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Veröffentlicht am 15.05.2024

Rasantes Treiben in zwei Strängen

Die 7 Sünden
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Dies ist der siebte Band von James Patterson aus seiner Reihe um den Frauen-Mord-Club, der Gruppe von vier Freundinnen, die sich gegenseitig helfen, Täter zu fassen. Allerdings sind es keine nichtsahnend ...

Dies ist der siebte Band von James Patterson aus seiner Reihe um den Frauen-Mord-Club, der Gruppe von vier Freundinnen, die sich gegenseitig helfen, Täter zu fassen. Allerdings sind es keine nichtsahnend en Mädchen, die nur mal Lust zur Mörderjagd haben. Sie sind alle vom Fach: Lindsay ist Detektive beim San Francisco Police Department, Claire ist Gerichtsmedizinerin, Yuki ist Staatsanwältin und Cindy ist Kriminalreporterin beim San Franzisco Chronicle.

Nachdem ich die ersten sechs Bände im Original in englischer Sprache gelesen hatte, war es nun mal an der Zeit, einen weiteren Band, von denen es mittlerweile weit über zwanzig gibt, zu lesen.

Als Einstieg wird dem Leser sofort der erste Mord präsentiert. Ein offenbar gutsituiertes Ehepaar wird in ihrem eigenen Haus dem Tod durch Flammen geweiht. Zwei junge Männer treiben ihre Spielchen mit ihnen, fesseln sie und zünden dann das Haus an. Lindsay Boxer vom SFPD wird mit ihrem Partner zum Tatort beordert.

Parallel dazu gibt es einen anonymen Hinweis zu einem jungen Mann, der aus einer megareichen Familie stammt. Er war vor drei Monaten spurlos verschwunden. Nach ihm wird noch gesucht. Der Medienspektakel ist sehr groß. Dank des Hinweises können die Ermittlungen voranschreiten. Es wird eine junge Frau, die als Prostituierte arbeitet, festgenommen. Die junge Staatsanwältin Yuki Castellano will alles daran setzen, die Prostituierte für einen Mord an der Jugendlichen hinter Gitter zu bringen.

Beide Handlungsstränge lassen den Leser an der Geschichte kleben. Man kann auch nicht ausschließen und vermutet irgendwo einen Zusammenhang zwischen ihnen. Das ist natürlich von James Patterson dramaturgisch so gewollt. Zum Pageturner wird der Roman aber auch wegen seiner enorm kurzen Kapitel von ein bis drei Seiten.

Obwohl ein Großteil aus dem Figurenensemble nun schon im siebten Band zusammen agiert, gibt es auch im privaten Umfeld der Figuren stetige Weiterentwicklungen. Im Mittelpunkt stehen zwar die vier Freundinnen, aber sie haben ja auch Ehepartner, Lebenspartner, Ex-Partner privat und im Dienst, Kinder etc. Jede Menge kribbeliger Konflicktstoff, der die Leser neugierig macht, wie die einzelnen Konflickte gelöst werden.

Erzählt wird der Thriller aus zwei Perspektiven, was ihn auch unbedingt interessant macht. Jegliches Geschehen rund um Lindsay Boxer wird von ihr selbst als Ich-Erzählerin wiedergegeben. In Szenen, bei den Boxer keine Rolle spielt und keinen Auftritt hat, erzählt ein auktorialer Erzähler in der dritten Person. Diese beiden Sichtweisen fallen aber beim Rasen durch die Seiten gar nicht so dolle auf. Nur wenn Boxer erzählt, wird es etwas persönlicher. Dabei ist diese Erzählperspektive in Krimis und Thriller allerdings meist den Privatdetektiven vorbehalten. Für Polizisten wird sie von Autoren eher selten angewendet.

Kleine Kritik richtet sich an die deutsche Übersetzung. Zivile Detectives fahren zwar auch Dienstfahrzeuge, aber keine Streifenwagen. Auch wirken Boxers Kapitel manchmal zu sehr nach Tatsachenbericht und es scheinen Emotionen zu fehlen, wie ich sie aus dem Original kenne. Aber dies ist meine persönliche Meinung und sollte keinen vom Lesen oder Kaufen dieses Thrillers abhalten.

Wer amerikanische Polizeiserien wie „Criminal Minds“, „The Mentalist“ oder „FBI“ liebt, der wird sich bei den Thrillern des Womanˋs Murder Club sofort Zuhause fühlen. Spannung, Ermittlungen, private Konflikte, SWAT-Einsätze – es ist alles dabei und macht auch „Die 7 Sünden“ so faszinierend.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2024

Veröffentlicht am 04.05.2024

Erzählt mit einer perfekt überarbeiteten Übersetzung

Maigret und die braven Leute
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Georges Simenons »Maigret und die braven Leute« ist ein Krimi-Klassiker mit dem weltweit bekannten französischen Kommissar. Maigret ist ein Name, den wohl jeder schon einmal gehört hat oder in den zahlreichen ...

