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Veröffentlicht am 09.05.2024

Nicht meins

Poison Study
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Eine Todeskandidatin die statt am Galgen zu hängen, die neue Vorkosterin vom Kommandanten sein soll? Hört sich super an!

Der Schreibstil war zwar locker und einfach, doch irgendwie hatte ich das Gefühl ...

Eine Todeskandidatin die statt am Galgen zu hängen, die neue Vorkosterin vom Kommandanten sein soll? Hört sich super an!

Der Schreibstil war zwar locker und einfach, doch irgendwie hatte ich das Gefühl was zu übersehen. Lag wahrscheinlich daran, dass es in der Ich-Form geschrieben ist und man nur Yelenas Gedanken und Gefühle hatte.

Ich fand das Setting gut und die Idee der Geschichte mal was neues, doch irgendwie hat es mich nicht ganz überzeugt.

Yelena war eine gute und loyale Frau, die im Laufe der Geschichte stärker und selbstbewusster wurde. Über Valek kann ich jetzt nicht viel sagen außer das er ein scheinbar toller Killer ist, der ruhig und strategisch vorgeht. Ari und Janco fand ich als Nebencharakteren super, ihre Art sich um Yelena zu kümmern war sehr schön.

Im Klapptext wird zwar suggeriert, dass es zwischen Yelena und Valek heiß her geht, doch das ist jetzt nicht so der Fall - was nicht schlimm ist! Es ist sehr Slow Burn lasstig und auch eher am Ende des Buches.

Trotz des Magie Anteiles und der Neugier auf Yelenas Weiterentwicklung, denke ich nicht über eine Fortsetzung nach.

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Veröffentlicht am 27.04.2024

Konnte mich nicht richtig überzeugen

Vengeance (Academy of Dream Analysis 1)
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Bei Gott keine Ahnung, was ich hier als Rezension schreiben soll bzw. wie ich es schreiben soll.

Ich wurde bis zum Ende nicht warm mit den Charakteren, Nemesis und Mercy waren für mich einfach so seltsam.

Einerseits ...

Bei Gott keine Ahnung, was ich hier als Rezension schreiben soll bzw. wie ich es schreiben soll.

Ich wurde bis zum Ende nicht warm mit den Charakteren, Nemesis und Mercy waren für mich einfach so seltsam.

Einerseits sind sie verletzlich, ängstlich und total kaputt anderseits versuchen sie beide das beste aus den Situationen zu machen, sich ihren Ängsten und Schmerzen sowie Verlusten zu stellen. Zwischen Rache, Schmerz, Scham was auf die Beine zu stellen. Doch ich konnte mit beiden irgendwie nichts anfangen, mal waren sie sich Nah und ich dachte, dass sie sich "aussprechen" - doch dann waren sie wieder kilometerweit voneinander entfernt.

Das Setting in Norwegen mit dem Polarlichtern, dem Träumen war mal was neues und haben mir richtig gut gefallen.

Auch die Gehemnise über Nemesis, ihren Bruder, Mercy und seine Tante welche ans Licht kamen waren überraschend und tlw. echt hart.

Außer der Liebesgeschichte zwischen Nemesis und Mercy hat mir das Buch recht gut gefallen, über die Traumwelt und wie diese Funktioniert zu lesen hat mir Spaß gemacht. Die Nebencharakteren wie Viktoria, Esra und Elio fand ich auch richtig toll. Doch ich denke das ich die Reihe nicht mehr weiterverfolgen werde, auch wenn das Ende interessant war.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Hexen Geschichte für Zwischendurch

Kiss Curse – Magisch verliebt
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Nach Ex Hex war ich doch etwas neugierig auf Kiss Curse. Hier geht es um Gwyn die Cousine von Vivi und Wells dem Bruder von Rhys.

Den Enemies-to-Lovers Part fand ich überhaupt nicht vorhanden, da scheinbar ...

Nach Ex Hex war ich doch etwas neugierig auf Kiss Curse. Hier geht es um Gwyn die Cousine von Vivi und Wells dem Bruder von Rhys.

Den Enemies-to-Lovers Part fand ich überhaupt nicht vorhanden, da scheinbar Gwyn mit Wells ein Problem hatte von dem er keine wirkliche Ahnung hat woher sie rüht. Selbst nach Beendigung des Buches weiß ICH nicht mal warum Gwyn Wells nicht "leiden" konnte.

Beide kommen sich schnell näher, erkennen flott was sie füreinander bedeuten und dann verliert Gwyn ihre Kräfte. Doch konnte die Beziehung der beiden mich nicht wirklich überzeugen und abholen. Auch das mit dem Magiesystem und wie es "funktioniert" habe ich nicht ganz verstanden.

Es gab ein wenig Spannung und Romance, also was lockeres für zwischendurch mit cosy Hexen Vibes.

Doch muss ich zugeben, dass ich ein wenig neugierig auf den dritten Bruder von Wells und Rhys bin. Außerdem weckte die Geschichte den Eindruck, dass da noch ein Band kommen könnte. 👀🤭

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Veröffentlicht am 03.04.2024

Mit ein paar Schwächen

Trial of the Sun Queen
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Ich wage fast zu behaupten „Hübsche Verpackung, schwacher Inhalt“.

Der Anfang war echt gut, man wurde direkt ins Geschehen geworfen, in diesem Falle Lor, die mit ihren zwei Geschwistern, seit Jahren im ...

Ich wage fast zu behaupten „Hübsche Verpackung, schwacher Inhalt“.

Der Anfang war echt gut, man wurde direkt ins Geschehen geworfen, in diesem Falle Lor, die mit ihren zwei Geschwistern, seit Jahren im Gefängnis sitzt und sich dort den harten Bedingungen angepasst hat. Hunger, Missbrauch, Schläge - das volle Programm. Demnach war Lor für mich schon jemand der Kampfgeist hat und sich nicht unterkriegen lässt.

Tja, das hat fast so lange gedauert bis sie von Nostraza entführt und in weichen Seidenlaken am Hof des Sonnenkönigs Atlas aufwacht.

Sie war hin und weg von den gaaaanzen hübschen Kleidern, dem Luxus und Essen. Es gibt viel Gestöhne bzgl. des Essens - was ja auch ok war wenn man bedenkt, unter welchen Bedingungen sie vorher gelebt hat. Hier am Rande bemerkt - nur Lor ist aus dem Gefängnis raus - ihre Geschwister sind noch dort, aber Atlas hält sie gut auf Trap. Den der veranstaltet ein Spielchen wo er auf der Suche nach seiner Sonnenkönigin ist und Lor mit anderen Tributen verschiedene Aufgaben erledigen, diese überleben und Atlas näher kennenlernen soll. Und ja, es ist wie der Bachelor nur mit Fae’s.

Durch ihren Kampfgeist schafft sie viel, zeigt Hilfsbereitschaft und ist natürlich auch Feuer und Flamme für Atlas. Den schönen mächtigen Atlas, der sich mit ihr, Lor, einem Niemand abgibt. Jaaa, das ist auch ein Punkt gewesen der mich ein wenig genervt hat. Rückgrat war bisschen Mangelware sobald ER da war. Aber gut, passiert.

Das Wortbuilding, die Prüfungen waren echt gut, gegen Ende gefiel mir das Buch wiederum. Aber vieles hat mich auch an Court of Sun erinnert, was ich jetzt nicht so berauschend fand. Auch hab ich in vielen Rezis gelesen, dass es ACOTAR, ToG usw. Vibes hatte - kann ich nichts zu sagen, weil ich diese nie gelesen habe.

Es hat mich unterhalten, ich bin auch neugierig was es mit dem weiteren Verlauf auf sich hat, aber ich weiß nicht. Band 2 wird noch ne Chance gegeben und dann mal sehen.

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Veröffentlicht am 20.03.2024

Die Erste Tochter

Für den Thron
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Ich bin ehrlich, ich fand Neve in Band 1 schon unsympathisch und das hab ich fast das ganze Buch über beibehalten. Sie wirkte so "machtgeil" und musste unbedingt Kontrolle haben, was sie schließlich in ...

Ich bin ehrlich, ich fand Neve in Band 1 schon unsympathisch und das hab ich fast das ganze Buch über beibehalten. Sie wirkte so "machtgeil" und musste unbedingt Kontrolle haben, was sie schließlich in die Schattenlande mit Solmir gebracht hat.

Die Welt war schon im ersten Band groß und kompliziert, in diesem war es ein Stück mehr verworrender. Viele Themen wurden zwischen den Zeilen bearbeitet und ich denke das die Diologie auch viel zwischen den Zeilen zu lernen und verstehen ist.

Macht, Gut und Böse, Geschwisterliebe, die Liebe zu seinem Partner, Dunkelheit, Könige usw.

Insgesamt fand ich es spannend und unterhaltsam, habe ein paar mal mit den Augen gerollt, weil ich manche Dinge fragwürdig fand aber die Charakteren nicht.

Die wechselnden Sichten von Neve, Red und Raffe haben aber ein gutes Gesamtbild abgegeben.

Zwischen Neve und Solmir war die Beziehung von vornherein anders als zwischen Red und Eammon. Es war schwieriger, dunkler, viel Hass, Schuld und Wut waren ihre Basis, welche im Laufe der Geschichte nacheinander aufgeklärt wurde.

Ein guter Abschluss der Diologie über Neve, Red, Eammon, Solmir usw.

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