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Veröffentlicht am 23.10.2024

Der wirklich interessante Teil ist gerade mal 30 Seiten lang. Zu wenig für einen Reiseführer.

MARCO POLO Reiseführer Amsterdam
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Früher war ich ein großer Fan der MARCO POLO Reiseführer. Heutzutage ist meine Begeisterung eher mau.

Der wirklich interessante Teil (also Sehenswürdigkeiten und Ausflüge) ist sehr klein – gerade mal ...

Früher war ich ein großer Fan der MARCO POLO Reiseführer. Heutzutage ist meine Begeisterung eher mau.

Der wirklich interessante Teil (also Sehenswürdigkeiten und Ausflüge) ist sehr klein – gerade mal 30 Seiten lang. Das ist viel zu kurz für einen Reiseführer und daher ist auch alles sehr oberflächlich gehalten. Stattdessen erhält man lange Listen mit Hotels, Restaurants, Bars und Shoppingläden. Sowas braucht doch heutzutage keiner mehr – oder doch? Ich meine… Listen von Hotels, Restaurants und Bars in Reiseführern sind ohnehin nicht aussagekräftig. Da verlasse ich mich lieber auf die Rezensionen von Google, TripAdvisor etc.

Wie dem auch sei. Wie bereits erwähnt, ist der Reiseführer sehr oberflächlich. Da kann man sich das Geld auch sparen und genau so gut auf das Internet zurückgreifen. Ich behaupte, dass es dort mittlerweile hunderte detaillierte und ausführliche Reiseblogs gibt.
Nichtsdestotrotz schafft der Reiseführer einen guten Überblick und für einen ersten Besuch in Amsterdam hat er vollkommen ausgereicht.

Fazit:
Ich werde mich zukünftig nach neuen Reiseführern umsehen, die etwas detailreicher und ausführlicher sind. Die MARCO POLO-Reiseführer können mich nicht mehr überzeugen.

Veröffentlicht am 04.08.2024

Nicht wirklich gut aber auch nicht extrem schlecht…

True Crown - Die Lady und der Lord Magier
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Ich finde es wirklich schwierig, dieses Buch zu rezensieren… Okay, ich fange einfach mal an und dann werden die Worte hoffentlich schon sprudeln.

Um das Buch zu lesen, habe ich insgesamt 34 Tage gebraucht ...

Ich finde es wirklich schwierig, dieses Buch zu rezensieren… Okay, ich fange einfach mal an und dann werden die Worte hoffentlich schon sprudeln.

Um das Buch zu lesen, habe ich insgesamt 34 Tage gebraucht und das sagt fürs Erste wahrscheinlich vieles. Nichts an dieser Geschichte hat mich wirklich interessiert. Es entstand kein Sog, der mich zum Weiterlesen animiert hat.

Im Großen und Ganzen war die Handlung schlichtweg langweilig und fade, denn hauptsächlich geht es darum, auf Bällen einen Heiratswilligen zu finden. Trotzdem gab es die ein oder andere Szene, die mir gut gefallen hat. Meistens hatten diese Szenen etwas mit Doras Verhalten zu tun, da es herrlich erfrischend war, wenn sie nicht wusste, wie man mit Emotionen umzugehen oder wie sie sich zu Verhalten hat. Bis aber endlich mal Fahrt in die Geschichte kommt und man sich auf die Suche nach Doras verlorener Seelenhälfte begibt, dauert es unheimlich lange und richtig spannend, wird es auch dann leider nicht. Auch die Magie und die Welt der Elfen kamen eindeutig viel zu kurz und waren nur Statisten am Rande. Es wird kaum etwas darüber erklärt, stattdessen hat man einfach damit zu leben, dass Elfen nun mal abgrundtief böse sind. Das Ende war dann ziemlich lieblos dahingeklatscht und wurde schnell abgehandelt. Es wirkte so, als wollte die Autorin das Buch möglichst schnell beenden oder ob sie selber nicht mehr weiterwusste.

Die Charaktere blieben ebenfalls eher blass und eindimensional, was aber für die Geschichte (welche auch nicht viel mehr Tiefgang hatte) völlig ausreichte. Dora gefiel mir grundsätzlich recht gut, weil sie halt völlig aus der Reihe tanzt und nun mal nicht so ist, wie sie sein sollte. Elias versteckt sich hinter seiner Arroganz, doch Dora schafft es, seinen weichen Kern herauszukitzeln – ziemlich klischeebehaftet und nicht wirklich was Neues. Trotzdem fand ich die Beziehung, welche die beiden zueinander aufbauen, echt schön zu lesen. Am meisten hat mir der Nebencharakter Albert gefallen, da er meiner Meinung nach, und im Gegensatz zu den anderen Charakteren, am meisten Farbe abgekommen hat.

Der Schreibstil selber ist wahnsinnig gewöhnungsbedürftig, da er recht einfach gehalten ist, aber zwischendrin immer gehobene Worte eingestreut wurden – insbesondere bei den Dialogen. Natürlich passten die Dialoge zu Regency Ära aber diese Kombination zwischen einfachem Schreibstil und gehobenen Dialogen passte für mich einfach nicht zusammen. Es fühlte sich seltsam an beim Lesen.

