch Pierre Olivier hat ein Geheimnis, welches in diesem ersten Band noch nicht gelüftet wird. Die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen und haben noch viel Potential für kommende Bände.
Aber auch der arrogante und begnadete Parfümeur Franc Duchapin spielt eine wichtige Rolle und sein Auftreten erzeugt immer wieder neue Spannung und Gänsehaut. Ein Genie, der knapp am Wahnsinn vorbei schrammt.

Der Schreibstil ist lebendig, bildhaft und humorvoll. Er erzählt sehr atmosphärisch, bildgewaltig und dialoglastig. René Arnour gelingt es perfekt falsche Fährten zu legen und dem Leser in die Irre zu führen.
Der Spannungsaufbau ist gelungen und punktet mit einem dramatischen Showdown.
Ich freue mich schon auf weitere Folgen rund um Campanard, Olivier und Delacourt.

Fazit:
Ein duftiger Beginn einer ganz besonderen Krimi-Reihe, die mit außergewöhnlichen Charakteren punktet und und in die Provence entführt. Unterhaltsam und spannend!

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Veröffentlicht am 24.03.2024

Heartbreak Road

The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe
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Ich bin ein Fan von Geschichten, bei denen es um Musik geht - egal welcher Art. Da ich in einem Musikhaus arbeite, bin ich täglich von verschiedenen Musikrichtungen umgeben.
"The Breakup Tour" wird besonders ...

Ich bin ein Fan von Geschichten, bei denen es um Musik geht - egal welcher Art. Da ich in einem Musikhaus arbeite, bin ich täglich von verschiedenen Musikrichtungen umgeben.
"The Breakup Tour" wird besonders Taylor Swift Fans ans Herz gelegt. Ich mag viele ihrer Songs, bin aber kein Fan und kann somit nicht wirklich beurteilen, ob die Taylor Swift Vibes im Roman allgegenwärtig waren oder nicht.

In "The Breakup Tour" begleiten wir Riley Winn, eine erfolgreiche Songwriterin und Popsängerin. Ihr neues Album, in dem sie über ihre ehemaligen gescheiterten Beziehungen singt, sprengt alle Rekorde. Besonders ihr Song "Until You" wird zum Charterfolg. Doch dann brüstet sich Rileys narzisstischer Exmann Wesley, sie zu ihrem erfolgreichsten Song inspieriert zu habe. Als Schauspieler hofft er, dass durch Rileys Erfolg auch etwas auf ihn abfärben wird und beginnt über Social Media immer wieder seine Rolle im Song hervorzuheben. Doch "Until You" hat Riley ihrem Jugendfreund Max gewidmet und sie hat entschieden etwas dagegen, dass sich Wesley ihren Erfolg zu Nutzen machen möchte. Deshalb fährt Riley in ihre Heimatstadt, um Max zu besuchen, den sie vor Jahren ihr Herz geschenkt hat. Vor zehn Jahren waren die beiden ein Paar und haben gemeinsam Musik gemacht, bis Rileys Karriere startete und Max das Seniorenheim der Eltern übernommen hat, statt gemeinsam mit ihr auf Tour zu gehen. Seitdem haben sie sich nicht mehr gesehen und trotzdem hofft Riley, dass sie Max dazu überreden kann, Stellung zu nehmen und sich als die Person hinter "Until You" outet. Max lehnt zuerst ab, doch als das Seniorenheim kurz davor steht geschlossen zu werden, schlägt er Riley einen Deal vor: Er begleitet sie als Keyboarder auf ihrer US-Tour, denn er benötigt Geld für den Bestand des Seniorenzentrums. Zusätzlich möchte er auch gerne wissen, ob er damals die richtige Entscheidung getroffen hat, als er sich gegen die Musik entschied, die doch ein großer Teil seines Lebens ist....

Musik ist eines meiner Lieblingsthemen in Büchern. Das Autorenduo konnte mich damit richtig abholen und hat mich mit ihren poetischen Musikmetaphern völlig überrascht. Die Songtexte sind eindrucksvoll und passen vor allem wunderbar zum Musiksetting. Es gab jede Menge Einblicke in die Branche, in das Tourleben und auch in den Songwritingprozess. Das fand ich überaus spannend und habe es genossen, nicht nur eine Liebesgeschichte zu lesen, sondern die Band begleiten und auch "Tourluft" atmen zu dürfen.

