Cover-Bild Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
(6)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 13.09.2022
  • ISBN: 9783499005213
Jojo Moyes

Wie ein Leuchten in tiefer Nacht

Karolina Fell (Übersetzer)

Fünf starke Frauen, die um ihr persönliches Glück kämpfen. Gegen die Widerstände einer Zeit, i n der Bildung und Freiheit für Frauen alles andere als selbstverständlich waren.  

1937: Hals über Kopf folgt die Engländerin Alice ihrem Verlobten Bennett nach Amerika. Doch anstatt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten findet sie sich in Baileyville wieder, einem Nest in den Bergen Kentuckys. Mächtigster Mann ist der tyrannische Minenbesitzer Geoffrey Van Cleve, ihr Schwiegervater, unter dessen Dach sie leben muss.

Neuen Lebensmut schöpft Alice erst, als sie sich den Frauen der Packhorse Library anschließt, einer der Bibliotheken auf dem Lande, die auf Initiative von Eleanor Roosevelt gegründet wurden. Wer zu krank oder zu alt ist, dem bringen die Frauen die Bücher nach Hause. Tag für Tag reiten sie auf schwer bepackten Pferden in die Berge.

Alice liebt ihre Aufgabe, die wilde Natur und deren Bewohner. Und sie fasst den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Gegen alle Widerstände.

Eine Feier des Lesens und der Freundschaft. Eine große Liebesgeschichte. Ein Buch, das Mut macht.


Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2025

Wie ein Leuchten in tiefer Nacht

0

Es ist 1937 und Alice verliebt sich in Bennett, heiratet ihn und geht mit ihm in seine Heimatstadt Baileyville in Kentucky. Doch dort ist das Leben einfach nur langweilig und da hier scheinbar jeder, jeden ...

Es ist 1937 und Alice verliebt sich in Bennett, heiratet ihn und geht mit ihm in seine Heimatstadt Baileyville in Kentucky. Doch dort ist das Leben einfach nur langweilig und da hier scheinbar jeder, jeden kennt, wird sia als die Neue und noch dazu Engländerin komisch beäugt. Doch dann schließt sie sich kurzerhand der Packhorse Library an, ein Bibliothek nur von Frauen geführt, die Bücher zu den entlegenen Familien in der Umgebung Baileyvilles bringen. Auf Pferden bringen sie die Bücher den verschiedensten Menschen und haben es anfangs nicht leicht ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Auch Alices Schwiegervater findet es desaströs, dass sie arbeiten möchte und noch dazu dabei reitet. Kann Alice trotzdem ihren Willen durchsetzen und ihrer neuen Leidenschaft nachgehen?
Wow, was für ein Buch. Ich habs von Anfang bis Ende geliebt. Den Schreibstil, die Thematik, wie sich Frauen zu dieser Zeit ihre eigenen Rechte erkämpfen wollen und ihr eigenes Ding durchziehen wollen und vor allem grenzenlose Freundschaft. Alice ist anfangs naiv, hat sich ihr Leben in Amerika so anders und spannend vorgestellt und nichts gefällt ihr als sie dort ist. Durch den Job und die Freiheit, die sie sich dadurch erarbeitet, gewinnt sie immer mehr Selbstvertrauen und schließt wunderbare Freundschaften. Alle Frauen der Bibliothek sind in der Stadt zwar akzeptiert, aber nicht wirklich beliebt. Dadurch, dass sie einer Tätigkeit nachgehen, gelten sie als rebellisch und dann beschäftigen sie bei sich auch noch eine Schwarze, was absolut undenkbar ist zu dieser Zeit der Rassentrennung. Das Buch zeigt auf so schöne Weise, wie diese Frauen zu der damaligen Zeit um ihre Rechte kämpfen und das Bildung durch Bücher für jeden zugänglich sein sollte. Das Buch ist eins meiner absoluten Jahreshighlights aus 2024.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2025

Wunderbarer Roman

0

"Wie ein Leuchten in tiefer Nacht" war mein erster Roman von Jojo Moyes, ich kannte bisher nur den Film "Ein ganzes halbes Jahr".

