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nina_maria

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2022

Rezension "Chasing Hope"

Chasing Hope
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Dieses Buch ist definitiv das mein Highlight aus der Montana Arts College Reihe! Es war wirklich ein äußerst gelungener Reihenabschluss und nochmal eine enorme Steigerung zu Band zwei.

As Always: Ein ...

Dieses Buch ist definitiv das mein Highlight aus der Montana Arts College Reihe! Es war wirklich ein äußerst gelungener Reihenabschluss und nochmal eine enorme Steigerung zu Band zwei.

As Always: Ein wirklich wunderschönes Cover und obwohl ich persönlich nicht so der pink/rosa Typ bin, gefällt mir diese Farbabstimmung echt unfassbar gut.

Der Einstieg war wieder super leicht und auch zu den Protagonisten konnte man sofort eine Bindung aufbauen, was vielleicht daran liegt, dass man sie schon in den vorherigen Bänden etwas kennengelernt hat.
Julie hat mir von allen drei Reihenprotagonistinnen auch bisher am besten gefallen. Sie ist eine so natürliche und in sich selbst ruhende Person - es war so schön sie zu begleiten.
Auch Nate konnte ich sofort ins Herz schließen und tbh someone should give me my personal Nate! Außerdem hat er und New York mir auch zwischendurch unfassbar Gossip Girl Vibes gegeben, was mir verdammt gut gefallen hat.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich wirklich Stück für Stück, obwohl man als Leser natürlich von Anfang an mitbekommt, wie sehr die beiden sich eigentlich mögen. Eine wahre Wohlfühl-Slow-Burn-Geschichte.
Auch der Konflikt hat gut in die Geschichte reingepasst und die Charakterentwicklung, die die beiden durchlaufen ist greifbar und authentisch.

Dieses Mal war der Lesefluss außerdem um einiges besser (vielleicht, weil ich inzwischen an den Schreibstil gewöhnt war) und es gab keine störenden Längen.

Für mich ist dieses Buch wirklich das Beste aus der gesamten Reihe und ich kann nur sagen, dass es sich lohnt „durchzuhalten“, wenn einem Band eins oder zwei nicht so gefallen haben.

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Veröffentlicht am 17.06.2024

Herzensbrecher in zweiter Runde

Fragile Heart
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„Fragil Heart“ eine der Neuerscheinungen, die schon im Vorhinein sehr gehypt wurde. Es ist die Fortsetzung von Lonely Heart und der Abschluss der herzzerreißenden Dilogie.

Das Cover passt schön zu Band ...

„Fragil Heart“ eine der Neuerscheinungen, die schon im Vorhinein sehr gehypt wurde. Es ist die Fortsetzung von Lonely Heart und der Abschluss der herzzerreißenden Dilogie.

Das Cover passt schön zu Band eins. Es ist dunkler von der Farbgebung her, als der Vorgänger und hat in der Erstauflage wieder einen wunderschönen Farbschnitt. Die Ausstattung mit der das Buch aufwartet ist wirklich ein Genuss fürs Auge, weil es hübsch, aber nicht aufdringlich ist. Die Details mit den vierblättrigen Kleeblättern passt zu Scarlet Luck und matcht auch Band 1.

Inhaltlich schließt es direkt an die Handlung bzw. an das Ende von Band eins.
Rosie versucht ihr Leben, ohne Adam, irgendwie in den Griff zu bekommen. Der Bruch ihrer Freundschaft und der Verlust des Mannes, den sie liebt nähert sie aber ihrem Vater wieder an, der ihr z.B. bei ihrem Umzug hilft.
Auch beruflich muss Rosie sich erst mal erholen und den Schlag ihrer ehemaligen besten Freundin verdauen. Sie stellt einen neuen Mitarbeiter, Bodhi ein, der mir vom Charakter her sehr gut gefällt. Die zarte Freundschaft, die hier entsteht ist wirklich toll.

Adam hingegen zieht seinen Entzug durch und stößt dabei immer wieder an seine Grenzen. Er wird unfassbar verletzlich aber auch sehr viel nahbarer, als noch in Band eins, dargestellt. Ich finde es sehr schön, einen solchen Einblick zu bekommen, Gleichzeitig finde ich es stark einen so verletzlichen männlichen Protagonisten zu lesen.

Ich finde die Annäherung der beiden so schön, so zart und so authentisch. Das Buch hat mir all the feels gegeben. Sie gehen gemeinsam ihre und eigne Herausforderungen an und versuchen diese zu bewältigen.