Die Liebesgeschichte hat mich jedoch ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen. Mir fehlte es oftmals an klarer Kommunikation zwischen den Beiden. Ein einziges klärendes Gespräch hätte gutgetan, aber dann wäre natürlich die Geschichte bereits knapp vor der Hälfte zu Ende gewesen. Die Konsequenz daraus ist, dass es deshalb doch sehr viel unnötiges Drama gibt. Die Beiden kommen sich wieder näher, jedoch stehen die Probleme von früher noch immer unausgesprochen zwischen ihnen im Raum. Bis zum Schluss weiß man nicht, ob Max und Riley wieder zusammenfinden werden oder nicht.

Riley bleibt irgendwie unergründlich. Sie wirkt flatterhaft und handelt oftmals widersprüchlich. Tief in ihr drinnen ist sie jedoch verunsichert und die Ehe mit Wesley hat ihr ebenfalls nicht gut getan. Wenn sie jedoch ihre Lieder schreibt, ist sie total im Reinen mit sich selbst. Trotzdem empfand ich sie als Protagonistin etwas anstrengend.
Max ist bodenständig und seine Gefühlswelt wird dem Leser ungefiltert weitergegeben. Er weiß oftmals nicht woran er mit Riley ist und hat Angst davor, für sie wieder nur Inspiration für ein neues Lied zu sein....was ich sehr gut nachvollziehen konnte.
Alle Charaktere im Buch sind bis hin zu den Nebenfiguren authentisch beschrieben. Sie wirken lebendig und vor allem die kleine Nebengeschichte rund um Rileys Mutter mochte ich sehr.

Fazit:
Eine musikalische Second Chance Geschichte, die mir vorallem durch den poetischen Schreibstil und dem Thema Musik gefallen hat. Man atmet Tourluft und begleitet die Protagoinisten auf der Bühne und im Studio. Die Liebesgeschichte war mir hingegen etwas zu viel Drama und kompliziert.

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Veröffentlicht am 05.03.2024

Wie lässt man eine Leiche verschwinden?

Verborgen
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Mit dem dritten Band der Reihe von Eva Björg Ægisdóttir habe ich mir das Ziel gesetzt abzuwägen, ob ich die Reihe fortsetzen werde oder nicht. Der zweite Band hat mich nämlich nicht so richtig abgeholt, ...

Mit dem dritten Band der Reihe von Eva Björg Ægisdóttir habe ich mir das Ziel gesetzt abzuwägen, ob ich die Reihe fortsetzen werde oder nicht. Der zweite Band hat mich nämlich nicht so richtig abgeholt, aber den dritten fand ich nun wieder besser. Ich bin mir aber unsicher, ob es überhaupt weiter gehen wird mit Elma und ihrem Team.

Als in Akranes ein Einfamilienhaus brennt, wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Marino scheint im Schlaf vom Feuer überrascht worden zu sein und die Polizei geht von einem Unglück aus. Doch die Obduktion zeigt, dass der junge Mann bereits vor dem Feuer tot gewesen sein muss.
Elma und Sævar beginnen zu ermitteln und stoßen bald auf weitere Ungereimtheiten. Lise, ein niederländisches Mädchen, welches als Au Pair bei der benachbarten Familie von Marino gelebt hat, scheint Island nicht verlassen zu haben. Sie ist unmittelbar nach dem Brand verschwunden. Hat sie etwas mit dem Mord an Marino zu tun? Oder hängen die beiden Fälle gar nicht zusammen?
Bald bemerkt Elma, dass es sich hier um einen viel komplexeren Fall handelt, als ursprünglich angenommen.

Der Krimi beginnt wieder eher ruhig, wird aber zum Ende hin richtig spannend. Diesmal legt die Autorin mehr wert auf die Familienkonstruktionen und wir bleiben in einem engen Personenkreis. Es sind zwar noch immer jede Menge fremdländisch klingende isländische Namen, die man sich merken muss, aber im Vergleich zu den beiden Vorgängern sind sie überschaubar. Landschaftsbeschreibungen sind in diesem Band der Reihe eher selten, was ich schade finde.
Der Krimi spielt diesmal großteils in der Gegenwart. Nur kleine Rückblenden aus der Sicht eines Opfers, geben eine sehr bedrückende Story wieder, die zu Herzen geht.

