Profilbild von Hyperventilea

Hyperventilea

Lesejury Star
offline

Hyperventilea ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hyperventilea über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2024

Aufregendes, buntes Erstleseabenteuer für kleine Tierfreunde

Nikki King: Verfuchst noch mal!
0

Nikki King ist ein ganz normales Mädchen: acht Jahre alt, mittelmäßig in der Schule, ein Mensch, mit Haut, ohne Fell. Das denkt sie zumindest. Doch eines Tages verwandeln sich ihre Ohren und plötzlich ...

Nikki King ist ein ganz normales Mädchen: acht Jahre alt, mittelmäßig in der Schule, ein Mensch, mit Haut, ohne Fell. Das denkt sie zumindest. Doch eines Tages verwandeln sich ihre Ohren und plötzlich hat sie auch noch einen Schwanz. Nikki ist ratlos, doch dann lernt sie den Nachbarjungen Jaro kennen, der ihr erklärt, was mit ihr los ist….

Die Geschichte ist in einfacher Sprache mit kurzen Sätzen verfasst. Dabei ist die Schrift etwas größer, der Zeilenabstand etwas weiter als normal, so dass Leseanfängern das Lesen des Textes erleichtert wird.
Die vielen drolligen Bilder sind lustig, machen Spaß und motivieren. Schon das Cover, auf dem Nikki und Jaro mit auf dem ersten Blick falschen Schatten zu sehen sind, zeigt Nikkis Geheimnis sehr klar und weckt garantiert die Neugier. Das Text-Bild-Verhältnis ist angemessen, es sind auf den einzelnen Seiten nur wenige Sätze abgedruckt, jungen Leser fühlen sich so nicht überfordert.
Das Buch ist in sechs Kapitel mit lesefreundlicher Länge unterteilt. Sprech- und Denkblasen, Ausrufe und Geräusche oder Inflektive in anderer Schriftart oder Farbe gestalten die Seiten abwechslungsreich.
Das Buch richtet sich an Leseanfänger der ersten Klasse ab sechs Jahren.

Nikki ist eine ungewöhnliche Heldin mit einem besonderen Geheimnis. Kinder, die sich gern vorstellen, einmal jemand ganz anderes zu sein, werden sich sicher gut in Nikki hineinversetzen können. Auch Jaro, der einiges mit Nikki gemeinsam hat, eignet sich zur Identifikation. Die beiden Kinder sind aktuell noch auf sich alleine gestellt, haben keinen Erwachsenen an ihrer Seite. Aber dafür gibt es noch Nikkis Hamster Gurke, der Nikki versteht und ihr Ratschläge gibt, wenn sie unsicher ist. Eine interessante, originelle Figurenkonstellation.

Nikkis Leben ändert sich von einem Moment auf den anderen komplett. Nikki erlebt ein für sie unvorstellbares, aufregendes Abenteuer, das leider mitten in der Geschichte ziemlich abrupt endet. Für Kinder ist das Szenario, das zwar nicht ganz neu ist und schon aus anderen Reihen bekannt ist, sicher reizvoll und faszinierend. Es passiert recht viel und die Phantasie der Kinder wird angeregt. Die Geschichte spricht Jungen und Mädchen gleichermaßen an. Auch wenn für mich nicht alles hundertprozentig logisch ist, insgesamt wenig detailreich und recht verkürzt erzählt wird, ist „Nikki King - Verfuchst nochmal“ ein motivierendes, hübsch gestaltetes Erstlesebuch, das Lust auf weitere Abenteuer mit der kleinen Tierwandlerin macht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2024

Eine Schule voller Geheimnisse - rätselhaftes und äußerst spannendes Freundschaftsabenteuer

Baskerville Hall - Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente
0

„Prägen Sie sich das gut ein für Ihre Zeit in Baskerville Hall. Der Geist ist mächtiger als wir ahnen. Seine einzigen Grenzen sind die, die wir ihm selbst setzen.“

Arthur Doyle ist ein heller Kopf, dennoch ...

„Prägen Sie sich das gut ein für Ihre Zeit in Baskerville Hall. Der Geist ist mächtiger als wir ahnen. Seine einzigen Grenzen sind die, die wir ihm selbst setzen.“

Arthur Doyle ist ein heller Kopf, dennoch überlegt er, von der Schule zu gehen und eine Lehre zu beginnen. Sein Vater arbeitet leider immer weniger und irgendjemand muss schließlich die Familie über Wasser halten. Doch dann rettet Arthur auf spektakuläre Weise ein Baby, was einen Unbekannten auf ihn aufmerksam macht. Kurze Zeit später erhält Arthur die Nachricht, dass er an der streng geheimen, aber sehr renommierten Internatsschule Baskerville Hall aufgenommen wurde. Und das völlig kostenfrei. Diese Chance kann sich Arthur doch nicht entgehen lassen. In der Schule angekommen, erlebt Arthur mit seinen neuen Freunden das größte Abenteuer seines Lebens.

Die Geschichte wird bildhaft, lebendig und für Kinder gut verständlich erzählt. Der Sprachstil und die Wortwahl sind dabei eher zeitlos als modern gehalten und so der Zeit, in der die Handlung spielt, dem Jahr 1868, angepasst. Die authentische Sprache schafft eine sehr spezielle Atmosphäre. Das Buch richtet sich an Kinder ab zehn Jahren.

Arthur hat meistens recht, einen messerscharfen Verstand und beobachtet sehr genau. Er überrascht immer wieder mit besonderen Fähigkeiten und vergisst nie, was er einmal gehört hat. So ist er sogar in der Lage, spontan „wilde Tiere“ zu zähmen. Doch auch die anderen Schüler der Baskerville Hall-Schule verfügen über erstaunliche Talente. Arthur findet daher rasch gleichgesinnte Freunde, doch nicht alle Mitschüler stehen ihm positiv gegenüber. Auch die Lehrer am Internat sind ziemlich außergewöhnlich. Eine sehr faszinierende, vielseitige Figurentruppe, die sogar eigentlich ausgestorbene Spezies umfasst.

Wie sah wohl die Kindheit des berühmten Sherlock Holmes Autors aus? Autorin Ali Standish hat da eine detaillierte Vorstellung, die sie in „Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente- Baskerville Hall“ zu einer packende Detektivgeschichte mit vielen rätselhaften Geheimnissen verarbeitet. Das Buch enthält auch einige Fantasyelemente, die waghalsigen Experimente mancher Professoren sind daher auf keinen Fall zur Nachahmung empfohlen. Sherlock-Holmes-Kenner werden sich darüber freuen, dass einige Figuren aus den Originalfällen des Meisterdetektivs, wie z.B. Dr Watson oder Irene Adler, auftauchen. Wiederholt finden sich weitere Anspielungen auf die berühmten Bücher. Der Schauplatz Baskerville Hall, ein großes, historisches, von Wald umgebenes Herrenhaus, birgt Potential für allerhand Heimlichkeiten und Mysterien. Hier herrscht eine ganz besondere, manchmal düstere, manchmal fast magische Stimmung. Aufgrund des Settings erinnert das Buch doch ein wenig an „Harry Potter“, so gibt es den Häusern in Hogwarts ähnlich, auch je nach Interessen und Fähigkeiten verschiedene „Zirkel“ der Schüler und mächtige Geheimbünde.
Das Buch ist weitestgehend abgeschlossen, am Ende werden aber noch nicht alle Fragen vollumfänglich beantwortet.
Meine Kinder und ich haben Arthurs aufregende Abenteuer sehr gerne verfolgt und sind schon gespannt auf die Fortsetzung. Ein wendungsreiches Kinderbuch voller Geheimnisse und Rätsel mit besonderen Figuren zum Abtauchen in eine längst vergangene, nie dagewesene, phantastische Welt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2024

Gelungene, motivierende Comicversion des unvergleichlichen Klassikers

Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen
0

„Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.“

Dies ist Mrs. Bennet bewusst. Dennoch zweifelt sie, ob sie ...

„Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.“

Dies ist Mrs. Bennet bewusst. Dennoch zweifelt sie, ob sie all ihre fünf Töchter standesgemäß unter die Haube bringen wird. Als auf dem Nachbaranwesen der Bennets der wohlhabende Junggeselle Mr. Bingley einzieht, macht sich Mrs. Bennet berechtigte Hoffnungen, ihre Tochter Jane an den Mann zu bringen. Und dann wird Mr. Bingley auch noch von seinem Freund Mr. Darcy begleitet, der eigentlich wie gemacht für Janes Schwester Lizzy scheint. Doch Mr. Darcy erweist sich als stolzer, arroganter und grummeliger Zeitgenosse. Kein Wunder, dass Lizzy da Vorurteile entwickelt….

Der Klassiker wird als Graphic Novel in vier nach den Jahreszeiten benannten Abschnitten erzählt. Die Bilder sind in gedeckten Farben gehalten, klar konturiert und problemlos erkennbar. Sie passen insgesamt sehr gut. Der Zeichenstil wirkt fast märchenhaft, ist er doch der historischen Zeit angepasst, in der die Geschichte spielt. Die Figuren sehen attraktiv aus. Es macht einfach Spaß, über die sehr gelungenen Bilder in Jane Austens Welt einzutauchen. Die Handlung entwickelt sich über die Bilder, Sprechblasen und kurze einführende Texte weiter. Dabei sind die Texte prägnant und leicht verständlich formuliert. Das Buch richtet sich an Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene.

Lizzy ist intelligent und recht selbstbewusst. Sie weiß, was sie will und hat klare, feste Ansichten, lernt aber im Verlauf der Geschichte, dass der erste Eindruck manchmal täuschen kann. Der steife Mr. Darcy scheint sehr von sich und seiner Meinung eingenommen zu sein. Doch ist das wirklich so?

Nicht umsonst dient die berühmte Figurenkonstellation von „Stolz und Vorurteil“ immer noch zahlreichen Romanen und Filmen als Vorbild. Besser als im Original kann man das Thema meiner Meinung nach nicht verarbeiten. Dieser Comic kommt dem Original ziemlich nahe. An einigen Stellen hätte durchaus noch etwas ausführlicher erzählt werden können, manche Personen wurden für meinen Geschmack nicht deutlich genug eingeführt, so dass ich teilweise noch einmal zurückblättern musste, um die verschiedenen Charaktere nicht zu verwechseln. Die Originalgeschichte zu kennen, erleichtert das Verständnis. Unterm Strich bringt dieses Buch aber die Atmosphäre des Klassikers recht authentisch herüber. Für mich eine gelungene, hübsch gestaltete, stimmige und passende Comicversion, die dem Original wirklich gut gerecht wird und Kinder an den berühmten Klassiker heranführt. Ich bin überzeugt, dass der Comic in so manchen Lesern die Lust wecken wird, sich noch intensiver mit der besondere Geschichte zu beschäftigen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.06.2024

Zwei Singles, ein Zimmer - nette, kurzweilige Liebeslesekomödie

Liebe kann doch jedem mal passieren
0

„Manchmal ist es eben notwendig, das Falsche zu tun, solange die Gründe die richtigen sind.“

Julie hat ein großes Problem. Ihre Eltern rechnen fest damit, dass die Zahnärztin bald ihre Praxis in Newcastle ...

„Manchmal ist es eben notwendig, das Falsche zu tun, solange die Gründe die richtigen sind.“

Julie hat ein großes Problem. Ihre Eltern rechnen fest damit, dass die Zahnärztin bald ihre Praxis in Newcastle übernimmt. Doch Julie hasst ihren Beruf. Daher nimmt sie sich eine dreimonatige Auszeit in Brighton, um entspannt eine Entscheidung über ihre Zukunft treffen zu können. Doch der Aufenthalt in Brighton steht unter keinem guten Stern. Das Zimmer, das Julie bei der gerissenen Vermieterin Mrs. Gastrell als Einzelzimmer angemietet hat, entpuppt sich als Zweibettzimmer. Und nun hat Julie einen unerwarteten Mitbewohner: den unterkühlten, arroganten, angehenden Anwalt Alex. Mangels Alternative lässt sich Julie auf das etwas andere WG-Projekt ein, obwohl sie Alex überhaupt nicht sympathisch findet. Kann sie unter diesen wirklich zur Ruhe kommen?

Abwechselnd wird in der ersten Person Präsens geschildert, wie Julie und Alex mit der ungewöhnlichen Wohnsituation umgehen. Der Roman liest sich angenehm leicht und locker.

Julie steckt in einer Krise. Sie ist was ihren Beruf betrifft sehr unsicher und weiß nicht, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Große Angst hat sie davor, ihre Eltern zu enttäuschen. Auch Alex ist nicht hundertprozentig glücklich mit seiner Arbeit in einer Anwaltskanzlei. Ihm kommt es vor, als gäben die Mitarbeiter in der Kanzlei ihre Gefühle an der Garderobe ab. Auf Julie wirkt ihr unfreiwilliger Mitbewohner, der nachts Taxi fährt, um genug Geld zu verdienen, sehr unnahbar, steif und korrekt. Doch manchmal erweisen sich Mensch als ganz anders als erwartet, wenn man sie nur etwas näher kennenlernt…
Im Erdgeschoss des Hauses, in dem Alex und Julie wohnen, befindet sich das italienische Restaurant des warmherzigen Orlando Esposito, der sowohl Julie als auch Alex gerne bekocht und Julie als Kellnerin anstellt. Dort schließt diese auch rasch Freundschaft mit Hannah, die ebenfalls kellnert und im gleichen Haus wohnt. Alex schrullige, sehr direkte Großmutter komplettiert die abwechslungsreiche Personenkonstellation.

