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Knibbel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.07.2024

Gefahr auf Usedom

Möwen, Strand und Küstentod - Das Geheimnis in den Dünen
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Der Krimi liest sich sehr gut, auch wenn man den ersten Band von Tilda Larsen über die Hobbydetektivin Ulla und ihre Usedomer Freunde nicht kennt. Die jeweiligen Eigenarten der zum Teil schrulligen Freunde ...

Der Krimi liest sich sehr gut, auch wenn man den ersten Band von Tilda Larsen über die Hobbydetektivin Ulla und ihre Usedomer Freunde nicht kennt. Die jeweiligen Eigenarten der zum Teil schrulligen Freunde machen sie sehr sympathisch. Besonders fasziniert hat mich Ullas Zeh "Guido", der ein Eigenleben zu führen scheint und bei den Ermittlungen mitunter hilfreich ist. Vielleicht auch zum Selbstschutz, damit Ulla nicht mit High-Heels über den Strand stolpert? Sie kommt gemeinsam mit ihren Freunden mehr zufällig auf die Lösung des Falles, das tut der Spannung aber keinen Abbruch. Man hält schon mal vor Spannung die Luft an.
Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Nordsee-Inselfeeling

Für immer Inselwind
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Man merkt sofort, dass Antonia Sommer Norderney liebt, sie schwärmt sehr oft von den wunderschönen Plätzen und Stellen auf der Insel.
Ebenso ergeht es der Protagonistin, Svea war zuletzt als sehr junges ...

Man merkt sofort, dass Antonia Sommer Norderney liebt, sie schwärmt sehr oft von den wunderschönen Plätzen und Stellen auf der Insel.
Ebenso ergeht es der Protagonistin, Svea war zuletzt als sehr junges Mädchen in den Ferien dort bei ihrer Oma und den Freunden. Norderney scheint ein Dorf zu sein, die Einheimischen kennen jeden und jeder weiß (fast) alles über den anderen, der Inselklaaf trifft wirklich alle!
Raik und seine große Familie ist ein Hauptthema des Buches. Alle Klischees werden dort verarbeitet. Ein bisschen sehr viel "heile Welt" für meinen Geschmack, soviel Harmonie kann man sich wirklich nur ausdenken. Für einen Sommer-Liebesroman aber sehr schön, dass es ein bzw. mehrere Happyends gibt.

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Veröffentlicht am 19.03.2024

Eine Münchnerin an der Saar

Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht
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Die Geschichte Elisas steht für so viele in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Vater ist der Patriarch, alle haben zu gehorchen, auch die (fast) erwachsenen Kinder. Mädchen hatten nur hübsch auszusehen ...

Die Geschichte Elisas steht für so viele in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Vater ist der Patriarch, alle haben zu gehorchen, auch die (fast) erwachsenen Kinder. Mädchen hatten nur hübsch auszusehen und sich mit Handarbeit oder Malen zu beschäftigen. Elisabeths erste große Liebe entpuppt sich als Enttäuschung, hatte Leo doch niemals vor, sie zu heiraten. Damit entfällt auch die Rückkehr nach ihrem geliebten München. Ihr Bruder zerbricht fast an des Vaters Autorität, bis er sich für Elisa einsetzt und dem Familienoberhaupt die Stirn bietet. Die kränkliche Mutter kümmert sich kaum, die beiden erwachsenen Kinder sind sich selbst überlassen. Als Joseph bei einem Grubenunglück nur durch ein Wunder von Elisabeths neuer heimlichen Liebe gerettet wird, ändert sich plötzlich alles.
Die Handlung ist zum Teil nachvollziehbar, allerdings kann ich mir nicht so gut vorstellen, wie fast über Nacht aus der verwöhnten Tochter aus gutem Hause ein Bergmannsfrau wird, die plötzlich alles selbst macht (Putzen, Kochen, Haushaltsführung).
Es ist leicht zu lesen, mit viel Pathos. Allerdings fehlen mir öfter Grammatikfehler auf.

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