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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2024

spannend durch viele Schauplätze

Systemfehler
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Das Buch "Systemfehler" hat mir sehr gut gefallen.
Anfangs hat das mal etwas anders gestaltete Cover im Zusammenhang mit dem Klappentext meiner Aufmerksamkeit erlangt.
Die Geschichte beginnt mit einem ...

Das Buch "Systemfehler" hat mir sehr gut gefallen.
Anfangs hat das mal etwas anders gestaltete Cover im Zusammenhang mit dem Klappentext meiner Aufmerksamkeit erlangt.
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der mich von Beginn des ersten Satzes zum Weiterlesen angeregt hat. Inhaltlich lässt dieser grob erahnen, was im Verlauf der Handlung geschehen könnte und erzeugt somit Spannung.
Der Thriller spielt an verschiedenen Orten, die durch Zwischenüberschriften klar voneinander abgegrenzt werden. Anfangs hatte ich dir Befürchtung, dass die Vielzahl der Schauplätze zu Verwirrung führen könnte. Jedoch haben sich schnell Zusammenhänge zwischen den einzelnen Szenen und Charakteren ergebne, sodass dies in feinster Art und Weise eingetreten ist. Im Gegenteil: Die Vielzahl der Handlungsorte hat dafür gesorgt, dass die Geschichte an keiner Stelle an Spannung verloren hat und durchgängig schnell vorangetrieben wurde.
Inhaltlich halte ich die Geschehnisse durchaus für realistisch. Insbesondere in der aktuellen Zeit der voranschreitenden Digitalisierung halten sie durchaus zum Nachdenken an.
Der Schreibstil des Autors hat mir sehr zugesagt. Das buch hat sich insgesamt schnell und gut lesen lassen. Zwischenzeitlich wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Daher ingesamt eine klare Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

spannende Realitätsnähe

Die Stimme
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Dieses Buch habe ich zum Geburtstag von meinem Freund bekommen, nachdem ich meine Wohnung vor kurzem mit einigen Alexa-Geräten ausgestattet habe, ganz zu seinem Leidwesen.

In "Die Stimme" scheinen sich ...

Dieses Buch habe ich zum Geburtstag von meinem Freund bekommen, nachdem ich meine Wohnung vor kurzem mit einigen Alexa-Geräten ausgestattet habe, ganz zu seinem Leidwesen.

In "Die Stimme" scheinen sich die Home-Assistenten "Electra" in Jos Wohnung selbstständig zu machen, sodass nicht nur Jos Freunde, sondern auch sie selbst anfangen an ihrer Zuverlässigkeit zu zweifeln. Nicht zuletzt, weil sich auch Jos Vater aufgrund seiner Schizophrenie das Leben genommen hat.

Der Schreibstil von Tremayne ist sehr bildlich und mehr als fesselnd. Man fiebert regelrecht mit Jo mit und fragt sich nicht selten, ob sie nun nicht doch schizophrene Anzeichen zeigt.

In der ersten Hälfte des Buchs steigt die Spannung erst langsam, doch kontinuierlich, während immer mehr private Hintergründe über Jo bekannt werden. Ab der zweiten Hälfte überschlagen sich die Ereignisse nahezu, sodass man die Lektüre fast nicht mehr aus den Händen legen möchte!

Insgesamt habe ich mich während des Lesens durchaus häufig gefragt, ob auch meine Alexa mir so etwas antun würde.
Eine klare Leseempfehlung für alle Thriller Fans, die vielleicht selbst einen Home-Assistenten zu Hause haben.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

überaus lesenswert

Dreieinhalb Stunden
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Der Roman ist aufgeteilt in sehr kurze Kapitel, welche jeweils die Handlung aus der Sichtweise einer der vielen Charaktere erzählen. Die Anzahl der Charaktere bewegt sich im niedrigen zweistelligen Bereich.
Anfangs ...

Der Roman ist aufgeteilt in sehr kurze Kapitel, welche jeweils die Handlung aus der Sichtweise einer der vielen Charaktere erzählen. Die Anzahl der Charaktere bewegt sich im niedrigen zweistelligen Bereich.
Anfangs wirkt der Szenen- und Charakterwechsel, welcher mit jedem neuen Kapitel einher geht, noch ungewohnt. Dies legt legt sich jedoch sehr schnell, da man sich aufgrund der lebendigen und nachvollziehbaren Erzählweise gut mit den Charakteren identifizieren kann.
Wie der Titel vermuten lässt, ist Zeit ein entscheidender Faktor innerhalb der Handlung. Mit zunehmendem Ablauf der 3,5 Stunden steigt die Spannung gefühlt bis zum Siedepunkt. Jeder Charakter wird gezwungen eine Entscheidung zu treffen, welche sich auf das gesamte restliche Leben auswirken wird. Dabei kommen zum Teil Altlasten aus der Vergangenheit zum Vorschein oder einzelne Charaktere stehen in völlig unerwarteter Konstellation zueinander.
Der Roman ist auch für Personen ohne Begeisterung für Geschichte empfehlenswert.
Insgesamt kann ich hier eine klare Lese- und Kaufempfehlung geben.

Den dazugehörigen Film kenne ich leider nicht, sodass mir hier kein Vergleich möglich ist.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

erwartungsgemäß grandios

Die Rückkehr der Zwerge 1
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Die Rahmenhandlung dreht sich um den schmächtigen und verspotteten Zwerg Goïmron vom Stamm der Vierten. Trotz vieler Hindernisse begibt er sich auf die Suche nach einem verschollenen Zwergenhelden mit ...

Die Rahmenhandlung dreht sich um den schmächtigen und verspotteten Zwerg Goïmron vom Stamm der Vierten. Trotz vieler Hindernisse begibt er sich auf die Suche nach einem verschollenen Zwergenhelden mit dem Ziel die verstreuten Zwergenstämme zu einen und verlorene Gebiete zurück zu erobern. Auf seiner Reise lernt er die ein oder andere unerwartete Kenntnis über sich selbst und lässt die eigene Unbedeutsamkeit Stück für Stück hinter sich.

Markus Heitz schafft es mit seiner flüssigen und mit Witzen gespickten Erzählweise den Spannungsbogen von Beginn an aufzubauen.
Anfangs hatte ich Mühe mich bei den Kapitelwechseln, welche stets mit Charakter- und Ortswechseln einhergehen, zu orientieren. Dies gibt sich jedoch mit fortschreitender Geschichte.

Leider endet das Buch mit einem Cliffhanger und zwingt den Leser der Fortsetzung entgegen zu fiebern.

Insgesamt ein hervorragendes Fantasy-Erlebnis.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

überraschend anders

Schwarzlicht
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ieses Buch unterscheidet sich sehr angenehm von anderen Vertretern des Genres. Zum einen hat man es bei Mina und Vincent mit zwei sehr ungewöhnlichen Hauptcharakteren zu tun, die augenscheinlich mehr mit ...

ieses Buch unterscheidet sich sehr angenehm von anderen Vertretern des Genres. Zum einen hat man es bei Mina und Vincent mit zwei sehr ungewöhnlichen Hauptcharakteren zu tun, die augenscheinlich mehr mit ihren ganz persönlichen Problemen zu kämpfen haben und dann nebenbei noch eine ungewöhnliche Mordserie aufklären müssen. Was das Ganze noch abrundet, ist die Sympathie die sich zwischen den beiden auf der zwischenmenschlichen Ebene entwickelt. Geschickt wird hier der Spannungsbogen bis zum Ende des Buches hierbei aufrecht erhalten und man weiß auch auf der letzten Seite noch nicht, wohin die Reise der beiden geht. Man darf gespannt sein, was das nächste Buch der Reihe zu erzählen hat.
Auch die Haupthandlung ist geprägt von unerwarteten Wendungen, die Vincents Vergangenheit in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.
Wer Spannung aus dem Kriminalbereich mag, gepaart mit zwei ungewöhnlichen und überaus unterhaltsamen Charakteren ist hier genau richtig.

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