Georges Simenons »Maigret und die braven Leute« ist ein Krimi-Klassiker mit dem weltweit bekannten französischen Kommissar. Maigret ist ein Name, den wohl jeder schon einmal gehört hat oder in den zahlreichen Filmen gesehen hat, in denen er die Hauptrolle spielt.

René Josselin genoss die Sympathie aller, doch dennoch wurde er Opfer eines Mordes. Weil seine Familie die braven Leute sind, ist der Fall delikat und Maigret wird gebeten, den Fall aufzuklären. Maigret übernimmt die Ermittlungen und trifft auf eine äußerst ehrenhafte Familie.

Nachdem Madame Josselin und ihre Tochter vom Theater zurückkehren, entdecken sie Monsieur Josselin erschossen in ihrer Wohnung. Wer könnte den beliebten Mann ermordet haben? Egal mit wem Maigret spricht, die Familie wirkt harmonisch und gibt den Eindruck anständiger Leute. Doch der Kommissar weiß, dass hinter jeder Fassade ein Abgrund lauern kann, und er kratzt an der soliden bürgerlichen Fassade. Bald werden erste Anzeichen von Schwachstellen sichtbar.

Georges Simenon beherrscht die Kunst des Erzählens und der direkten Rede auf meisterhafte Weise. Die Leser erleben die Geschichte hauptsächlich durch die Dialoge der Charaktere. Allerdings werden diese Dialoge immer wieder durch kurze erzählerische Einschübe unterbrochen. So schiebt er sich ein Stück zu Essen in den Mund oder eine Pfeife wird angesteckt. Ein einfacher Satz, der das Gespräch unterbricht, aber dennoch eine fesselnde Atmosphäre schafft.

Die frisch polierte Übersetzung verwandelt den Roman in ein wahres Schmöker-Vergnügen, bei dem die altertümliche deutsche Sprachakrobatik der 50er Jahre endlich die Bühne verlässt. Wer hätte gedacht, dass man diese Geschichte durchblättern kann, ohne über linguistische Stolpersteine aus der Steinzeit zu fallen? Jetzt gleitet man durch die Seiten, als würde man auf einer literarischen Rutsche schweben – herrlich geschmeidig!

Maigret beeindruckt nicht nur durch seine gelassene Art, sondern es wird auch nie langweilig. Es mag zwar an actionreichen Schießereien mangeln, doch das Rätselraten und die tiefe Menschlichkeit, die hinter dem Verständnis für den Täter und den Motiven der Tat stehen, sorgen für eine ganz eigene, fesselnde Spannung.

»Maigret und die braven Leute« gilt als klassisches Werk eines herausragenden Autors und verdient auch in der vorliegenden Ausgabe des Atlantik Verlags eine uneingeschränkte Empfehlung.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2024

Veröffentlicht am 24.04.2024

fesselnder historischer Liebesroman

Die Liebe der Lady River
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Der historische Liebesroman spielt in Schottland des Jahres 1486. Lady River MacKay freut sich auf ihre anstehende Hochzeit. Sie träumt von einer glücklichen Ehe und einer Reise nach Brügge in Holland. ...

Der historische Liebesroman spielt in Schottland des Jahres 1486. Lady River MacKay freut sich auf ihre anstehende Hochzeit. Sie träumt von einer glücklichen Ehe und einer Reise nach Brügge in Holland. Doch ihr frisch verwitweter und trauriger, um nicht zu sagen depressiver, Ehemann Morgan zeigt sich distanziert.

Doch diese romantische junge Dame ist verzweifelt. Sie ringt danach, eine Lösung für ihr Unwohlsein zu finden und fragt sich, ob sie etwas ändern muss. Aber muss wirklich sie sich ändern? Leidenschaftliche Momente, die Morgans kalte Ablehnung überwinden, lassen Lady River um ihre Ehe kämpfen.

Doch dann trifft sie eine Entscheidung, die alles zerstören könnte, als sie zwischen den Intrigen von Morgans bestem Freund und einem düsteren Geheimnis steht …

Aus ihrer Liebe zu Schottland hat Kristin MacIver gleich drei Romane gemacht, die anrührend und romantisch sind. Leser lernen ein großes Figurenensemble kennen, darunter natürlich auch die beiden Schwestern Flower und Leaf, die die Protagonistinnen der anderen beiden Romane sind. Es ist nicht zwingend notwendig, für diesen zweiten Band unbedingt den ersten Band gelesen haben zu müssen. Das Lokalkolorit ist angemessen, könnte aber teils noch etwas mehr Details enthalten.