Fazit:
Ich fand das Buch nicht wirklich gut aber auch nicht extrem schlecht. Im Großen und Ganzen war es leider sehr langweilig. Die sanfte Beziehung, die Dora und der Lord Magier zueinander entwickeln, fand ich hingegen ganz schön.

Grundsätzlich würde ich die Reihe nicht mehr weiterverfolgen, dafür konnte sie mich nicht genug überzeugen. Wie so oft, habe ich mir dummerweise die gesamte Reihe gekauft (und ja, leider aufgrund des Farbschnitts), weswegen ich bestimmt irgendwann mal zu Teil zwei greifen werde. Aber vorerst widme ich mich lieber anderen Büchern.

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Veröffentlicht am 21.07.2024

Womöglich braucht es musikalisches Wissen, um die Vorzüge des Buches zu erkennen?

Songtexte schreiben
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Ich bin mir nicht sicher, was ich dazu sagen soll. Kurzum: Ich habe mir das Buch gekauft, weil es mich interessiert, wie man einen Songtext schreibt und welche Techniken es gibt. Jedoch habe ich keinerlei ...

Ich bin mir nicht sicher, was ich dazu sagen soll. Kurzum: Ich habe mir das Buch gekauft, weil es mich interessiert, wie man einen Songtext schreibt und welche Techniken es gibt. Jedoch habe ich keinerlei Ambitionen Songtexterin zu werden, vielmehr war ich einfach neugierig. Tja und selbst als Laie, ohne große Erwartungen, empfand ich das Buch als oberflächlich und nicht wirklich hilfreich. Njaa, bis auf einen Punkt und zu dem komme ich später.

Im Großen und Ganzen habe ich kaum etwas gelernt. Nichts ist wirklich in meinem Kopf verankert geblieben. Zwei Monate lang, habe ich mich durch die Lektüre hindurchgequält und wofür? Für gar nichts. Vielleicht fehlt mir aber, schlicht und ergreifend, das nötige musikalische Wissen, um die Vorzüge des Buches zu erkennen? Das ist gut möglich. Trotzdem wage ich es, zu behaupten, dass man viele dieser Tipps auch kostenlos im Internet finden kann.

Die Songtexte/Lieder, die im Buch aufgearbeitet werden, waren mir größtenteils kaum bekannt. Obwohl das Buch mittlerweile doch recht alt ist und man daher keine topaktuellen Songs erwarten kann, gäbe es trotzdem viele andere und bekanntere Songs, die man als Beispiele hinzuziehen hätte können. Aber ja, ich gebe auch zu, dass ich zu faul war, mir die unbekannten Lieder anzuhören. Ich habe mich lieber auf die Texte konzentriert, die ich kannte. Zudem muss ich auch sagen, dass mir bei der Auswahl der Songtexte die Vielfalt gefehlt hat. Viele dieser Texte behandelten die Themen „Liebe, Melancholie und Sehnsucht“. Wo sind die anderen Beispiele?

Die Sprache im Buch ist leicht und verständlich und trotzdem gibt es auch Kapitel, die enorm trocken waren – wenn nicht sogar staubtrocken – und durch die man sich wirklich durchgequält hat.

Die Schreibübungen hingegen fand ich als Einziges ganz interessant und gut. Sie können hilfreich sein, wenn man sich darauf einlässt. Man sollte sie als Anregung betrachten oder als Hilfe, um seine eigenen Gedanken ins Rollen zu bringen. Oder, und das ist in meinen Augen das Wichtigste, einfach mal mit dem Texten zu starten und dann zu schauen, was daraus wird.

Fazit:
Bis auf die Schreibübungen konnte ich diesem Buch nicht viel abgewinnen. Vielleicht auch weil mir das nötige musikalische Wissen fehlt.

Trotzdem: Ich würde dieses Buch wirklich nicht weiterempfehlen – erst recht nicht an jemanden, der wirklich Ambitionen hat Songtexter/in zu werden.

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Veröffentlicht am 12.05.2024

Eine Geschichte, die schnell gelesen aber genauso schnell wieder vergessen ist.

Das Leben fällt, wohin es will
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Bevor ich diese Rezension hier schreibe, muss ich ganz ehrlich sein: Ich habe das Buch im November 2023 gelesen. Geblieben sind einige lose Notizen, die ich eigentlich sofort verarbeiten wollte. Heute ...

Bevor ich diese Rezension hier schreibe, muss ich ganz ehrlich sein: Ich habe das Buch im November 2023 gelesen. Geblieben sind einige lose Notizen, die ich eigentlich sofort verarbeiten wollte. Heute 4 Monate später sitze ich vor den Notizen und merke, dass das Buch bei mir kaum Spuren hinterlassen hat. Das sagt mir entweder, dass ich wohl besser ein Gedächtnistraining absolvieren sollte oder andererseits, dass dieses Buch keinen „WOW-Effekt“ geboten hat. Die Liebesstory ist 0815 – er mag sie nicht, sie versprüht ihren Charme und plötzlich keimen doch Gefühle auf. Tadaaaa!

