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Veröffentlicht am 19.07.2024

3 - 3,5 Sterne

Flat-Out Love
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So hatte Julie sich den Start in ihr Studentenleben nicht vorgestellt, statt einer Wohnung findet sie einen Burritoladen vor. Ihr Geld ist weg und so bleibt ihr nichts anderes übrig als bei einer Studentenfreundin ...

So hatte Julie sich den Start in ihr Studentenleben nicht vorgestellt, statt einer Wohnung findet sie einen Burritoladen vor. Ihr Geld ist weg und so bleibt ihr nichts anderes übrig als bei einer Studentenfreundin ihrer Mutter unterzukommen. Schnell merkt sie, dass die Watins irgendwie anders sind, denn die 13-jährige Celeste trägt ständig eine Pappfigur ihres großen Bruders Finn mit sich herum. Warum sie das tut will ihr niemand sagen und es scheint keinen zu stören. Warum Matt sich ständig in seinem Zimmer versteckt ist ein weiteres Geheimnis in das niemand Julie einweihen will. So sucht Julie in den Sozialen Medien nach Finn und fängt an ihm zu schrieben. Finn zögert seine Heimreise immer weiter hinaus. Julie will dem auf den Grund gehen und der Familie helfen, doch darf sie das überhaupt.

Lange hab ich auf ein neues Buch der Autorin gewartet, als Flat Out Love angekündigt wurde musste ich es haben. Hätte ich im Voraus gewusst, dass das Buch eine Neuauflage ist hätte es mich wahrscheinlich nicht interessiert, um ehrlich zu sein.
Julie möchte der Familie helfen und vorallem Celeste. Ich konnte gut verstehen warum sie sich der kleinen annimmt, der ich hatte das Gefühl, dass es sonst keiner tut.
Im Laufe des Buches stellt man sich die Frage warum Celeste mit Papp-Finn durch die Gegend läuft und wo der echte Finn steckt, warum er nicht nach Hause kommt. Irgendwann stellt man Theorien auf, kurz war ich auf der richtigen Fährte, hab die aber verworfen.
Celeste war eine Nummer für sich. Die Art wie sie redet ist etwas speziel und ich hab mich gefragt was dahinter steckt. Ob es nur ihre Art ist oder sie etwas hat, leider wurde nichts darauf eingegangen, weswegen ich annehme, dass sie einfach so redet.
Mir haben die E-Mails und die Nachrichten richtig gut gefallen. Bei manchen musste man schmunzeln bei anderen denkt man „Was?“. Die Nachrichten die Finn und Julie austauschen fand ich ebenfalls sehr toll.
Was mir gefehlt hat war Julies Leben auf dem College, von dem man eigentlich nichts mitbekommt.
Die extra Kapitel, den POV Wechsel waren nett, weil man mit Matts Gedanken ein besseres Gefühl für ihn bekommen hat, aber viel beigetragen hat es nicht. Das „Prequel“ dagegen mochte ich gerne. Dass es im normalen Buch gespoilert hätte versteh ich, aber ich hätte es auch nicht gebraucht. Ebenso wie das Bonuskapitel.

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Veröffentlicht am 24.06.2024

Langezogene Szenen

Crescent City – Wenn die Schatten sich erheben
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Bryce Quinlan hätte nie gedacht, einmal eine andere Welt als Midgard zu sehen, aber jetzt, wo es passiert ist, will sie nur noch zurück. Alles, was sie liebt, ist in Midgard: ihre Familie, ihre Freunde, ...