Die beiden Protagonisten sind liebenswert. Während River sich in ihren Gedanken sehr um die Liebe ihres Ehemanns bemüht, ist mir Morgan allerdings zu lange zu depressiv. Anstelle „seinen Mann zu stehen“ lässt er sich zu sehr von anderen Menschen beeinflussen und nimmt zu oft Rücksicht zu Lasten seiner angetrauten Ehefrau. Es hat zwar alles seine Gründe und ist plausibel, jedoch erschien mir diese Phase als zu lange. Doch schließlich dreht sich dies ab der Hälfte der Geschichte und sie nimmt wesentliche Fahrt auf.

In der zweiten Hälfte werden die Konflikte greifbarer, die Sympathie für Morgan kann dank seines Verhaltens wachsen. Doch das Ende hat es dann nochmal richtig in sich. Überraschende Wendungen lassen die Leser erstaunen. Verblüfft können sie feststellen, dass alles ganz anders war als während des Lesens vermutet. Klasse.

Schließlich wäre ein romantischer Roman kein solcher, wenn die beiden Liebenden letzten Endes nicht zueinander finden würden. Trotz allem Zoff und Twist zwischendurch, ist es in diesem Roman nicht anders.

»Die Liebe der Lady River«, ein fesselnder historischer Liebesroman, der vor der atemberaubenden Kulisse der schottischen Highlands spielt. Es ist eine herzzerreißende Geschichte über Liebe, Verlust und die Suche nach Selbstliebe, geschrieben von der talentierten Kristin MacIver.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2024

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2024

Sie töten, wen er liebt

Blaulicht Frankfurt
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In diesem rasanten Thriller von Gerd Fischer geht es rund um rechtsextremistische Gewalt gegen Journalisten in Frankfurt und tragischen Mordfällen um den Journalisten Benjamin Brick. Er muss brisante Situationen ...

In diesem rasanten Thriller von Gerd Fischer geht es rund um rechtsextremistische Gewalt gegen Journalisten in Frankfurt und tragischen Mordfällen um den Journalisten Benjamin Brick. Er muss brisante Situationen überstehen und die Hintergründe dieser beunruhigenden Vorfälle aufdecken.

Benjamin Brick, der furchtlose Journalist aus Frankfurt, hat zusammen mit seiner schlagfertigen Kollegin Katharina Neubert das Undenkbare geschafft! Sie haben ein schattenhaftes Escort-Sex-Netzwerk aufgedeckt, das bis in die höchsten Kreise der Frankfurter Polit- und Wirtschaftselite reichte. Ihre aufsehenerregende Reportage hat nicht nur für Aufruhr gesorgt, sondern auch zahlreiche Strippenzieher hinter Gitter gebracht. Nach diesem meisterhaften Coup möchte sich Brick nun zurückziehen und ein ruhiges Leben führen. Ein wahrer Heldengang!

Aber dann wird Kati tot aufgefunden. Das haut Brick um. Alte Geschichten kommen hoch. Etwas Unsichtbares treibt ihn an. Er will unbedingt den Killer von Kati finden, die Hintergründe ans Licht bringen und den Fall öffentlich machen. Doch er hat nicht bedacht, dass es Leute gibt, die seine Schritte genau verfolgen. Er kommt zwar hinter ihre Machenschaften, aber damit setzt er eine Lawine in Gang, die ihn zu überrollen droht. Blaulicht Frankfurt, rechtsextreme Gruppen, Journalisten, Mord in Frankfurt – das alles spielt eine Rolle in diesem Fall.

Der Erzählstil, den Gerd Fischer – dies ist mein erster Roman von ihm, den ich gelesen habe – gewählt hat, ist erfrischend und authentisch. Faktenreich und mit vielen Details sind das Umfeld der Figuren und der Frankfurter Region ausgestattet. Als reinen Regionalkrimi würde ich ihn dennoch nicht bezeichnen, dafür hat er zu viel kriminalistisches Flair. Die Wahl eines Journalisten als Hauptfigur hat mir sehr gut gefallen. Sein Counterpart von der Frankfurter Kripo sorgt dafür, dass Regeln und Gesetze eingehalten werden – meistens.

Die Dialoge klingen authentisch, den Menschen „aufs Maul geschaut“ – schnoddrig, humorvoll, sinnvoll, der jeweiligen Figur bestens angepasst.

Die Spannung lässt kaum Wünsche offen. Die Guten und die Bösen sind zunächst gut versteckt, bis sie sich immer klarer im Verlauf des Lesens herauspellen. Einen großen Knalleffekt gibt es dafür am Ende nicht, denn es geht von Wendung zu Wendung immer weiter voran. Wohl aber bangt man bis zum Schluss, wie die Sache für Brick und seine Angehörigen und Freunde, die einem mit dem Lesen ans Herz wachsen, ausgehen wird.

