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Veröffentlicht am 22.08.2020

Arthus Sage in neuem Gewand

Cursed - Die Auserwählte
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Arthus Sage in neuem Gewand
Inhalt
Nimue gehört zu den sogenannten Fey, sie haben spezielle Fähigkeiten und werden daher von den Menschen kritisch beäugt bis gefürchtet. Als sie von einem Ausflug nach ...

Arthus Sage in neuem Gewand
Inhalt
Nimue gehört zu den sogenannten Fey, sie haben spezielle Fähigkeiten und werden daher von den Menschen kritisch beäugt bis gefürchtet. Als sie von einem Ausflug nach Hause kommt, muss sie mit ansehen, wie die roten Paladine, eine fanatische Kirchengemeinschaft, ihr Dorf niederbrennen und die Bewohner an Kreuzen aufhängen. Nimue kann entkommen und bekommt kurz vor deren Tod gerade noch ein sagenumwobenes Schwert von ihrer Mutter ausgehändigt. Ausgerechnet zu Merlin soll sie dieses nun bringen…

Meine Meinung
Was mir am besten am Buch gefällt, ist, dass immer wieder Namen auftauchen, die aus der Arthus-Sage bekannt sind – wie Lancelot oder Merlin.
Bei Nimue bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich sie einschätzen soll. Ganz gut finde ich, dass sie versucht, mit dem Schwert gutes zu bewirken.
Was mich ziemlich gestört hat, ist die Erzählung der Handlung aus so vielen Perspektiven. Zwei oder maximal 3 kann ich noch folgen, aber hier waren mir einfach zu viele. Daher konnte ich den vielen Namen, Handlungsverläufen und -orten nicht wirklich gut folgen. Auf Grund der vielen Handlungsstränge kann ich m.M. nach auch nicht viel zu den einzelnen Charakteren sagen.
Auch auf Seiten von Nimue ist die Liebesgeschichte, die sich anbahnen sollte, relativ kurz gekommen und daher eher noch in den Anfängen. Ich kann nicht nicht wirklich behaupten, sehr stark mit beiden mitgefiebert zu haben.

Fazit: Die Idee, die Geschichte um Arthur und die anderen mal aus anderer Perspektive zu erzählen, finde ich zwar ganz gut, großartig gefesselt und begeistert hat sie mich aber nicht.

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Veröffentlicht am 12.09.2024

Kann nicht so recht überzeugen

Don't Kill the Demon
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Inhalt
Nachdem ihre Mutter bei Ausgrabungen auf ein Artefakt gestoßen ist, was das Ende der Welt bedeuten könnte, gerät Liz ins Visier einiger mächtiger Personen und flieht auf Anweisung ihrer Mutter nach ...

Inhalt
Nachdem ihre Mutter bei Ausgrabungen auf ein Artefakt gestoßen ist, was das Ende der Welt bedeuten könnte, gerät Liz ins Visier einiger mächtiger Personen und flieht auf Anweisung ihrer Mutter nach Oxford in einen Buchladen. Dort erfährt sie nicht nur von den ganzen Lügen, die ihr aufgetischt wurden, sondern auch von all den magischen Wesen, die heimlich neben den Menschen existieren und wieso sie in deren Welt gehört…

Meine Meinung
Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von dieser Geschichte halten soll, daher werde ich einfach mal aufschreiben, was mir so im Gedächtnis geblieben ist.
Zum einen hat mich nach einer ganzen Weile gestört, wie viele Rechtschreibfehler (oder sonstigen Auffälligkeiten), teilweise auch beim Namen der Hauptcharakterin, begegnet sind. Ansonsten fand ich den Schreibstil selbst ganz gut und konnte der Geschichte gut folgen.
Wirklich spannend wurde es leider erst so im letzten Drittel bis Viertel der Geschichte. Vorher gab es zwar ein paar Ereignisse, aber die wirkten nicht so bedeutend, wie sie vielleicht waren.
Bei der Hauptcharakterin Liz weiß ich nicht so recht, ob ich sie mag oder nicht. Grundsätzlich ist sie eigentlich in Ordnung, aber hat zwischendurch so zickige Episoden, dass die schon sehr stark auffallen. Ansonsten lernt sie ein paar Personen kennen, die ganz nett wirken. Allerdings ist bis zum Ende dieses Teils nicht ersichtlich, ob jemand die Gruppe verraten hat oder nicht - falls nicht, wäre das irgendwie auch langweilig. :D
Was mir so gar nicht gefallen hat, war die "Liebesgeschichte", gefühlt kennt Liz ihn (ich sage extra nicht wen) nicht mal eine Woche, errötet zwischendurch 1-2 mal und gesteht ihm dann plötzlich ihre Liebe. Das fand ich soooo unrealistisch.
Ansonsten hat mir der Ansatz von "weiterentwickelten" Homo sapiens an sich ganz gut gefallen, aber manches war für mich dann irgendwie doch "einfach nur Magie".

