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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2024

Interessantes Buch

A Tempest of Tea
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Das Cover entspricht dem englischen Original. Ich finde es sehr schön.

Das Buch wird als Mischung aus Six of Crows und Peaky Blinders mit Vampiren beworben. Ich kenne nur ersteres und konnte eindeutig ...

Das Cover entspricht dem englischen Original. Ich finde es sehr schön.

Das Buch wird als Mischung aus Six of Crows und Peaky Blinders mit Vampiren beworben. Ich kenne nur ersteres und konnte eindeutig einige Vibes spüren.

Mir hat die Grundidee des Buches sehr gut gefallen. „A Tempest of Tea“ folgt einem kriminellen Superhirn, das tagsüber ein Teehaus und nachts ein Bluthaus betreibt. Mit ihrer Bande von Außenseitern plant sie sorgfältig einen Raubüberfall, um ihr Etablissement zu schützen, aber auf dem Weg dorthin stolpert sie über ein Geheimnis nach dem anderen und eine Verschwörung nach der anderen.

Ich liebe ja alles was mit Vampiren zu tun hat, weshalb ich neugierig auf dieses Buch war. Die Vampire werden innerhalb dieser Welt als etwas negatives gesehen. Sie haben Geheimorganisationen mit vielen Geheimnissen und Verschwörungen. Mein Interesse war auf jeden Fall geweckt. Ich mochte das Konzept der Teestube und wie sie als Ort dient, um Vampire mit Blut zu versorgen, aber ich wünschte, es wäre ein größerer Teil der Geschichte gewesen.

Das Buch versprach, voller Action und Wendungen zu sein, aber worunter es am meisten litt, war das mühsame Tempo. Aus diesem Grund muss ich auch einen Stern abziehen. Stellenweise war es einfach zäh wie Kaugummi. Viel Gerede, aber letztlich kein Handeln. Auch bei Arthie sollen wir glauben, dass sie eine erstklassige Kriminelle ist, aber es wird zu viel erzählt und zu wenig gezeigt.

Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Sichtweisen erzählt, wodurch man bessere Einblicke in die jeweiligen Gedanken und Gefühle erhält. Jedoch fühlte es sich eher so an als gäbe es fünf Hauptcharaktere, nur leider durften wir in zwei von ihnen nicht hineinblicken.


Fazit: Es war mein erstes Buch der Autorin und ich hatte keine wirklichen Erwartungen an das Buch. Aus diesem Grund hat es mir wohl auch gut gefallen. Wer aber auf das Niveau von Six of Crows hofft, der wird wahrscheinlich eher enttäuscht werden. Mir persönlich hat es gefallen, wenn es stellenweise auch zäh war. Ich lese einfach selten solche Bücher, weshalb es mich gut unterhalten konnte.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2024

Guter Auftakt

The Last Dragon King - Die Chroniken von Avalier 1
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Das Cover sieht sehr schön aus und der dazu passende Farbschnitt ist ein Traum. Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich einfach sprachlos. Dazu gab es auch noch ein Page-Overlay. Ich ...

Das Cover sieht sehr schön aus und der dazu passende Farbschnitt ist ein Traum. Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich einfach sprachlos. Dazu gab es auch noch ein Page-Overlay. Ich bin wirklich sehr glücklich über das wunderschöne Aussehen des Buches.

Der Einstieg gefiel mir sehr gut. Ich wollte das Buch schon seit Jahren lesen und finde es toll, dass es ein Zuhause beim ONE Verlag gefunden hat.

Diese Geschichte hat mich einfach gepackt. Von der ersten Seite an wurde ich hineingesogen und war süchtig. Mir hat der Aufbau dieses Buches mit seinen Anklängen an die Fernsehserie „The Bachelor“ sehr gut gefallen. All diese Mädchen hoffen, dass sie die nächste Drachenkönigin sind – um ein königliches Leben in Luxus zu führen, in dem Geld nie ein Thema sein wird, während sie am Arm des wunderschönen und mächtigen Drachenkönigs sind. Arwen ist ein starke weibliche Protagonistin, sie war mir sofort sympathisch. In der Vergangenheit musste sie eine Menge durchmachen, vor allem als sie ihre wahre Identität erfuhr. Sie ist eine Kämpferin und sehr unabhängig. Ihr Gegenpart der Drachenkönig Valdren war ebenfalls sehr interessant.

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass das Buch in sich abgeschlossen ist. Es gibt zwar einen übergeordneten Plot, der in den Folgebände weitergeführt wird, aber für Arwen und Valdren gibt es erstmal ein rundes Ende. Ich bin richtig gespannt wie es mit Kailani und Raife weitergehen wird.