Bryce Quinlan hätte nie gedacht, einmal eine andere Welt als Midgard zu sehen, aber jetzt, wo es passiert ist, will sie nur noch zurück. Alles, was sie liebt, ist in Midgard: ihre Familie, ihre Freunde, ihr Gefährte. Als Gestrandete in einer fremden neuen Welt wird sie all ihre Cleverness benötigen, um wieder nach Hause zu kommen. Und das ist kein leichtes Unterfangen – denn woher soll sie wissen, wem sie vertrauen kann?
Hunt Athalar steckte in seinem Leben schon in zahlreichen ausweglosen Situationen, aber diese könnte die auswegloseste von allen sein. Nach ein paar kurzen Monaten, in denen er alle seine Träume wahr zu werden schienen, befindet er sich wieder in den Kerkern der Asteri, seiner Freiheit beraubt und ohne einen Hinweis darauf, was mit Bryce geschehen ist. Er will ihr unbedingt helfen, aber bis er sich aus den Fängen der Asteri befreien kann, sind ihm buchstäblich die Hände gebunden.


Nachdem ich Band 1 gleich doppelt gelesen habe und Band 2 ganz solide war, habe ich nicht lange gewartet und Teil 3 gelesen, solange die Erinnerungen noch frisch sind.
Es gab viele Handlungsstränge und Personen von denen ich manche mehr, andere weniger mochte.
Bryce war in diesem Band nicht die super Protagonistin wie in Band 1, aber sie hat mich nicht genervt. Dass ich ihren Teil nicht so mochte, lag eher an der Länge der Szene als an ihr. Dennoch hätte ich mir mehr Wärme von ihr gewünscht, vorallem Hunt gegenüber.
Hunt war ziemlich so wie ich ihn in Erinnerung hatte und so fand ich seine Szenen nicht schlecht.
Besser gefallen haben mir Ruhn und Lidias Geschichte, in der es eine unerwartete Wendung gab.
Eigentlich bin ich ein Fan von Crossovern, blöd nur wenn man die, in diesem Fall ACOTAR-Reihe nicht gelesen hat. (Ehrlich gesagt, es hat mir nicht zusagt es zu versuchen). Der Aufenthalt von Bryce kam mir so unendlich vor und ich hatte irgendwann nicht mehr richtig Lust die Geschichte zu lesen. Die Seiten den dieser Teil des Buches einnimmt hätte bequem gereicht um besser zu erklären wie die Welt funktioniert. Es hat mich nicht gepackt und war einfach zu lang. Ich hab nur drauf gehofft, dass es irgendwann zu Ende geht.
Band 3 hat das Rad nicht neu erfunden. So nahm ich Hunts Bestrafung nur noch auf anstatt schockiert zu sein, es war nichts neues mehr.
Im Lesefluss gestört hat mich die Unterteilung, so liest man von einer Person und dreht sie Seite um und ist komplett woanders, da hätte mir ein kleines Symbol das den Wechsel kennzeichnet sehr geholfen. Warum die Kapitel dann in der POV weitergehen, anstatt den Wechsel am Anfang zu machen verstehe ich auch nicht.
Das Buch war einfach nur lang und selbst zum Schluss konnte ich mich nicht immer konzentrieren. Meine Gedanken sind manchmal kurz abgeschweift. Irgendwann hatte ich nicht mehr so die Lust auf das Buch, da es nicht voran ging bzw mich nicht gepackt hat. Ich lese gerne Fantasie aber (vor allem am Ende) hatte ich Probleme wirklich zu verstehen was genau passiert und mein Kopf blieb leer an der Stelle.
Insgesamt bin ich etwas enttäuscht, zwar war es nicht so schlecht, aber es war auch nicht das Highlight, das Band 1 war.

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Veröffentlicht am 26.05.2024

kann man lesen, muss man nicht

Belle Morte - Rot wie Blut
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Die Zeiten in denen Vampire in den Schatten gelebt haben sind vorbei, heute sind sie Berühmtheiten. Sie müssen keine Leute mehr töten, um an Blut zu kommen, stattdessen reißen sich die Menschen darum bezahlte ...