„Liebe kann doch jedem mal passieren“ bedient sich mehrerer bekannter Book Tropes und so mancher Klischees. Unerwartet kommen viele Entwicklung in der Handlung daher nun wirklich nicht. Dennoch hat mir die nette, charmante, witzige und kurzweilige Gute-Laune-Liebesgeschichte sehr gut gefallen. Wer einfach mal eine leichte „Hach!“-Lektüre fürs Herz sucht, liegt mit diesem Buch genau richtig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2024

Warum Lesen ganz und gar nicht nervt…

Lesen NERVT! – Bücher? Nein, danke! (Lesen nervt! 1)
0

Da nimmt man nichtsahnend ein interessant aussehendes Buch aus dem Regal und ehe man es sich versieht, befindet man sich mitten in einer angeregten Diskussion mit der Bücherhasserin Karoline Kneberwecht, ...

Da nimmt man nichtsahnend ein interessant aussehendes Buch aus dem Regal und ehe man es sich versieht, befindet man sich mitten in einer angeregten Diskussion mit der Bücherhasserin Karoline Kneberwecht, einer Spinne, die eigentlich nur ihre Ruhe haben will. Diese versucht in ihrem Vortrag zum Thema „Lesen närvt“ in verschiedenen Lektionen zu beweisen, warum Lesen völlig nutzlos ist. Ob ihr das gelingt?

Die Geschichte ist frech, witzig und lebendig formuliert. Karoline Kneberwecht richtet sich direkt an ihre Leser, spricht sie mit „Du“ an, teilweise werden ihr dabei auch Sprechblasen zugeordnet. Die Schrift ist recht groß gedruckt und dabei auch für Leseanfänger gut zu entziffern. Dank der vielen knallbunten, lustigen Illustrationen sind die Seiten abwechslungsreich und motivierend gestaltet. Texte und Bilder stehen dabei in einem ausgewogenen Verhältnis und auch Erstleser fühlen sich so nicht gleich überfordert. Das Buch richtet sich an Kinder ab sieben Jahren. Um manche Geschichten flüssig lesen zu können, braucht es schon etwas Übung. Andere haben einen geringeren Schwierigkeitsgrad, in einer Geschichte müssen beispielsweise nur Bilder „gelesen“ und benannt werden. Das Buch eignet sich hervorragend, um es mit einem Erwachsenen gemeinsam zu lesen.

Die blaue Spinne Karoline Kneberwecht mit ihrer Abneigung gegen das Lesen finde ich sehr drollig und unterhaltsam. Auch wenn sie eine Spinne ist, ist sie alles andere als furchteinflößend, vielmehr muss man sie gerade wegen ihrer amüsanten Grummeleien gern haben. Karoline gibt nicht auf, beweisen zu wollen, wie sehr Lesen doch nervt. Dabei entdeckt sie überraschenderweise selbst, dass Lesen vielleicht doch nicht so verkehrt ist….

„Lesen närvt, äh nervt“ zeigt, wie viel Spaß, die Beschäftigung mit Sprache und Geschichten machen kann. Die Leser werden dabei selbst aktiv miteinbezogen, beschäftigen sich mit Lesen und der Besonderheit von Sprache und lösen Rätsel. So werden sie aufgefordert, Buchstaben und Wörter zu verändern, Bilder durch Wörter zu ersetzen, Buchstaben oder Wörter in Lücken einzufügen und dadurch selbst eigene Geschichten zu erfinden und zum Ende hin Geschichten und Gedichte selbst zu lesen. Dass die Übungen und Texte so vielfältig und abwechslungsreich sind, aktiviert, motiviert und macht Spaß.
Auch wenn die Intention anfangs eine andere zu sein scheint, zeigt „Lesen nervt“ eindrucksvoll, wozu Lesen und Bücher in der Lage sind. Lesen kann „lustig, spannend, romantisch, abenteuerlich sein und außerdem ein toller Zeitvertreib“. Ein Hoch auf Bücher! Ein Buch für alle kleinen Leseratten und solche, die es noch werden wollen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere