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Veröffentlicht am 04.02.2018

Wo die Liebe hinfällt...

Wenn Funken über Wolken tanzen
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Nicoletta, von allen Nico genannt, dreiunddreißig Jahre alt und geschieden hat mit den Männern abgeschlossen. Eines Tages besucht sie mit ihrer besten Freundin Tina eine Vernissage und trinkt vor Langeweile ...

Nicoletta, von allen Nico genannt, dreiunddreißig Jahre alt und geschieden hat mit den Männern abgeschlossen. Eines Tages besucht sie mit ihrer besten Freundin Tina eine Vernissage und trinkt vor Langeweile ein bisschen mehr. An der Bar trifft sie auf Kosta, der sie nach Hause bringt. Am nächsten Tag liegt er in ihrem Bett. Schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine Romanze. Bis Nicoletta herausfindet, dass Kosta erst neunzehn Jahre alt ist. Ihre heile Welt stürzt ein und das Gedankenkreisel dreht sich.

Was wird siegen? Die Vernunft, die Sache sofort zu beenden? Oder ihr Herz, das sagt, dass Kosta ihre grosse Liebe ist. Zu all ihren Gedanken kommen noch die Anfeindungen von Kostas Eltern und Freunden. Auch vor ihren eigenen Freunden muss sie sich rechtfertigen.

Eine nicht ganze einfache Geschichte zwischen Nico und Kosta. Es fehlt aber nichtsdestotrotz an Humor und das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere sind sehr angenehm gestaltet, vor allem Nicos Vater hat mir sehr gut gefallen. Ihre Freunde waren ihr jedoch nicht wirklich eine große Hilfe. Sie machen sich über sie lustig, obwohl sie für sie hätten da sein müssen.

Was mir das Buch gezeigt hat war: Man soll nicht auf seine Freunde hören, und das machen, was die anderen sagen. Man soll auf sein Herz hören. Ob Nico das auch macht wird sich herausstellen.

FAZIT: Mal eine Liebesgeschichte der anderen Art. Habe das Buch mit einigen lustigen Passagen in zwei Tagen verschlungen. Klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 21.11.2017

Das Geheimnis von Weidenau...

Die Burg am Mondsee
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Vergangenheit: Ende des 19. Jahrhunderts: Raquel zieht nach Burg Weidenau, um dem Burgherren als Gesellschafterin zu dienen. Bald entwickelt sich eine stürmische Leidenschaft. Doch kann diese Liebe glücklich ...

Vergangenheit: Ende des 19. Jahrhunderts: Raquel zieht nach Burg Weidenau, um dem Burgherren als Gesellschafterin zu dienen. Bald entwickelt sich eine stürmische Leidenschaft. Doch kann diese Liebe glücklich enden?

Heute: Frisch aus den Flitterwochen zurück steht Tessa kurz vor der Eröffnung ihres Tagungshotels Burg Weidenau. Sie ahnt noch nicht, dass sich hinter der Burg ein Geheimnis verbirgt, und dass sich ihr Schicksal wenden wird.

Das Buch handelt abwechselnd von Raquels Geschichte in der Vergangenheit und von Tessas in der Gegenwart. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und man wird von der Erzählung der beiden Frauen sofort in Bann gezogen. Durch die Abwechslung der beiden Geschichten wird Spannung aufgebaut.

Mit Tessas Charakter konnte ich mich nicht so sehr anfreunden. Sie wirkt ein wenig blauäugig, und obwohl sie schon über 30 ist etwas naiv. Es gibt auch Teile in der Handlung, die etwas unglaubwürdig wirken.

FAZIT: Ein kurzweiliges Buch über ein Familiengeheimnis, wo sehr viel Spannung aufgebaut wird. Die Geschichte hätte etwas besser durchdacht sein können. Daher ein Stern Abzug. Alles in allem empfehlenswert und gut zu lesen!

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Urlaubsgefühle in Buchform

My Italian Lovestory
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Es ist so eine gute Idee, ein Buch zu schreiben, in dem der Leser selbst über das Ende entscheidet. Und dann noch diese toll gemalten Aquarelle im Buch. Ich bin begeistert von der schönen und bunten Aufmachung ...

Es ist so eine gute Idee, ein Buch zu schreiben, in dem der Leser selbst über das Ende entscheidet. Und dann noch diese toll gemalten Aquarelle im Buch. Ich bin begeistert von der schönen und bunten Aufmachung und von den guten sizilianischen Rezepten, die am Ende mancher Kapitel zu finden sind. Da möchte man sofort Urlaub in Italien machen.

Oder man möchte in Emilias Rolle schlüpfen, deren Vater ein Weingut besitzt. Während ihres Praktikums bei verschiedenen Weinbauern in Europa hat ihr Vater einen Unfall und bricht sich das Bein. Deshalb kehrt Emilia zurück an den Platz wo ihre Heimat ist und wo zwei liebenswürdige Männer auf sie warten. Angelo, der sportliche Kitesurfer, immer schon ihr bester Freund und Paolo, ihr früherer Rivale. Beide hegen Gefühle für Emilia.

