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Veröffentlicht am 22.09.2024

Ein Traum aus Schokolade

WONKA
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Bereits als Kind träumte Willy Wonka davon seine eigene Schokolade herzustellen und damit andere Menschen glücklich zu machen. Also reist er zu den Galeries Gourmet in denen die größten Schokoladenhersteller ...

Bereits als Kind träumte Willy Wonka davon seine eigene Schokolade herzustellen und damit andere Menschen glücklich zu machen. Also reist er zu den Galeries Gourmet in denen die größten Schokoladenhersteller ihrer Zeit residieren, um dort seinen eigenen Laden zu eröffnen. Doch Willy lernt schnell, dass in dieser Stadt nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Bereits seit Jahren sorgen die drei Schokoladenfabrikanten dafür, dass jedwede Konkurrenz ausgeschaltet wird. So findet sich auch Willy schnell in einer brenzligen Lage wieder. Doch mit ein bisschen Magie und sehr guten Freunden scheint noch nicht alle Hoffnung auf die Erfüllung seines Traumes verloren zu sein.

„Wonka“ erzählt die Vorgeschichte zu der berühmten Erzählung „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl. Sie beruht auf dem gleichnamigen Film, der vor Kurzem in die Kinos gekommen ist. Da ich den Film noch nicht gesehen hatte, war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Willy Wonka. Durch die kurzen Kapitel und den gut leserlichen Schreibstil, ist das Buch auf jeden Fall etwas für Kinder und junge Leser. Die Geschichte lebt durch ihre etwas schrulligen Charaktere, sowie fantasievollen und magischen Elemente. Bereits beim Lesen des Buches ist mir bei Willys Schokoladenkreationen das Wasser im Munde zusammengelaufen. Aber vor allem gefiel mir die Botschaft des Buches, an seinen Träumen festzuhalten. Ich glaube, dass der Film die Magie zwischen den Seiten des Buches noch etwas besser zur Geltung bringen kann. Deshalb freue ich mich darauf diesen bald anzuschauen.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Von Hoffnung und Kampfgeist

Mein Leben ohne mich
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Carola Thimm ist im fünften Monat schwanger, als sie durch ein Aneurysma in ihrem Gehirn ins Koma fällt. Selbst von der Geburt ihrer Tochter bekommt sie nichts mit. Fünf Jahre bleibt Carola im Wachkoma ...

Carola Thimm ist im fünften Monat schwanger, als sie durch ein Aneurysma in ihrem Gehirn ins Koma fällt. Selbst von der Geburt ihrer Tochter bekommt sie nichts mit. Fünf Jahre bleibt Carola im Wachkoma und nur ihre Familie hat noch Hoffnung auf eine Besserung ihres Zustandes. Doch tatsächlich geschieht das Wunder und Carola kämpft sich Schritt für Schritt in ihr Leben zurück. Sie muss alles neu lernen vom Zähne putzen über Sprechen und Laufen. Doch wenn man ein Ziel vor Augen hat, muss man dafür kämpfen.

„Mein Leben ohne mich“ ist eine unglaubliche Geschichte, die man wirklich fast als Wunder bezeichnen muss. Nach so langer Zeit im Koma, ist es schwer die Hoffnung nicht aufzugeben. Umso beeindruckter war ich von Carolas Mutter, die in all der Zeit des Stillstandes und der Verzweiflung weiterhin am Bett ihrer Tochter ausgeharrt und mit ihr interagiert hat. Ich glaube, dass man diesen Zuspruch gar nicht hoch genug einschätzen kann. Da es wenige Menschen gibt, die über ihre Erfahrungen im Wachkoma berichten können, ist die Perspektive von Carola in dieser Geschichte umso interessanter und einzigartiger. Auch die kurzen Episoden in denen ihr Bewusstsein versucht wieder an die Oberfläche zu gelangen waren sehr eindrücklich. Das Buch hat natürlich einige sehr traurige Abschnitte, doch vor allem Carolas Kampfgeist und ihr Wille nicht aufzugeben, sind mir stark im Gedächtnis geblieben.

Ein bisschen Probleme hatte ich mit dem Schreibstil der Geschichte, der an einigen Stellen nicht sehr flüssig, sondern eher szenisch gestaltet ist. Trotzdem hat mich Carolas Geschichte sehr beindrucken können.

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Veröffentlicht am 12.05.2024

Eine Liebe, dem Untergang geweiht

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic
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Lilly deGray und ihr Vater sind die Eigentümer eines wundervollen Antiquitätenhandels, der bekannt dafür ist, die wertvollsten verlorenen Gegenstände wiederzubeschaffen. Doch das Können der Familie basiert ...

Lilly deGray und ihr Vater sind die Eigentümer eines wundervollen Antiquitätenhandels, der bekannt dafür ist, die wertvollsten verlorenen Gegenstände wiederzubeschaffen. Doch das Können der Familie basiert nicht nur auf guter Recherche, sondern auf einem gut gehüteten Geheimnis. Lilly und ihr Vater sind Zeitreisende. Als die Familie Fortune auf der Suche nach einer verloren gegangenen Kette ist, führen alle Wege auf die Titanic. Also reist Lilly in der Zeit zurück und geht als Dienstmädchen an Bord des Schiffes. Dort trifft sie auf Ray, einen Passagier der ersten Klasse, der seine eigenen Geheimnisse hütet und der in Lilly ganz eigene Gefühle weckt.

