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Kathi084

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2024

Die schmutzigen Tage

Tage einer Hexe
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Eine Mauer trennt die beiden Städte Chernograd und Belograd. Während es in Belograd warm und farbenfroh ist, haben es die Menschen in Chernograd nicht so leicht. Denn Chernograd ist voller Magie ...

Eine Mauer trennt die beiden Städte Chernograd und Belograd. Während es in Belograd warm und farbenfroh ist, haben es die Menschen in Chernograd nicht so leicht. Denn Chernograd ist voller Magie - und Monster. Vor allem an den 12 Tagen nach Neujahr. An den "Schmutzigen Tagen" streifen die Monster frei umher und die Menschen leben in großer Angst. Genau in dieser Zeit verliert Kosara ihren Schatten und damit ihre Magie. Mit der Hilfe von Asen kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die viel größer und gefährlicher ist, als geahnt.

Das Buch ist von außen wunderschön. Ein toller Einband, dessen Muster sich im grünen Schnitt wiederfindet. Und genauso schön wie das äußere ist auch das Innere. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Von der ersten Seite bis zum Schluss bin ich völlig in die Geschichte eingetaucht. Der Schreibstil von Genoveva Dimova macht viel spaß, liest sich flüssig und sehr modern. Besonders gut haben mir die vielen verschiedenen und toll gestalteten Monster gefallen. Einige kennt man aus slawischen Märchen, andere waren mir völlig neu. Und auch die Idee, die Magie der Hexe in ihren Schatten zu stecken, fand ich großartig. Kosara und Asen waren mir auch auf Anhieb sympathisch. Ich möchte die kleinen - und großen - Sticheleien sehr und musste auch an der ein oder andern Stelle schmunzeln. Für mich ist das Buch fast so was wie ein modernes Märchen, und Märchen mochte ich als Kind schon. Deshalb hoffe, dass es weiter geht mit Kosara und Asen und der wundervoll magischen Welt, die von Dimova erschaffen wurde.

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Intrigen über Intrigen

Die Legenden der Albae - Dunkles Erbe
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Die Albae, die schlimmsten Feinde im Geborgenen Land, scheinen besiegt. Oder doch nicht? Denn überall kommt es zu merkwürdigen Vorkomnissen: egal ob in der untergegangenen Stadt Dson Khamateion, ...

Die Albae, die schlimmsten Feinde im Geborgenen Land, scheinen besiegt. Oder doch nicht? Denn überall kommt es zu merkwürdigen Vorkomnissen: egal ob in der untergegangenen Stadt Dson Khamateion, im so friedlich erscheinenden Brandenwall oder sogar der Hauptstadt der Elben. Zweifel und Fragen kommen auf, ob die Albae wirklich geschlagen sind. Fragen, die auch einen der größten Helden des Geborgenen Landes betreffen. Denn der Elb Telinas scheint überall seine Finger im Spiel zu haben...

Ich liebe die Albae-Geschichten wirklich sehr. Vielleicht grade, weil es keine wirklichen Helden hier gibt. Denn die Albae sind einfach durch und durch böse. Aber auf eine Art und Weise, die ihres gleichen sucht. Allein die Beschreibung, wie sie aus den Körper ihrer Feinde Kunstwerke erschaffen, hat mir schon so manche Gänsehaut bescherrt. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht - und das obwohl, es ja eigentlich drei Kurzgeschichten sind und ich Kurzgeschichten nicht mag. Aber Markus Heitz, hat die Storys so geschickt miteinander verwoben, dass es kaum auffällt und es sich wie ein "normaler" Roman liest. Und dieser Roman enhält alles, was man von den Vorgängern gewohnt ist: blutige Kunst, grausame Taten und vor allem Intrigen ohne Ende. Und apropos Ende: das war schon gemein, da man nun wieder mit vielen neuen Fragezeichen dasteht und händeringend auf die Fortsetzung warten muss.

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Veröffentlicht am 15.05.2024

Gruppe4 im Einsatz

Krähentage
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Für Jakob und Mila beginnt eine neue Herausforderung. Sie sollen die neu gegründete Einheit "Gruppe4" leiten, die sich mit Serientaten beschäftigt. Und schon am ersten Tag der Gruppe landen gleich zwei ...

Für Jakob und Mila beginnt eine neue Herausforderung. Sie sollen die neu gegründete Einheit "Gruppe4" leiten, die sich mit Serientaten beschäftigt. Und schon am ersten Tag der Gruppe landen gleich zwei Fälle auf ihrem Tisch. Da ist zu einem eine junge Frau, schrecklich zugerichtet, und zum anderen eine alte Frau, die tot in ihrer Wohnung gefunden wird. Vor allem dieser zweite Fall hat es in sich, denn die Tote wurde noch nach ihrem Ableben von Nachbarn und Geschäftsleuten vor Ort gesehen. Und dann ist da natürlich noch die Sache mit der Krähe...



Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei einem Buch selten so eine Gänsehaut hatte. Der ganze Fall mit den Krähen und was dazugehört ist dermaßen unheimlich und angsteinflößend, dass ich jetzt glaube ich erstmal einen ganz großen Bogen um jede Krähe machen werde. Ich mochte die Vögel noch nie sonderlich und nach diesem Buch fühle mich da irgendwie bestätigt. Für mich war es das erste Buch von Benjamin Cors und mich hat sein Schreib- und Erzählstil sofort gefesselt. Lebendig, voller Details und richtig mitreißend. Und auch das Team rund um Jakob und Mila ist toll. Mila fand ich am Anfang ziemlich anstrengend, aber das hat sich dann schnell gegeben und ich bin mehr als neugierig, was es denn nun mit dem Cello auf sich hat. Das Ende an sich fand ich wirklich gut. Auch hier war es wieder mitreißend und man hat zum Teil auch sehr mitleiden müssen. Aber der Cliffhanger ganz zum Schluss ist so was von fies! Ich hoffe, dass Band 2 deshalb auch nicht allzu lange auf sich warten lässt

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Veröffentlicht am 28.04.2024

Der Fall Justus

Die Sehenden und die Toten
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Clara brauchte einen Neuanfang und ist zusammen mit ihrer Tochter Lana ins Wendland gezogen. Hier haben sie ein altes Fachwerkhaus mit viel Grundstück gekauft. Weg aus Hamburg, weg von Mord und Todschlag ...

Clara brauchte einen Neuanfang und ist zusammen mit ihrer Tochter Lana ins Wendland gezogen. Hier haben sie ein altes Fachwerkhaus mit viel Grundstück gekauft. Weg aus Hamburg, weg von Mord und Todschlag und vor allem weg von der Vergangenheit, die ihnen beiden so viel Leid verursacht hat. Claras neuer Job in der Provinz sollte viel ruhiger werden. Aber dann passiert ganz überraschend ein Mord: ein junger Mann wird gefunden. Die Totesursache ist auf den ersten Blick unklar, da die Leiche unversehrt scheint. Jedenfalls bis auf ein grausiges Detail: denn die Augen des Toten wurden durch Spiegelscherben ersetzt...


Ich hab das Buch tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mich von der ersten Seite an einfach gefesselt. Der Schreibstil ist große Klasse und da ich aus Nordeutschland komme, ist es natürlich auch ganz cool von Orten wie Uelzen oder Lüneburg zu lesen. Das Buch lebt vor allem, wie ich finde, von den tollen Charakteren. Clara mochte ich auf anhieb und Lana, mit ihrer besonderen Gabe, war mir auch gleich sympathisch. Ich finds auch toll, dass die Kapitel aus Lanas Sicht sich sprachlich von den Kapiteln aus Claras Sicht unterscheiden. Das macht es sehr viel einfacher sich in die jeweilige Situation einzufühlen. Aber auch der Rest des Ermittlungsteams fand ich toll. Ich hab vor allem den Becker irgendwie lieb gewonnen. Über den musste ich so manches mal schmunzeln. So stellt man sich irgendwie den typischen "Dorfpolizisten" vor - aber auf nette Art. Der Fall an sich, war auch sehr gut und ich war dann von der Auflösung des Täters her doch ein wenig überrascht. Jedenfalls freue ich mich schon wahnsinnig auf den zweiten Teil und hoffe, dass man da noch mehr über Claras Vergangenheit erfährt. Aus den Andeutungen hat man zwar schon eine Ahnung, in welche Richtung es geht, aber trotzdem will ich wissen, was genau da mit Sören passiert ist.

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Veröffentlicht am 25.11.2023

Spieglein, Spieglein...

Grisper Castle - Weihnachtszauber
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Es geht auf Weihnachten zu, was grade für die Bewohner von Grisper Castle eine arbeitsreiche aber auch schöne Zeit ist. Für Marek ist es das erste Weihnachten in seinem neuen Heim und seiner neuen Familie ...

Es geht auf Weihnachten zu, was grade für die Bewohner von Grisper Castle eine arbeitsreiche aber auch schöne Zeit ist. Für Marek ist es das erste Weihnachten in seinem neuen Heim und seiner neuen Familie und er freut sich sehr darauf. Doch schon bald geschehen merkwürdige Dinge: in Darkmoor werden Leute in Eisstatuen verwandelt und die Spiegel im Schloss scheinen ein seltsames Eigenleben zu entwickeln. Dazu kommt noch, dass sich Marcus merkwürdig verhält und die beiden Gäste, Lisa und Nelson, scheinen auch etwas zu verbergen. Werden die Schlossbewohner es schaffen, die Rätsel zu lösen und die Einwohner von Darkmoor zu retten?


Ich bin mit dem zweiten Teil der Reihe eingestiegen und auch wenn mir dadaruch natürlich ein wenig Hintergrundwissen fehlt, bin ich sehr gut in die Story reinkommen. Aber das ist auch kein Wunder bei den liebevollen Charakteren und dem toll zu lesenden Schreibstil. Für mich ist das Buch auch genau die richtige Mischung zwischen Romantik und Mysterie. Es wird nie zu kitschig und bietet genug Spannung und Abenteuer. Was mich vor allem begeistert hat, sind die vielen Handlungsstränge, die beim ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und dann doch zu einem wirklich harmonischen und logischem Ende führen. Und es gab auch wirklich ein oder zwei Momente, wo ich baff war. Definitiv eine wirkliche Leseempfehlung, die wunderbar in die Vorweihnachtszeit passt. Und ich werde mir wohl mal Band 1 holen und dann sehnsüchtig auf Band 3 warten

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