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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2024

Konnte mich nicht ganz überzeugen

InvestiGators (Band 1) – Im Kampf gegen das Böse
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Mango und Keck sind Alligatoren, gleichzeitig aber auch Geheimagenten. Ihre neueste streng geheime Mission ist, den berühmten Bäcker Valentino Mustachio wiederzufinden, der seit zwei Wochen spurlos verschwunden ...

Mango und Keck sind Alligatoren, gleichzeitig aber auch Geheimagenten. Ihre neueste streng geheime Mission ist, den berühmten Bäcker Valentino Mustachio wiederzufinden, der seit zwei Wochen spurlos verschwunden ist. Auf der Suche nach ihm geraten sie allerdings in weit größere Abenteuer…

Das Buch ist der erste Teil einer Reihe der speziellen Geheimagenten. Der Comic hat viele lustige Zeichnungen und ich finde den Preis für ein hochwertiges Kinderbuch in Ordnung. Allerdings finde ich die Altersangabe mit 8 Jahren für deutlich verfrüht. In dem Alter haben die Kinder gerade erst lesen gelernt und in dem Buch geht es in vielen Fällen um spezielle Wortspiele, die sich zwar für Erwachsene erklären, für Kinder in dem Alter finde ich sie aber zu schwierig (Beispiel: Eclair für erklär). Zu schwierig zu lesen, aber auch zu verstehen. So entgeht viel von dem Wortwitz. Das Buch geht insgesamt auch wild durcheinander und wechselt durch verschiedene Fälle. Einiges hat sich mir rein inhaltlich nicht erschlossen. Auch die Voraussetzung, für was für eine Organisation die beiden eigentlich arbeiten, wie sie zu ihren Fällen kommen, das alles wird nicht erklärt und als Leser muss man es einfach hinnehmen. Pädagogisch fand ich auch einiges nicht in Ordnung. Bei allem Witz sollte man doch auf einige Korrektheiten mehr achten. So wurde z. B. ein Auto mit Polente beschriftet, das finde ich deutlich zu abwertend. Alles in allem würde ich mir wirklich überlegen, meinem Kind dieses Buch lesen zu lassen. Auf jeden Fall nicht im Alter von 8 Jahren.

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Veröffentlicht am 30.05.2024

Zu wenig Spannung

Das Schweigen des Wassers
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Kurz nach der Wende: Kommissar Groth kommt von Hamburg zurück nach Mecklenburg-Vorpommern in eine kleine Stadt. Hier ist er als Kind aufgewachsen. Hamburg verlässt er nicht ganz freiwillig, weil es dort ...

Kurz nach der Wende: Kommissar Groth kommt von Hamburg zurück nach Mecklenburg-Vorpommern in eine kleine Stadt. Hier ist er als Kind aufgewachsen. Hamburg verlässt er nicht ganz freiwillig, weil es dort berufliche Probleme gibt. Hier ist er jetzt allerdings teilweise der Wessi, teilweise kommen seine Probleme mit. Als ein Toter im See gefunden wird, wird das schnell als Unglücks-/Selbstmordfall unter Alkohol abgelegt. Doch er beginnt zu ermitteln und gerät in einen Fall mit langer Vergangenheit

Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der Anfang ist gut. Und es hat seine Stärken in der Beschreibung der Nachwendezeit mit den verschiedenen Problemen der Menschen, was z. B. den Abbau von Arbeitsplätzen, die Preissteigerungen und die neuen und alten Seilschaften angeht-Doch leider baut die Spannung des Anfangs mehr und mehr ab und ist gegen Ende hin so gut wie nicht mehr vorhanden. Mich hat eigentlich gar nicht mehr interessiert, wie der Fall ausgeht. Ich wollte einfach nur noch zu Ende lesen. Das ist schade, denn in dem Buch steckt viel Potenzial.

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Veröffentlicht am 17.05.2024

Zu schnell

Das Licht in den Birken
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Thea hat lange in Portugal gelebt und möchte jetzt zurück in ihre alte Heimat in die Lüneburger Heide. Dort findet sie eine Wohnung auf einem Gnadenhof für Tiere. Dummerweise stellt sich schnell heraus, ...