Das Ganze darum herum… Jaaaa… Wie soll ich das sagen? Die Geschichte weist enorme Längen auf und ist teilweise sehr vorhersehbar. Dennoch war die Geschichte flott zu lesen und eine nette Geschichte für nebenbei.

Die Charaktere… Hm… Ich hatte große Mühe mit Maries Schwester. Schlimm genug, dass sie an Krebs erkrankt ist, aber sie ist zudem auch noch unglaublich undankbar, unsympathisch und beleidigend. Das Schlimmste war, dass sie ihrer eigenen Schwester Krebs gewünscht hat. Sorry, aber das geht gar nicht! Damit war die bei mir vollkommen untendurch. Marie war mir grundsätzlich sympathisch aber auch sie hatte ihre Schwächen. Bspw. will sie ihrer Freundin den Freund ausreden, nur weil der einige Jahre älter ist. Bitte? Was soll das? Ah und dann gab es da noch diesen einen Freund, der nichts von Maries Problemen wissen möchte und jedes Mal abblockt, wenn es um die Krebserkrankung ihrer Schwester geht. Ah und Maries Vater? Der traut seiner Tochter so gar nichts zu. Und zum Schluss? Friede, Freude, Eierkuchen. Määäh… Wenn ich das hier so Runterleier, dann wirkt das alles ziemlich konstruiert – ein bisschen Drama hier, noch ein bisschen dort und fertig ist der Konfliktkochtopf.

Fazit:
Hach ja... Schwierig…

Es ist ein Buch, welches man schnell gelesen aber genauso schnell wieder vergessen hat. Traurig, aber wahr. Bei mir sind nur Dinge hängen geblieben, die mir so gar nicht gefallen haben (das Verhalten der einzelnen Charaktere, etc.).

Nichtsdestotrotz ist es eine Geschichte, die sich trotz einer schweren Krankheit, schnell und leicht lesen lässt.

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Veröffentlicht am 05.05.2024

Ich habe mehr von dem Buch erwartet und bin etwas enttäuscht.

Der Codex
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Das Buch war in Ordnung, mehr aber auch nicht. Mir gefällt die Idee rund um einen Codex, mit welchem man medizinische Wunder vollbringen kann und die damit verbundene Schatzsuche durch den Dschungel. Ich ...

Das Buch war in Ordnung, mehr aber auch nicht. Mir gefällt die Idee rund um einen Codex, mit welchem man medizinische Wunder vollbringen kann und die damit verbundene Schatzsuche durch den Dschungel. Ich kam mir teilweise vor wie bei meinen „Lara Croft-Games“.

ABER, entschuldigt die harschen Worte: Das hier ist nie und nimmer ein Thriller. Obwohl sich ein Überlebenskampf an den anderen reiht, gelingt es dem Autor nicht, genügend Spannung aufzubauen. Die Geschichte hat mich manchmal, besonders im ersten Teil des Buches, etwas gelangweilt. Erst als dann die „Schurken“ auf der Bildfläche erschienen sind, hat das Ganze etwas an Fahrt aufgenommen und Spannung aufgebaut. Die traumhafte und bildhafte Beschreibung der Dschungellandschaft verlieh dem Buch die Atmosphäre eines Abenteuerromans. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Die Charaktere an sich waren leider teilweise stereotyp (die schöne Blondine; der Held, der die Frau abkriegt; etc.) und bleiben dem Leser kaum in Erinnerung. Die Bösen sind ultraböse und die Guten sind gut – punkt. Zudem sterben die Bösen wie die Fliegen. Wie kann es auch anders sein? Schließlich müssen die Guten überleben. Und ganz ehrlich? Diese fünf Personen hätten im Dschungel nie so lange überlebt. Okay, bis auf den vierten Bruder – aufgrund seiner Abstammung ist es als Einziges nachvollziehbar, dass er den einen oder anderen Trick draufhat. Aber der Rest? Eher nicht. Die fünf Helden schaffen es sogar, beinahe mit Leichtigkeit, eine ganze Schar von Bösewichten auszulöschen, die bis auf die Zähne bewaffnet waren.

Abgesehen von den genannten Kritikpunkten, gefiel es mir, mich durch den Dschungel zu kämpfen, und auf die unterschiedlichen Tiere zu treffen. Auch auf der Flucht vor den Bösewichten gab es den ein oder anderen Spannungsmoment aber für einen knapp 500-seitigen Roman, war es mir einfach zu wenig.

Dank des angenehmen Schreibstils lässt sich das Buch eigentlich sehr flüssig und schnell lesen.

Fazit:
Leider hat mir zeitweise einfach die Spannung gefehlt und teilweise war es richtig zäh und etwas langweilig.

Schade, ich kann dieses Buch daher nicht wärmstens weiterempfehlen.

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