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Veröffentlicht am 14.03.2025

Schwächer als Band 1

Daughter of the Siren Queen - Fürchte meine Stimme
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Die Liebesgeschichte zwischen Alosa und Riden konnte mich in diesem Band leider nicht so überzeugen. Ich habe die Dynamik zwischen den beiden nicht verstanden bzw. was Riden in Alosa sieht. Interessanter ...

Die Liebesgeschichte zwischen Alosa und Riden konnte mich in diesem Band leider nicht so überzeugen. Ich habe die Dynamik zwischen den beiden nicht verstanden bzw. was Riden in Alosa sieht. Interessanter fand ich hingegen die kurzen Einblicke in die potenzielle Beziehung zwischen Kearan und Sorinda, um die es in Band drei gehen wird.
Mal abgesehen von den romantischen Verbindungen konnte mich vor allem die freundschaftlichen Verbindungen innerhalb der Crew von Alosa überzeugen. Ich hätte mich gefreut, wenn die Nebencharaktere noch etwas besser ausgearbeitet gewesen wären.
Was den Plot betrifft, passiert in diesem Band nicht so viel Neues. Meiner Meinung nach war die Handlung etwas dünn und hätte es mehr Sinn ergeben, die Plotpoints aus diesem Band in den ersten zu integrieren.
Auch das World-Building hätte gerne noch etwas intensiver ausfallen können. Mal schauen, ob das im dritten Band noch mehr kommt.

Alles in allem wieder angenehm zu lesen, jedoch schwächer als der erste Band.

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Veröffentlicht am 27.11.2024

Zu wenig Spannung

A thousand heartbeats - Der Ruf des Schicksals
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Es ist schon einige Jahre her, dass ich die „Selection“-Reihe der Autorin gelesen habe, weshalb ich sehr gespannt war, wie mir dieses Buch von ihr gefallen würde. Mit über 600 Seiten ist es nämlich relativ ...

Es ist schon einige Jahre her, dass ich die „Selection“-Reihe der Autorin gelesen habe, weshalb ich sehr gespannt war, wie mir dieses Buch von ihr gefallen würde. Mit über 600 Seiten ist es nämlich relativ dick. Im Buch geht es um Prinzessin Annika und den Soldaten Lennox, die in einem sich anbanden Krieg auf unterschiedlichen Seiten stehen.
Vor dem Lesen sollten ihr euch bewusst sein, dass es im Buch vor allem um die Liebesgeschichte von Annika und Lennox geht. Sowohl das World-Building als auch die Konflikte sind darauf ausgerichtet, die beiden Protagonisten zusammenzubringen. Leider führt das dazu, dass sowohl der Handlungsplatz als auch der Konflikt für mich nicht wirklich greifbar waren. Trotzdem habe ich das Buch ganz gerne gelesen, obwohl sich die Protagonisten erst nach etwa der Hälfte des Buches zum ersten Mal richtig begegnen.
Im Gegensatz dazu hat mich die zweite Hälfte des Buch nicht mehr wirklich fesseln können. Die Insta-Love ist in diesem Buch besonders ausgeprägt und aufgrund der Vorgeschichte der beiden konnte ich die Gefühle leider gar nicht nachvollziehen. Entsprechend lässt mich das Buch ein wenig enttäuscht zurück, da viel Potenzial nicht genutzt wurde. An sich ist das Buch ganz süß, war letztendlich aber einfach nicht mein Geschmack.

Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 14.06.2024

Eine Geschichte, die offen mit Klischees spielt

Der Tag, an dem ich mich betrank und einen Werwolf bezauberte
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Wie vielleicht bereits der Titel andeutet, ist „Der Tag, an dem ich mich betrank und einen Werwolf bezauberte“ kein Buch, das sich selbst als zu ernst nimmt. Die Geschichte spielt bewusst mit verschiedenen ...

Wie vielleicht bereits der Titel andeutet, ist „Der Tag, an dem ich mich betrank und einen Werwolf bezauberte“ kein Buch, das sich selbst als zu ernst nimmt. Die Geschichte spielt bewusst mit verschiedenen Klischees und steckt die Figuren immer wieder in äußerst absurde Situationen. Am Anfang hat mir dies sehr gut gefallen und ich mochte auch die Protagonistin Brie (ja, ihre Schwestern sind auch nach Käsesorten benannt) gerne.
Etwas Probleme hatte ich hingegen mit der Liebesgeschichte. Der Protagonist Felix verliebt sich auf den ersten Blick in Brie - ob durch einen Liebestrank oder doch durch Prägung wird erst Mal offen gelassen - und benimmt sich danach wie ein liebeskranker Stalker. Für mich war deswegen nicht nachzuvollziehen, wieso auch Brie sofort von Felix überzeugt ist. Die beiden sehen sich, sind eigentlich sofort verliebt - und mehr passiert dann bis kurz vor dem Ende auch nicht mehr. Dementsprechend konnte ich die Verbindung der beiden leider nicht besonders gut nachempfinden.
Zum Ende hin nahm die Geschichte dann nochmal etwas Fahrt auf, jedoch war mir die Auflösung selbst für dieses sowieso schon eher merkwürdige Buch zu abgedreht. Ein paar lustige Stellen gab es durchaus, nur ist das Buch zum Ende hin leider etwas über das Ziel hinaus geschossen. Die anderen Bände werde ich vielleicht trotzdem noch lesen, da es einige interessante Nebencharaktere gab.