Die Zeiten in denen Vampire in den Schatten gelebt haben sind vorbei, heute sind sie Berühmtheiten. Sie müssen keine Leute mehr töten, um an Blut zu kommen, stattdessen reißen sich die Menschen darum bezahlte Spender zu werden. Bei Renie sitzt der Hass auf die Vampire, in Gegensatz zu den anderen Menschen tief, denn vor fünf Monaten ist ihre Schwester in Belle Morte eingezogen und seitdem verschwunden. Bei Renies Einzug schwört sie sich alles dran zu setzten herauszufinden was mit ihrer Schwester passiert ist.


Von der Idee, dass Vampire wie Stars behandelt werden, war ich so angesprochen, dass ich seit Ewigkeiten mal wieder ein Vampirbuch lesen wollte.
Ich weiß nicht ob ich es irgendwo überlesen haben, aber ich hab mich lange gefragt wie alt Renie ist. Manchmal verhielt sie sich wie ein junger Teenager, dann trinkt sie und probiert sexy Klamotten an, so dass ich sie sie auf Anfang 20 schätzte. Dass sie schon (oder erst) 18 ist wurde erst auf der Hälfte erwähnt. Renie kann Vampire nicht leiden, was auch öfters betont wurde, sich aber noch einigermaßen in Grenzen hielt. Anfangs dachte ich die Suche nach ihrer Schwester würde nicht genug Raum einnehmen, was nicht der Fall war, es hat einfach nur etwas gedauert. Renie war ansonsten stur, etwas frech und auch öfters mal leichtsinnig. Ich mochte sie, aber mehr auch nicht.
Edmond, ist ein Vampir und somit natürlich gutaussehend, charmant und scheint nur auf die Protagonistin gewartet zu haben. Nichts neues, aber das macht nichts. Ich bin nicht sicher ob ich es richtig verstanden habe, aber er hat im Krieg gekämpft, kann aber Tagsüber glaube ich nur bedingt raus. Das hat keinen Sinn ergeben.
Das Buch ist für jüngere gedacht, denke ich und vor 10 Jahren hätte ich dieses Buch geliebt. Ich hab das Buch in der Jungendabteilung gefunden, weswegen ich bei manchen Szenen doch schockiert war wie die es in ein Buch ab 14 Jahren geschafft haben. So greift Renie manchmal zum Alkohol und plündert die Bar. Noch krasser fand ich einen Abschnitt in dem Themen wie BDSM aufkamen, was für mich nicht in eine Buch für Jugendliche gehört.
Vom Schreibstil her ist das Buch leicht zu lesen so dass ich gut voran kam. Zuerst dachte ich die Unterschiedlichen Sichten und Perspektiven würden mich stören, aber das hat es nicht. Anfangs wird so viel gegendert, dass ich nur noch am Augen verdrehen war. Nach und nach wurde es weniger, was gut war. Wie gesagt, hat Bella Higgins das Rad nicht neu erfunden, dennoch fand ich das Spendersystem ganz interessant. Im Mittelteil hat mir etwas Spannung gefehlt, oder Geschichten was so alte Vampire erlebt haben. Die Story die mit Edmonds Namen zu tun hatte fand ich unterhaltsam. Obwohl ich Anfangs nur wenig begeistert war, war das Buch okay, empfehlen kann ich es nicht unbedingt und es wird für mich auch bei einem Band bleiben.

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Veröffentlicht am 21.05.2024

Zuviel des Guten , der Rest ging unter

Dreams of Sapphire Seas
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Als Serena die Zusage bekommt ihre Ausbildung in Cork fortzusetzen und sie nicht in Hamburg bleiben muss, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Für ihre Collegedaten braucht sie dann nur noch eins: Einen ...

Als Serena die Zusage bekommt ihre Ausbildung in Cork fortzusetzen und sie nicht in Hamburg bleiben muss, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Für ihre Collegedaten braucht sie dann nur noch eins: Einen Wohnsitz. Leichter gesagt, als getan, denn der Wohnungsmarkt in Irland ist eine Katastrophe. Nach ewigem Suchen findet sie endlich eine WG in der sie aufgenommen wird und wo die Miete bezahlbar ist. Die drei jungen Männer mit denen sie nun zusammenlebt haben nur eine Regel: Sie darf mit keinem von ihnen etwas anfangen. Was so leicht klingt wird schwer als sie Mitbewohner Aedan langsam näher kommt. Doch sie ahnt nicht, dass ihre selbstgewählte Regel, das kleinste Problem ist.