Fans von Benjamin Brick, dem Journalisten aus dem packenden Thriller »Rotlicht Frankfurt« (LONGLIST Crime Cologne Award 2020), haben gespannt auf die Fortsetzung gewartet. Nun ist es endlich soweit: Blaulicht Frankfurt bringt erneut eiskalte Spannung in die Main-Metropole!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2024

Veröffentlicht am 21.03.2024

unterhaltsames, faktenreiches und nachdenklich machendes Zeitgeschehen

Schillerwiese - Longlist des Crime Cologne Awards
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Mit diesem Roman gelingt Lotte Kinskofer ein fesselnder Krimi, der in die „goldenen“ zwanziger Jahre entführt. Doch von dem „goldenen“ bleibt nicht viel, denn er spiegelt die angespannte politische Lage ...

Mit diesem Roman gelingt Lotte Kinskofer ein fesselnder Krimi, der in die „goldenen“ zwanziger Jahre entführt. Doch von dem „goldenen“ bleibt nicht viel, denn er spiegelt die angespannte politische Lage der 1920er Jahre und den aufkommenden Nationalsozialismus im Milieu der einfachen Bürger wider. Mit viel Geschick strickt sie aus den historischen Hintergründe eine spannende Geschichte.

Im Mai 1925 wurde die junge Vroni Haberl tot aufgefunden – erhängt an einem Baum auf der Schillerwiese an der Donau in Regensburg. Die Umstände ihres Todes geben jedoch Rätsel auf. Trotz des ersten Anscheins eines Selbstmordes werfen bestimmte Details Fragen auf. Nicht zu vergessen ist, dass die Schillerwiese historisch als alte Hinrichtungsstätte der Stadt bekannt ist.

Für den Münchner Oberkommissär Benedikt Wurzer sollte diese Angelegenheit von keiner Bedeutung sein. Zusammen mit seiner Frau stattet er seiner verheirateten Tochter Anna in Regensburg einen Besuch ab, bevor sie ihre geplante Sommerfrische, die sie vorverlegt haben, antreten wollen.

Anna nimmt den Tod ihrer Nachbarin ernst, zu ernst vielleicht, da es mehr als nur eine nachbarschaftliche Verbindung gibt. Die Umstände erscheinen ihr mehr als fragwürdig. Wie könnte Vroni, eine Mutter, ihren zwölfjährigen Sohn Karl schutzlos in der Welt zurücklassen? Kommissar Wurzer wird erst aufmerksam, als Anna unter mysteriösen Begebenheiten spurlos verschwindet und die Gleichgültigkeit seiner Regensburger Kollegen ebenso bedrückend ist, wie der angebliche Suizid der jungen Frau.

Lotte Kinskofer präsentiert die Handlung ihrer Geschichte mit einer klaren und lebhaften Chronologie, wobei sie in jedem Kapitel das Datum und die Tageszeit angibt. Dies verleiht dem Leser einen angenehmen Überblick und erleichtert das Eintauchen in die Erzählwelt. Die Kapitel sind bewusst kurz gehalten – in der Regel umfassen sie nur eine bis drei Seiten –, was das Lesetempo beschleunigt und für eine erfrischend dynamische Leseerfahrung sorgt.

Die historischen Ereignisse werden mit einer beeindruckenden Detailtreue und Faktenreichtum lebendig gemacht. Lotte Kinskofer gelingt es meisterhaft, das Regensburg von einst in den Vorstellungen der Leserschaft zu rekonstruieren. Die Autorin wählt bewusst eine zurückhaltende Verwendung der direkten Rede und konzentriert sich stattdessen auf eine fesselnde Erzählweise, welche die ersten Kapitel dominiert. Der regionale Dialekt verstärkt das immersive Erlebnis, obwohl dessen Einsatz sinnvollerweise auf die Dialoge hätte beschränkt bleiben können. Von einem Erzähler erwartet man eine klare, dialektfreie Sprache, um die Historie präzise und verständlich zu vermitteln.

In einer Zeit, in der die Schatten der Vergangenheit gelegentlich aufzukeimen scheinen, dient dieser Roman als kraftvolle Erinnerung an die Wichtigkeit von Wachsamkeit und Zuversicht. Er ermutigt uns dazu, aus der Geschichte zu lernen und gemeinsam eine Zukunft zu gestalten, in der solch dunkle Kapitel unwiderruflich der Vergangenheit angehören.

»Schillerwiese« – ein Kriminalroman, der in leidenschaftlicher Hingabe an die Wahrheit und die zutiefst bewegte politische Landschaft der 1920er Jahre in Regensburg geschmiedet wurde. Mit jeder Seite, die man umblättert, spürt man die intensive Recherche und die feurige Verbindung zur historischen Realität, die diesem Kriminalroman seine fesselnde Authentizität verleiht.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2024