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Veröffentlicht am 07.06.2024

Sehr toll

Bridgerton – Der Duke und ich
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Daphne Bridgerton, die älteste Tochter einer angesehenen Familie soll heiraten. Einen Ehemann für die freundliche und familiennahe junge Dame zu finden sollte eigentlich kein Problem sein. Doch alle sehen ...

Daphne Bridgerton, die älteste Tochter einer angesehenen Familie soll heiraten. Einen Ehemann für die freundliche und familiennahe junge Dame zu finden sollte eigentlich kein Problem sein. Doch alle sehen in ihr nur den Kumpel und die zu ehrlich und eigenwillig zum Heiraten ist. Auch Simon Basset, der Duke of Hastings hat ein ähnliches Problem: ständig stellen Mütter ihm ihre Töchter vor, damit er sie heiratet. Doch Simon hat kein Interesse an einer Heirat. So schließen die beiden einen Pakt, sie spielen vor Simon sei an Daphne interessiert, so hätten sie beide etwas davon. Doch bald merken sie, es ist nicht alles gespielt.

Historische Bücher und Serien haben mich nie interessiert, doch aus Neugierde habe ich die Serie Bridgerton angefangen und war nach der ersten Folge begeistert und wollte dann auch das Buch dazu lesen. Samstags gekauft und als Zweitbuch begonnen, Donnerstags beendet. Das sagt ja wohl alles.
Da es mein erster Roman war, der in den 1800 Jahren spielt war vieles für mich Neuland. Ob es Sitten, Benimmregeln waren oder auch das Verhalten der Personen war, ich musste mich dran gewöhnen.
Daphne lebt in den 1800, so fand ich Dinge die sie tut in Ordnung, bei jedem Buch in unserer Zeit hätte ich es sehr fragwürdig gefunden. Ihre Gespräche und Geplänkel mit Simon oder ihren Geschwistern fand ich toll und sie war eine tolle Protagonistin.
Da ich die ersten Folgen der Serie bereits gesehen hatte, als ich das Buch angefangen habe, war noch alles frisch. Ich fand manche Gespräche besser ausgeprägt, als in der Serie, manches war auch länger als nötig, aber es wurde nie langweilig. Handlungen, wie dass Simon keine Kinder haben will habe ich durch das Buch nochmal besser verstanden. Auch Simons Kindheit hat mich bewegt und war wirklich gut geschrieben. Da die Serie schon sehr viel Nacktheit zeigt hatte ich es auch im Buch erwartet. Die Szenen waren jedoch gut verteilt so, dass es für mich nicht zu viel war.
Die Dialoge waren gelungen und haben mich dank der älteren Brüder öfters mal zum schmunzeln gebracht.
Von der Familie Bridgerton bekommt man einen guten ersten Eindruck. Mir hat nur gefehlt, dass sie andere Geschwister auch mal zu Wort kommen oder dass ihr Alter genannt wird. Dass Hyacinth 10 ist wurde öfters mal gesagt, bei anderen jedoch gar nicht.
Etwas gestört hat mich der Epilog. Dadurch dass der etwas später spielt wurde sehr gespoilert was noch passiert, so dass ich mir fast wünsche den nicht gelesen zu haben.
Ich bin selbst etwas erstaunt wie gut mir die Thematik und Setting gefällt so dass Daphne und Simons Buch nicht das letzte für mich ist.

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Veröffentlicht am 13.05.2024

Lesenswert

Of Ocean and Storm (Färöer-Reihe 2)
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Loa ist eigentlich nicht der Typ für einen Abend im Pub, trotzdem lässt sie sich von ihren Freunden überreden. Gerade sitzt sie mit Freunden an einem Tisch, als zwei Neuankömmlinge zur Tür reinkommen. ...

Loa ist eigentlich nicht der Typ für einen Abend im Pub, trotzdem lässt sie sich von ihren Freunden überreden. Gerade sitzt sie mit Freunden an einem Tisch, als zwei Neuankömmlinge zur Tür reinkommen. Loas Freundin spricht die zwei an und holt sie an ihren Tisch. Sie kommt mit Alex ins Gespräch und lässt sich auf einen One Night Stand ein und denkt, dass sie ihn nie wieder sieht, denn eigentlich soll Alex am nächsten Tag weiterfliegen. Doch sein Pass ist verschwunden und er kann nicht weiterreisen. Aus der Not bietet Loa ihm an bei ihr zu übernachten. Bald merken sie, dass sie beide eine Lüge leben.

Nachdem mir Band 1 wirklich gut gefallen hat, war ich gespannt was mich in Band 2 erwartet und ich hab mich gefreut wieder auf die Färöer Inseln zurückzukehren.
Loa mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie ist eine sehr stille Person, die gerne alleine ist, Stille um sich mag und ihr Geld damit verdient in der Natur zu sitzen und Vögel zu beobachten. Meistens konnte ich ihr Handeln verstehen und hab mich gefragt was hinter ihrem Verhalten steckt. Dass sie alleine lebt hat schnell Sinn gemacht, nachdem sie ihre Eltern besucht hat.
Loas Dignose fand ich größtenteils gut und nachvollziehbar beschrieben. Nur am Ende ging es mir ein bisschen zu schnell.
Ähnlich wie Loa hat auch Alex ein Geheimnis, das er unbedingt verbergen will, auch vor seinen Freunden. Charakterlich ist er das Gegenteil von Loa, er reist und lernt jede freie Minute, obwohl noch Ferien sind.
Der Schreibstil hat mir auch wieder gut gefallen. So konnte ich wieder in das Leben auf den Inseln eintauchen und konnte mir vor allem Loas kleines Haus gut vorstellen. Auch ihr Job war schön mit eingearbeitet und hat gut zu Loa gepasst.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich habe es wirklich gerne gelesen und kann es nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 07.04.2024

Konnte mich überzeugen

Wenn die Sterne fallen
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Es ist der Sommer 1969 in Berlin. Kai und Kalliope sind beste Freunde und feiern jeden Geburtstag gemeinsam und schreiben sich Briefe obwohl sie Nachbarn sind. Auch diesen Sommer freut sich Kalliope darauf ...

Es ist der Sommer 1969 in Berlin. Kai und Kalliope sind beste Freunde und feiern jeden Geburtstag gemeinsam und schreiben sich Briefe obwohl sie Nachbarn sind. Auch diesen Sommer freut sich Kalliope darauf Zeit mit Kai zu verbringen, doch seine Briefe werden kürzer oder kommen gar nicht mehr, er entfremdet sich von ihr. In ihrem kleinen Dorf fühlt sich Kalliope mit der zugeknöpften Art nicht wohl. Zufällig trifft sie auf auf einer Besorgungstour auf Hippies und Blumenkinder und merkt, dass sie mit ihrer Art zu denken nicht alleine ist und schließt sich ihnen an. Auf ihrem Weg kehrt sie immer wieder nach Hause und Kai zurück. Dabei begleitet sie stets eine alte Familienlegende die besagt, dass das Schicksal für eine der drei Schwestern nur eine kurze Liebe vorhersagt. Was wenn es für Kai und Kalliope kein Happy End gibt?

Von Sophie Bichon hab ich 5 Bücher gelesen, welche mir alle richtig gut gefallen haben. Aus diesem Grund wollte ich auch die „Himmelsschwestern“ lesen, auch wenn ich mir nicht sicher war, ob mir das Setting in den 1960/70ern gefallen würde.
Für mich war so das meiste aus dieser Zeit neu und ich finde die Autorin hat es gut beschrieben wie es ist in dieser Zeit zu leben und erwachsen zu werden. Wie unterschiedlich es damals war und wie sehr sich die Menschen verändert haben (leider nicht alles) ist durch die Personen wie Kalliopes Mutter verdeutlicht worden.
Auch wie die Hippiebewegung ins Buch eingewoben war, fand ich gelungen. Das Buch behandelt so viele Themen Musik, Freiheit, Sorgen und Liebe die alle authentisch und mitreißend beschrieben wurden. Toll war wie das Thema Musik sich durch das Buch zieht, ob es Kalliopes Liebe zu Janis Joplin ist oder der Auftritt großer Musiker auf Festivals.
Zuerst war ich mir nicht ganz sicher ob die Handlung rund um die Familiensage, den Fluch zusagen würde. Doch als ich das Buch gelesen habe, hat mir dieser Teil gut gefallen.
Normalerweise mag ich poetische Schreibstile nicht so gerne, bei Sophie Bichon mach ich eine Ausnahme. Ich mag wie die Poesie einfließt und der Schreibstil so etwas besonders wird.
Insgesamt bin ich überrascht wie gut mir das Buch und vor allem die viele Themen gefallen haben. Es war interessant in die späten 1980er und frühen 1990er einzutauchen und Geschichte „live“ zu erleben. Ich bin auf Band 2 gespannt.

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Veröffentlicht am 09.01.2024

Tolle Themen und schöne Landschaft

Of Thunder and Rain (Färöer-Reihe 1)
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Während Lina die Islands of Maybe und deren Einsamkeit am liebsten verlassen würde, ist dies genau das was der Schriftsteller Louay sucht.
Nachdem Tod von Linas Mutter ist ihr Vater nur noch ein Geist ...