Für mich war es sehr schwierig die Entscheidungen zu treffen, deshalb habe ich aus reinem Interesse, und auch wegen der Rezension beide Storys gelesen. Für mich sind sie Liebesgeschichten allerdings zu oberflächlich und zu klischeehaft und hätten ein bisschen mehr ausgebaut werden können

Mein Fazit: Wunderschön gestaltetes Buch mit oberflächlichen Liebesgeschichten und Charakteren

Von mir gibt es 3 Sterne!

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Veröffentlicht am 30.05.2024

Camelia und Lou...

A Fall to Forgive
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"A Fall to forgive" von Morgan Moncomble ist das erste Buch der Autorin für mich, und diesmal ist mir nicht das für mich etwas zu schlichte Cover, sondern der Klappentext ins Auge gesprungen.

Das Thema ...

"A Fall to forgive" von Morgan Moncomble ist das erste Buch der Autorin für mich, und diesmal ist mir nicht das für mich etwas zu schlichte Cover, sondern der Klappentext ins Auge gesprungen.

Das Thema hörte sich für mich sehr interessant an. Camelia hat eine schwere Zeit hinter sich gebracht, weil sie in der Schule gemobbt wurde. Jetzt, wo sie sich endlich frei fühlen könnte trifft die Jurastudentin an der Universität in Edinburgh wieder auf Lou. Er soll ihren schlimmsten Albtraum Rory getötet haben, der Camelia damals sehr übel mitgespielt hat. Obwohl Lou auch mitgeholfen hat ist da zwischen den beiden diese unglaubliche Anziehung, die keiner verhindern kann. Deshalb möchte Camelia Lou helfen, seine Unschuld zu beweisen und weiß bald nicht mehr, wen sie vertrauen kann, und wem nicht.

Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der drei Charaktere geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil der Autorin, rätselhafte Charaktere, ein aufzuklärender Mordfall und teilweise lustige Dialoge zwischen Camelia und Lou machen den "ein Kapitel lese ich noch" Spaß perfekt. Das ganze entwickelt sich in eine Art Schnitzeljagd und zwischendurch bekommt man nach und nach die Geschehnisse aus Rorys Sicht serviert. Die Puzzleteile fügen sich langsam zusammen. Wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Ich als Leserin musste immer miträtseln und auch die Liebesgeschichte der beiden kam nicht zu kurz. Und dieses Ende hatte ich absolut nicht auf dem Schirm. Ich liebe solche Bücher!

Bis auf ein paar unglaubwürdige Momente beim Lesen hat mich das Buch sehr mitgerissen und ich werde die Serie auf jeden Fall weiter verfolgen.

Von mir gibt es eine spannungsgeladene Bewertung von 4 Sternen! :) Was mir fehlte waren die Herbstvibes...

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Veröffentlicht am 30.05.2024

Reise ins Glück...

Die Blumentöchter (Die Blumentöchter 1)
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"Die Blumentöchter" ist der Auftakt einer Familiensaga rund um fünf Frauen, fünf Kontinente und ein großes Familiengeheimnis, geschrieben von Tessa Collins, das Pseudonym der Autorin Silke Ziegler, die ...

"Die Blumentöchter" ist der Auftakt einer Familiensaga rund um fünf Frauen, fünf Kontinente und ein großes Familiengeheimnis, geschrieben von Tessa Collins, das Pseudonym der Autorin Silke Ziegler, die in Weinheim an der Bergstraße lebt und schon zahlreiche Frankreich-Krimis und eine weitere Familiensaga mit drei Teilen verfasst hat.

Das Cover ist mit dem wunderschönen Farbschnitt ein totaler Blickfang und der Einfall mit den fünf Cousinen erinnert irgendwie an die Romane von Lucinda Riley. Doch kann man das wirklich vergleichen?

Am Anfang des Buches tat ich mir ziemlich schwer in die Geschichte zu finden, weil so viele neue Namen auf mich einprasselten und so musste ich sehr oft zum Stammbaum am Anfang blättern, was den Lesefluss etwas störte.

Richtig Fahrt auf nahm alles als Dalia sich nach Mexiko begab um ihren Vater zu suchen. Die vielen Namen waren vergessen und ich konnte mich endlich wegträumen. Die Orte in Mexiko laden zum besuchen ein und beim Lesen entstanden viele Bilder. Alles wurde sehr bunt beschrieben, die Mexikaner sind sehr fröhlich, gesellig und essen gerne. Sofort fühlt sich Dalia wohl in dieser Welt.

Und auch ihre Mutter Camellia, 29 Jahre zuvor, deren Geschichte abwechselnd mit der ihrer Tochter beschrieben wird und deren Traum es immer war die Maya Kultur, die von der Autorin sehr gut recherchiert und beschrieben wurde, vor Ort kennenzulernen.

Die Liebesgeschichte war mir persönlich etwas zu kitschig und vorhersehbar, und auch die Spurensuche war mir zu wenig spannend. Alles fügte sich für mich zu einfach zusammen.

Von den Charakteren her war mir Dalia ein bisschen zu naiv, was die Szene als sie in Mexiko ankam zeigte. Die anderen Figuren waren sehr warmherzig und offen.

Alles in allem eine leicht zu lesende Reise in ein fernes Land, mit tollen Orten, gutem Essen und liebenswerten Charakteren. Fürs Wegträumen in eine fremde Kultur für Liegestuhl oder für einen regnerischen Tag an dem man die Sonne spüren kann ;)

3,5 Sterne von mir

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