Das Buch hat zwar auch seine Schwächen, aber ich wurde gut unterhalten und habe das Buch sogar an einem einzelnen Tag durchgelesen. Auch wenn mich manchmal Dinge gestört haben, so wollte ich trotzdem weiterlesen. Die Handlung ist nichts neues oder überraschend. Ich persönlich bin aber momentan im Drachen-Fieber und habe das Buch dementsprechend verschlungen. Für zwischendurch ist es auf jeden Fall ein gutes Buch, bei dem man nicht zig Bände lesen muss.


Fazit: „The Last Dragon King“ ist ein kurzweiliger Fantasy Roman, der mir gut gefallen hat. Das Rad wird hier nicht neu erfunden, aber der Schreibstil ist flüssig und die Handlung in sich abgeschlossen. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 18.03.2024

Süße Geschichte

Love Redesigned – Lakefront Billionaires
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Das Cover entspricht dem englischen Original und gefällt mir sehr. Die kleinen Details spiegeln sich in der Geschichte wieder.

Ich habe das Buch schon auf englisch gelesen und war nicht so begeistert. ...

Das Cover entspricht dem englischen Original und gefällt mir sehr. Die kleinen Details spiegeln sich in der Geschichte wieder.

Ich habe das Buch schon auf englisch gelesen und war nicht so begeistert. Wahrscheinlich waren damals meine Erwartungen zu hoch. Jetzt auf deutsch hat es mir um einiges besser gefallen.

Die Chemie zwischen Dahlia und Julian war großartig! Sie sahen sich als Rivalen, was für köstliche Spannungen und lustige Neckereien sorgte, und sie waren Freunde aus der Kindheit, so dass sie einander gut genug kannten, um den anderen zu verstehen. Außerdem blühte zwischen ihnen etwas auf, als sie auf dem College waren, was aber aufgrund eines tragischen Ereignisses abrupt endete, so dass sie Jahre später darüber nachdachten, „was hätte sein können“, als Dahlia in ihre Heimatstadt zurückkehrte und die Funken zwischen ihnen wieder aufflammten.

Beim zweiten Mal lesen konnte ich die Geschichte mehr genießen. Zwar finde ich immer noch, dass das Buch zu viele Seiten hat und dadurch auch einige Längen, aber die Charaktere sind wirklich herzlich und es gibt viele amüsante Szenen. Wer Kleinstadt-Geschichten liebt, der wird auf jeden Fall seinen Spaß haben mit der Muñoz und Lopez Familie. Vor allem auf den zweiten Teil freue ich mich umso mehr. Dahlia und Julian passen gut zusammen, nur fehlte mir die Entwicklung der Beziehung, da sich die beiden schon seit der Kindheit kennen und somit die „Tiefe der Gefühle“ nicht gegeben war. Leider oftmals die Schwäche von Second Chance und Friends to lovers Liebesromanen.


Fazit: Love Redesigned ist nicht mein Lieblingsbuch der Autorin, aber das neue Setting ist fantastisch, genau so wie die Charaktere. Ich bin jetzt schon absolut gespannt auf den nächsten Teil! „Love Redesigned“ ist ein herrlicher cozy Liebesroman für zwischendurch mit jede Menge Kleinstadtcharme.

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Veröffentlicht am 01.01.2024

Tolle Geschichte

Stolen Crown – Die Magie des dunklen Zwillings
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Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich liebe es sowie den passenden Farbschnitt. Das Buch ist ein absoluter Hingucker im Regal. Ich habe vom One-Verlag sogar eine signierte Ausgabe erhalten wofür ...

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich liebe es sowie den passenden Farbschnitt. Das Buch ist ein absoluter Hingucker im Regal. Ich habe vom One-Verlag sogar eine signierte Ausgabe erhalten wofür ich mich bedanken möchte.

Der Einstieg gefiel mir sofort. Avi und Ana sind Zwillinge, welche es in dieser Welt nicht geben darf. Sie teilen sich das Leben, doch dann erkrankt Ana und Avi muss versuchen Geld aufzutreiben um ihrer Schwester eine lebensrettende Behandlung zu ermöglichen. Dabei gerät Avi in ein Netz voller Gefahren…

Ich bin immer noch hin und weg von dieser Geschichte. Es war wirklich mal etwas anderes. Die dystopische Atmosphäre war grandios. Die Handlung war unerwartet und spannend. Die Autorin hat hier eine sehr interessante Welt sowie Charaktere erschaffen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, vor allem durch den Perspektivwechsel zwischen Avi und Ren lernt der Leser die beiden gut kennen.

Dennoch habe ich auch Kritikpunkte. Mich störte die ständige Wortwiederholung von Soldat Ren. Nach dem dritten Mal hat es glaub wirklich jeder verstanden, dass Ren Soldat ist. Ansonsten ist der Schreibstil wirklich gut und vor allem flüssig. Die Idee der Sinnenspiele erinnerte mich ein wenig an die Hungerspiele. Das Buch steht aber auf eigenen Beinen. Natürlich kann das Rad nicht neu erfunden werden und die Autorin hat sich wirklich viel Mühe gegeben und versucht eine eigene dystopische Welt sowie Charakter zu erschaffen. Ich bin wirklich beeindruckt von dieser Idee.

Das Ende kam aber ziemlich abrupt. Hier hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht. Insgesamt bin ich aber positiv überrascht worden. Trotz der anfänglichen Ähnlichkeiten mit den Hunger Games, hat die Autorin trotzdem eine Geschichte erfunden, die auf eigenen Füßen steht. Die Liebesgeschichte war süß und die Handlung spannend. Es wird auf jeden Fall nicht mein letztes Buch von der Autorin sein.


Fazit: „Stolen Crown“ hat mich positiv überrascht. Die Autorin hat tolle Charakter und eine sehr interessante dystopische Welt erschaffen. Die Handlung war spannend und mitreißend, nur das Ende ging mir dann zu schnell. Alles in allem kann ich das Buch aber nur wärmstens empfehlen. Es war eine sehr interessante und vor allem originelle Handlung.

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Veröffentlicht am 02.12.2023

eine düstere Atmosphäre

Stalking Jack the Ripper
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Das Cover entspricht dem englischen Original, welches mir sehr gut gefällt. Außerdem hat das Buch einen wunderschönen Farbschnitt, der perfekt zum Cover passt.

Die Geschichte rund um Jack the Ripper, ...

Das Cover entspricht dem englischen Original, welches mir sehr gut gefällt. Außerdem hat das Buch einen wunderschönen Farbschnitt, der perfekt zum Cover passt.

Die Geschichte rund um Jack the Ripper, ein berüchtigter Serienmörder, dessen Opfer Prostituierte waren, kennt wohl jeder. Er war eine reale Person, doch es gibt viele Kontroversen, da er nie identifiziert wurde. Dieses Buch ist von den bekannten grausamen Morden inspiriert, und wir folgen der siebzehnjährigen Audrey Rose Wadsworth, der Tochter eines Lords und Studentin der Gerichtsmedizin, die im Labor ihres Onkels zusammen mit seinem Lehrling, dem teuflischen Charmeur Thomas Cresswell, mit Leichen zu tun hat. Audrey wird in einen mysteriösen Mordfall hineingezogen, der sich gegen Frauen in den Armenvierteln richtet. Audrey und Thomas machen sich auf die Suche nach Antworten und Hinweisen auf die Identität des Mörders, der London in eine alptraumhafte Realität verwandelt hat.

Kerri Maniscalco kreiert dabei eine unheimliche und düstere Atmosphäre die sich nahtlos in die Geschichte des viktorianischen Londons und die Mordfälle von Whitechapel einfügt. Mit einer Prise Romantik und geheimnisvollen Intrigen liefert sie eine unterhaltsame Geschichte, die von einer willensstarken Protagonistin angeführt wird.

Dieses Buch war wirklich mal etwas anderes. Obwohl ich kein Krimi-Fan bin, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe fieberhaft mit den Figuren mitgerätselt. Audrey und Thomas sind ein Duo, das wie eine Anspielung auf Sherlock Holmes und Watson wirkt. Sie sind nicht nur die perfekten romantischen Partner mit einer so knisternden Chemie, sondern auch Partner in der Ausbildung und beim Lösen von Rätseln. Ihre Interaktionen sind immer lustig, und ich freue mich darauf, mehr von ihren gemeinsamen Abenteuern zu verfolgen. Der Slow Burn war einfach grandios.

Kerri Maniscalco hat einen sehr einnehmenden Schreibstil mit jede Menge Details. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren und die düstere Atmosphäre im viktorianischen London war spürbar. Einige der Beschreibungen waren so anschaulich, dass sich mir der Magen umdrehte. Allerdings muss ich sagen, dass sich das Tempo manchmal unruhig anfühlte, und die Identität des Mörders letztlich doch sehr vorhersehbar war. Aus diesem Grund ziehe ich auch einen Stern von meiner Bewertung ab. Nichtsdestotrotz bin ich absolut fasziniert welche Abenteuer die Protagonisten im nächsten Teil erleben werden!

Fazit: „Stalking Jack the Ripper“ war ein Genuss und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Inspiration rund um den bekannten Serienmörder Jack the Ripper war sehr gut umgesetzt. Die Autorin überzeugt erneut mit ihrem bildlichen Schreibstil und ich freue mich wahnsinnig auf die Folgebände.

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