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Veröffentlicht am 21.04.2024

Eine Schmiedin mit Magie, ihre Schwester, ein Student der Magie und ein Söldner

Sisters of the Sword - Wie zwei Schneiden einer Klinge
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In diesem ersten Band lernen wir die 18 jährige Ziva kennen. Sie ist eine bekannte Schmiedin, da sie in ihre Waffen Magie fließen lässt. Nachdem ihre Eltern ermordet wurden hat diese Gabe geholfen das ...

In diesem ersten Band lernen wir die 18 jährige Ziva kennen. Sie ist eine bekannte Schmiedin, da sie in ihre Waffen Magie fließen lässt. Nachdem ihre Eltern ermordet wurden hat diese Gabe geholfen das Ziva sich um ihre 2 Jahre jüngere Schwester kümmern kann und sie so deren Unterhalt durch ihre Arbeiten bestreiten kann. Als eine mächtige Kriegsherrin ein mächtiges Schwert geschmiedet haben möchte, übertrifft sich Ziva selbst was die Fähigkeiten ihrer magischen Waffe anbelangen. Sie muss er kennen, dass dieses Schwer auf keinen Fall in die falschen Hände fallen darf durch seinen unglaubliche Schlagkraft. So beschließen Ziva und ihre Schwester zu fliehen. Zum Schutz heuern sie einen Söldner an und auch ein Student der Magie, der mehr über Ziva´s Fähigkeiten herausfinden möchte schließt sich der Gruppe auf der Flucht an.

Die Grundidee finde ich toll.
Super fand ich auch, das Ziva über magische Fähigkeiten verfügt, ansonsten aber zurückhaltend und eher schüchtern ist, sich in der Gegenwart von Menschen einfach nicht wohl fühlt. Daher ist sie eine spannende und untypische Heldin. Mir gefällt auch sehr, das sie trotzdem bzw. gerade deshalb das Interesse des gutaussehenden Mannes erlangt, der hinter ihre Fassade schaut. Ihre Schwester Temra ist das genaue Gegenteil. Gutaussehend, offen und weiß wie man mit Männern umgehen muss. Das sie es nicht schafft die Männer ihrer Gruppe einfach um ihren Finger zu wickeln finde ich super. Auch welche Rolle der stumme Bücherwurm hier spielt fand ich eine nette Abwechslung.
Trotzdem konnte mich die Umsetzung dann leider nicht überzeugen. Teilweise sind mir die Hauptpersonen zu flach und ich kam nicht immer mit ihrem Verhalten klar bzw. konnte es teilweise nicht verstehen. Irgendwie hat sich für mich alles gezogen und war oft dann doch sehr vorhersehbar, was passieren wird. Dadurch kam für mich keinerlei Spannung auf.
Die Flucht kam für mich nicht wie eine Flucht rüber, da man dann zu viel Zeit damit verbracht hat Liebesgeschichten mit einfließen zu lassen. Auch wirklich durchdacht ist die Flucht fast den ganzen Band über nicht. Wenn man einer so mächtigen Feindin gegenüber steht, die über so einen Menge an Leuten die für sie arbeiten verfügt, muss man meiner Meinung nach einen guten Plan haben um zu überleben. Das hat mir hier gefehlt.
Ich habe den ersten Band zu Ende gelesen, da ich hoffte da es besser wird. Für mich wurde es das leider nicht und daher werde ich den zweiten Band nicht lesen.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Nachfahren mystischer Wesen leben unter uns

Legend Academy, Band 1 - Fluchbrecher
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Die adoptierte Graylee wird nach der ein oder anderen nicht ganz so legalen Aktion an ihrer Schule an die Swanlake Academy for Specil Needs geschickt. Dort angekommen erfährt sie, dass auf dieser Schule ...

Die adoptierte Graylee wird nach der ein oder anderen nicht ganz so legalen Aktion an ihrer Schule an die Swanlake Academy for Specil Needs geschickt. Dort angekommen erfährt sie, dass auf dieser Schule Nachfahren mystischer Wesen unterrichtet werden. Man vermutet, dass Graylee auch übernatürliche Kräfte besitzt und möchte bestimmen, von wem sie abstammt. Daneben geschehen einige eigenartige Dinge, die Rede ist von einem alten Fluch, aber über den möchte niemand in der Schule wirklich reden.

