Ein Thriller, der zum Nachdenken anregt.
Die HerdePeter Danielsson ist in China um die Zwerggänse zu schützen und bekommt dadurch mit, dass eine Herde Elefanten ihr Revier verlassen haben und nun Dörfer zerstören auf ihrem Weg. Nur wohin wollen die Elefanten ...
Peter Danielsson ist in China um die Zwerggänse zu schützen und bekommt dadurch mit, dass eine Herde Elefanten ihr Revier verlassen haben und nun Dörfer zerstören auf ihrem Weg. Nur wohin wollen die Elefanten und warum sind sie unterwegs? Während er versucht dies rauszufinden, muss er aber auch die Elefanten vor dem Abschuss bewahren. Und es ist nicht das einzige Phänomen weltweit, bei dem sich Tiere komisch verhalten.
Es handelt sich bei dem Buch um einen Öko-Thriller und dadurch stehen die Tiere auch sehr im Fokus. Man bekommt zum Beispiel auch viele Informationen zu dem generellen Verhalten von Elefanten, was ich sehr interessant fand. Dadurch besticht der Thriller nicht mit einer extremen Spannungskurve, aber trotz allem möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Dazu kommen die unterschiedlichen Handlungsstränge. Die beiden Hauptstänge sind China, wo wir Peter und Sui begleiten und Mexiko, wo wir Abel, Peters Vater bei seiner Suche in einer alten Tempelanlage begleiten. Ich persönlich fand die Handlungen in Mexiko spannender als die in China aber dafür waren die Handlungen in China mit den Elefanten sehr interessant. Und durch die Wechsel kann man das Buch nur schwer zur Seite legen.
Die Auflösung am Ende war für mich schlüssig und hat alles zu einem passenden Abschluss gebracht und das Nachwort des Autors fand ich sehr gut, um einordnen zu können, was nun Phantasie und was Realität ist. Mich hat das Buch auf jeden Fall auch zum Nachdenken angeregt und ich kann es nur empfehlen!