Thea hat lange in Portugal gelebt und möchte jetzt zurück in ihre alte Heimat in die Lüneburger Heide. Dort findet sie eine Wohnung auf einem Gnadenhof für Tiere. Dummerweise stellt sich schnell heraus, dass der Hofbesitzer sehr speziell ist und große finanzielle Probleme hat. Als die junge Frau Juli nach einem Unfall noch auf den Hof kommt, wird das Leben aller ziemlich auf den Kopf gestellt.

Mich hat das Buch etwas enttäuscht. Ich kenne alle Bücher von Romy Fölck und mag ihren Schreibstil. Der ist auch in diesem Buch wieder gut. Auch das inhaltliche Thema gefällt mir. Nicht gefällt mir allerdings die Umsetzung. Alles geht im Prinzip rasend schnell. Gerade angekommen, Riesenzoff und am nächsten Tag so ziemlich die Lösung für alles. Und so geht es durch das Buch. Kaum taucht ein Problem auf, ist es eigentlich schon gelöst. Die Figuren erhalten keine Zeit für eine Entfaltung – alles wird für mich einfach zu schnell und zu simpel abgehandelt und steuert auf eine ziemlich vorhersehbare Endlösung zu, die mir auch zu „rosarot“ ist. Somit ist es am Ende ein nettes Buch für zwischendurch, aber bleibt für mich nicht wirklich in Erinnerung. Da wurde in meinen Augen viel Potential verschenkt.

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Etwas schwächer

Südlich von Porto wartet die Schuld
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Ria arbeitet jetzt komplett in Portugal. Im Moment macht sie Vertretung für ihre Schwägerin, die bald ein Baby bekommt. Da wird in den Dünen ein Toter gefunden und dieser stellt sich als wichtiger Richter ...

Ria arbeitet jetzt komplett in Portugal. Im Moment macht sie Vertretung für ihre Schwägerin, die bald ein Baby bekommt. Da wird in den Dünen ein Toter gefunden und dieser stellt sich als wichtiger Richter heraus, der eine Verhandlung gegen einen holländischen Kriminellen leiten soll. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, auch weil Baptista als leitender Kommissar so seine eigenen Vorstellungen bezüglich Ria hat.

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe und ich fand es in einigen Teilen schwächer als der Vorgänger. Gut gefallen hat mir wie immer die Anfangsverzierungen der Kapitel mit typisch portugiesischen Kacheln. Auch der Einbezug von Land und Leuten ist gelungen. Allerdings fand ich in diesem Band die Ermittlungen ein wenig zu kurz in großen Teilen und dafür die privaten Sachen viel zu ausufernd. Das war eigentlich auch am ersten Teil schon so, doch da habe ich das noch unter Einleitung und Kennenlernen verbucht, jetzt war es mir manchmal einfach zu viel. So fehlte ein wenig die Spannung und es war mir zu wenig Krimi. Alles in allem war aber immer noch ein gut lesbares Buch, das unterhalten hat und für Portugal wirbt.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Mehr erwartet

Der Sommer, in dem alles begann
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Ein kleines Dorf in der Bretagne wird Schauplatz eines speziellen Treffens von Helene, Marguerite und Odette. Marguerite kommt aus Paris und ist die Französischlehrerin von Helene. Odette kann mit der ...

Ein kleines Dorf in der Bretagne wird Schauplatz eines speziellen Treffens von Helene, Marguerite und Odette. Marguerite kommt aus Paris und ist die Französischlehrerin von Helene. Odette kann mit der „Stadtfrau“ nichts anfangen und bekämpft sie mit allen Mitteln. Es kommt bis zur Katastrophe.

Ich habe mich mit dem Buch sehr schwer getan. Es hat nur 235 Seiten und trotzdem habe ich mich fast eine ganze Woche durchgequält. Zum einen war es nicht mein Stil. Ich fand ihn über weite Strecken irgendwie langweilig. Zum anderen gab es nicht eine erwachsenen Person, die mir irgendwie sympathisch war. Ich konnte einfach keinen Zugang zu ihnen finden. Auch die Beschreibung der Bretagne und ihrer Menschen war nicht mal ansatzweise so, wie ich sie selbst erlebt habe. Auch das hat mir das Lesen nicht erleichtert. Alles in allem bin ich eher froh, dass das Buch zu Ende ist

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