Zuallererst muss ich das wirklich wunderschöne Cover bewundern, welches absolut passend zu der magischen Geschichte des Buches ist. Ich mochte den detailreichen und flüssigen Schreibstil der Autorin unheimlich gerne, welcher das Setting des Buches umso lebendiger gestaltet. Ich konnte mir die Titanic in all seinen Facetten und geschäftigem Treiben hervorragend vorstellen. Die Protagonisten allen voran Lilly haben mich wirklich bezaubern können. Ich mochte ihre unerschrockene, zielstrebige Art, wenn auch nicht all ihre Pläne nahtlos aufgegangen sind und es einige Schwierigkeiten zu bewältigen gab. Auch die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen ihr und Ray hat mir sehr gut gefallen. Das Ende des Buches ist sehr spannungsgeladen, was natürlich bei dem Setting zu erwarten war und hat nochmal ein paar schöne Wendungen gebracht. Ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weiter gehen wird.

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Veröffentlicht am 12.05.2024

Ein Butler auf Reisen

Was vom Tage übrig blieb
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Stevens dient seit Jahrzehnten als Butler in Darlington Hall. Unter Lord Darlington hat Stevens schon die größten Persönlichkeiten empfangen, stets einen tadellosen Haushalt geführt und auch die Geheimnisse ...

Stevens dient seit Jahrzehnten als Butler in Darlington Hall. Unter Lord Darlington hat Stevens schon die größten Persönlichkeiten empfangen, stets einen tadellosen Haushalt geführt und auch die Geheimnisse seiner Herrschaft gehütet. Nach so vielen Jahren des Dienstes begibt er sich das erste Mal auf eine Reise in die Welt außerhalb seines Zuhauses, um eine alte Freundin zu besuchen und ein neues Großbritannien zu erkunden. Dabei überdenkt er die Entscheidungen, die ihn auf seinen Weg geführt haben und die Entbehrungen, die er aufgrund seines Gehorsam in Kauf genommen hat.

Stevens Persönlichkeit ist so, wie man sich einen typischen englischen Butler vorstellt. Immer höflich und zuvorkommend. Er stellt seine eigenen Bedürfnisse und Ansichten zurück, um seiner Herrschaft zu Diensten zu sein, hält sich dabei jedoch immer im Hintergrund. Auch sein Umgang mit Miss Kenton ist von dieser Zurückhaltung geprägt. Seine Anstellung und seine Herrschaft stehen über allem, sodass er sich selbst vieles versagt insbesondere tiefere Beziehungen. Erst die Reise mit dem Auto durch Großbritannien bietet ihm Gelegenheit seine Handlungen in der Vergangenheit zu überdenken und auch die Chancen, die ihm dadurch entgangen sind. Trotz der eher nüchternen Erzählung hat mich die Geschichte von Stevens sehr berühren konnte. Vor allem das Treffen mit Miss Kenton am Ende empfand ich als sehr emotional. Auch wenn die Geschichten nicht voller spannender Wendungen ist und ich einige Passagen sogar etwas langweilig nennen muss, konnte mich der Roman trotzdem gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 24.04.2024

Verrat und Vergebung

Bridge Kingdom – Der Verrat der Königin
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Seit ihrem Verrat und der Einnahme des Bridge Kingdom durch ihren Vater versucht Lara ihre Schuldgefühle zu verdrängen. Als sie jedoch erfährt, dass ihr Vater Aren gefangen genommen hat, kann Lara nicht ...

Seit ihrem Verrat und der Einnahme des Bridge Kingdom durch ihren Vater versucht Lara ihre Schuldgefühle zu verdrängen. Als sie jedoch erfährt, dass ihr Vater Aren gefangen genommen hat, kann Lara nicht anders, als ihm zu Hilfe zu eilen, auch wenn er sie abgrundtief hasst. Um ihn und sein Volk zu retten, muss Lara all ihren Mut und ihr Können zusammennehmen. Doch warum sollte Aren ihr jemals verzeihen, wo sie ihn und sein Königreich ins Verderben geschickt hat?

Auch wenn mir der erste Teil ein bisschen besser gefallen hat als der zweite Band, so konnte mich auch die Fortsetzung der Reihe um Lara und Aren wieder sehr gut unterhalten. Die Geschichte wird erneut aus der Perspektive von Aren und Lara erzählt und knöpft nahtlos an den ersten Teil der Reihe an. Beide Charaktere haben schon im ersten Teil mein Herz erobert, auch wenn ich Lara immer noch etwas mehr mag. Ihre Schuldgefühle gegenüber Aren und seinem Volk waren wirklich herzzerreißend. Ihr Wille den Schaden, den sie angerichtet hat, irgendwie wieder gut zu machen, haben mich wirklich beeindruckt. Besonders hat mir jedoch gefallen, wie sie mit ihren Schwestern umgeht und mit ihnen harmoniert. Diesen Teil der Geschichte mochte ich am liebsten. Die Handlung ist von vorne bis hinten spannend und mitreißend und auch das Ende hat mir gut gefallen, wenn es auch etwas abrupt kam. Eine wirklich großartige Reihe, die ich Jedem weiterempfehlen kann.

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