Auch das Privatleben der Ermittler spielt eine Rolle und ist wieder Teil des Krimis. Hörður leidet unter dem Tod seiner Frau. Eigentlich wollte er sich eine Auszeit gönnen, doch er stürzt sich nun doch lieber in den neuen Fall. Und es gibt auch noch eine Überraschung, die ich natürlich nicht verraten möchte....nur eines: Elma gerät in Lebensgefahr

Die Spannungskurve steigt zum Schluss hin sehr an und hat mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Das Ende ist spannend und schlüssig.


Fazit:
Der dritte Teil der Reihe hat mir wieder besser gefallen als der Vorgänger und hat mich überzeugt hier weiterzulesen, falls es noch einen weiteren Band geben sollte.

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Veröffentlicht am 28.02.2024

Ein etwas anderer Spionage-Krimi

Fünf Winter
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1941. Detective Joe McGrady, ehemaliger Captain der US-Streitkräfte, ist neu am Honolulu Police Department. Trotzdem bekommt er einen brutalen Mord an einem jungen Mann und seiner japanischen Freundin ...

1941. Detective Joe McGrady, ehemaliger Captain der US-Streitkräfte, ist neu am Honolulu Police Department. Trotzdem bekommt er einen brutalen Mord an einem jungen Mann und seiner japanischen Freundin als Fall zugesprochen, den er mit Kollegen Fred Bull bearbeiten soll. Bald entdeckt er, dass eine viel größere Geschichte hinter dem Mordfall steckt und er mitten drin steckt. Daraufhin begibt sich McGrady auf Mörderjagd. Diese beginnt mit einer Reise nach Hongkong und führt ihn später weiter nach Japan...

"Fünf Winter" bietet dem Leser sehr viele Sequenzen und der Fall ist äußerst komplex. Dieser führt Joe McGrady auf eine Reise nach Asien. Der erste Zwischenstop ist Hongkong, wo McGrady einiges über die Machenschaften hinter den Morden entdeckt. Er gerät in eine Falle und wird in Hongkong inhaftiert. Ein paar Tage später übernimmt die japanische Armee die Stadt und auch die inhaftierten Amerikaner und Engländer werden als Kriegsgefangene nach Tokio verfrachtet. Doch dann wird Pearl Harbour bombardiert und plötzlich steckt er als Amerikaner im "Feindesgebiet" fest. In Tokio verbringt McGrady einige Jahre, wo er die Japanerin Suchi kennenlernt und sich in sie verliebt. Ob er den fünf Winter zurückliegenden Doppelmord in Honolulu aufklären kann? Und ist er nach dieser langen Zeit überhaupt noch relevant?

Die Geschichte wird sehr nüchtern erzählt und man erkennt sehr schnell, dass der Autor Amerikaner ist. Alle Deutschen sind böse Nazis und mir fehlte es oft an Charaktertiefe der handelnden Figuren. Für mich würde dieser Krimi besser als Drehbuch für einen actionreichen Spionage-Thriller funktionieren.
Trotzdem wird der komplexe Krimi spannend erzählt und man fiebert mit Joe McGrady mit, dessen Feind ihm immer eine Nasenlänge voraus ist.

Spannend war die Sicht auf den Pazifikkrieg. Ein etwas anderer Blickwinkel, denn normaler Weise lesen wir über diese Zeit fast nur aus der Sicht Deutschlands oder Resteuropas. Im Krieg gibt es keine Sieger oder Kriegshelden, was ich dieser Geschichte und dem Autor zugute schreibe.
Auch die Kapitel in Japan sind sehr interessant erzählt, denn der Autor bringt uns dieses Land näher. Sprache und Kultur, sowie das schreckliche Finale des Zweiten Weltkrieges mit dem Abwurf der beiden Atombomben werden, sind großes Thema.

"Fünf Winter" wird mit den Worten beworben: "Ein gewaltiges Epos in Cinemascope Format. Letzteres kann ich bestätigen, denn als Film oder Serie könnte ich mir die Geschichte wirklich sehr gut vorstellen. Irgendwie wirkt es wie ein Hollywood-Klassiker.


Fazit:
Nicht das Highlight, das ich erwartet hatte, aber ein etwas anderer (Spionage)Krimi, der mir spannende Lesestunden gebracht hat. Außerdem einmal eine Geschichte, die man normaler Weise nicht so schnell liest.

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