Tolles Buch - das mich viele Tränen gekostet hat
Gestern waren wir unendlichDominik Gaidas Schreibstil ist ruhig, klar und unglaublich einnehmend. Ich war von der ersten Seite an drin in der Geschichte – und wollte gar nicht mehr raus. Was mich besonders beeindruckt hat: Diese ...
Dominik Gaidas Schreibstil ist ruhig, klar und unglaublich einnehmend. Ich war von der ersten Seite an drin in der Geschichte – und wollte gar nicht mehr raus. Was mich besonders beeindruckt hat: Diese zarten Töne zwischen den Zeilen. Die stille Tiefe. Die Worte, die nicht laut sind, aber lange nachhallen.
Die Geschichte erinnert an Und täglich grüßt das Murmeltier – aber auf eine ganz eigene, gefühlvolle Art. Es ist ein queeres Buch, das mit einem kleinen Hauch Magie arbeitet, ohne je in Fantasy abzudriften.
Stattdessen geht es um so viel: Verlust, Angst, Tod, Vertrauen – und was es bedeutet, wenn man jemanden zutiefst verletzt hat.
Die beiden Protagonisten haben mich sehr berührt. Sie waren greifbar, verletzlich, so echt – und ich habe mit ihnen gefühlt, gehofft, gelitten.
Und das Ende? Hat mich in Stücke gerissen. Selten habe ich beim Lesen so sehr geweint – und trotzdem war es genau richtig. Es tat weh und war schön. Und das gleichzeitig.
Mein persönliches Highlight - wir durften die Lesung in Nürnberg mit Dominik Gaida organisieren und es war ein unglaublicher schöner Abend, mit ganz vielen zauberhaften Momenten. Dominik ist ein sehr sympathischer Mensch, dem ich unglaublich gerne zu gehört habe.
Fazit:
Gestern waren wir unendlich ist ein ganz ruhiges, aber unglaublich starkes Buch. Es erzählt von der Liebe in all ihren Facetten – romantisch, freundschaftlich, schmerzhaft, heilend.
Ein queeres Herzensbuch mit emotionaler Tiefe, einem feinen Hauch Magie und ganz viel Seele.
5 von 5 Flamingos 🦩🦩🦩🦩🦩
Für den Mut, die Emotion, die Ehrlichkeit – und für ein Ende, das bleibt.