Also ich hatte mir sehr viel von dem Roman erhofft, da sich der Klappentext für mich spannend angehört hatte. Leider wurde ich total enttäuscht und hatte mir so viel mehr erhofft, da ich die Grundidee toll fand. Die Geschichte konnte mich leider nicht begeistern und hat sich meiner Meinung nach nur unnötig in die Länge gezogen, ohne das wirklich etwas passiert ist.
Graylee kann ich nicht wirklich verstehen. Sie kommt an die Schule, erfährt das es mystische Wesen gibt von denen alle Schüler abstammen, will es anfangs nicht glauben und nimmt es dann für mich einfach recht schnell hin. Für mich fragt sie einfach nicht genug nach, lässt sich die für sie unbekannte Welt nicht erklären oder liest die Infos nach. Von Anfang an ist klar, das in der Schule nur von sieben Wesen gesprochen wird, in ihrem Zimmer aber ein Stern mit acht ist. Das wirft keinerlei Fragen auf, sie stolpert zwar drüber, aber bis zum Ende des Romans kommt das nicht weiter vor. Das konnte ich schon nicht verstehen. Dann ist von Anfang an die Rede von den gutaussehenden, häufig oberkörperfreien Jungs und in wen sie sich wohl verlieben kann. Das hat mich auch gestört.
Über den Fluch wird so ein Getöse gemacht, es wird nicht darüber geredet, aber bis zum Ende des Romans ist man genauso schlau, wie am Anfang.
Ich habe den Roman bis zum Ende gelesen da ich dachte, es muss doch endlich mal etwas passieren, Spannung muss kommen. OK, am Ende haben sich die Ereignisse dann schnell überschlagen, viele neue Fragen sind entstanden, aber richtig Spannung kam für mich leider überhaupt nicht auf.
Die Geschichte ist locker und leicht geschrieben, den Witz darin finde ich auch gut, aber wie gesagt für mich plätschert die Handlung einfach so vor sich hin, ohne das für mich wirklich etwas passiert und teilweise ist mir das rumgezicke der Mädels einfach zu viel und ich hätte mir gewünscht, das man in der Handlung voran kommt, mehr passieren würde.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Handlung der vorherigen Bücher der Autorin gehen hier weiter, keine eigenständige Geschichte!

Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen
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Valentina ist Mexikanerin und wächst in dem Wissen auf, das an ihrem 18. Geburtstag die Fähigkeiten der La Catrina, die innerhalb der weiblichen Linie ihrer Familie weitervererbt wird, auf sie übergehen ...

Valentina ist Mexikanerin und wächst in dem Wissen auf, das an ihrem 18. Geburtstag die Fähigkeiten der La Catrina, die innerhalb der weiblichen Linie ihrer Familie weitervererbt wird, auf sie übergehen wird. So genießt sie als King schon den Tag der Toten, da ihr bewusst ist, eines Tages wird sie die Toten selbst sehen können.
Als die Familie dann kurz vor ihrem 18. Geburtstag nach Dublin zieht bedeutet das für sie nicht nur sich an ein neues Leben zu gewöhnen und neue Freunde zu finden, sonder auch mit ihrem Geheimnis klarzukommen. Als dann übernatürliche Wesen sich der Öffentlichkeit zeigen und neben Unterstützung auch der Hass gegen diese steigt ist es umso wichtiger, das eigene Geheimnis zu wahren.