Während Lina die Islands of Maybe und deren Einsamkeit am liebsten verlassen würde, ist dies genau das was der Schriftsteller Louay sucht.
Nachdem Tod von Linas Mutter ist ihr Vater nur noch ein Geist im Haus und Lina hat ihr Überleben in die Hand genommen und leitet ein kleines Bed & Breakfast. Am liebsten würde sie jedoch von der Insel runterkommen und studieren, doch sie kann ihren Vater nicht alleine lassen. Als ein junger, gutaussehender Schriftsteller das Zimmer mietet, kommt endlich etwas Abwechselung in Linas Alltag. Louay sucht Inspiration und Ruhe zum Schreiben, beides findet er auf der Insel. Während sie ihm die Insel zeigt, kommen sie sich langsam näher. Doch Louay kann nicht ewig vor der Realität weglaufen…

Wie genau ich dieses Buch entdeckt habe, weiß ich gar nicht mehr, aber das wunderschöne Cover hat mich angezogen. Als ich gelesen habe, wo das Buch spielt, musste ich es haben.
Bereits auf den ersten Seiten hat mir das Buch gut gefallen, noch war es kein Highlight, aber es begann vielversprechend.
Lina ist eine junge Frau, die gerne mehr sehen würde als nur die grüne Natur der Inseln. Sie lebt mit ihrem Vater zusammen, doch reden tun sie kaum. Ihre Situation ist nicht ganz leicht und so hab ich immer gehofft, dass sie eine Lösung findet. Mit den schwarzen Haaren und hellen Augen, hatte ich schnell ein Bild von der sympathischen jungen Frau.
Louay mochte ich ebenfalls sehr gerne. Mir gefiel, dass er Schriftsteller ist und das Thema eine große Rolle im Buch spielt. Auch er steckt wie Lina in einer Zwickmühle und ich fand es sehr interessant zu lesen, was seine Familie zu seinem Beruf sagt. Die Handlung von seinem Problem zusammen mit Linas ähnlichem und doch ganz anderem Problem, hat das Buch nicht überladen, im Gegenteil, es war perfekt abgestimmt.
Neben den beiden tollen Protagonisten haben mir die Beschreibungen der Landschaft super gut gefallen. Vom grünen Moos, dem schwarzen Sand oder dem Meer, die Landschaft lädt zum weg träumen ein. Unterstützt vom Cover und den Innenklappen, die das ganze wunderschön unterstrichen. Man bekommt einen sehr tollen Einblick in das Leben auf den Inseln und die Natur.
Ich fand das Buch von Anfang an gut und ich wusste auch, dass ich gerne weiterlesen will. Je mehr ich gelesen habe, desto besser wurde es und die Thematik hat mich mehr und mehr begeistert und zum Schluss musste ich wissen wie es ausgeht. Schlussendlich hab ich das Buch mit Begeisterung zu Ende gelesen und freue mich auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Reise ins Unbekannte

A Whisper Around Your Name
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Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Jo mit ihrem Onkel immer wieder um. Als sie dieses Mal ankommt trifft sie auf Evan, der mit seinem guten Aussehen eigentlich gut ankommen müsste, doch in der Schule ist ...

Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Jo mit ihrem Onkel immer wieder um. Als sie dieses Mal ankommt trifft sie auf Evan, der mit seinem guten Aussehen eigentlich gut ankommen müsste, doch in der Schule ist er ein Außenseiter. Nachts sucht Joy Ruhe und geht ins geschlossene Schwimmbad, wo sie überraschenderweise Evan trifft. Die beiden fangen an sich zu treffen und öffnen sich und kommen sich dabei näher. An einem Abend der einer der schönsten werden sollte, ändert alles für die beiden und sie werden getrennt. Viele Jahre später treffen sie sich wieder und treten gemeinsam ein Abenteuer an.


Emma Scotts Bücher kaufe ich mittlerweile ohne einen Blick auf den Inhalt zu werfen. Dieses Buch ist ein älteres der Autorin, welches jetzt übersetzt wurde und irgendwie fand ich man merkt es vom Thema her. Jedenfalls hatte das Buch etwas das mich an ihre erste Werke erinnert hat.
Jo fand ich von Anfang an sympathisch und ihr Schicksal ist kein leichtes. Ich fand sie sehr stark und ihre Art mit ihrer Vergangenheit umzugehen indem sie Gedichte schreibt fand ich toll.
Evan fand ich ebenfalls sympathisch. Das Rätsel, dass er Dinge sieht oder weiß hat dem Buch etwas mysteriöses gegeben, sodass ich mich immer wieder gefragt habe was dahinter steckt. Bis zum Ende hab ich gerätselt, aber als die Geschichte voran ging, habe ich gegen Ende irgendwie den Faden verloren. Das Ende hab ich deswegen nicht ganz auf die Reihe bekommen. Es ging irgendwie so schnell.
Vom Schreibstil her mochte ich die Geschichte gerne. Die Autorin schreibt so, dass man sich in die Personen hineinversetzten kann und immer mitten im Geschehen ist. Schon im Voraus wusste ich dass, das Buch einen übersinnlichen Touch hat und war gespannt was dieser sein wird. Da es dem Buch etwas Spannung verliehen hat fand ich es gut. Auch im Verlauf der Geschichte gab es immer Momente die überrascht haben und die mich mitfiebern ließen. Ständig hab ich mich gefragt was Evan mit seinen Andeutungen meint oder warum er immer wieder tauchen geht.
Insgesamt mochte ich das Buch gerne und ich hab es gerne zur Hand genommen. Da dass Ende mir zu schnell ging geben ich 4,5 Sterne.

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