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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2024

Sophie Kaisers zweiter Fall

Im Kopf des Bösen - Ken und Barbie
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In Köln wird im Juni 2023 eine einbetonierte zerstückelte Leiche im Rhein gefunden. Sophie Kaiser, Profilerin beim BKA, übernimmt die Ermittlungen. Sie bewertet durch ihr Asperger-Syndrom manches anders ...

In Köln wird im Juni 2023 eine einbetonierte zerstückelte Leiche im Rhein gefunden. Sophie Kaiser, Profilerin beim BKA, übernimmt die Ermittlungen. Sie bewertet durch ihr Asperger-Syndrom manches anders als ihre Kollegen und erkennt, gemeinsam mit ihrem Kollegen Leonhard Michels, dass es einen Serienmörder zu finden gilt. Eine weitere Frau verschwindet und Sophie vermutet, dass ein Pärchen hinter den Morden steckt. Doch wer ist Täter, wer Opfer?

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Natürlich nicht in die Mörder, aber die Ermittler sophie und Leonhard. Es ist der zweite Band mit diesem Ermittlerduo und wiederum einer wahren Geschichte nachempfunden, wie am Ende des Buches in einem Nachwort ausführlich beschrieben wird. Wie der erst Band ist auch dieser sehr spannend geschrieben. Zeitweise wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt, denn mit den Personen als Mörder hätte ich nicht gerechnet. Auf sie wäre ich nie gekommen, daher Spannung vom Anfang bis zum Ende. Leider lief es am Ende nicht ganz so, wie es sein müsste, doch mussten das Autorenduo sich an die Vorlage, siehe Nachwort, halten. Und das haben die beiden wirklich hervorragend gemacht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, hat mich gefesselt, richtig mitgerissen und ich hatte mit den beiden mitgefiebert. Von mir eine absolute Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 19.06.2024

Ein wunderbares Buch

Eifelfrauen: Der Ruf der Nachtigall
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In Altenburg in der Eifel 1945. Der Krieg ist vorbei, die Wiesen sind im Frühling voller Blumen, das Heu wird geerntet und Klara und Mia wachsen als Schwestern auf dem idyllischen Bauernhof auf. Sie sind ...

In Altenburg in der Eifel 1945. Der Krieg ist vorbei, die Wiesen sind im Frühling voller Blumen, das Heu wird geerntet und Klara und Mia wachsen als Schwestern auf dem idyllischen Bauernhof auf. Sie sind unterschiedlich wie Tag und Nacht- Mia zieht alle Blicke auf sich und nimmt die Menschen für sich ein während Klara nachdenklich und in sich gekehrt ist. Nur wenn sie singt vergisst sie alles andere. Ihre Stimme verzaubert alle, die ihr zuhören. Der Tschechische Sänger Pavel sucht auf ihrem Hof Schutz und hört sie singen. Da nimmt das Leben der Schwestern eine große Wendung.

Meine Meinung
Ich konnte das Buch ohne Unterbrechung durch Unklarheiten im Text sehr gut lesen. Nichts störte meinen Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Klara, die für ihre Stimmausbildung nach Köln ging, aber auch in Mia, die von Heinrich und Grete nach Trier in die Tabakfabrik geholt wurde. Ob die beiden an ihren jeweiligen Orten glücklich waren? Das werde ich natürlich nicht verraten, denn das soll der geneigte Leser selbst lesen. Für die beiden Schwestern gab es für Johanna einen Ersatz. Wen werde ich auch nicht verraten. Während Klara natürlich den Sänger Pavel näher kennenlernte, machte auch Mia die Bekanntschaft eines jungen Mannes in dem Betrieb ihrer Familie. Doch sollten das die richtigen sein? Der Leser wird es herausfinden. Und dabei die eine und andere Überraschung erleben. Für jemand anderen winkt auch noch einmal das Glück und jemand kehrt zurück. Die Spannung in dem Buch hält sich durchweg. Es hat mich gefesselt und ich habe mich mit Mia und Klara über positive Ereignisse gefreut, aber auch mit ihnen gelitten, wenn etwas schiefging war also in dem Buch so richtig mittendrin. Es hat mich sehr gut unterhalten und ich empfehle es auch gerne weiter. Von mir fünf Sterne.

Veröffentlicht am 17.06.2024

Klasse

Kraft der Veränderung
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Die junge Hansen-Generation will das alte Kontor in ein Lichtspieltheater mit Restaurant umbauen. Doch es geht eher langsam voran und es kommt immer wieder etwas dazwischen. Werden sie ihren Traum wahr ...

Die junge Hansen-Generation will das alte Kontor in ein Lichtspieltheater mit Restaurant umbauen. Doch es geht eher langsam voran und es kommt immer wieder etwas dazwischen. Werden sie ihren Traum wahr machen können?
Helene Siegls Verlobter Wort unter Mordverdacht festgenommen. Keiner der Familie glaubt an seine Schuld. Doch die Schlinge zieht sich immer weiter zu.
Der Kokainschmuggel von Eduard Ahrendsen fliegt auf. Nun kann er nicht mehr auf so großem Fuß leben und steht vor einem Scherbenhaufen. Schafft er den Sprung zurück in die Familie?