Ich habe eine ganz andere Geschichte erwartet und daher hatte ich echte Probleme mit dieser Geschichte. Aufgrund des Covers und der Inhaltsangabe ging ich davon aus, es handelt sich hier in erster Linie um eine Geschichte um den Tag der Toten und La Catrina. Leider wird das nur ganz am Anfang und dann später leicht angeschnitten. Mir war nicht klar, dass es sich hierbei um eine Fortsetzung der bisher geschriebenen Bücher der Autorin handelt. Wenn man diese 4 Bände kennt, mag dieser Roman schlüssiger sein und man hätte es wohl auch erahnen können. Hier geht es in erster Linie weiterhin um die Hexen sowie die Auseinandersetzung zwischen Drachen und Fae. Manch eine Sache hier war mir einfach nicht klar. Wie gesagt, vielleicht wäre das nicht so, wenn man die anderen Bände kennen würde. Daher wurde ich einfach mit dem Roman nicht wirklich warm und sehr oft konnte ich mir die Reaktion der Personen nicht wirklich erklären.
Valentina fand ich anfangs OK, aber richtig warm wurde ich mir ihr leider nicht. Vor allem konnte ich nicht verstehen, warum man riskiert in so einer aufgebrachten Stimmungslage zu riskieren sein großes Geheimnis zu verraten. Frisch verliebt zu sein ist für mich dabei keine passende Begründung und mir ist bewusst, dass es für die Handlung einfach nötig war.
Ihr Zwillingsbruder Emiliano hat mich einfach nur aufgeregt. Klar ist es schwer wenn ein Lebenstraum zerstört wird, aber sie sehr er mit Hass und Akzeptanz von Gewalt darauf reagiert hat mich extrem gestört und wie schnell er sich so verrannt hat. Wie er sich dann zum Ende dieses Bandes dann gezeigt hat konnte ich ihm einfach nicht mehr abkaufen.

Mich konnte hier leider nichts überzeugen und für mich ist es einfach die Fortführung einer bisherigen Handlung die hier nun 2 neue Personen eingeführt bekommt, deren Handlung ich aber einfach nur flach finde, da nicht wie von mir erwartet das Hauptauenmerkt sich hier um die Kraft die Toten zusehen und diese anzuleiten gelegt wird. Sie laufen neben einer bestehenden nun mit, sorgen für etwas neuen Stoff.
Die Grundidee finde ich super und ich hatte mir eine tolle und mitreisende Geschichte dazu erhofft. Wie wenig hier nun vorkam und wie es umgesetzt wurde konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Ich denke für Fans der Bücher wird der Roman toll sein, weil die Geschichte weitergeführt wird, aber wer die bisherigen Bände nicht kennt, sollte es sich wirklich überlegen mit diesem Band anzufangen.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Idee wirklich toll, aber leider konnte mich die Handlung nicht überzeugen

The One Right Man (Love and Order 2)
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Chelsea arbeitet für eine Wohltätigkeitsorganisation und ist mit ihrem Job und ihren Kolleginnen sehr zufrieden. Nur war die Männer anbelangt, könnte es besser laufen. Als sie eines Abends Firmenunterlagen ...

Chelsea arbeitet für eine Wohltätigkeitsorganisation und ist mit ihrem Job und ihren Kolleginnen sehr zufrieden. Nur war die Männer anbelangt, könnte es besser laufen. Als sie eines Abends Firmenunterlagen bei einem Anwalt abgeben soll, der die Organisation kostenfrei unterstützen will, traut sie ihren Augen nicht. Vor ihr steht Dean, ihr Ex. Vor 5 Jahren haben sie sich scheiden lassen und er sieht immer noch so heiß aus wie einst.

Die Idee des Romans finde ich wirklich toll und daher habe ich ihn mir geholt. Leider konnte mich die Handlung dann aber nicht überzeugen. Der erotische Anteil ist gut geschrieben, keine Frage.
Mich hat von Anfang an gestört, dass Dean so heftig hinter ihr her ist und sie zurück haben möchte. Man bekommt nur Andeutungen, was damals gelaufen ist, aber klar ist das er viel zu viel getrunken hat und er sich regelmäßig abgeschossen hat damit, als sein großer Traum durch eine Schlägerei zerplatzte. Auch das er damals wohl überhaupt nicht um ihre Liebe und ihre Liebe gekämpft hat kommt rüber. Daher hat es mich etwas gestört, wie stark er einfach an altes anknüpfen will. Chelsea lässt sich ja wieder auf ihn ein, aber wenn sie ihm nur den kleinen Finger reicht, will er sofort die ganze Hand. Das hat mich gestört da ich nicht denke, das ich jemand der mich einst so verletzt hat so schnell wieder vergeben würde. Mir war von Anfang an auch klar, dass es wohl noch ein großes Geheimnis gibt, das Chelsea ihm nie gesagt hat.

Alles in allem fand ich die Handlung einfach zu flach und viel zu vorhersehbar.
Ich habe andere Romane des Autoren Duos gelesen, die mir erheblich besser gefallen haben. Leider konnte der Roman mich nicht wirklich fesseln und ich habe teilweise die Seiten nur kurz angelesen worum es geht und ob ich überspringen kann.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Der Drachenkönig braucht eilig einen Nachkommen

The Last Dragon King - Die Chroniken von Avalier 1
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Im Auftakt dieser Reihe geht es um die 17 jährige Arwen, die am Rande ihres Reiches lebt. Nach dem Tod ihres Vaters wurde sie zur Jägerin, damit sie für ihre Mutter und ihre kleine Schwester aufkommen ...

Im Auftakt dieser Reihe geht es um die 17 jährige Arwen, die am Rande ihres Reiches lebt. Nach dem Tod ihres Vaters wurde sie zur Jägerin, damit sie für ihre Mutter und ihre kleine Schwester aufkommen kann. Sie hat sich in den Jahren zu einer erfolgreichen Jägerin entwickelt, ist daher aber ganz anders, als die anderen Mädchen im Dorf. Trotzdem hat sie ein Auge auf einen Jungen in ihrem Dorf geworfen und hofft bei Maifest ihren ersten Kuss von ihm zu bekommen. Mit verbundenen Augen treffen die jungen Leute des Dorfes aufeinander und nicht selten ist daraus eine Ehe entstanden. Als Arwen erkennt, das nicht ihr Schwarm vor ihr steht, ist sie trotzdem von ihrem ersten Kuss begeistert. Nur leider verschwindet ihr Partner bevor sie erkenne kann, wer es war. Als sei das nicht schon schlimm genug, wartet eine weitaus größere Überraschung auf sie.
Als die Kunde in ihren Ort kommt, das der Drachenkönig auf der Suche nach einer neuen Braut ist und alle gebärfähigen Frauen auf ihre Magie getestet werden eröffnet ihre Mutter ihr ein lang gehütetes Geheimnis, das Arwen in Gefahr bringt.

Also ich habe mich echt schwer getan hier eine Bewertung abzugeben und mich am Ende für 2 Sterne entschieden. Der Schreibstil ist angenehm und der Anfang der Geschichte hat mir auch gut gefallen. Arwen fand ich spannend, das sie sehr jung schon die Verantwortung für ihre Familie übernommen hat und sich nicht darüber beschwert, wie sehr sich ihr Leben von anderen Mädchen in ihrem Alter unterscheidet. Mir hat ihre Art und ihre Schlagfertigkeit gefallen. Auch Drae fand ich anfangs interessant.
Im Laufe der Geschichte gab es dann aber einige Aspekte, die mir persönlich nicht mehr an der Geschichte gefallen haben. Da ich spoilern muss, sollte jeder dem das nicht passt nun aufhören zu lesen.

***SPOILER*
Ich konnte überhaupt nicht verstehen, das es Drae wohl gar nichts ausgemacht hat, das Arwen für ihn und sein ganzes Volk das größte Risiko darstellt. Auch wenn ich ein Auge auf jemanden geworfen habe, würde ich einer mir unbekannte Person so sehr vertrauen? Irgendwie konnte mich das so leider nicht ganz überzeugen.
Ich kann verstehen, warum der Drachenkönig so eilig Nachkommen braucht und es ist richtig das Wohl des Volkes über das persönliche zu Stellen. Wie mit dem Thema über umgegangen wird, stört mich persönlich aber. Das Arwen bereit ist ihren Mann mit einige anderen Frauen zu teilen, damit diese ihm Kinder gebären passt für mich nicht zu ihr und dieser Teil der Geschichte stößt mir wirklich auf. Um Kinder zu bekommen ist alles erlaubt und richtig? Diese Einstellung vertrete ich nicht und finde ich auch keine passende Aussage.
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Diese Punkte haben dazu geführt, das mir große Teile des Romans leider nicht gefallen haben. Vor allem die Entscheidung, wie dieser Band dann endet und all das ja eigentlich total unnötig war.
Die Grundidee finde ich spannend, auch das die Gegenspielerin die Magie ausrotten möchte und mit Technik gegen sie antritt finde ich super und das kann noch sehr spannend werden. Genauso die unterschiedlichen magischen Wesen, die alle friedlich zusammen leben, und nun einen gemeinsame Feindin haben gegen die sie bestehen müssen hat mir gefallen. Das kann mich aber leider nicht mit der Mehrheit des Romans aussöhnen, der mir persönlich nicht gefallen hat.

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