Das Cover zum Buch hat mir gleich gefallen und deshalb viel meine Wahl ...

"Wie ein Leuchten in tiefer Nacht" war mein erster Roman von Jojo Moyes, ich kannte bisher nur den Film "Ein ganzes halbes Jahr".

Das Cover zum Buch hat mir gleich gefallen und deshalb viel meine Wahl auf diesen Titel. Der Klappentext hat mich ebenfalls sehr neugierig gemacht, eine Satteltaschenbibliothek fand ich äußerst interessant.

Ich wurde nicht enttäuscht, das Buch hat sich von der ersten Seite an gefesselt und gehört nun zu meinen Top 5.

Der Schreibstil von Jojo Moyes ist leicht zu lesen, sehr bildhaft und absolut fesselnd. Alice ist eine symphatische Hauptfigur, ihre Mitstreiterinnen der Satteltaschenbibliothek haben es genauso in mein Herz geschafft.

Alice will aus ihrem alten Leben in England flüchten, gegängelt von ihren Eltern, erhofft sie sich in Amerika an der Seite des gutaussehenden Bennett Van Cleve ein gutes Leben. Aber sie ahnt nicht, was sie dort erwartet, unter einem Dach mit ihrem tyrannischen Schwiegervater.

Nur die Frauen der Bücherei geben ihr Halt und Vertrauen in sich selbst und so geht sie mutig ihren eigenen Weg.
Für mich war es kein "Liebesroman", wie man ihn vielleicht erwarten könnte. Es war ein Roman über starke Frauen, die ihren eigenen, schweren Weg in einer von Männern beherrschten Welt gehen, tolle Landschaftsbeschreibungen und auch etwas Romantik.
Ich kann das Buch aus vollstem Herzen empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2024

Tolles Thema

0

In England scheint Alice an den gesellschaftlichen und familiären Ansprüchen zu ersticken. Sie lernt den Amerikaner Bennet kennen und sie reist als seine Verlobte mit ihm in die Ver-einigten Staaten. Allerdings ...

In England scheint Alice an den gesellschaftlichen und familiären Ansprüchen zu ersticken. Sie lernt den Amerikaner Bennet kennen und sie reist als seine Verlobte mit ihm in die Ver-einigten Staaten. Allerdings findet sie sich in einem kleinen Bergort in Kentucky wieder in dem ihr Schwiegervater der mächtigste Mann ist. Und dort zu leben ist wiederum erdrü-ckend. Durch die neu ins Leben gerufene Satteltaschenbücherei findet sie neuen Lebensmut und wagt mit der Zeit ihren eigenen Weg zu gehen.
Sehr schön werden die Lebensumstände Ende der 1930 er Jahre geschildert und Alice Situa-tion und die anderer Frauen kann man gut nachempfinden. Die langsame Akzeptanz der Bü-cherfrauen ist gut geschildert. Auch wie wichtig die Büchereien den Frauen wird. Aber lei-der gibt es Zeitgenossen, die das Leben anderer sehr schwer machen.
Mit hat der Schreibstil gut gefallen. Nur das dritte Leseviertel hat für mich etwas nachgelas-sen, wirkte langatmiger. Der Roman hat auf jeden Fall einen guten Einblick in Lebensum-stände der damaligen Zeit gegeben und was die Frauen mit der Satteltaschenbücherei er-reicht haben.
Ein sehr interessantes Thema was von der Autorin richtig gut umgesetzt wurde

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2023

Die Satteltaschenbücherei von Kentucky

0

In den 1930er Jahren hatte die Weltwirtschaftskrise die USA fest im Griff und Präsident Franklin D. Roosevelt setzte mit zahlreichen Reformen (New Deal) dagegen. Die größte Bundesbehörde, die im Zuge dieser ...