Das Ende hat mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben und ich bin unfassbar traurig, dass die Reihe schon wieder vorbei ist.
Mona Kasten hat unter Beweis bestellt, dass sie ergreifende und herzzerreißende Romane schreiben kann und ich freue mich bereits jetzt auf neues aus ihrer Feder.

Ich kann die Dilogie allen, die sich gerne von einer Liebesgeschichte mitreißen lassen wollen und auf slow, slow burn Geschichten stehen, nur empfehlen und hoffe, ihr werdet es genauso sehr lieben, wie ich.

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Veröffentlicht am 17.06.2024

Golden Twenties but make it criminal!

Fräulein Gold: Schatten und Licht
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„Fräulein Gold“ entführt uns ins Berlin der 1920er Jahre. Als Geschichtsstudentin ist das einer der Aspekte, die mich sehr begeistern konnten.
Das Cover zeigt eine junge Frau, die typisch für die Zwanziger ...

„Fräulein Gold“ entführt uns ins Berlin der 1920er Jahre. Als Geschichtsstudentin ist das einer der Aspekte, die mich sehr begeistern konnten.
Das Cover zeigt eine junge Frau, die typisch für die Zwanziger Jahre gekleidet ist und das dunkle Haar kurz trägt. Man assoziiert sie natürlich direkt mit der Protagonistin, was wohl Sinn der Sache ist.

Hulda Gold ist eine tolle Protagonistin, die mich sehr fasziniert hat. Sie ist zwar ein Kind ihrer Zeit, trotzdem aber sehr „modern“ eingestellt. Manchmal frage ich mich, ob ihre Einstellung nicht vielleicht etwas zu modern ist und so etwas ihre Authentizität schwächt.
Sie liebt ihren Beruf und genießt ihr Leben in vollen Zügen. Durch eine ihre Wöchnerinnen wird sie zunächst unfreiwillig in die Frage um den Tod der Nachbarin verwickelt.
Als neugierige junge Frau, lässt der Tod der alten Nachbarin nicht los und so beginnt sie Nachforschungen anzustellen.
Dabei begegnet sie dem Kommissar, Karl North, der sehr verschlossen ist und sehr viel mit sich rumträgt. Der unnahbare junge Mann schleicht sich dennoch in Huldas Herz.

Mir persönlich hat die Mischung aus Hulda Golds Hebammen-Leben, den Nachforschungen im Todesfall und der sich anbahnenden Liebesgeschichte gut gefallen. Es war erfrischend und wurde durch die Abwechslung auch nicht langweilig.
Darüberhinaus mochte ich, als Geschichtsstudentin, die authentische Darstellung der 1920er Jahre in Berlin. Ich hatte kurz zuvor die erste Staffel Babylon Berlin geguckt und muss zugeben, dass die Assoziation mit der Serie sehr präsent war. Das habe ich aber nicht als negativ wahrgenommen. Ganz im Gegenteil, ich konnte die Darstellung etwas abgleichen.

Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, die Protagonisten waren nicht perfekt, sondern authentisch und hatten gute Ecken und Kanten. Beide haben ihr Päckchen zu tragen. Gemeinsam haben sie aber eine schwierige familiäre Vergangenheit.
Man bleibt neugierig auf das, was da noch kommt und ich werden die Reihe definitiv weiterhin verfolgen.

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Veröffentlicht am 17.06.2024

Ins Herz getanzt

Hold Me - New England School of Ballet
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„Hold me“ ist, sobald es angekündigt wurde, auf meinen Wunschzettel gelandet. Wie vermutlich viele andere auch, habe ich es sofort mit der Serie „Dance Academy“ assoziiert, welche ich als Kind wirklich ...

„Hold me“ ist, sobald es angekündigt wurde, auf meinen Wunschzettel gelandet. Wie vermutlich viele andere auch, habe ich es sofort mit der Serie „Dance Academy“ assoziiert, welche ich als Kind wirklich geliebt habe. Aber first thing first:

Das Cover ist wirklich wunderschön. Ich bin zwar kein großer Rosa-Fan, war ich nie, werde ich auch nie sein, aber es sieht wirklich toll aus. Die Details, die an einen Soitzenschuh, zu dem das zarte rosa ja auch super passt, passen toll zum Inhalt.
Von außen stimmt auf jeden Fall schon mal alles.

Wir begleiten die junge Protagonistin Zoe, leidenschaftliche Ballerina, die gerade ihren Abschluss gemacht hat und ihren großen Traum leben darf. Sie hat nämlich eine Zusage für die renommierte New England School of Ballet bekommen, eine Tanzschule, auf deren Campus sieht zu Beginn zieht. Das ist für sie ein großer Schritt, da sie eine traumatische Vergangenheit hat, die ihr sowas lange verwehrt hat.
In der Schule trifft sie recht schnell auf eine zukünftige Freundin, bei der sie sofort merkt, dass sie ganz anders ist, als die falschen Schlangen, die sie die ganze Schulzeit über ihre Freunde hat nennen müssen. Schnell muss sie allerdings feststellen, dass auch Jase, ihr ehemaliger bester Freund an der New England School of Ballet ist.
Mit dem ehemaligen Freund ihres Bruder hat sie, bis zu ihrem Abschluss, eine enge Freundschaft verbunden, doch der Kontakt brach ab.

Mir hat die Dynamik zwischen Jase und Zoe sehr gut gefallen. Besonders am Anfang, als sie beide überaus unglücklich darüber sind, miteinander tanzen zu müssen. Auch die Annäherung der beiden war schön zu lesen.
Dennoch war es mir ab einem bestimmten Punkt doch etwas zu schnell, aber das ist einfach nur meine persönliche Meinung.

Zoe war eine sehr angenehme und mir sehr nahe Protagonistin. Ich konnte mich gut in sie einfühlen

Das Trauma, unter dem Zoe leidet, wurde meiner Meinung mit Fingerspitzengefühl und sehr gefühlvoll behandelt. Obwohl es mich selbst getriggert hat, das zu lesen, fand ich den Umgang sensibel und angemessen.

Am beeindrucktesten war für mich definitiv der Plottwist am Ende. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und es hat mich inhaltlich unfassbar erschüttert. Das ist für mich aber ein Merkmal eines guten Buches und das gleicht das, was mir nicht so gut gefallen hat, auf jeden Fall mehr als aus.

Summa Summarum hat mir das Buch, die Atmosphäre und das Setting wirklich gut gefallen und ich freue mich bald in die New England School of Ballet zurückkehren zu können.

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Veröffentlicht am 17.06.2024

Ein Rätsel um die Liebe

Bridgerton - Mitternachtsdiamanten
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Das Cover passt ganz wunderbar zu den anderen Teilen der Reihe, ist aber nichts besonderes. Dennoch fängt es den Vibe, den das Buch versprüht wunderbar ein und gefällt mir deshalb dennoch sehr gut.
Zum ...

Das Cover passt ganz wunderbar zu den anderen Teilen der Reihe, ist aber nichts besonderes. Dennoch fängt es den Vibe, den das Buch versprüht wunderbar ein und gefällt mir deshalb dennoch sehr gut.
Zum Glück geht es aber um den Inhalt und nicht (nur) um das Cover.

Auf Hyacinths Geschichte habe ich mich, genauso, wie auf Eloises, sehr gefreut. Die beiden sind meine Lieblingsschwestern und sich in vielen Dingen auch sehr ähnlich.
Sie ist eine tolle und starke Protagonistin, die durch ihr Verhalten, wie schon ihre große Schwester, etwas aus der Zeit fällt. Sie lässt sich nicht verbiegen, sondern macht ihr eigenes Ding, ganz gleich, was die Gesellschaft, vor allem aber auch ihre Mutter, von ihr erwartet.

Gareth St. Clair ist ein typischer „Bridgertone-Protagonist. Ein starker junger Mann, dem die Welt offen steht und der die nötige Arroganz an den Tag legt, um unwiderstehlich zu erscheinen. Auf ihn trifft allerdings auch die Aussage „Harte Schale, weicher Kern“ zu. Besonders war seine Verbindung zu Lady Danbury, weil sie so auch noch mal mehr in den Fokus der Handlung geraten ist, was mir wirklich gut gefallen hat.

Neben der obligatorischen Lovestory besticht das Buch mit der Suche nach den versteckten Diamanten von Gareth´s Großmutter.
Ich finde es so schön, wie diese Frage bzw. dieses Rätsel die beiden Protagonisten zusammenbringt und sie so lange begleitet. Mir hat dieser übergeordnete Plot so unfassbar gut gefallen, weil ich so richtig schön miträtseln konnte.

Wie immer war es wunderbar wieder in die Welt der Bridgestones einzutauchen und auch dem vorletzten Sprößling auf seinem Weg in die Liebe und das Leben zu folgen.

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