Fazit: Bin sehr zwiegespalten und weiß noch nicht recht, ob ich weiterlese.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Gute Idee mit unsympathischen Protas

Song of the Witch
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Inhalt
Auf ihrem Weg in die große Stadt, um in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und Sängerin zu werden, wird die junge Cécile plötzlich entführt und in das Königreiche Trollus geschafft. Dort soll ...

Inhalt
Auf ihrem Weg in die große Stadt, um in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und Sängerin zu werden, wird die junge Cécile plötzlich entführt und in das Königreiche Trollus geschafft. Dort soll sie, gemeinsam mit dem jungen Troll-Prinzen Tristan, den alten Fluch einer Hexe brechen, um so die Trolle zu befreien. Doch ihr einziges Ziel ist die Flucht aus Trollus. Dabei steht ihr jedoch nicht nur Tristan im Weg…

Meine Meinung
Die Idee hinter der Geschichte fand ich ganz spannend, den Schreibstil fand ich auch okay und die Sprecher:innen in Ordnung, aber nicht herausragend besonders.
Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen, da ich mit beiden Hauptcharaktere einfach nicht warm geworden bin. Ich kann verstehen, dass es Céciles einziger Wunsch ist, aus Trollus zu entkommen, aber irgendwie war es dann später einfach nur noch ein großes Hin und Her, gepaart mit offensichtlichen Missverständnissen und fehlender Kommunikation zwischen ihr und Tristan. Zudem kam für mich überhaupt nicht gut herüber, wie die Gefühle zwischen den beiden überhaupt entstanden sind, die waren irgendwie plötzlich da.
Zudem konnten Schreibstil und Spannungsbogen mich nicht genügend fesseln, um kontinuierlich zuhören zu wollen, wodurch es auch meiner Perspektive immer zu merkwürdigen Sprüngen in der Handlung kam, die ich nicht nachvollziehen konnte. Letztendlich habe ich nur weitergehört, weil ich die Hoffnung hatte, dass es nochmal spannend wird oder ich zumindest einen der beiden Protas mögen könnte.
Bei den Nebencharakteren gab es ein paar, die recht sympathisch gewirkt haben, aber leider nicht genug Auftritte hatten, um diesen Eindruck zu bestärken.
Grundsätzlich würde ich schon gern wissen wollen, wie es mit den beiden und Trollus weitergeht, allerdings werde ich die Fortsetzung vermutlich nicht hören oder lesen.

Fazit: Nette Idee, leider keine nachvollziehbaren oder sympathischen Protas.

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Veröffentlicht am 21.06.2024

Nette Idee, Umsetzung verbesserungswürdig

Death. Life. Repeat.
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Inhalt
Spencer ist mehr an Partys und Alkohol als an der Schule interessiert. An einem Freitagabend bekommt er auf der Party seines Freundes Anthony allerdings mit, wie dieser die Mitschülerin Clara Hart ...

Inhalt
Spencer ist mehr an Partys und Alkohol als an der Schule interessiert. An einem Freitagabend bekommt er auf der Party seines Freundes Anthony allerdings mit, wie dieser die Mitschülerin Clara Hart missbraucht und diese anschließend bei einem Unfall stirbt. Als er jedoch am nächsten Morgen aufwacht und Clara lebendig vor ihm steht, begreift er nur nach und nach, dass er in einer Zeitschleife gefangen ist und sie immer wieder sterben sehen wird…

Meine Meinung
Der Beginn der Geschichte war eigentlich ganz in Ordnung, allerdings habe ich den Schreibstil ab und zu als etwas zu simpel und abgehackt empfunden, so als gäbe es immer nur kurze und mittellange Sätze.
Ich fand gut, dass die Zeitschleife nicht immer komplett gleich abgelaufen ist und dadurch auch nicht jeder Tag gleich beschrieben wurde im Ablauf.
Bei Spencer bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich ihn mag, wobei er durch seine Veränderungen auf Grund der erlebten Freitage durchaus Sympathiepunkte dazugewinnen konnte. Jedes Mal habe ich mitgefiebert, ob der erlebte Freitag der letzte sein wird und war mit ihm enttäuscht, wenn seine Strategie wieder nicht aufgegangen ist. Auch wie es Clara (und einigen anderen Nebencharakteren) erging, fand ich ganz spannend, da durch die verschiedenen Freitage immer wieder neue Perspektiven aus den jeweiligen Leben aufgezeigt wurden.
Seinen Freund Anthony fand ich durchgehend sehr unsympathisch und ich bin froh, dass Spencer das irgendwann auch so erkannt hat.
Das Ende war für Spencer vermutlich nicht so, wie er es sich gewünscht hätte, vom allgemeinen Ablauf her fand ich es aber ganz in Ordnung.
Insgesamt hat mir die Idee hinter der Geschichte gut gefallen, nur die sprachliche Umsetzung hat mich nicht ganz so überzeugt, zudem gab es einige Rechtschreib- und andere Fehler, die beim Lesefluss wirklich stark aufgefallen sind.

Fazit: Nette Idee mit guten Ansätzen in der Gesellschaftskritik, spannend, aber ohne das gewisse Etwas und wenig absolut sympathischen Figuren.

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Spannende Idee, aber zu schnell abgehandelt

Die Erben der Nornen
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Inhalt
Kara ist eine Schicksalslenkerin und stammt von Walküren ab. Diese werden in der Regel von Riesen beschützt. Doch das weiß sie nicht. Erst als Lukas, ihr bester Freund, aufbricht, um Ragnarök zu ...

Inhalt
Kara ist eine Schicksalslenkerin und stammt von Walküren ab. Diese werden in der Regel von Riesen beschützt. Doch das weiß sie nicht. Erst als Lukas, ihr bester Freund, aufbricht, um Ragnarök zu verhindern, erfährt sie davon und macht sich dann auf die Suche nach ihm, um ihm bei seinem Vorhaben beizustehen…

Meine Meinung
Die Idee zur Geschichte finde ich sehr schön, es ist toll, mal etwas aus der nordischen Mythologie zu lesen, auch wenn ich mich in der griechischen besser auskenne.
Was mich leider sehr gestört hat, war, dass die Handlung sehr schnell abgehandelt wurde. Kara hinterfragt nichts, hat keine Zeit über das Geschehen nachzudenken, kann gefühlt von heute auf morgen alles und vertraut fast jedem, der ihr über den Weg läuft. Ein paar mehr Details oder zeitlich längere Episoden hätten der Geschichte an vielen Stellen gut getan.
Darunter leidet leider auch die Entwicklung der Charaktere. Ich mag zwar Kara und Lukas (und die diversen mythologischen Wesen, die rund um Yggdrasil zu finden sind), aber so richtig mit ihnen mitfiebern konnte ich leider nicht. Das ist mal wieder eins der Bücher, wo ich gern wüsste, wie es weitergeht, aber nicht sicher bin, ob ich auf Grund des Erzählstils weiterlesen möchte. Dabei möchte ich aber nochmal betonen, dass sich das Buch an sich sehr gut lesen ließ, also keine Stolperfallen, ellenlange komplizierte Sätze oder ähnliches enthielt. Mir fehlten tatsächlich „nur“ zu viele Details.

Fazit: Nette Idee in tollem Setting, aber zu schnell voranschreitende Story gänzlich ohne Atempausen für die Charaktere.

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