Nachdem ich Band 1 beendet habe, wollte ich Band 2 lesen, obwohl das erste kein Highlight war, mir aber durch das Hörbuch doch gut gefiel.
Serena ist engagiert und mit dem Herzen dabei. Dabei möchte sie auf keinen Fall wie ihre Eltern werden. Dass Serena sich für andere engagiert, helfen möchte hat mir als Ansatz gut gefallen und auch wie sie hilft war gut. Bis zum Schluss als sie so eine blöde Aktion macht und dann noch anderen die Schuld gibt und null einsehen hat. Da hat sie bei mir einiges an Sympathie eingebüßt. Dass sie dabei noch einen Geburtstag vergisst hat es für mich noch schlimmer gemacht.
Aiden fand ich dagegen sympatisch. Als Sohn des Bürgermeisters ist es nicht leicht für ihn, da er die Probleme sieht, aber auch für die Stadt arbeitet. Ich konnte sein Dilemma verstehen und auch was dieser Zwiespalt für ihn bedeutet wurde gut umgesetzt.
Wie so oft hätte man so einige der Probleme lösen können wenn man nur miteinander geredet hätte. So wurde auch in diesem Buch wieder geschwiegen, verschoben, verschoben bis.. ups die Person hat es raus gefunden. Warum kann nicht mal einer den Mund aufmachen? Es war so klar.
Man muss nicht viel lesen, damit man weiß, dass das Thema Obdachlosigkeit eine Rolle in dem Buch spielt. Ein wichtiges Thema, von dem ich dachte, dass es doch toll ist, dass es mal in einem Buch aufgegriffen wird. So hat mir Serenas Freundschaft mit Charlie gefallen und auch die ein oder andere Aktion war gut. Nur wurde es dann einfach zu viel. Statt um Irland, College oder Liebesgeschichte ging es fast nur noch um dieses Thema. Ich hatte das Gefühl, dass die gleichen Argumente immer wiederholt wurde, als gäbe es sonst keine. Auch die oft genannte RAG (Raise & Give Week) wurde innerhalb so kurzer Zeit so oft wiederholt, dass ich es nicht mehr hören könnte. Und natürlich war das auch nur eine Ausrede um noch mehr zu trinken. Womit wir beim nächsten Punkt wären. Vielleicht liegt es daran dass ich gar nicht trinke, aber die Charakteren hatten so oft was getrunken, dass es für mich zu viel war und es immer verharmlost wird.
Wie schon bei anderen Büchern der Autorin, passen der Schreibstil und ich nicht zusammen. Ich kann nicht genau sagen warum, aber mir fehlte etwas das mich mitreißt. Zwar war das Buch meistens interessant, aber ich kam schlecht voran und ohne Hörbuch würde ich noch in 2 Wochen dran lesen. Die Beschreibungen waren gut und auch von Aiden und Serena bekam ich ein Bild. Genervt hat mich das englisch, ob der Typ „hot“ war oder auch Wörter wie „Salespoint“ hätte man einfach auf deutsch schreiben können.
Wenn ich nicht vorankomme, höre ich Hörbuch, das hat Band 1 gerettet. Bei diesem hier mochte ich die Sprecherin nicht. Sie hat so langsam gelesen, als würde ein Komma hinter jedem Wort stehen und vor allem bei den letzten Wörter eines Kapitels dachte ich sie würde einschlafen. Der Sprecher hingegen hatte eine angenehme Art und so mochte ich auch Aiden lieber.
Insgesamt hat mich das Buch wenig begeistert und so leid es mir tut, zum Schluss war ich einfach nur froh als es zu Ende war. Ich hab noch ein Buch von der Autorin, ansonsten würde ich eher nichts mehr lesen.