Meine Meinung
Die Autorin hat das Buch wieder so geschrieben, dass es sich leicht und flüssig lesen ließ. Es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Amala und Auguste, die auf der Baustelle halfen wo sie konnten, und doch immer wieder vor Schwierigkeiten standen. In Helene die mit einem Freispruch Bernhard rechnete, denn sie wusste, dass er unschuldig war. Doch wieso zieht sich dann die Schlinge immer weiter zu? Hat vielleicht jemand die Ermittler bestochen? Eduard war noch nie mein Liebling, weil ich Menschen die Rauschgibt schmuggeln nun mal nicht mag. Denn es ist unverantwortlich so viele Menschen ins Unglück zu reißen. Deshalb habe ich es ihm auch gegönnt, dass er aufgeflogen ist. Ob das gut ausging, das muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Am Ende des Buches gibt es dann einen ganz bösen Cliffhanger, doch gehe ich davon aus, dass im nächsten Buch alles in Ordnung kommt. Das Buch war wieder mit Spannung geladen. Es hat mich gefesselt und ich war immer mittendrin im Geschehen. Auch hat es mich sehr gut unterhalten und ich empfehle es gerne weiter. Fünf Sterne dafür.

Veröffentlicht am 17.06.2024

Unfall? Suizid?

Der Totenarzt (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 13)
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Ein Verkehrsopfer wird obduziert und die Gerichtsmedizinerin findet Seltsames. Das Opfer hat tödlich Wunden die definitiv nicht vom Unfall stammen. Es ist das Werk eines Serienkillers. Er hat es geschafft, ...

Ein Verkehrsopfer wird obduziert und die Gerichtsmedizinerin findet Seltsames. Das Opfer hat tödlich Wunden die definitiv nicht vom Unfall stammen. Es ist das Werk eines Serienkillers. Er hat es geschafft, den brutalen Mord wie ein zufälliges Unglück aussehen zu lassen. Robert Hunter und Carlos Garcia werden von Dr. Hove informiert. Die stehen vor einem Problem, denn sie kennen das Opfer nicht. Und sie kennen den Tatort nicht. Außerdem ist der Sadist vorsichtig. Wie kann man ihn aufhalten, jemanden. Dessen Existenz nicht zu beweisen ist?

Meine Meinung
Ich habe zwar nicht alle, aber doch einige Bücher von Chris Carter gelesen und keinem fehlt es an Spannung. Auch diesem nicht. Es hat sich leicht und flüssig lesen lassen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Bei zwei Obduktionen wurde Dr. Hove stutzig und hat Hunter und Garcia um Nachforschung gebeten, Die ist alles andere als leicht. Denn, wie schon im Klappentext steht, wie soll man etwas nachweisen, wenn man den Tatort nicht kennt. Vor den beiden türmen sich Schwierigkeiten auf. Doch wer die beiden kennt weiß, dass sie nicht aufgeben. Ihnen kommen neue Einfälle, was sie tun könnten um dem Mörder auf die Spur zu kommen. Das dies nicht immer ungefährlich ist, kann der geneigte Leser sich denken. Ja es ist sogar lebensgefährlich. Am Ende hatte ich sogar richtig Angst, obwohl mir klar war, dass es im Endeffekt doch gut ausgehen musste. So gut es eben ging. Das Buch war wieder spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich gefesselt u n dich habe mit den Opfern gelitten, wenn ich gelesen habe, was der Mörder ihnen angetan hatte. Ich habe mich gefreut, dass das Duo Hunter/Garcia nicht aufgegeben hatte. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und erhält von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 11.06.2024

Wo ist victor?

Alte Hoffnung, neue Wege
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Da Fabienne an ihren großen Traum glaubt, kämpft sie entschlossen um ihren Platz in der von Männern beherrschten Gastronomie. In Noe, einem Spitzenkoch, findet sie ihren Mentor, der sie zu Höchstleistungen ...

Da Fabienne an ihren großen Traum glaubt, kämpft sie entschlossen um ihren Platz in der von Männern beherrschten Gastronomie. In Noe, einem Spitzenkoch, findet sie ihren Mentor, der sie zu Höchstleistungen antreibt. Doch all das wird überschattet von Fabiennes Suche nach ihrem, als Baby entführten, Sohn. Sie ahnt nicht, wie nahe sie ihrem Kind ist und was sie die Chance auf ein Wie3dersehen kosten wird.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Fabienne, die immer wieder Nachforschungen nach ihrem Sohn anstellt. Die aber, leider, auch so gutgläubig gegenüber ihren angeblich besten Freundin Stephanie ist. Fast möchte ich sagen, dass ich Stephanie hasse, denn wie konnte sie ihrer doch angeblich besten Freundin so etwas antun? Jeder, der der ersten Band gelesen hat, und davon gehe ich aus, weiß, was ich meine. Stephanies Scheinheiligkeit sprengt alle Ketten und ist nicht zu überbieten. Ich kann sie nur verachten und es tut mir leid, dass sie bisher damit auch noch Erfolg hatte. Ich bin ganz gespannt auf Band drei. Dieses Buch war wieder sehr spannend. Es beschreibt, was Fabienne alles tat, um zu einem eigenen Restaurant zu kommen. Ob sie das im dritten Band wohl noch schafft? Das Buch mich gefesselt und ich habe mit Fabienne gelitten, wenn sie in Carcassonne bei der Polizei wieder keine positiven Nachrichten erhielt. Zuweilen habe ich aber auch mit ihr geschimpft und sie für blauäugig gehalten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Fünf Sterne von mir dafür.