Alles in allem eine Geschichte, die offen mit Klischees spielt, dabei aber zum Teil über das Ziel hinaus schießt.

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Veröffentlicht am 10.05.2024

Schwache Handlung, unsympathischer Protagonist

SMYTHE-SMITH. Die Geheimnisse von Sir Richard
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Im letzten Band der Smythe-Smith-Reihe geht es um Iris, die sich auch in dieser Saison kaum Hoffnungen auf eine Ehemann macht und um Richard, der verzweifelt nach einer anspruchslosen Ehefrau sucht. Während ...

Im letzten Band der Smythe-Smith-Reihe geht es um Iris, die sich auch in dieser Saison kaum Hoffnungen auf eine Ehemann macht und um Richard, der verzweifelt nach einer anspruchslosen Ehefrau sucht. Während ich sehr gut mit Iris mitfühlen konnte, war mir Richard von Beginn an aufgrund seines Verhaltens unsympathisch. Der Leser erfährt relativ schnell, dass Richard keine ehrenvollen Absichten gegenüber Iris hat, aber dieses Problem wurde meiner Meinung nach bis zum Ende nicht zufriedenstellend aufgelöst. Stattdessen wird Richard sauer und schiebt die Schuld auf Iris, wenn sie seinem Geheimnis näher kommt und seine Absichten in Frage stellt. Mit Sätzen wie „Ich sage dir was du wissen musst, wenn du es wissen musst“ ist er das perfekte Abbild eines Ehemannes, der sich über seine Frau stellt.
Mal Abgesehen von Richards Problem, das durch ein einfaches Gespräch hätte geklärt werden können, konnte ich nicht nachvollziehen, wie die beiden Gefühle füreinander entwickelt haben. Richard ist bis zum Ende bevormundet und unehrlich, weswegen die beiden kaum die Möglichkeit haben, sich näher zu kommen. Zudem passiert bis zur Hälfte des Buch nicht besonders viel und trotzdem gab es nicht wirklich die Möglichkeit, die Haupt- und Nebencharaktere kennenzulernen.
Dementsprechend hat mir dieser Band deutlich weniger gefallen als Band 1 und 2. Der Schreibstil lässt sich zwar wieder flüssig lesen, jedoch konnte ich mich aufgrund von Richard zu keinem Zeitpunkt für die Liebesgeschichte begeistern. Alles in allem ein Buch, das mich leider weder mit der Liebesgeschichte noch der Rahmenhandlung überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 03.09.2023

Zu viele Seite für zu wenig Handlung

Where your dreams shine
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Die Geschichte von „Where your dreams shine“ war nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Im Buch geht es um Riley, die ihre Erinnerungen verloren hat und nach einem Unfall mit ihrer Schwester Abby weggezogen ...

Die Geschichte von „Where your dreams shine“ war nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Im Buch geht es um Riley, die ihre Erinnerungen verloren hat und nach einem Unfall mit ihrer Schwester Abby weggezogen ist, und um Devon, ihren früheren Freund, den sie auch vergessen hat und der mittlerweile eine Tochter hat. Das erste Aufeinandertreffen der beiden passte nicht ganz zu der süßen Liebesgeschichte, die ich mir erhofft hatte - Riley fühlt sich nämlich unwohl mit Devon. Nicht ganz nachvollziehbar war deswegen für mich, wieso sie plötzlich wieder in Devon verliebt war, sobald ihr erzählt wurde, dass die beiden in der Schule zusammen waren.
Nach der Hälfte des Buches war dann auch irgendwie die Luft raus, weil es nichts mehr zu sagen gab. Zwar wurde immer mal wieder Devons Noch-Ehefrau erwähnt, aber genauso wie seine Tochter spielte das am Ende gar keine Rolle mehr. Trotz einiger Längen hatte ich deswegen das Gefühl, dass die Geschichte nicht zu Ende erzählt wurde und keine Entwicklung stattgefunden hat.
Ich denke, dass die Grundidee durchaus Potenzial gehabt hätte, jedoch hatte ich auch so meine Probleme mit den Protagonisten. Die Geschichte wird aus beiden Perspektiven erzählt, aber ehrlich gesagt lasen sich beide Perspektiven fast identisch. Zudem habe ich die Verbindung zwischen den beiden nicht gefühlt - das einzige, was sie verbunden hat, ist ihre Vergangenheit, an die sich Riley ja nicht einmal erinnern kann.

Alles in allem eine „Second Chance“-Romance, zu deren Protagonisten ich keine Verbindung aufbauen konnte.

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