In den 1930er Jahren hatte die Weltwirtschaftskrise die USA fest im Griff und Präsident Franklin D. Roosevelt setzte mit zahlreichen Reformen (New Deal) dagegen. Die größte Bundesbehörde, die im Zuge dieser Reformen geschaffen wurde, war die WPA (Works Progress Administration). Neben ihrer Hauptaufgabe der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (Bau von Staudämmen, Straßen, Brücken etc.), wurden auch Programme initiiert, die der Allgemeinheit auf anderem Wege zu Gute kommen sollten: Interviewprogramme, Theateraufführungen in der Provinz und die Versorgung der Menschen mit Büchern, um die Bildung zu fördern. Und hier fängt die Geschichte von Jo-Jo Moyes an.

Als in Baileyville im tiefsten Kentucky eine Bücherei mit Lieferservice durch berittene Bibliothekarinnen aufgebaut wird, ist die unglücklich mit einem wohlhabenden Einwohner verheiratete Engländerin Alice eine der ersten, die sich freiwillig meldet. Durch diese körperlich anstrengende und nicht von allen wohlwollend betrachtete Arbeit, lernt sie Freundinnen, das bergige Umland und die Menschen kennen, die sehnsüchtig auf Bücher warten oder sich ihr mit einem geladenen Gewehr entgegenstellen. Zu den entschiedensten Gegnern der Satteltaschenbücherei gehört ausgerechnet ihr Schwiegervater, der mit im ehelichen Haushalt mit den papierdünnen Wänden lebt.

Ein wunderbar flott zu lesender Schmöker, der sehr gut unterhält. Ich hatte noch kein Buch der Autorin gelesen und hatte mir dieses gekauft, weil mich die Geschichte der Horseback Librarians sehr interessiert hat, von denen ich schon gelesen hatte. Die Handlung des Roman vereint Liebesgeschichte und Gerichtsfall, Freundschaft und Hass, Dramatik und Witz, vor allem aber ganz viel Faktenwissen über das Satteltaschenbücherei-Programm. Moyes beschreibt die harten Bedingungen, unter denen hauptsächlich Frauen in die entlegensten Winkel geritten sind, um isoliert lebende Menschen mit Lesematerial zu versorgen. Die Freunde und Ablehnung über diesen neuen Service wird ebenso detailliert dargestellt, wie die Lebensbedingungen der armen Bevölkerung in den Bergen oder in den Kohleminen. Umweltzerstörung ist ein Thema, das ich in diesem Roman nicht erwartet hatte, es spielt aber auch eine wesentliche Rolle.

Wer im Internet unter Stichwörtern sucht, wird viele aussagekräftige historische Fotos finden, an denen sich auch die Autorin orientiert haben muss, um Details zu beschreiben: Mit Zeitung tapezierte Hütten, Bibliothekarinnen, die bettlägerigen Personen vorlesen, Kinder, die sich um eine Lesefibel scharren, reißende Flüsse und wackeligen Brücken, die überquert werden müssen.

Ich kann das Buch als Schmöker sehr empfehlen. Das Thema ist unglaublich bewegend und ich werde mich damit noch weiter beschäftigen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2026

Ein schönes Buch

0

Dies ist das dritte Buch, das ich von Jojo Moyes gelesen habe und wieder einmal hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Ich finde es so toll, wie sie es immer wieder schafft Welten aufzubauen, die man ...

Dies ist das dritte Buch, das ich von Jojo Moyes gelesen habe und wieder einmal hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Ich finde es so toll, wie sie es immer wieder schafft Welten aufzubauen, die man sich so gut vorstellen kann, wobei bei dieser Geschichte ja sogar etwas Wahrheit drin steckte.
Aus diesem Buch hat man definitiv gelernt, dass man nicht auf die Meinung anderer hören, sondern stattdessen das tun sollte, das einem selbst am besten tut.
Die Idee der Satteltaschen-Bücherei, sowie die Bibliothekarinnen habe ich allesamt in mein Herz geschlossen.
Abzüge gibt es leider dafür, dass es sich doch sehr gezogen hat. Diese Geschichte hätte keine 500 Seiten gebraucht. Durch die ausführlichen Beschreibungen konnte man sich zwar alles gut vorstellen, jedoch wurde es an manchen Stellen leider etwas langweilig.
Das Ende hat mich auch etwas überrascht. Entweder ich habe die Aufklärung des ganzen Falls überlesen oder es wurde wirklich nicht aufgelöst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere