Ich bin riesiger Sternenschweif-Fan und liebe die Hörspiele und das Titellied. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Wimmelbuch.
Das gefällt mir allerdings nur in Teilen. Die Trolle und ihre Trollwelt ...
Ich bin riesiger Sternenschweif-Fan und liebe die Hörspiele und das Titellied. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Wimmelbuch.
Das gefällt mir allerdings nur in Teilen. Die Trolle und ihre Trollwelt sind fantastisch, das macht richtig Spaß, ins Gewimmel einzutauchen.
Die Einhorn-Wimmelwelt hingegen, hmmmm, ich weiß nicht. Hier gefallen mir weder die Zeichnungen an sich noch das Gesamt-Wimmelbild.
Laura und Sternenschweif haben hier auch keinen großen Auftritt, die ganze Story ist etwas sehr dünn.
Insgesamt m. E. nur für sehr kleine Kinder (bis drei?) - ich bleibe bei den Hörspielen.
Bei dem Titel habe ich mir eine vergnügliche "Nach dem Trennungsdrama eine Fake-Beziehung und dann große Liebe-Geschichte" erwartet.
Es war dann so ganz anders.
Anfangs lief es erwartungsgemäß. Daphne ...
Bei dem Titel habe ich mir eine vergnügliche "Nach dem Trennungsdrama eine Fake-Beziehung und dann große Liebe-Geschichte" erwartet.
Es war dann so ganz anders.
Anfangs lief es erwartungsgemäß. Daphne und Miles werden sitzengelassen, Daphne auch noch ausgerechnet nach dem Junggesellenabschied ihres Verlobten, ganz kurz vor der Hochzeit. Weil Daphne nicht weiß wohin, zieht sie bei Miles ein. Dieser leidet ebenso, schließlich ist seine Ex-Freundin in die Arme von Daphnes Ex-Verlobten gefallen.
Schon bald wird klar, dass die Zweck-WG nicht so ganz gefühlsneutral zueinander ist.
Der Fake-Beziehungsanteil der Geschichte ist eher ein Randthema, dafür gab es für mich überraschend erstaunlichen Tiefgang, weil beide Protagonisten Kindheitsverletzungen mit sich herumtragen, die sie bis heute prägen. Das hat dem Buch Tiefe gegeben, hat aber natürlich die Leichtigkeit, die ich hier erwartet hatte, genommen.
Andererseits gab es so viele witzige Sprüche, da hat der Titel wirklich Wort gehalten, das war funny!
Gut gefallen hat mir auch, dass man den Ort der Handlung (am Michigansee) gut kennengelernt hat. Es gab zahlreiche Ausflüge, dadurch wurde das vor meinem inneren Auge richtig vorstellbar.
Soweit, so gut.
Was mir allerdings nicht so gefallen hat, das war die Dramaturgie. Ich konnte das ständige hin und her nicht nachvollziehen, das war für mich auch zu den Zeitpunkten, in denen es ihnen immer einfiel, dass das ja alles nicht geht, für mich nicht stimmig.
Dazu war es dadurch sehr langatmig und hat sich schon stellenweise gezogen.
Und dann hatte das Buch einige sehr explizite Erotikszenen, das war auch nicht mein Fall.
Ich habe die Hörbuch-Version gehört und hier fand ich die Übergänge zwischen den einzelnen Tracks zu lang, das war immer eine nervige Pause.
Die Sprecherin fand ich beim Lesen sehr gut, nur bei der direkten Rede mit verstellter Stimme leider gar nicht, besonders bei Miles schon fast nervig.
Die Pressestimmen zum Buch waren so euphorisch, ich bin mit großen Erwartungen gestartet.
Es beginnt in Italien, Ulysses ist Soldat und lernt Evelyn kennen. Die Begegnung, die so ausschlaggebend für das ...
Die Pressestimmen zum Buch waren so euphorisch, ich bin mit großen Erwartungen gestartet.
Es beginnt in Italien, Ulysses ist Soldat und lernt Evelyn kennen. Die Begegnung, die so ausschlaggebend für das Buch ist, fand ich so banal, dass sie so dermaßen prägend sein soll, es hat sich mir nicht erschlossen.
Nun denn, Ulysses überlebt den Krieg und kehrt zurück nach England. Dort ist ein Pub das Zentrum des Geschehens und Ulysses inmitten von Freunden. Ein kunterbunter zugewandter Haufen.
Man reist durch zeitgeschichtliche Ereignisse wie der Krönung Elizabeths und wieder nach Italien. Es passiert viel und doch wieder nicht, es ist langatmig und geschwätzig und hat mich oft ratlos gemacht, was das nun sein soll. Die Poesie und Magie des Buches hat sich mir leider nicht erschlossen, es war eine Aneinanderreihung von für mich eher uninteressanten Ereignissen im Leben der Charaktere.
Aber abbrechen ging auch nicht, irgendwie wollte ich doch wissen, was noch geschieht. Man muss sich einlassen können auf das Buch, auf das mäandern der Handlung.
ch habe das Hörbuch gehört und mag die Art zu lesen. Angenehme Stimmen, Betonung, Lesegeschwindigkeit. Ich fand es auch sehr angenehm, dass es sowohl eine weibliche als auch eine männliche Stimme gab. ...
ch habe das Hörbuch gehört und mag die Art zu lesen. Angenehme Stimmen, Betonung, Lesegeschwindigkeit. Ich fand es auch sehr angenehm, dass es sowohl eine weibliche als auch eine männliche Stimme gab. Ein Hauch von Luxus und das machte das Zuhören für mich zu einem besonderen Genuss.
Zur Handlung an sich: die Kombination von Lovestory und Krimielementen gefällt mir grundsätzlich gut und hat mich anfangs auch gut unterhalten.
Aber im Laufe der Story hat sich das dann gewandelt, vielleicht auch, weil es hier für mich nicht Fisch und nicht Fleisch war. Die Liebesgeschichte zog sich und hat mich irgendwann auch in ihrer Zähheit genervt. So richtig spannend war das Geheimnis um die verschwundene Großmutter dann leider auch wieder nicht und die Auflösung für mich eher naja.
Was mich tatsächlich auch gestört hat: Rae hat eine deftige Ausdrucksweise und „Besch…A…loch“ ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Stört mich im realen Leben und genauso im Buch-Leben.
Fazit: Super Sprecher*innen, aber die Story an sich hat mich nicht komplett überzeugt.
Ich fand den Klappentext interessant und die Leseprobe sehr witzig - das Cover hingegen fürchterlich. Was soll das? Die Kaninchen im Häckeldeckchendesign?
Lauren hat einen magischen Dachboden. Er bringt ...
Ich fand den Klappentext interessant und die Leseprobe sehr witzig - das Cover hingegen fürchterlich. Was soll das? Die Kaninchen im Häckeldeckchendesign?
Lauren hat einen magischen Dachboden. Er bringt Ehemänner am laufenden Band und praktischerweise kann man das auch noch steuern. Immer wenn man genug von einem Ehemann hat, dann weiß man, was man zu tun hat.
Die Idee ist witzig und im ersten Drittel hatte ich großen Spaß am Buch. Laurens Irritation bei der ersten Ehemann-Begegnung, köstlich. Und auch die erste Staffel der Männer und Laurens Umfang war großer Lesespass für mich.
Im weiteren Verlauf des Buches nutzt sich die originelle Idee dann aber leider ab - irgendwann wird es langweilig. Leider sogar sehr langweilig.
Die Story an sich hat schon eine schöne Symbolik. Wie daten wir heute? Und welche Chance geben wir einer Beziehung, wenn nicht alles 100%-ig perfekt läuft?
Nichtsdestotrotz ist es Unterhaltungsliteratur, die anfangs ihren Job großartig macht, dann aber leider stark nachlässt.