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Veröffentlicht am 06.05.2024

Okay

Whitestone Hospital - High Hopes
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Laura Collins möchte, wie ihre verstorbenen Eltern, Ärztin werden und im Whitestone Hospital arbeiten. Als sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt und sie die Beziehung beendet, muss sie sich wieder ...

Laura Collins möchte, wie ihre verstorbenen Eltern, Ärztin werden und im Whitestone Hospital arbeiten. Als sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt und sie die Beziehung beendet, muss sie sich wieder fangen. Da kommt die Zusage vom Whitestone gerade recht. Als Assistenzärztin hat sie ihren Traumjob ergattert. Bereits ihr erster Tag hat es in sich, sie hängt mit dem Bus im Stau und ein Gast kollabiert. Laura greift ein und ein ein junger Arzt kommt ihr zu Hilfe. Als sie später im Krankenhaus ankommt trifft sie auf Nash und den Mann aus dem Bus. Dr. Nash Brooks ist perfekt für seinen Job, charmant und sieht viel zu gut aus. Aber ist auch Lauras Betreuer und somit kann aus ihnen nichts werden. Doch ihre Gefühle sagen etwas anderes.


Die Whitestone Reihe liegt schon ewig auf dem SuB, da ich warten wollte bis die ersten Bände erschienen sind. Krankenhausgeschichten sind nicht so meins, Medizin dagegen schon, außerdem ich mag die Bücher der Autorin und wollte es versuchen. Laura wurde mir auf den ersten Seiten schon unsympathisch. Ich weiß nicht wie alt sie ist, aber sie benimmt sich wie ein Teenager. Alleine schon die Szene mit ihrem Handy und bevor es ins Krankenhaus geht hat mich wahnsinnig gemacht. Gleich am Anfang gab es eine Szene in der Laura und ein Fremder (ich habe immer noch nicht verstanden ob es Ian oder Nash war) im Bus einem Fremden das Leben retten. Und während sie das tun haben sie noch die Zeit zu flirten und anzügliche Gedanken zu haben. Auch während der Geschichte gab es Szenen in denen sie in der Gegenwart von Patienten bzw hinter einem Vorhang intim wurden, was ich sehr komisch fand. Die Liebesgeschichte zwischen Laura und Nash war für mich nicht existent. Sie treffen aufeinander und arbeiten zusammen und irgendwie scheint es die große Liebe zu sein. Es gab kein einziges Date oder treffen außerhalb der Arbeit, wenn man davon absieht dass Laura bei Nash übernachtet. Woher die Gefühle kamen weiß ich nicht. Nash fand ich eigentlich ganz okay. Er ist etwas mürrisch und all zu viel von seinem Leben erfährt man auch nicht. Trotzdem mochte ich ihn. Furchtbar schade ist, dass man keine Erklärung für sein Verhalten bekommt. Die Geschichte mit seiner Katze hat mir dafür gut gefallen. Das Setting fand ich wirklich gut beschrieben. Man wird durch verschiedene Stationen begleitet und erfährt wie der Betrieb in einem Krankenhaus läuft. Ich bin etwas sensibler in OP und Unfall Szenen, aber es ging. Trotzdem sollte man die Triggerwarnung beachten. Der Schreibstil war gut. Ich bin zwar nicht so in der Geschichte drin gewesen wie es hätte sein können, aber ich bin eigentlich gut vorangekommen. Sehr gestört hat mich das ständige Gegendere. Einmal wurde ein Satz fast doppelt geschrieben nur deswegen. Ich hatte im Kopf dass die Autorin das sein lassen würde. Am Ende gab es eine Szene mit Laura die mir persönlich als Cliffhanger besser gefallen hätte, aber das ist Geschmackssache. High Hopes hat mich insgesamt nicht so überzeugt wie ich es mir gewünscht habe. Ich werde Band 2 lesen und danach entscheiden ob ich die Reihe fortsetzen möchte.